Mal wieder thanx für die MEssungen ![]()
BEvor Du das Chassis durchnudelst, schick mal rüber, dann hab ich ein Ersatzchassis für die ULB-Tops, ich fürchte, die rauchen demnächst ab ![]()
Weiter per PM?
Gruß Sabbelbacke
Mal wieder thanx für die MEssungen ![]()
BEvor Du das Chassis durchnudelst, schick mal rüber, dann hab ich ein Ersatzchassis für die ULB-Tops, ich fürchte, die rauchen demnächst ab ![]()
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Gruß Sabbelbacke
Ah, Merci. Uff, der Preis... Naja.... Lassen wir das mal ![]()
Die Terminologie ist aber dann nicht ganz korrekt. Ein URPS ist ein Lautsprecher, der unterhalb seiner Resonanzfrequenz betrieben wird und um Pegel zu erreichen, wird dieser entzerrt, richtigerweise mit einer Linkwitz-Entzerrung (auch wenn man manchmal einfach einen Bass-Boost sieht :roll: ). URPS=Under Resonance Principle Subwoofer. Typischerweise ist die Einbaugüte dabei sehr hoch, was die kleinen Gehäuse ergibt. Weil der Pegel doch recht begrenzt ist, kompensiert man mit Masse (viele Speaker, nicht schwere Membran
)
Da solche Konstrukte nur korrekt entzerrt werden können (im Sinne von Linkwitz), wenn sie ohne Resonator daherkommen, sind sie als geschlossene Gehäuse ausgelegt.
Die Anordnung der Chassis im Gehäuse hat damit also erst mal nix zu tun. Nur weil es den einen oder anderen URPS-Ansatz gibt, bei dem die Chassisanordnung baulich dem 4x12er Konstrukt ähnelt, ist das ja dann kein URPS. und "DIE URPS ANORDNUNG" gibt es auch nicht, es gibt höchstens einen hier im Forum bekanntes Beispiel für einen URPS.
Thanx, Matthias.
Beruhigend zu sehen, dass ein China-Chassis eben doch kein Riesen Wurf ist. Weiss jemand, obs die Speaker aktuell denn noch gibt und zu welchem Preis? Würde mich mal interessieren, einfach um das Preis/Leistungsverhältnis besser abschätzen zu können.
Ja, die kenne ich natürlich. Mir schwebte eher was vor, wo man auch Messdaten und so weiter hinterlegen kann.
Danke für den Aufwand, sehr aufschlussreich. Warum hast Du denn eine 100l Box hinter die Schallwand gemacht? Ist die jetzt permanent dran oder nur, um mal zu sehen, wie er sich in einer geschlossenen verhält? Denn eigentlich ist ja Norm-Schallwand ohne Volumen...
An Messungen gabs ja jetzt schon ne ganze Menge, das meisste ist abegdeckt.... Kannst Du noch Einschwingverhalten auf Zeit messen?
Hach, bei solch schönen Sachen bekomm ich wieder Lust auf eine Datenbank für komplette TSPs und Messungen..... Grrr... nur keine Zeit für so was...
Ich glaube, wir sind d'accord ![]()
@all
Jetzt helft mir aber mal auf die Sprünge... Was an dem 4er Konstrukt ist denn URPSig? Ich habe selber einige URPS fürs Heimkino gebastelt und auch zwei hier als Prototypen stehen. Am 4er Delta-Konstrukt ist doch absolut nichts Urpsig..... Oder wird der untenrum mit zweifach Linkwitz entzerrt?
Einen Messchrieb von dem Teil würd ich übrigens auch zu gerne mal sehen ![]()
Ok, jetzt versteh ich Dich besser.
Dann mal kurz ein Gedankengang zur Simu von oben:
Der Teil, den Du als Bandpass bezeichnest, ist eigentlich ja kein Bandpass. Eher wäre es eine TL mit Teiberversatz nach vorne zur Öffnung hin (oder eben ein Horn mit gleichbleibendem Querschnitt mit nach vorne gerücktem Treiber).
