Ich habs schon einen ganzen langen Monat gehört, und muß sagen das es als LA sehr gut funktioniert. D.h. eine gute gleichmäßige "Ausleuchtung" verschiedenster Hallen hinzukriegen war nie ein Problem. Auch die Übergangsbereiche zwischen MainPA und Outfill konnte man immer sehr sauber gestalten.
Abgesehen davon hatte ich auch mal die gelegenheit DV-Dosc undCOHEDRA direkt nebeneinander zu hängen. Fazit war: das da zwei durchaus gleichwertige Systeme sind, die zwar unterschiedlich klingen aber in punkto abstrahlung gleichauf sind. sound ist ja eh ein bischen geschmacksfrage und auserdem hat man ja auch noch nen Eq in der front
Beiträge von Lenin
-
-
Das wäre Herrn Ahnert ja auch nicht zu verdenken, wenn er etliche Jahre Entwicklungsarbeit auf diesem wege versilbert. weil die investition in ein EASE ist denke ich für die meisten Verleiher uninteresant
-
ööhh hmm
erwischt :oops: :oops:keine Ahnung ich hatte auf der tour nur ne beta Version aber jetzt zur PLS wurde wohl die ofizielle vorgestellt. von daher denke ich das sie demnächst auch zum download bereit steht. Das ist aber wie gesgt nur eine Vermutung
-
Die Sache mit den Langlöchern, und dem Gurt (Bei mehr als 16 Tops Sinnigerweise ein Handkettenzug) hat vor allem einen Vorteil, sobald du den gurt locker machst kannst du das ganze curving neu bestimmen.
Diese möglichkeit finde ich persönlich ganz nett, den beim ausmessen der halle am frühen morgen kann ja schon mal ein fehler passieren (Distroruhelage=Restalkohol*Uhrzeit/THC) :mrgreen:Die Software kann ich nur in den allerhöchsten Tönen lobpreisen, weil die schlichtweg geil geil geil ist. Für jeden der sie noch nicht gesehen hat:Ich kann in der Simulation ganz normal wie bei allen anderen LA-Berechnungen meine Location im Längsschnitt eingeben, dann meine Boxen-anzahl und -Positonfestlegen, und jetzt kommt der Clou beim Einstellen des Curvings kann ich mir die Schalldruckverteilung anschauen für den gesamten Frequenzbereich oder für 31 Terzbänder jeweils als Einzelfrequenz(Sinus), über eine Oktave oder über 3 Oktaven .
Das ermöglicht wirklich eine äuserst genaues curving, in dem man eventuelle Problembereiche im Vorfeld schon erkennt.
Die Software wurde vom EASE Hersteller programmiert, und aus eigener Erfahrung kann ich sagen, daß die visuellen- durchaus mit den hörbaren ergebnisse übereinstimmen. -
Tachchen
Also ich hab das q1 am Wochenende, daß ertstemal in der hand gehabt und muß sagen das spielt. In der Location (CCS-Suhl) habe ich in den letzten Jahren die verschiedensten Muggen mit allen möglichen Holz gemacht, und hatte daher die Möglichkeit mir ein gutes Urteil zu bilden(abgesehen davon hatten wit auch einen ganzen Abend Zeit an dem Zeuchs rumzuspielen).
Ich sage mal Abstrahlung völlig ok, Frequenzgang ist eh Geschmacks- und Anwendungsbestimmt, Handling weiß ich nicht so genau weil da andere Kollegen mit beschäftigt waren und ich am Monitor saß.
Aber alles was ich während der Proben und während der Mugge gehört habe hat mich doch sehr überzeugt.
Nicht gefallen haben mir die Q-Sub gefallen, wobei mann sagen muß, das die Veranstaltung auch keinen Rock'n'Roll-Druck benötigte, und daher nicht allzuviele würfelchen (schön leicht sind sie ja) da waren. Und Bassdruck braucht nun mal Membranfläche.
Die weiter oben bemängelte horizontale Abstrahlung von 75 Grad finde ich persönlich eher zu loben. Ich habe bei D-Vdosc Anwendungen häufig ein Problem mit seitlichen Reflektionen. Und da Line-array Beschallung meißt eh von der größe sind, daß man noch Center-, Out-, Near-, undwasweißichnochlautsprecherfürsclo dabei hat, ist das durchaus ein vernünftiger Wert.Eine Bitte noch kann mal irgendeiner von den wissenden Theoretikern in diesem Forum erklären wie das mit der kohärenten Welle in diesem Horn funtioniert, oder ist es nur in der horizontalen als Horn zu betrachten. weil der Spalt geht ja schon von oben bis unten durch die Box und was hinter diesem ist (irgendeine Form von Waveguide)weiß ich leider nicht genau.
Naja vielleicht kann ja einer für Aufklärung sorgen, ansonsten werd ich da mal anrufen. -
Zu dem Allen&Heath kann ich dir leider nicht wirklich was sagen, da ich selten damit zu tun hatte. Aber wenn die Crest von Erhaltungszustand i.O. ist, machst du auf keinen Fall einen Fehler. EQ ok, Verarbeitung top (merkt mann schon am Gewicht absolut roadtauglich), Austattung auch ok.
