Schade ich muß jetzt los ich denke wir könnten sonst ewig hier weiter schreiben.....
Tut mir leid ich sehe das dann doch etwas anders.
Mit dem Siderack ist natürlich absoluter quatsch.
Du kannst im Siderack stehen haben was du willst, wenn ich über ein Mikro zwei Sänger gleich laut höre weil sie sich gegenüber stehen, machst du dann garnix. Dies ist ganz schnell der Fall wenn die Mikros auf der Stirn geklebt sind, da die Abstände zur jeweiligen Schallaustrittsöffnung (hier auch Mund genannt) annähernd gleich sind.
Und es wird dir kein Gerät im Siderack etwas dazu oder wegzaubern.
Die Basis muß stimmen, so ist das mit allen Sachen in der Beschallung oder Aufnahme.
Natürlich klingt ein MKE mit einem SPL Goldmic ganz gut, aber jetzt stell dir doch mal vor was passiert wenn jetzt das reinkommende Signal vom Mikro nochmal eine ganze Klasse besser ist?!
Rumbaumeln tun die Headsets auch nicht, mit Ausnahme des Countrymen, das man nur an ein Ohr hängt.
Ich habe schon genügend große Musicalproduktionen eingerichtet und betreut, ich behaupte sagen zu können, dass das Ergebniss angeklebt und Headset nicht vergleichbar ist.
Will sagen: wenn ich die Wahl habe, natürlich Headsets, wenn es die Produktion nicht zulässt, warum auch immer und geklebt werden soll würde ich erstmal auf DPA gehen.
Die MKE`s kämen wirklich nur aus Kostengründen in Betracht.
Beiträge von dasich
-
-
Zitat von "FOH"
Mach eben demnächst wieder was mit Musical und will selbst singen und da muss ich nicht so ein Ding, mal fränkisch ausgedrückt "vor der Fresse haben"

Also über die Vorteile von einem Headset gegenüber einem Angeschminkten was auch immer brauchen wir uns ja wohl nicht zu unterhalten, oder?
Also wenn ein Regiesseur keine Headsets will kann ich das zwar erstmal auch nicht verstehen, muß es aber akzeptieren. Die Dinger sind durch Fernsehen einfach akzeptiert und auf einer etwas größeren Bühne auch nicht wirklich schlimmer wie ein "Pickel" auf der Stirn.
Jetzt kommt mein ABER: aus deinem Nick zu beurteilen und wenn du schreibst du singst selber, kennst du ja die Seiten vor dem Pult und auf der Bühne.
Dann kann ich deine Haltung nicht verstehen.
Headsets sind so unvergleichlich besser, vom Sound, vom Druck von der Rückkoppel-empfindlichkeit und vom gegenseitigen ins Mikro schreien der Darstellen, man kann im Zweifelsfall mal ein Headset viel schneller wechseln als was geklebtes (ausgenommen du hast die Sennheiser, wo man die Kapsel getrennt abschrauben kann, weiß jetzt nicht wie die heißen aber preislich bist du dann wieder bei einem DPA) unempfindlicher gegen absaufen, ich könnte immer weiter schreiben auf alle Fälle sollltest du dann doch als erstes HIER schreien, wenn es um Headsets geht.
Kleine Anekdote gefällig?
Ich habe mal eine Musical-Produktion mit 32 Funkstrecken betreut.
Die Regie wollte auf keinen Fall Headsets, schade aber O.K.
als die Mikros auf den Wangenknochen oder Stirn geklebt worden sind wollte er das auch nicht. Und wir hatten schon ein Doppelseitiges Hautklebeband benutzt, also nix mit hässlichen Pflasterstreifen oder so.
Nach etlichen Diskussionen wurde eine Entscheidung von der Regie getroffen:
Ich mache Regie, ich entscheide wo die Mikros hinkommen.
Ich will die garnicht sehen, ab sofort kommen die unter die Perrücken, gleichzeitig wollten die Sänger deutlich mehr Monitoring auf der Bühne haben......
Alle die Ahnung von Ton hatten brachen in innerliches Gelächter aus.
Nächste Probe. feststellung der Regie:
Das klingt aber seltsam......
Zur Premiere waren sie dann wieder auf der Stirn oder auf dem Wangegknochen..... -
Zitat von "FOH"
naja wichtig ist eben das die Mikro´s am besten unsichtbar sind.
Bei einem Headset ist das halt leidern icht gegeben !Die DPA´s sind noch einen tick kleiner wie die MKE´s und das Kabel ist dünner.
Ich sprach ja nicht von den Headsets.4060-FM
-
Naja, die Sennheiser sind doch ehrlich gesagt nur gut weil billig.
Wir nutzen die auch sehr viel für Musical, da die Lebensdauer wenn sie ständig angeschminkt werden ja dann doch eher kurz ist.
Wer aber mal im Vergleich mit DPA gearbeitet hat wird feststellen wie bescheiden die MKE´s eigentlich sind.
