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  2. krishan

Beiträge von krishan

  • pimp my LP115

    • krishan
    • 23. Februar 2008 um 12:42

    Nach Jahren dann mal wieder ein Posting in diesem Thread. Über ein Bandmitglied sind mir jetzt auch zwei dieser Monsterkisten als Anlage für den Proberaum zugelaufen. Die Dinger klingen so miserabel, die müssen kaputt sein. Unten kommt gar nix, oben ist alles grausam schrill. Ich habe zuerst gedacht, da ist die Weiche hin oder jemand hat die 15er versehentlich mit 16-Ohm-Spulen reconed. War aber in der Richtung nix zu finden. Und bei dem Volumen müsste der PL40 doch eigentlich richtig schieben...

    Ist das wirklich der Originalsound? Dagegen klingen ja selbst Chinakisten richtig gut! Also ich meine hier nicht den bekanntermaßen etwas harten Sound des BMS-Treibers. Das Gesamtpaket ist das exakte Gegenteil von Linear und Pro. Mit dem Terzband-EQ habe ich jetzt schwerstens Bässe und Low-Mids reingeschoben und Höhen gekillt. Aber das ist immer noch weit von allem entfernt, was ich auch nur annähernd als akzeptabel für ein als professionell bezeichnetes System selbst dieses Alters bezeichnen würde.

  • Live Earth

    • krishan
    • 10. Juli 2007 um 11:29

    Ich wollte mit meinem ursprünglichem Posting wirklich niemandem zu nahe treten, der direkte Vergleich mit London machte aber deutlich, dass es deutlich besser geht.

    Wie solche Festival-Produktionen abgehen, bei denen der eigentliche Gig kürzer ist als die Umbauzeit, ist mir durchaus klar. Und dass die Künstler (bzw. deren aufgeblasene Managements) meist nicht ganz unschuldig sind, indem sie entweder Garbage abliefern oder aber auf Setups beharren, die zu den Bedingungen eines solchen Events einfach nicht passen, muss natürlich ebenfalls berücksichtigt werden. Hier war es nach meiner Erfahrung schon immer so, dass deutsche Pseudo-Stars technisch tendenziell schwieriger zu handeln sind als internationale Acts, die auch mal ganz locker eine fremde Backline mitbenutzen, wenn es der Sache dienlich ist.

    Zum Schluss wurde es auch deutlich besser, aber z.B. Jan Delay war wirklich ziemlich grauenvoll.

  • Live Earth

    • krishan
    • 7. Juli 2007 um 23:19

    Weiß zufällig jemand, wer für diese Katastrophe beim TV-Ton von Live Earth aus Hamburg zuständig ist? Das ist wirklich das Unprofessionellste, was ich seit den ersten Rockpalästen in den Siebzigern ertragen musste. Insbesondere beim Gesang war das die pure Katastrophe. Und live scheint es ja auch nicht viel besser zu sein, ständig Künstler, die kein Monitoring haben, Instrumente, die nicht funktionieren, und üble Feedbacks. Oder wird da aus Klimaschutzgründen am Strom gespart?

    Was mir noch auffiel, war die extrem bunte Mischung von Wireless-Systemen, bei denen wohl keine Marke des Planeten gefehlt haben dürfte.

  • Ariel-Trommeln?!

    • krishan
    • 24. Mai 2006 um 11:31
    Zitat von "Ton_Opa"


    Siemens ist bestimmt kein Unternehmen, dass sich mit schwieriger Akustik auskennt und hat sich auch in anderen Bereichen hervorgetan : Durch millionenschwere Geschäfte, die ohne - oder nur durch noch teurere Nachbesserungen ermöglichte - technische Funktion auffielen.
    Wer geht zu einem Zahnarzt, der zwar prima singen kann, aber nichts von Zähnen versteht? Dazu muss man wohl wirklich Mitglied der Bundesregierung sein

    Wie sagt man Vater (Elektro-Ingenieur mit Schwerpunkt Mess- und Regeltechnik) immer so schön: Nehmen wir Siemens oder kaufen wir sofort was Vernünftiges?

  • SM58-Kopf aufmachen

    • krishan
    • 21. Mai 2006 um 21:32

    Ich hab mich vielleicht etwas missversändlich ausgedrückt: Ich will wissen, wie man die Kapsel aus dem Kopf bekommt. Der Sender selbst hat die Aktion unbeschadet überstanden und ist mit einem anderen Kopf längst wieder im Einsatz. U-Serie ist ja eigentlich unkaputtbar.

