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  2. Jobsti

Beiträge von Jobsti

  • Passive Frequenzweichen

    • Jobsti
    • 17. September 2013 um 11:01

    Ich selbst hatte auch schon Fälle, in welchen ich mit einfachster Passivweiche ein super Ergebnis bekam,
    aktiv getrennt aber zig EQs setzen musste.
    Ob mir nun die Passive Weiche die Leistung an bestimmten Stellen weg frisst oder sperrt,
    oder ob das der EQ im Controller ausbügelt, der vielleicht am Ende doch mehr verbiegt als man denkt.

    Kommt auf den Fall an.

  • Passive Frequenzweichen

    • Jobsti
    • 17. September 2013 um 06:46

    Ich finde hier wird doch etwas viel verallgemeinert.
    Ob aktiv, passiv oder auch Vollaktiv mit Modul, kommt immer ganz speziell auf den Anwendungsfall, Einsatzgebiet und die eigenen Vorlieben an.

    Es wird immer Fälle geben, in welchen ein bestimmtes Prinzip besser oder sinnvoller als das andere geeignet sein wird.

    Klar, auf recht großen Veranstaltungen können die Module Sinn machen, auch bei Komplett-Systemen etc. haben dann aber auch wieder die bekannten Nachteile,
    dass man überall Spannung mit hin ziehen muss, was nicht überall erwünscht ist, oder auch gerade da wo es feucht und warm werden kann nicht immer sinnvoll ist.
    Auch im Bereich der Semipro- & mittelgroßen Veranstaltungen finde ich persönlich passiv interessanter, vor allem wird's auch günstiger...
    sagen wir wir brauchen 8 Bässe, brauchen wir dann wirklich 8 Aktiv-Bässe mit 8 Modulen (mindestens mal 4, wenn eine weitere gespeist werden kann),
    da ist's oft günstiger mit einem bis 2 Amps samt günstigeren passiven Bässen zu arbeiten, gerade wenn später noch erweitert werden soll.

    Ebenso kann die Flexibilität leiden, falls man verschieden Kisten/Kombinationen/Systeme im Einsatz hat, bzw. müsste dann sowieso wieder ein Controller her,
    da sich das mit dem DSP dann erledigt hat (Außer eine Firma bietet wirklich alles was man benötigt, samt identischen DSP).

    Nachteil sehe ich auch darin, falls wirklich mal nen Modul stirbt (gerade wenn ein Modul mehrere Kisten antreibt), passiv nutzen wir nen anderen Amp oder einen anderen Controller, fertig.


    Zum Thema mit der einfachsten Passivweiche samt Controlling:
    Ist immer einfach gesagt, aber benötigt es dann für die Box am besten den passenden Systemcontroller; mit einfachen Settings ist es leider auch net immer getan,
    da es zu viele verschiedenen Controller gibt (Gerade Amps samt DSP gibt's jetzt massig), welche auch net wirklich immer 100% das Gleiche machen.
    Klaro, bei den ganz großen, gibt's immer das passende Systemrack für jedes System, da wird nix umgestellt und kommt nix anderes dran,
    anders schaut bei den kleineren Buden aus.
    Ansonsten ist's wohl wahr, ich finde es auch nicht sinnig, wenn alle Innenwände der Box mit Weichenteilen belagert sind, nur um da halbwegs was Gescheites bei raus zu bekommen,
    andererseits tun's oft aber auch korrekt entwickelte, aber einfache Weichen schon 100%, wenn die Kiste intelligent gemacht wurde.
    Und diese Kisten sind gerade bei den Kleinen beliebt, Plug & Play, ran an den Amp, oder gar den Powermixer und los geht's.
    Wobei wir den Fall von Amping ohne Controller doch sehr selten haben, aber gerade bei ganz kleinen wieder kommen könnte,
    da mittlerweile doch Amps im Kommen sind, welche einfachste Funktionen wie Limiter eingebaut haben. (Gerade so kleine Fullrangeschichten)
    (Anm.: brauchen wir denn immer nen Limiter? Nö... Amp passend ausgelegt, welcher funktionierende Cliplimiter hat, fertig)

    Auch in der Zumietung finde ich's dann doof, da man hier die Kisten net alleine vermieten kann, sondern den Controller oder gar Amprack mit rausgeben muss,
    klar, kommt drauf an für was zugemietet wird, aber gerade "MuFu" Kisten sollte Plug & Play sein.