Vergisst man jetzt also mal den Treiber, der nach vorne abstrahlt, ist das im Prinzip ein ventiliertes frontgeladenes Horn, dass als Rückkamer diejenige der beiden Deltas hat und in ein Horn konstanten Durchmessers strahlt, wobei dabei der Treiber im Hornverlauf etwas nach vorne rückt.
Soweit so gut, das andere Chassis wäre dann im Prinzip ein BR-Chassis.
Der Hacken kommt jetzt aber, da beide Chassis ja in Wechselwirkung stehen, da sie auf ein- und dasselbe Gehäuse spielen. Diese Wechselwirkung fällt komplett weg bei der Simulation in zwei Teilen, so dass die Addition beider Simuergebnisse auch bei korrekter Phasenaddition usw. nicht stimmen kann.
IMHO mit den üblichen Tools nicht simulierbar, auch LEAP kann es nicht (obowhl das mit Multiple Enclosures so was andenkt, aber man keine TL oder Horn an eine Seite hängen kann - immer nur ventilierte Gehäuse)
Ja schon, aber welches Simulationsprogramm beherscht schon wirklich alle Parameter, die wichtig sind bezüglich der Phasenaddition, der Lage der einzelnen Schallquellen, Resonatoren etc.. ?
Wenn man einfach zwei Freeware-Programme nehmen könnte, die beiden Ergebnisse addieren und dann einen super Subwoofer hätte, würden JBL und Co nicht Jahrelang an nicht-Standard Konstrukten rumprobieren. Da hilft nur viel Erfahrung und ein möglichst tiefes Verständnis der Materie, viel Rumprobierei und genaues Messen.
An einigen Stellen hier im Forum sieht man ja schon, dass selbst eine "simple" BR Kiste nicht einfach aus WinISD rausgesprungen kommt. Es gibt halt schon einen Unterschied zwischen einer schnell simulierten Kiste und einem durchentwickelten Konstrukt. Bei Mischformen erhöht sich der Aufwand extrem. Selbst neuere Ansätze wie in AjHorn berpcksichtigen längst nicht alles, was in der Praxis dann relevant ist. Habe erst kürzlich mit Armin Jost, dem Entickler einen Dialog über die Korrekturfaktoren bezüglich der Lage der Kanäle geführt. Es wundert mich auch immer wieder, warum Bauvorschläge erscheinen, bei denen einfach die errechnete Länge des Kanals als Brett an die Unterseite des Gehäuses geklatscht wird und dann scheint man fertig zu sein. Wenn man sich mal den Spass macht und mit Boxsim allein den Einfluss des inneren Abstandes des BR-Kanals zur Rückwand, der Breite der Box, der Höhe, usw. austestet, sieht man dass es da durchaus mal 15 Hz plus/minus sein können, was im Heimkino vielleicht keinem auffällt, aber im PA-BEreich den Unterschied zwischen einem im Extremeinsatz sauber spielenden Sub macht oder einem Konstrukt, dass bei 100 Watt die Segel streicht...
Wäre ne Möglichkeit
Zitat von "tthorsten"
ein anderes thema wäre ja der LAB 12 treiber kostet nur gut 30% mehr wäre ja auchne idee.
Zitatmessen wird nicht überbewertet sondern dient der objektivität und erfolgs kontrolle
Sag ich doch
S.o.
Hoffentlich nicht ![]()
Solange wir nicht wieder einen dieser -20° C Winter bekommen und Dein Auto drei Wochen bei der Kälte draussen rumsteht, würde ich mir da keine Sorgen machen (und wenn dann eher ums Auto als den Speaker).,
Die Strömungsgeräusche sind durch die geringe Querschnittsfläche des Ports bedingt, da das Gehäuse sehr klein ist bekommt man aber keinen sehr großen Port da rein. Ein wenig vergrößern (und dabei verlängern) wäre eine Möglichkeit, auch kann man die Enden abrunden. Ein Hochpassfilter ist unerlässlich, um das Membranflattern untenrum einzugrenzen. Dann sollte es gehen.