  • SM58-Kopf aufmachen

    • krishan
    • 20. Mai 2006 um 22:46

    Hat jemand einen Tipp parat, wie ich einen SM58-Kopf für Shure-Funkstrecken (also nicht das normale Mikro) aufmache, um die Verdrahtung zu checken? Ich hoffe, dass bei einem Flug quer über die Bühne nur eine Lötstelle kaputt gegangen ist und nicht die Kapsel (abgesehen natürlich von der Riesenbeule im Korb).

  • Was tun bei zu lauten Gitarrenamps ?

    • krishan
    • 20. Mai 2006 um 21:44
    Zitat von "DJMG Events"

    was soll das sein?

    'ne Knarre.

  • Was tun bei zu lauten Gitarrenamps ?

    • krishan
    • 20. Mai 2006 um 21:19

    Manchmal beneide ich die Ami-Kollegen. Ich kenne einen, der zeigt in solchen Fällen nur wortlos den 38 Special, den er in der Rackschublade des Driveracks liegen hat.

  • Eurovision Song Contest Athen

    • krishan
    • 20. Mai 2006 um 21:09

    Gucke gerade kultbewusst Eurovision Song Contest. Habe irgendwo gelesen, dass das Lichtdesign und auch die komplette Beleuchtung von einer deutschen Firma gemacht wird. Weiß jemand, wer das ist? Kommt ziemlich sensationell rüber. Geld scheint da absolut keine Rolle gespielt zu haben...

  • Schlagzeug abnehmen

    • krishan
    • 16. Mai 2006 um 12:49
    Zitat von "xlarge21"

    Also für Übungszwecke hab ich mal nen Tipp von meinem Lieblings-Studiodrummer Vinnie Colaiuta befolgt und mein Set mit lediglich einem Shure SM-58 abgenommen.

    Dafür hab ich das Mikrofon zwischen Ride-Becken und Floor-Tom relativ nahe an der Bass-Drum auf die HiHat gerichtet und war echt verblüfft über das geile Ergebnis. Für Groove-Musik war eigentlich von allem genug auf´s "Band" gekommen. Bass-Drum relativ, Snare-Drum fett, HiHat und alle Becken und die Toms auch ganz geil.
    Alles ne Probierenssache.

    Versuch macht Kluch :wink:

    Schönes Experiment. Da sich SM57 und SM58 nicht so ganz unähnlich sind, dürfte es dann auch zu einem brauchbaren Ergebnis führen. Dann würde ich aber auf jeden Fall darauf verzichten, zwei Overheads parallel auf einen Kanal zu klemmen (gibt höchstens Phasenprobleme), nur um auch noch das SM58 als drittes Mikro einsetzen zu können. Lieber mit dem 2. Mikro die Bassdrum supporten und fertig.

  • Forentreffen Köln

    • krishan
    • 13. Mai 2006 um 20:39

    Monheimer Hof ist auch prima, sozusagen bei mir umme Ecke.

  • Röhrenamps brummen

    • krishan
    • 13. Mai 2006 um 20:30

    Also unter diesen Bedingungen dürfte das Problem mit Transistoramps fast genauso auftreten. Denn es sind ja im wesentlichen die (Singlecoil)-Pickups der Instrumente, die den Mist einfangen.

    Trenntrafo dürfte nix bringen, da der Müll ja nicht aus dem Netz kommt, sondern aus der Luft.

  • Mikrophonierung für Congas und Bongos gesucht!

    • krishan
    • 13. Mai 2006 um 20:27
    Zitat von "knopfy"

    mööööp

    Opus 87: ja, kleinmembrankondenser, ebenso wie Opus 88 und Opus 82.
    Opus 62/67: Dynamisch

    Sorry, ich war da mit den Zahlen durcheinandergeraten und hatte das 88er im Kopf. Ich habe die Dinger fast alle und kann's mir trotzdem nicht merken.

    C.

  • Mikrophonierung für Congas und Bongos gesucht!

    • krishan
    • 4. Mai 2006 um 22:00

    Beyer Opus 87/67 sind auch Kleinmembran-Condenser.