    Aber ob passiv oder aktiv getrennt, wenn die Kisten auf Vollgas laufen und richtig heiß werden, bräuchte es in beiden Fällen andere Settings,
    wobei das mit einem passenden Systemcontroller, besser integriertem DSP natürlich problemlos machbar wäre.
    Meine Meinung ist allerdings: Wer 100% fährt, hat einfach zu wenig da stehen und wenn die Kiste dann netmehr klingt,
    liegt's eher daran, dass die Pappen am Limit sind und massiv verzerren, als dass die Weiche hier irgendwo was netmehr 100% macht.


    Kurzum:
    Alles hat seine Vor- und Nachteile für das jeweilige Einsatzgebiet.
    Wir sind hier zwar im großen PA Forum, aber nicht alle machen hier ausschließlich VA jenseits der 5k-pax Grenze.
    Etwas Bestimmtes davon zu verteufeln, abzuschreiben oder gar in den Himmel zu loben halte ich für falsch, ebenso jetzt schon die Glaskugel auszupacken!

    Meine Glaskugel sagt bisher nur, dass jetzt gleich heftige Diskussionen über passiv vs. aktiv los gehen 8)

  • Endfire

    • Jobsti
    • 15. September 2013 um 20:12

    Das bezog sich ja jetzt auch erstmal darauf, dass man z.B. oft andere Räumlichkeiten hat, ging oben auch erstma Primär um so Spielchen wie EFA als 3 Blöcke....
    und gerade in Räumen dafür hat man oft erstmal wenig Theorie, sondern probiert aus was da so geht, oder lässt seine Erfahrung einfließen.

    Aber hast natürlich Recht ;)

  • Passive Frequenzweichen

    • Jobsti
    • 14. September 2013 um 18:19
    Zitat

    aber nur weil es zwei Wege gibt, muss der eine ja nicht völlig sinnlos sein...


    Haste Recht ;)
    Wirklich alles ist für irgendwas gut, is klar. Mich würde halt mal ein Anwender der Dinger interessieren,
    wo genau er sie warum benutzt.


    Zitat

    Also mit BoxSim werden wir über kurz oder lang wohl arbeiten, das macht wirklich Sinn.


    jau wirklich ein tolles Programm, wenn man seine Daten feinsäuberlich misst, exportiert und importiert und die Kiste sauber Simuliert, das kostet erstma ne ganze Ecke Zeit.
    Dennoch steht es meiner Meinung nach hier 50/50 ob das simulierte Ergebnis passt oder nicht, habe da schon beides erlebt, mit eigenen als auch Visatondaten (ja ich mach auchma HiFi Kisten)
    Ich selbst nutzt es wirklich nurnoch bei aufwändigen Weichen, so ab 10-12 Bauteilen pro Weg,
    alles andere geht dank der (mittlerweile) Erfahrung mit Try&Error (und meinen selbst geschriebenen Tools) wesentlich schneller.


    Code
    Wenn Du den Filter genau so lassen willst, dann bau einfach einen Spannungsteiler (L-Glied) dahinter, fertig.


    Sehe ich genau so. In manchen Fällen macht's aber durchaus Sinn, dass über den Filter direkt zu machen, geht nur leider nicht immer ;)
    Aber bei der Entwicklung sieht man das ja auch, wenn's garnet anders geht, oder schon bissel Erfahrung hat, weiß man gleich,
    dass man den HF (oder auch Mid) lieber gleich in 16 Ohm einsetzt.


