Und wenn der Monitor Mensch Mist baut, dann können sich FOH- und Ü-Wagen Mann nebeinander auf den Kopf stellen und mit den Füßen wackeln und bekommen doch keinen vernünftigen Sound hin.
UND DER MISCHT NUR FÜR DIE PAAR MUSIKER AUF DER BÜHEN :roll:
Und wenn der Monitor Mensch Mist baut, dann können sich FOH- und Ü-Wagen Mann nebeinander auf den Kopf stellen und mit den Füßen wackeln und bekommen doch keinen vernünftigen Sound hin.
UND DER MISCHT NUR FÜR DIE PAAR MUSIKER AUF DER BÜHEN :roll:
Ich will mich hier jetzt doch auch mal zu Wort melden, weil ich so manche Ansichten von den Kollegen hier ganz und gar nicht verstehen kann.
Eine derartige VA zu stemmen ist ein logistisches Meisterwerk und fordert alle Beteiligten bis an ihre Grenzen, und darüber hinaus, zu gehen. Der Vergleich mit einem Stadtfest in Hintertupfenhausen mit drei lokalen Nachwuchsschülerbands ist auch nur ansatzweise gestattet. Dass dabei Fehler passieren, und ein Mikro mal noch nicht aufgezogen ist, kann halt nunmal passieren. Es arbeiten da Menschen und keine Maschinen.
Zum Sound kann ich nicht allzuviel sagen, da ich die VA nur häppchenweise sehen konnte. Aber gerade der Sound von Jan Delay fand ich persönlich ausgesprochen gut. Ich hab da sogar die Glotze lauter
gemacht und mich am Ganzen erfreut. Klar, es war anders als von Platte, aber das erwarte ich von live auch.
Ich zolle den Jungs die da gearbeitet haben allergrössten Respekt und glaube nicht, dass man es, in Anbetracht der Umstände, besser machen kann!!
Zitat von "djgolle"Auf Mono schalten und nur einen Ausgang nehmen! Fertig ist die Laube! :roll:
Das war der 2. Post dieses Threads!! Logischerweise liegt dann an beiden Ausgängen jeweils ein Mono-Signal an... und zwar dasselbe! Woher soll das Pult auch n anderes nehmen?? :roll:
Da von einem Pioneer Pult die Rede war, bin ich mal ganz frech davon ausgegangen, dass es wohl ein DJM 500/600 ist und diese besitzen nunmal diesen teuflischen "Mono"Schalter!
Auf Mono schalten und nur einen Ausgang nehmen! Fertig ist die Laube! :roll:
Zitat von "mringhoff"
Wenn Du mit "regional" die Bands und Künstler aus den deutschsprachigen Ländern meinst, dann o.k.
Aber o.g. Anteilsregelung kenne ich von diversen Veranstaltungen, gerade in der Klasse Nena und Konsorten...Festpreise (bei öffentlichen Veranstaltungen) sind mir eher von Bierzeltcombos und Coverbands bekannt...
Mit regional und klein meinte ich eher Künstler (nicht nur Bands auch z.b. DJ´s) die keinen großen Bekanntheitsgrad haben (keine Radiopräsenz z.b.)
Aber ich lasse mich gerne eines Besseren belehren, nur mir ist eine Anteilsregelung mit national und international bekannten Grössen (und dazu gehört die angesprochene Nena auch
) noch nie untergekommen.
Zitat von "mringhoff"
Wenn ein Konzertveranstalter den Künstler bucht, gibt es oft eine Anteilsregelung (z.b. 70% vom Eintritt bekommt der Künstler, 30% der Veranstalter), begleitet von einer Mindestgage.
Das mag für kleine (regionale) Künstler gelten, aber in der (Preis)Liga von Nena etc. gibt es keine Anteilsregelungen (seltenst)!
Zitat von "mringhoff"
Wenn eine Firma für ein eigenes Event einen Künstler bucht, wird natürlich eine viel höhere Gage vereinbart. Firmen haben einfach mehr Geld wie ein lokaler Konzertveranstalter...
Auch das gilt mehr für unbekanntere Sachen!
Zitat von "mringhoff"
Und mal nebenbei: Man muss unterscheiden von reiner Gage und Gesamtbetrag, also mit der ganzen Technik. Und von diesem Reinerlös (also abzüglich der Kosten f. Technik etc.) schneidet sich erstmal die Konzertagentur und das Management eine Scheibe ab, dann kommen noch Ausgaben für die Bürokratie/Finanzamt etc. - Und ein Teil davon fliesst schliesslich an den Künstler.
Die Rechnung für den VA ist andersrum:
Gage + Märchensteuer + Künstlersozialkasse + (bei ausländischen Künstlern)Ausländersteuer + Bookinggebühr (oft 10 - 20% der Gage!!!) + Reisekosten, Verpflegung, Unterbringung der Künstler. Erst dann kommt noch die Technik dazu.
Im Sprachgebrauch, zumindest bei den Leuten die ich kenne, ist mit "Gage" die reine Gage für den Künstler gemeint. Alles andere kommt dann noch oben drauf.
Das mit der Bedienerfreundlichkeit ist eine sehr subjektive Aussage. Schlussendlich wird jeder das System, das er benutzt, als am bedienerfreundlichsten bewerten.
Alle gängigen Systeme (FinalScratch, Traktor Scratch, Serato, DigiScratch, Mixvibes) funktioneren mit nur einem Player. Bei allen kann man umswitchen.
Ob das Ganze mit DigiScratch funktioniert kann ich nicht sagen, aber mit Mixvibes funktioniert es tadellos!