  • Mikrophonierung für Congas und Bongos gesucht!

    • krishan
    • 2. Mai 2006 um 18:55

    Das sind alles gute Mikros, von denen sich sicher jedes eignet – zumal es offenbar eine "kleine", sprich nicht hyperprofessionelle Band zu sein scheint. Klemmvarianten mit geringem Gewicht und kleinen Abmesungen finde ich allerdings gerade bei Percussion noch schöner als ohnehin bei Drums, so dass zumindest das SM57 für mich nicht erste Wahl wäre.

    Ich bin inzwischen großer Fan der Beyer-Mikrofone, die nicht nur guten Klang, minimale Abmessungen und ein prima Preis-Leistungsverhältnis bieten, sondern auch den m.E. besten Klemm-Mechanismus. Nachdem ich jetzt bei Phil Collins' First Farewell Tour zum erstenmal gesehen habe, dass Chester Thompson tatsächlich seine Toms ausschließlich mit Opus 87/88 abnimmt, sehe ich mich da in guter Gesellschaft.

    Wegen des bei Congas häufig doch extrem weit unterhalb der Felloberfläche sitzenden Spannrings kann es da allerdings etwas schwierig werden, so dass man evtl. auf andere Modelle und die Mikroklemme von LP zurückgreifen muss.

  • High-End Klemmikro für Trompete

    • krishan
    • 2. Mai 2006 um 18:28

    Kannste das nicht mal testen, ob ein anderes Mikro das Problem überhaupt behebt? Ich will Deinem Trötenmann nix unterstellen, aber gerade beim Bläser liegt es oft am Instrument und vor allem daran, wie der Musiker intoniert. Das ist nämlich m.E. der Grund, weshalb mindestens 95% der deutschen Saxofonisten so grottig klingen, wenn sie Rock/Pop/Soul usw. spielen sollen.

  • Forentreffen Köln

    • krishan
    • 2. Mai 2006 um 17:36

    Fände ich auch mal interessant. Vorschlag für die Location: Maybach - gut zu finden (direkt neben Saturn, Nähe Mediapark), prima Bier vom Fass (u.a. Paulaner Weißbier), gutes Essen und für jedes Wetter geeignet (innen groß, außen großer und schöner Biergarten). Einziger Nachteil: Nicht superbillig.

  • Soundcheck Reihenfolge

    • krishan
    • 29. April 2006 um 20:19
    Zitat von "wora"

    ihr stellt also im soundcheck eure effekte selber ein.
    schön, dann ist das natürlich genauso wie ihr das haben wollt.
    das akzeptiere ich durchaus, schliesslich steht ja die musik im vordergrund, sie ist der grund warum wir diesen job überhaupt machen.

    aber jetzt kommt meine (ebenso ketzerische) gegenfrage:
    spielt ihr immer nur einen song?
    habt ihr nicht mal zur abwechslung ne ballade oder ein schnelleres stück im programm, wo es sich durchaus mal lohnen könnte die effekte entsprechend anzupassen?

    Die Frage ist ja berechtigt - und mein Posting sicher auch ziemlich provokativ. Aber bei solchen Tonis, bei denen man echte Katastrophen befürchten muss, werden zwei Hallprogramme fest gespeichert, und man hofft, dass die Auxwege und Returns nicht zu weit aufgerissen werden. Bei solchen Jungs verzichten wir dann auch vollständig auf Delays. Kompressoren haben wir auch immer für vier Insertwege dabei.

    Das ist aber auch die absolute Ausnahme, normalerweise arbeiten wir gern und gut mit dem vorhandenen Personal und Equipment zusammen und drehen nicht selbst an den Knöpfen. Bei professionellen Leuten ist das nun auch wirklich kein Problem, erstaunlicherweise auch nicht bei relativen Anfängern, die hören aufmerksam zu und geben sich Mühe, die Wünsche der Musiker zu erfüllen. Problematisch sind meist "Semiprofis" oder fortgeschrittene HKS, die laufen zum Strunzen mit nem L300 oder 960L am FOH auf (weiß der Himmel, was sie damit wollen und wer ihnen das geliehen hat) und machen einen auf dicke Hose.

    Eine befreundete Sängerin, die mit zwei sehr professionellen Bands abeitet (einmal rockig, einmal akustisch), ist nach fünf Festival-Jahren inzwischen so entnervt, dass sie überhaupt keinen Effekt mehr auf ihrer Stimme will.