    Zitat

    So am Rande: für die Kombi von 12" u. 15" mit 1" Treibern hatte ich früher mal eine 6/18 dB BW


    Jau klar, kann einwandfrei funktionieren, selbst bin ich aber absolut kein 6dB/Okt-Fan, netmal bei HiFi.
    Geht halt auch nur sinnvoll, wenn sich die Chassis sehr sauber verhalten. Funken kann das klaro.

    Ich pendle mich selbst gerne bei 12-18dB ein, im Notfall auch mal 24dB.
    Aber es kommt eben auf die Kombination an, pauschal kann man da eigentlich nicht sagen ob's gut geht oder net.
    Aber wie Reiner schon schrieb, im PA Bereich kommt's eben auf die Sicherheit hat, da darf bis Anschlag nix abrauchen, weder Chassis , noch die Weiche.

  • Endfire

    • Jobsti
    • 14. September 2013 um 18:07

    Wir können uns gerne mal nen ganzen Samstag Zeit nehmen und zusammen bei mir paar Experimente machen,
    ich mein die 212er Bässe lassen sich ja flott und easy schleppen. 8 sollten reichen? Zur Not könnte ich noch 4-8 Weitere bei schaffen.

  • 8" - Tops Empfehelung

    • Jobsti
    • 14. September 2013 um 03:25

    Ich meine die VS8 hatten wir hier am Treffen, da war die Durchschnittliche Meinung garnetmal schlecht in Anbetracht des Preises.
    Wurde im Direktvergleich gehört zu: Barth B8, Jm-Sat8, JM-Sat8N, ACL TS Mini, ner Sica 8er und ner 18s 8er (mit dem neuen 8NW)

    Was ich da jetzt auf die Schnelle gefunden habe:

    Zitat

    TS-Mini vs. Nova Visio 8
    TS etwas vordergründiger, klanglich gut, deutlich "bassiger". Nova etwas wie hinter einem Vorhang, HT nicht so detailliert. Klanglich jedoch ok.


    Quelle


    PS:
    Für die PAS 8er Kiste würde ich ja gerne mal eine alternative passive Weiche Zimmern, wie schon für die 10er Kiste,
    bei welcher es meiner Meinung ganz gewaltig was aus macht.
    Wer eine entbehren kann: Ab zu mir für 3 4 Tage, Schaltung wird wieder kostenfrei, is klar.

  • ab Oktober RAM bei Adam Hall???

    • Jobsti
    • 14. September 2013 um 02:59

    Denke ebenfalls, dass der preis gleich oder ähnlich bleiben wird, jedoch werden weniger zu den bisherigen Konditionen (Hall eben) dran kommen,
    was auch heißen könnte: weniger Absatz.
    We'll see.

  • Endfire

    • Jobsti
    • 14. September 2013 um 01:46

    Deswegen ja "quasi" :lol:

    Ich kenne die Spielchen natürlich, man baut eigentlich "falsch" auf, aber es funktioniert in der Praxis dennoch sehr gut,
    habe es aber auch schon andersrum erlebt.
    Es ist eben wie überall, die schnöde Theorie stimmt eben net immer mit der Praxis überein, aber man kann versuchen sich danach zu richten.

    Achso du meintest die Anordnung, jau.
    Falls es nur rein um die hintere Auslöschung geht, dann funkt das wohl auch nur mit 1-2 Subs "nebeneinander"... Vermute ich mal.

    Die Kammfilter-Effekte werden bei EFA vermutlich weniger sein als bei üblichem L-R, bei Zahnlücke wohl ähnlich.
    Da ich net selbst simulieren wollte, mich das in der Theorie aber mal juckt, würde ich gerne wissen wo Part 2 der tollen PDF zu finden ist ;)


    "nen" ist Hessisch für "einen", aber auch "ein" und "nem" steht für "einem". Wobei für "ein", eher "en", für "eine" "ne" genutzt wird.
    Das wird hier in der Region Mittelhessen eben so genutzt, auch nimmt man's hier net ganz so eng, ein Ort weiter, schaut's schon wieder anders aus.
    Ich werde mich aber bemühen künftig "en" und "nen" korrekt(!?) zu nutzen. 8)

  • Endfire

    • Jobsti
    • 13. September 2013 um 18:55

    Stereo-bass?
    Naja einfach Stereosignal drauf. HiFi Freaks schwören da ja drauf, wobei's unsinnig ist. (Je nachdem wie hoch die Bässe spielen müssen/sollen)
    Normalerweise steure ich persönlich alle Bässe Mono an, per Stereo-Summe im Controller.