Ja, die Abstimmung wird leicht verändert, aber nur wenig. Den Kanal nach oben zu legen verändert streng genommen auch die Abstimmung aber ebenso nur gering. Beides wahrscheinlich verschmerzbar ![]()
Der Kanal ist eh sehr klein von der Fläche (wahrscheinlich passt er sonst in einem Stück ungeknickt nicht mehr ins Gehäuse). Willst Du denn das Gehäuse neu aufbauen?
Das ist ziemlich ungünstig, da der Schwerpunkt jetzt zu weit vorne liegt. Die einzige Chance, die Du hast, ist den BR-Port zu durchbohren und das ganze schön abzudichten, das ist Gefriemel und nicht 100% optimal. Oder Du setzt einen kleinen Schacht in den Port, durch den der/das Flansch/Flunch dann durchgeht, dann musst Du nicht umständlich abdichten.
Zitat von "Tamaris-PA / MTS"Hatte ich nachem Bauen mal gemacht, sah ganz gut aus. Ergebnisse leider wegen der PC Formatierung verloren, muss mich eventuell nochmal dran machen. Finde teilweise eh das das messen überbewertet wird, was nützt der schönste Schrieb, wenn die Kiste nach nichts klingt.
Da is schon was dran, aber ne Messung ist IMHO unerlässlich, um konzeptionelle Fehler aufzudecken. So mancher simuliert was zusammen, vergisst die Hälfte und bastelt dann drauf los. Mangels Vergleich und Erfahrung klingts dann aber irgendwie ganz nett, wenn man nachgemessen hätte wäre einem aber aufgefallen, dass die Tuningfrequenzen doch nicht stimmen, die Phasenauslöschung doch vorhanden ist usw.... Zwanzig Leute bauen das dann nach und erst auf nem Forentreff merkt man dann, dass das doch nich so gaaaanz ausgegoren war ![]()
Letztendlich ist die Hörprobe aber natrülich immer die Finale Phase, da stimm ich Dir voll zu.
Zitat von "Peerless"is der mivoc nicht auch ein bissl schwer in seiner membrane ?
Genau, wie gesagt sind das Schweremembrantreiber (s.o.). Und genau den Effekt erreicht man ja mit zwei Deltas dann auch, die Membranmasse verdoppelt sich (mindestens). Der Vorteil von zwei Deltas gegenüber einem einzelnen Schweremembrantreiber wäre der stärkere "virtuelle" Antrieb. Alles oben schon erwähnt.
Womit hast Du simuliert? Mit den Werten kommt bei mir nur krumm und schief raus
Das Problem bei den kompakten Badpässen werden die Ports generell werden. 300 qcm Fläche darf es schon sein, 200 wäre absolutes Minimum, da verliert man aber schon wieder 2dB. Dann werden die Ports so lang in den kleinen Volumen, dass man sie nicht mehr vernünftig unterkriegt, da ist also Feintuning und Rumprobierei angesagt.
Ich persönlich würde glaub lieber nen AWM124 einsetzen. Da geht ein einzelner dann im 70 Liter Gehäuse rein theoretisch im doppelt ventilierten BP tiefer und auch mit mehr xmax bis locker 115 dB, laut Simu sogar knapp 120 dB. ABer das hab ich ja schon gesagt ![]()
Ah, edit von Jobsti: Genau, oder eben den Ciare, nen LAB12 oder ähnliches. MIVOC wäre halt günstig (was ja wohl gefordert ist und für 2 Delta12LF dann auch nicht mehr wirklich zutrifft)
Vermutlich meint er, dass das Vorkammervolumen vor dem "Horn" so groß ist, dass es sich dort nicht mehr um eine Druckkammer im klassischen Sinne handelt sondern dass das ein Bandpass mit einem hornförmigen Port ist.... Ähnlich wie ein ARLS auch kein richtiges Horn mehr ist sondern eher ein BR mit einem hornförmigen Port.
ALs einer mit leicht reduziertem QUerschnitt durch die Versteifung oder als zwei mit halben (-1/2 Verstrebung) Querschnitt und gleicher Länge - kommt aufs gleiche raus ![]()