    Ich wollte hier keine Werbung dafür machen, als Beifahrer ständig ins Lenkrad zu greifen. Das ist nur dann eine Option, wenn der Wagen in die Schlucht zu stürzen droht und der Fahre es nicht merkt.

  • Soundcheck Reihenfolge

    • krishan
    • 28. April 2006 um 23:48

    Das ist wirklich interessant, diesen Thread zu lesen, denn er beweist einmal mehr, dass es doch Unterschiede in den Ansprüchen und vor allem Denkweisen der Tonis und der Mucker gibt.

    Ich bin seit mehr als 30 Jahren beides (also sozusagen auch ein Sound-Opa) und habe als Musiker (Leadvocals, Gitarre, Bass) sehr häufig Diskussionen erlebt, wo ich mich mit fremden Technikern heftig habe streiten müssen, um die Klangvorstellungen der Band auf der Bühne durchzusetzen (und wir sind da lautstärkemäßig sehr diszipliniert).

    Pardon, aber leider sind inzwischen mehr als die Hälfte der technischen Dienstleister der festen Überzeugung, selbst so etwas wie Künstler zu sein. Das zeigt sich vor allem an den Ridern, in denen Dinge stehen, die keinen Musiker interessieren und die – ACHTUNG PROVOKATION! – außer dem FOH-Mann erstaunlicherweise niemand hört.

    Ich könnte mich immer kringeln, wenn auf Festivals musikalisch durchaus gute Bands mit superprofessionellen Ridern (unverzichtbar sind natürlich mindestens 2-3 große Lexicon-Maschinen, dazu natürlich no Behringer, no Mackie, no dbx) aufkreuzen und letztlich nur Soundmüll produzieren, weil der Techniker es nicht auf die Reihe kriegt.

    Und davor hat dann ein eher schwacher bis durchschnittlicher Act performt, der sich mit Presets preiswerter Geräte super durchmogelt. Zu dieser Kategorie gehören wir, und bisweilen zwinge ich besonders "kreative" FOH-Leute dazu, die Finger von den Knöpfen unseres selbst mitgebrachten Sideracks zu lassen, indem ich die Maschinen selbst einstelle und dann den Frontdeckel abschließe. Den ersten Teil des Soundchecks verbringe ich nämlich immer mit dem Wireless-Mic am FOH-Platz und höre mir das Gesamtwerk aus der Publkumsperspektive an. Monitor kommt danach und ist meist doch schwieriger.

    Die Sache mit der HiHat statt Kick ist nämlich auch so eine amusikalische Kopfdiskusion, die man mit Technikern führen muss, die in ihrem Leben noch kein Instrument gespielt haben, aber für jedes den Frequenzbereich aufs das Hertz genau auswendig wissen. Ohne Kick geht bei Pop, Rock usw. gar nix. Darüber kann man dann diskutieren wenn einem das KickDrum aus den Fills ohnehin ins Ohr gedrückt wird und man sich auf dieser Basis Gedanken über den Sound von Wedges machen kann. Und bei In-Ear brauchst Du die Bassdrum selbst als Sänger wenigstens im Lowmid-Bereich. Aber zu behaupten, man bräuchte kein Kick, weil es so viel Leistung kostet, ist ja vollkommen schräg.

  • Studiomikros für Metalsänger und Gitarre

    • krishan
    • 28. April 2006 um 17:49

    Die Kombi SM57 oder MD441 plus Großmembran für den Raum ist wirklich völlig okay. Bratgitarre ist nun wirklich nix, was mikrofonseitig nach filigranster Auflösung brüllt.

    Bei den Shoutern der Heavy-Fraktion ist häufig auch etwas rustikalere Mikrofonierung gar nicht so verkehrt (namchmal werden sogar dynamische Mics genommen). Auf jeden Fall 'nen großen Poppschutz vor teure Condenser packen, die Jungs haben von allen Stilrichtungen die feuchteste Aussprache. Bei Großmembran-Mikros habe ebenfalls gute Erfahrungen mit AT-4035 oder AT-4050 gemacht.

    Aber noch ne Frage an die Mediennutte: Ein 441er für 100€ habe ich seit Monaten nicht gesehen, Standardpreis bei ebay sind rund 200€.

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