    Vielen Dank für die Infos zum EFA, also hab ich's ja doch richtig gelesen, dass die vorderen Reihen (Quasi jeweils auf die hintere) gedelayed werden.
    Mit der Phase das ist Logo, die Polung wird invertiert, was eine Drehung/Verschiebung um 180°, also ne quasi Verpolung der Phase bewirkt.
    ich finde es auch doof, dass in Controllern oft steht "180°" anstatt "Invert", das Verwirrt gerade Anfänger.

    Neben die Bühne passt nen EFA ebenso, aber sollte es doch wie Zahnlücke gemacht werden, sonst bekommen wir hier auch
    die Typischen Kammfilter wie bei üblicher L-R Aufstellung.
    was ich auch oft sehe, sind so 3er Päckchen, also Cluster in der Mitte und dann jeweils außen eins,
    was eigentlich nicht sinnvoll ist, genau das hat der Rog auch in seiner PDF gezeigt, nur eben nicht mit EFA.

    PS: Ich lese persönlich net raus, dass ich das als Matrix darstelle, höchstens wenn man meint, das EFA zu Curven.

  • Passive Frequenzweichen

    • Jobsti
    • 13. September 2013 um 18:43

    Jo nur aber.... man bedenke:
    ich nutze für ne fertige Weiche doch wieder ganz andere Bauteile, gerade bei Spulen habe ich noch andere Innenwiderstände.
    Auch bei Kondensatoren hatte ich's schon, dass ich andere Modelle nehme und doch leicht andere Ergebnisse bekomme,
    obwohl der eigentliche Wert netmal 1% abweicht.

    Somit frage ich mich dann, in wieweit diese Multitools, gerade die Coil sinnvoll zum Entwickeln sind,
    eher nur zum Rantasten.... Aber dann ist's mit einem der Tools ja auch net getan, sondern braucht mindestens mal 4 oder mehr.
    Rantasten kann ich mich aber auch genausogut mit Boxsim, und das kost nix ;)

    Nicht auszudenken wie massiv viel Platz man auf einem Tisch verschwendet mit paar dieser Kisten ;)
    ich z.B. habe neben meinem Messtisch 3 sortierte "kisten" stehen, R, C und Ls. Dann wird der Klumbatsch einfach schnell mit Krokoklemmen direkt verbunden,
    oder wenn's größer wird mit Krokoklemmen-Kabeln.
    Für Try'n Error halte ich auch einfach so nur mal paar Teile dran ohne festklemmen, das geht extrem flott.

  • Gisen Audio FP10000Q

    • Jobsti
    • 13. September 2013 um 18:31

    Der 2 Ohm Test war für mich persönlich interessant/wichtig, für den Großteil wohl nicht.

  • Endfire

    • Jobsti
    • 13. September 2013 um 06:42

    Zahnlücke mit CSA, oder Delta (siehe Rog Mogale PDF) sollte problemlos möglich sein,
    in fast allen Größenanordnungen. Ich mach das mit meinen 212er Bässen, geht einwandfrei.

    Was mich hier jetzt aber noch interessieren würde, wären weitere Informationen zu Endfire,
    vor allem wie ganz genau was hier Controllert wird und warum, auch bei wie vielen Reihen. Und wie schaut's zusätzlich Curved aus?