Master Tempo muss natürlich ausgeschalten sein! ![]()
Zitat von "Kracky"Dumme Idee, die warme Feuchtigkeit kann das, meißt unbehandelte, Holz unterm Filz quellen lassen, im dümmsten Fall reißen die Fügestellen des Gehäuses und man bekommt Undichtigkeiten.
Der Vorteil eines GUTEN Sprüh-Saugers ist der, das die Reinigungsflüssigkeit SOFORT wieder abgesaugt wird und somit im behandelten Material sehr wenig Feuchtigkeit verbleibt! Die Reinigung wird also nicht über eine lange Einwirkzeit erreicht, sondern über entsprechend "scharfe" Putzmittel. Also keine Gefahr für die Kisten! Vorausgesetzt das Dingens saugt auch wie es sollte!
Es sprach ein Ex-Staubsauger-Vertreter einer "gelben" Firma ![]()
Tja, der Einsatz von Gates ist bei Drummern, die gelernt haben dynamisch zu spielen, oft nicht möglich, aber zum Glück auch oft nicht nötig!
Weniger ist mehr! ![]()
Ich werfe mal das Stichwort "Mehrspur Recording" in die Runde!! ![]()
Weil Du Dir ganz offensichtlich NACH Erteilung des Auftrages erst Gedanken über die Durchführung machst. Ansonsten wären solche Äusserungen wie " ist nicht mehr im Budget" nicht von nöten!
Ganz einfach: Die Latenz hochfahren und schon hast dein Echo! Und das Beste: Das kostet GAR NIX! ![]()
Ich befürchte er meint das tatsächlich Ernst.
Wenn Du Dir mal die Mühe machen würdest und die Features eines Live- mit einem RecordingPult zu vergleichen, dann würdest Dir die Frage auch ganz schnell selbst beantworten können.
Bin ich hier im party-pa Froum gelandet?? :roll:
Da wo ich her komme sieht professionelles arbeiten folgendermaßen aus:
1. Anfrage
2. Konzepterstellung
3. Angebot
4. Auftrag (oder halt auch nicht :lol: )
Zitat von "Markus Verza"
zum Thema Windstärke 12, im Olympiastadion München stand einige Zeit mal eine Videowand mit 76m². Mit Verplanung vieleicht 100-120m² Fläche. Die wurde nicht nach fliegende Bauten gerechnet sondern wie ein "normales" Bauwerk. War Stageco Bühnenbau Material also große Stahltraversen und 50to !!!! Beton Balast. Es ist dan in der Tat auch ein Orkan gekommen, hat nur die Planen von Gerüst gerissen sonst ist alles am Platz geblieben.
Wind ist, wie die Akustik auch, eine teuflische Sache. Naja...beides ist ja auch "nur" bewegte Luft.
Nur weil ein Bau mal einen Orkan überlebt hat kann man nicht davon reden, dass dieser dann auch "orkansicher" sei. Viele Faktoren spielen dabei eine Rolle: Windrichtung - ein Bauwerk bietet nicht aus allen Richtungen dieselbe Angriffsfläche. Windstärke - herrschte an dieser Stelle tatsächlich eine derartige Windstärke? Im Binnenland varieren die Windstärken sehr. Da spielen Windabdeckungen und Verwirbelungen eine sehr große Rolle. Die Verhältnisse können sich alle paar Meter ändern.
Wenn ich das alles hier so lese, dann muss ich feststellen, dass die meisten keinerlei Vorstellungen von Windgeschwindigkeiten über 100km/h haben. Und noch viel weniger von den Kräften, die anfangen zu wirken. Haltet doch einfach mal ein Handtuch aus dem Autofenster bei 100km/h und ihr werdet euch wundern welche Kräfte ein so kleines Stück Stoff haben kann....selbst wenn es "nur" flattert.
Eins sollte auch klar sein...egal wie man baut und balastiert, eine absolute Sicherheit wird es bei solchen Wind- und Wetterverhältnissen nie geben. Nicht umsonst gehört ein Orkan zur Kategorie "höhere Gewalt"! Was jetzt nicht heißen soll, dass man Sicherheitsaspekte nicht berücksichtigen soll, ganz im Gegenteil. Nur sollte sich niemand in der Sicherheit wiegen und glauben es könne nichts mehr passieren.
Zitat von "kristian"unsere Bühnen sind mit Prüfbuch nach DIN 4112 bis Windstärke 12 geprüft ab windstärke 8 müssen nur die seiten raus gemacht werden und das passiert per Knopfdruck
Lt Beaufortskala entspricht Windstärke 12 (Orkan) einer Windgeschwindigkeit von >118km/h! Nach oben keine Grenze!!!!
Ich finde es richtig und wichtig, dass auch derartige, wenn auch sehr bedauerliche, Ereignisse hier gepostet werden. Es kann uns allen, die wir in diesem Metier arbeiten, nicht oft genug vor Augen gehalten werden, wie gefährlich dieser Job sein kann und wie wichtig es ist auch über die Vorschriften hinaus an die Sicherheit zu denken. Wenn aus den Erkentnissen dieses Unfalles ein weiterer verhindert werden kann, so war das tragische Ereignis nicht ganz umsonst. Das mag jetzt hart klingen, aber so ist es nun mal.
Dass sich die Verantwortlichen jetzt Gedanken über die weiter Vorgehensweise zur Durchführung der VA machen ist weder makaber noch sonstwas. Eine Strasse wird nach einem tödlichen Unfall auch nicht für 4 Wochen gesperrt, sondern so schnell als möglich wieder dem Verkehr freigegeben.
Mein Beileid gehört den Angehörigen und ich wünsche den Jungs da oben ein gutes Gelingen.