Die DPA´s sind zwar doppelt so teuer, klingen aber meiner Meinung nach auch mindestens doppelt so gut, mal von den Headsets ganz abgesehen.
Vorallendingen sind sie bei weitem nicht so anfällig gegen schwitzerei. -
Ich hatte das gute Stück schon einige Male zwischen den Fingern und ich kann auch nur sagen, sehr schön.
-
Durchaus Vorstellbar.
Ich habe mir mal von einem Schlagzeuger "Beweisen" lassen, das es selbst einen Unterschied macht, ob du den Moltonlappen nur rein knüddelst oder vernünftig faltest.
Es gibt viele sachen, die an Zauberei grenzen, aber es war tatsächlich ein Unterschied zu hören.Auf der anderen Seite war dieser Blindversuch in einem Aufnahmeraum mit echt sehr guter Akustik. Also in wie Weit solche Feinheiten sich dann auf den Klang bei einem Livegig auswirken, sei dann doch mal dahin gestellt
-
bin ich froh, dass ich aus dem Alter raus bin.Aber fast noch besser wie den musikalische Hochgenuss, finde ich die Bühnenunterkonstruktion.

-
Herzlich Willkommen im Forum.
Ich finde deine Vorgehensweise gut.
Im Prizip mache ich das genau so.
Wenn kein IEM benutzt wird versuche ich erstmal was ganz ohne Monitore anspielen zu lassen.
Einfach um dann nur das wirklich nötige drauf zu geben, in der Hoffnung damit die Monitore einfach leiser zu bekommen. -
Zitat von "waldmaster"
ich glaube der Drummer wird ziemlich böse, wenn der Kick leicht verzögert aus dem Drumfill kommt, oder?
Zitat von "Fat A"Bei "besseren Bands" kann man von einem separatem Monitormix ausgehen.
Hä? Wenn ich die Front verzöger hat das doch keinerlei Auswirkung auf den Monitor.
-
Also das kommt ein wenig drauf an.
Erstmal hat das überhaupt nix mit besseren Bands zu tun
und ist auch keine Möchtegern-Spielerei.
Wenn die Location halt hergibt, das man viel Direktsound von der Bühne hat macht das schon Sinn.
Selbst bei Sprache z.B. in Theatern hilft das sehr der Verständlichkeit beizutragen.
Wenn der Sound, wie du sagst veschissen klingt hast du nur ein Problem:
Was dran ändern. Wenn der Grund für den verschissenen Klang halt u.A. Laufzeiten zwischen Bühne und Front ist, mit allen Sauereien die das mit sich bringt, dann hilft halt nur ein Delay oder vorne so Laut ziehen, bis man die Bühne nicht mehr hört.
Glaub mir, dann ist das Delay die bessere Wahl
-
Zitat von "MP"
es gibt, denke ich, nichts beschisseneres als wenn der Drummer gerade die Snare spielt und ein fettes Stand-Tom aus den Boxen erklingt? Also mir wäre es zu gefährlich.
Grüße
Martin
Das wäre allerdings wirklich der Super-Gau.Wir haben das eben mal ausdiskutiert.
Wird wohl auf folgende Lösung hinaus laufen.
Das Trigger to Midi und ein zusätzlicher Sampler kommen ans Schlagzeug,
dann können auch Trigger ans Set und ich benutze meinen Sampler am FoH zusätzlich.
Das kann dann ordentlich im Case alles Verkabelt sein und ich muß nicht überall das Grundset up am Pult auseinander rupfen.
Dann kommen halt nur ein paar Kanäle von vorne dazu.
Weiterer Vorteil: Es kann auch genutz werden wenn ich mal nicht dabei sein sollte.
Nachteil: ist halt die teuerste Variante, weil noch ein Sampler her muß :?
Dann werd ich morgen mal lustig rumsamplen.
Danke und Gruß an alle -
Zitat von "niggles"
Ja: Beim Soundcheck zuerst den Monitorsound einstellen und dabei darauf achten, daß die Bühnenlautstärke nicht überhand nimmt. Wenn sich dann jeder ordentlich hört die Band spielen lassen und nach und nach die Instrumente auf der Front dazufahren,Das kann aber auch ganz schön nach hinten los gehen.
Fehlt die Front, fehlt auf der Bühne auch das was von vorne zurück kommt.
Resultat: die Monitore werden noch lauter.
Zu dem kommt das bei manchen Mixern der Auxweg bei pre Fader nicht pre EQ ist, hast du also das Monitoring eingestellt und fährst die Front dazu wirst du wohl auch an den EQ wollen, somit ist den Monitoring wieder fürn Ar...Aber leider hab ich auch kein Allheilmittel für das Problem, was einen schon zu Verzweiflung bringen kann.
Womit wir wieder beim Thema IEM wären..... -
Verzögerung war zwar da, aber nicht weiter schlimm.
Also so kurz das es nicht störte.