    Ich habe hierzu ja mal nen Artikel gemacht, aber zu EFA fehlen mir gerade noch paar Infos,
    sinnvolle PDFs würden mir da definitiv weiterhelfen. Habe mich mit EFA noch net so viel beschäftigt,
    da ich mit VAs in dieser Größe normal wenig bis nix zu schaffen habe.
    Könnte also auch Blödsinn sein, was ich da geschrieben hab.

    http://www.jobst-audio.de/sonstigestut/1…-im-bassbereich
    PS: ja bei CSA muss man z.B. noch Schallwandgröße & Pegel beachten,
    der Artikel ist allerdings für Einsteiger gedacht.

  • Spielereien.... ;-) / Prolight&Sound 2013

    • Jobsti
    • 13. September 2013 um 06:18

    Gerade in den Themen zur PLS findet man
    extrem viel Feedback vom angesprochenen Void System,
    allerdings nur, da es sehr auffallend war (leider gabs ja fast nur LAs bei portable Sound, was mich sehr enttäuschte!) und
    hier massive, hirnlose Pegel gefahren wurden. Eigentlich haben die nur gezeigt, was die 63er Dose so hergeben kann ;) (wobei die eigentlich net gereicht hat)

    Grob kann man sagen:
    Kann echt mächtig Bumms.
    Will aber auch seine 25kW pro Seite (Endlich nen System für das die PKN Phase3 nen Einsatz findet *totlach*)
    Nicht umsonst wird es mit "dance club system" betitelt, denn genau da klingt das Ding auch, aber nur da, bei Stimme/Mirko anderer Musik kontne es net so überzeugen.
    An der Messe wurde im Verhältnis VIEL zu viel Bass gefahren, was ne gescheite Beurteilung eh schwierig macht (Hat man vor allem bei den Fillern gehört, klang recht dröhnig, war also zu laut im gesamten Bass)

    Schaut halt super chick aus, will für Pegel aber auch Amping und klanglich so lala.
    Festinstallation in nem edlen Danceclub: Läuft!


    Sowas in der Art Selbst bauen? Wozu, zum CEE Dosen-Test?
    2-Wege-Bass ist aber eh immer Problematisch.
    Links-rechts-Aufstellung wissen wir was im Bass passiert.
    Topteile müssen eigentlich auf Höhe gebracht werden, aber nur dazu extra wackelige, hohe Basstacks stellen?
    Gerade Horntops sollten so hoch wie möglich. Und genau dann klingt der 2-Wege Bass netmehr so pralle, wenn das Top hoch angekoppelt werden muss,
    somit müssen die Filler quasi unter den Tops geflogen werden.

    Oder wurde das Top wirklich ohne Witze bei 90-100Hz akustisch angekoppelt? So groß ist das Tops doch garnet,
    dass es unterhalb 200Hz noch sinnvoll spielt/lädt?!

    Geht man die Richtung Oldschool L-R-Stacks, funkt das mit solchen Fillern aber 1A, nur frage ich mich dann: Wozu hier Horntops?! (Wenn dann als "outfill" und gerade bis hinter feuernd, vorne noch In- bzw. Nearfills dazu)

  • Passive Frequenzweichen

    • Jobsti
    • 13. September 2013 um 05:58

    Ich verstehs auch net ganz aber ich versuch's mal ;)

    Zitat

    wer verwendet was ? Wofür? Warum? Baugruppe oder Selbstbau?


    Ich verwende passive Weichen in Topteilen.
    Warum? Plug and Play und easy-going, gescheit gemacht, auch kaum hörbare Nachteile zu Aktiv. (das könnte nun eine Diskussion anzetteln)
    Baugruppen? Sowas geht ja garnicht, selbst entwickeln, selbst bauen.

    Zitat

    Ein fürwahr leidiges Thema - da immer mit Nachteilen verbunden


    Aber auch genau so mit Vorteilen.

    Zitat

    Es gibt bestimmt soviele Schaltungen/Empfehlungen wie Anwender.


    Jede Kiste benötigt eben ihre eigene Weiche.
    Diese wird ja nicht nur speziell auf die jeweiligen Chassis in Kombination hin entwickeln,
    sondern in die Entwicklung fließt auch das Gehäuse mit ein.
    Somit gibt's da keine Empfehlungen, außer "jo mach's passiv" oder "nee, is sinnvoll nur aktiv lösbar".
    Anwender gibt's weitaus mehr als als "Schaltungen", wäre das anders herum, gäb's irgendwo nen Lager mit ganz vielen verschiedenen Kisten, welche nie jemand gesehen hat ;)


    Zitat

    Inzwischen hab ich ein paar praxistaugliche, hochbelastbare Varianten
    gefunden.... aber dazu mehr, wenn Interesse besteht am Thema..


    Verstehe ich nicht so ganz.... Empfehlungen für bestimmte Schaltungskonzepte, oder auch Bauteile für bestimmte Vorhaben?


    Zitat

    Erfolge und Misserfolge ...... abgerauchte Sachen.


    Hatten wir alle schon, allerdings nur beim Testen, alles was an Kunden geht, wird überdimensioniert
    und raucht idR. nur bei maßloser Fehlbedienung.


    Zitat

    im Sub Bereich gibt es da ausser
    für Kompaktsysteme eh keine Anwendungsfälle mehr...


    Gibt's noch, aber eher selten und dann auch nicht hoch belastbar.
    Gerade für die Grabbelverleiher und Alleinunterhalter kann es durchaus Sinn machen, wenn diese nur eine kleine 2-Kanal-Endstufe haben
    und nur eine 2-polige Strippe zum Bass und von Bass an Top legen müssen.
    Ist günstig und man kann absolut nix falsch machen.


    Jetzt mag ICH aber evtl. mal was anzetteln, bzw. mal konkreter werden:
    • Man gugge bei IT nach den "Multitools" , für wen ist sowas bitte wirklich sinnvoll. bzw. einfacher bei der Entwicklungsarbeit?
    Die Widerstandskiste kann ich vielleicht noch verstehen (auch wenn's mir umständlich erscheint), den Multicap vielleicht noch geraaaaade so, aber die Multicoil?

    • Was ist allgemein von passiven Allpässen zu halten?
    Diese kosten massiv viel Entwicklungsaufwand, massig Bauteile und ziehen oft auch den Pegel ne ganze Ecke runter (je nach Auslegung).
    Meiner Meinung nach ist es oft (nicht immer) den Aufriss und die damit verbundenen, nicht unerheblichen, Mehrkosten nicht wert.
    Wer hört's? Wir und manchmal auch nur im Direktvergleich oder Messungen. Wen juckt unsere Meinung? Keinen. Hört's der Kunde und weiß es zu schätzen/mietet ne teurerer Kiste? IdR. nicht.

    Klar, in einigen Fällen kann das durchaus Sinn machen und führt zu super Ergebnissen. (zB. in nem Cardio Top)
    Ich werfe jetzt einfach mal die PAF212 in den Raum, die Kiste klingt extrem neutral, macht einen hervorragenden Job in allen Punkten,
    aber die Kiste kann net wirklich laut.
    Am Forentreffen hätten sich wirklich fast alle für eine andere Kiste entscheiden, da sie einfach zu neutral, vor allem aber zu leise klingt/ist. Jedenfalls für den Großteil der üblichen Jobs.

  • ab Oktober RAM bei Adam Hall???

    • Jobsti
    • 13. September 2013 um 05:40

    Ich sehe das wie marcoboy.
    Am AH Service gibts wenig bis nix zu meckern, aber an's Niveau von PAT kommt so schnell keiner dran
    und genau das war mir extrem wichtig.

    Die Amps werden natürlich weiterhin spitze sein, aber ich vermute mit 6 Jahren Garantie wird das nix mehr,
    "mitwerkeln" an den Amps wird Hall vermutlich auch weniger.
    Vor allem aber hab ich dann den Vertrieb netmehr um die Ecke, was für mich persönlich nen dickes Manko darstellt.