Ich habe aber nicht den Sample allein sondern Kick und Sample gleichzeitig genutzt und somit war die Latens nicht wirklich hörbar. -
Hi MP,
davor hatte ich auch bedenken. Wie gesagt wir haben das mal bei einem Soundcheck, an dem wir echt viel Zeit hatten ein wenig getestet.
Seltsamer Weise war fehl Triggern oder Doppelanschlag o.Ä. so überhaupt kein Thema.
Getestet haben wir natürlich auch Toms und auch bei komplett gespielten Songs, vielleicht war es Anfänger Glück
Ich würde ungern auf ddrum Trigger o.Ä. zurückgreifen, da der Sampler wo die Drum-Samples drauf sollen ohnehin am Pult steht, da ich den für andere Samples bediene.
Dann würden Trigger zusätzliche Leitungen bedeuten, die auch noch vom Pult abgesteck werden müßten.Deshalb dachte ich an die Direkt out. Die sind i.d.R. eh frei.
Wie gesagt meine größten bedenken sind Festivals.
Wie bekomme ich das bei einem Changeover von 15 min. ans laufen ohne von der örtlichen Crew völlig gehasst zu werden.Alternativ könnten wir natürlich über einen weiteren Sampler nachdenken,
der dann auf der Bühne steht. -
Wo soll das Problem denn sein?
Solange du den entsprechenden Controller für den P1200 hast,
kannst du das machen.Gruß
-
Hallo zusammen,
ich habe kürzlich bei einem Gig mit meiner Band mal ein wenig mit Triggern rumgespielt.
Da haben wir mal zum testen die Kick getriggert, mit einem Audio to Midi Teil.
Aus dem Direkt out vom Kick-Kanal in den Audio to Midi Wandler und von da aus in einen Drumcomputer und die Kick dazu gemischt.
War echt lustig und ich glaube da ist echt ne Menge potential.
Also unsere Überlegung ist nun die Kick und zwei Toms zu triggern und mit schönen sounds zu versehen.
Sound to Midi und div. Sampler stehen zur Verfügung.
Meine Frage ist nun, wer hat Live damit Erfahrung, wo sind die Hacken, Tips und Tricks sind willkommen oder auch nur Erfahrungsberichte, damit ich herausfinde ob ich was übersehen hab oder was auch immer.
Mein größtes Bedenken dabei ist, das es einfach eine irrsinnige Verkablungsorgie gibt, was bei Festivals echt zum Problem werden könnte.Vielen Dank schon mal.
Gruß
-
Das ist ja lustig. Ich hatte kürzlich bei einem Gig mit meiner Band exakt das selbe Problem. Bin fast verzweifelt, hab das aber auf meine fehlende routine geschoben, da ich mir dachte das soetwas eigentlich nicht sein kann. Offensichtlich ja doch.
Ich bin dem nicht weiter nach gegangen, sondern habs mir leichter gemacht.
Im meinem Rider steht jetzt: keine Digital Pulte
Sollte die Band mal die größe erreichen, das wir auf Festivals spielen wo ein PM1D oder so steht, dann steht da auch ein Monitor Platz und ich habe ein Problem weniger..
Gruß -
Zitat von "Sashx1"
das internationale zeichen für "alles ok" ist soweit ich weis das "mit daumen und zeigefinger nen kreis bilden" wie die taucher das machen.mfg Sascha
Na mach das mal in Italien
Was das dort bedeutet möchte ich nicht genau erklären, kann man sich glaub ich schnell denken.Hihi ausserdem benutzen Taucher das nur wenn sie unmittelbar neben einander sind.
Sonst ist das Zeichen für alles o.k. einen Bogen mit dem rechten Arm, wobei die gestreckten Finger von oben auf dem Kopf zeigen.
Und das sieht schon bei tauchern seltsam genug aus.Aber Daumen nach oben ist halt schnell mit "mach lauter" zu verwechseln.
Daumen hoch: lauter
Daumen runter: leiser
flache Hand waagerecht schwenken: o.k.Ich hatte mal einen, der das in pervektion getrieben hat.
Auf ein Instrument gezeigt, dann auf seine Knie für Bass, auf den Bauch für Mitten und auf den Kopf für Höhen und dann lauter oder leiser.Sah beim Soundcheck echt gut aus, war ne große Combo und er hatte doch sehr eigene Bühnensound Vorstellungen. Dementsprechend war es ein längerer Tanz, der aber sehr kontruktiv war

-
Brauch man auch unbedingt:
-
Hallo,
also konkret kann ich jetzt nur was zur biamp Audia sagen,
da ist es so, das man online alles in echtzeit ohne Aussetzter machen kann, EQ Dly Kreuzpunkte, was auch immer.Nur wenn du ein Layout änderst, das geht nur offline und das in die biamp lädst, setzt die Wiedergabe kurz aus.
Aber macht ja auch Sinn, wenn ein komplett neues Setup geladen wird.