    Ich weiß auch net so ganz was das soll mit dem Vertriebswechsel und finde das sehr schade,
    auch wenn meine Preise beim Hall recht gut sind...
    Bzw. die LD gelabelten Kisten kamen mich die ganze Zeit günstiger als die Rams, dennoch
    will ich den Service und die 6 Jahre, somit wird/wurde bei PAT gekauft, was ich auch gerne weiter machen würde.
    Mit PAT hinter de Amps habe ich einfach nen viel bessere Gefühl, als wenn das nen Riese wie der Hall abwickelt.

    Auf der Messe werde ich mich jedenfalls auf garkeinen Fall an den AH Stand stellen um neue Infos über kommende Ram Audio Produkte einzuholen.
    Auch kann ich mir beim Hall vorstellen, dass ich da keine Infos bezüglich der neuen Aktivmodule bekommen werde, sicher auch keinen Service,
    sondern direkt nach Spanien weitergeleitet werden, falls ich da OEMs will....
    (Zwecks Ram Aktivmodulen könnte das für den Hall natürlich extrem interessant sein!)

    Aber uns bleibt ja noch PKN und die Axxent Amps :D


    PS:
    Woher stammt die Info denn eigentlich, hab ich da ne Email übersehen?

  • "A practical guid to bass arrays"

    • Jobsti
    • 13. September 2013 um 05:15

    *wühl wühl*
    Wie schaut's eigentlich mit Part2 von dem Dokument aus?

  • CSA & EFA

    • Jobsti
    • 13. September 2013 um 05:08

    Da haste doch genau das Richtige Dokument.
    CSA und Delta sind doch easy zu verwirklichen und funken einwandfrei.

    Du brauchst nur nen günstigen Controller der invertieren und Delay kann.

  • E-Bass Box Ultraleicht

    • Jobsti
    • 13. September 2013 um 04:45

    Hochtöner muss nicht unbedingt sein, ein guter Mitteltöner tut's da ebenfalls.
    habe ich bei der Entwicklung der ANSIE-212 feststellen müssen.

    Es kommt aber darauf an was du darüber stellst als Top.
    Wenn's Richtung Digital geht wie das Elevenrack oder den Rolandkasten, kann man so ne Kiste relativ linear abstimmen, da die Kiste ja alles weitere Emuliert/simuliert,
    da sollte der Übergang von TMT zu Mid sauber sein, für gewissen Eigenklang kann man den 6er obenrum aber "frei" lassen,
    wie ich das gemacht habe.

    Kommt da was Richtung "Standard" Top drüber, kann man aber die 12er auch obenrum machen lassen was sie wollen
    und irgendwie den HT dazu werkeln. Das bringt oft den gewünschten Sound.

    Hier aber was Pauschal vorzuschlagen wie man's machen soll, ist aber schwierig,
    da gerade in diesem Bereich der subjektive Klangeschmack eine entscheidende Rolle spielt.

    Ich kann nur soviel sagen, dass es allen Bassisten bisher sehr gut gefallen hat mit dem Mitteltöner anstatt Hochtöner.
    Vor allem, wenn so ne Kiste net Plumb am Boden steht (machen viele so, is aber hirnlos, dafür einfach), sondern auf der Bühne angewinkelt, auf Hüfthöhe oder gar beides ist.
    Mit der alternativen Weiche gingen die Chassis samt Mid sogar für Gitarre recht gut, hat mich gewundert, aber den Gitarristen gefiel's ;)


    PS:
    ja die Eminence Chassis taugen auf alle Fälle was, da kommt gut was bei rum!
    Klingen aber eher etwas weicher, nicht ganz so knüppelhart. Härteren Sound (aber mit weniger Tiefgang) liefert dann z.B. der Kappa Pro 10.

    Wenn du mal in der Nähe sein solltest, kannste dir die Kiste gerne mal anhören, bzw. drüber spielen,
    natürlich auch mit deinem eigenen Top.

    Anm.:
    Eminence schreckt ab, wieso das?
    Die Emi Chassis stecken in so massiv vielen Kisten drinne (und haben massig Git- und Basschassis im Angebot, net ohne Grund), ja auch in Marshalls und Co.
    Nur steht's eben net am Speaker drauf. Andere gerne gesehener Vertreter sind Fane (da sind auch paar direkt von Emi mit Minimal-Abänderungen) und Celestion.

  • Faital 18HP1020 amtliches Gehäuse

    • Jobsti
    • 13. September 2013 um 04:21

    Es kommt darauf an was genau du willst.
    Ähnlicher Pegel (der 118N ist kann schon echt laut), aber dafür mehr Tiefgang, wird auch durch die schwere Pappe fetter wirken subjektiv,
    was allgemein lauter/fetter erscheinen könnte bei passendem Musikmaterial.

    Der BR18EX ist schon ne ganz andere Kiste und will auch Leistung haben.
    Mit passendem Amping könnte das hinhauen, mehr Tiefgang und auch etwas mehr (mindestens gleich viel) Pegel.

    laut meiner Recherche sollte der BR118EX gut 10Hz mehr Tiefgang liefern (f0 betrachtet, dafür mit steilerer Flanke),
    beim 1W Pegel sollte er allerdings unter der magischen 95dB Grenze (Vollraum) liegen, also gut 93-94dB (in BR würd er weniger haben, aber der "EX-Port", schiebt gut 1dB mehr unten rein.)

    Somit könnte der 18s wohl um die 1dB mehr Pegel oberhalb 50Hz, bei knapp Doppelter Leistung im Vergleich zum anderen.
    Zwischen 40-50Hz wird's aber ne Ecke mehr geben (2-4dB)

    Meine Meinung:
    Definitiv mal anhören, vielleicht ist das genau das was du suchst. (Evtl. garnet vom Tiefgang oder Pegel., sondern rein vom Sound)
    Vielleicht erwartest du aber was ganz anderes (einfach nur mehr Pegel) und die Richtige Entscheidung wäre, weitere Bässe dazu zu bauen.


    PS: der JM-Sub18N hat übrigens recht genau 122L @45Hz, keine 110 Liter.
    JL-sub18 (also Bodenport-Gehäuse, original für 18PS76) hat um die 130 Liter @45Hz (war mal 120L aber der Port wurde kürzer, da das Tuning damals net 100% stimmte).

    Der 18NLW9600 ist eben nen Chassis was in Kompakten Gehäuse relativ tief kann, dafür kostet's eben Pegel oder man muss
    das was Richtung dem EX wasteln.
    Für z.B. identischen Frequenzverlauf zum JM-Sub18N, will der NLW ganze 42L weniger haben (80L), ist dafür aber auch 2dB leiser bei 1W,
    im Maximalpegel dann knapp identisch auf, dafür aber mit Doppelter zugeführter Leistung.
    Kompaktheit kostet eben Pegel, Tiefgang oder auch beides.


    Da fällt mir noch was ein:
    Kollege hat den 18HP1040 in 160L BR gesteckt und etwas tiefer abgestimmt (auch mit schön flacher Flanke),
    die Kiste kommt schön tief runter, kann relativ laut und gehört meiner Meinung nach zu einem der best-klingenden 18er BR Subs die ich bisher gehört habe!
    ist aber net der aller lauteste, knapp Niveau wie der JM-Sub18N, nur eben mit mehr Tiefgang. (ebenfalls schön leichte Pappe, das klingt halt, vor allem im Tiefbass, mal super geil)

  • Eure neusten Errungenschaften

    • Jobsti
    • 13. September 2013 um 02:22

    Falls du jeweils ein Tops der PAS 8" und 12" mal entbehren könntest für eine Woche,
    würde ich dafür mal alternative Weichen entwerfen, wie schon für die 10" Kiste.

    Bisher hatte da aber noch keiner Lust drauf, deswegen frag ich dich jetzt mal ganz frech ;)

Anstehende Termine

  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Dienstag, 6. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
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