Wie gesagt GL kenn ich nicht aber Century is sich gut für die Arbeit. -
Achtung
mit zu hohen Eingangspegel kannst du dir ein gewaltiges Problem einhandeln. Die U1-Packs Besitzen im Eingang einem Limiter, der bei zu hohen Pegeln den Sender kurzfristig abschaltet (klingt wie Empfangsprobleme). Ich bin mir nicht sicher aber ich denke dies wird gemacht, damit der Modulationshub nicht zu groß wird, und keine Einstreung in Nachbarkanäle stattfinden kann. Abhilfe schafft da nur ein Spannungsteiler vor dem Eingang(SMD in der Neutrikklinke-->viel Spaß beim löten :cry: ).
[/b][/quote][/list] -
Zum Thema AMD oder Pentium ist anzumerken, daß gerade bei FFT-Algorithmen der AMD aufgrund einer besseren FPU(Fließkommarecheneinheit im Prozessor) immer vorne liegt. Er ist dabei nicht unbedingt schneller aber in jedem Fall genauer als ein Pentium. Dazu muß ich allerdings sagen das diese Info nicht von mir, sondern von mir befreundeten Informatikern stammt. Selbige Hardwarefreaks favoriesieren zur Zeit übrigens die neue ACER-Aspirion Serie als zur Zeit bestes Mid-cost Gerät (so um die 1500€).
Ansonsten ist mir perönlich ein Rechner im 19" Gehäuse immer noch am liebsten. Allein die möglichket hier nachrüsten zu können (neue Sound karte, mehr Speicher, neuer Proz usw.) und nicht aller zwei Jahre ein Neugerät zu erwerben rechnet sich auuf Dauer wesentlich günstiger. Zum Thema Haltbarkeit, mein derzeitiger Rechner im Tourcase fährt seit ca 1 1/2 Jahren in Trailern auf den Autobahnen diese Landes herum, ohne einmal Schaden genommen zu haben.PS. Grüße an Harry und danke für die Kabel
-
Nimm auf jedenfall das DRP besonders wenn du längere Hallzeiten (ab3sec) wünschst liegt es eindeutig vorne. Beim Drp kannst du auch mal eine Höhenlastige Hallfahne einstellen die nicht im Zischeln oder in einen Digitalen Rundungsfehlerhaufen enden
-
Gemacht hat das Satys&Fy
PA ist V-Dosc
die Monitore sind Lacostic FM115
Sidefill weiß ich nich
Drumfill eine ARCS liegend auf zwei Bässen (evnt. SB218) -
Zum Punkt Meßmike
Die einzigen Mikes die die von sich aus einen linearen Frequenzgang besitzen sind Kondensatordruckempfänger. Alle anderen Mikrofontypen müssen ihren "linearen" Frequenzgang aus mechanischen(konstruktionsbedingte Resonanzen) oder elektrischen Filtern konstruieren.
Deswegen ist jeglicher Gradientempfänger zum Messen einer Impulsantwort oder eines Spectrums ungeeignet. Wenn es um das Messen von Delayzeiten geht ist es egal(außer einer acht) was man dranhängt, so lange mann die Niere in die richtige Richtung hält.<font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: Lenin am 2002-04-12 02:46 ]</font>
-
Also ich seh mich bei den meißten Jobs als "Übertrager", daß heißt wenn die Künstler auf der Bühne ihre Sache nicht richtig machen (runterspielen,schlechte Laune,zuviel Alk oder einfach Sch...) dann wird auch der Sound madig. Wenn man aber eine Band hat, die völlig abgeht dann kommt der Sound von ganz alleine.
Am deutlichsten merk ich das auf Tour wenn nach drei Wochen keiner mehr Bock hat, kannst du drehen was du willst, es wird nicht wie in der ersten Woche.
Ich denke auch ganz wichtig ist es die Band zu verstehen, oder einfach mit den Musikern eine Chemie aufzubauen. Nur dann ist es meiner Meinung nach möglich einen "guten Sound" zu fahren. Manchmal ist ein an der richtigen Stelle erratenes Delay wichtiger, als eine Git die klingt wie auf CD. -
HI Spleener
Zu den mikros die du vorschlägst kann ich dir nicht wirklich viel sagen, weil ich sie kaum kenne. Ich halte mich (zumintest bei Rock'n'Roll) meißt an die Standarts (RE20/SM57/MD441).
Ansonsten schaue ich bei Bands mit denen mann häufiger zu tun habe, ganz gerne mal nach der Stimmmung des Drumsets. Denn leider ist es so, daß man bei vielen Drummern, bei einer Frage dazu, nur auf ein verlegenes Lächeln stößt. Also mal genau hinhören, wie klingt das Teil eigentlich. Wenn z.B. ein Tom im Sustain schon einen halben ton "runterzieht" ist es egal was für ein mike->Pult->PA du hast, es klingt Scheiße. Dann bleibt dir meißt nur übrig die Trommel kurz zu gaten und einen Pappeimer daraus zu machen.
Ich selber arbeite immer so, daß ich nach der Kickdrum erst einmal die Overheads nehme, und den Rest nur bei Bedarf dazu schiebe. Denn meißtens reichen zwei gut eingerichtete Overheads aus den Sound eines Sets rüberzubringen.
Zum Thema Mikrofone kann ich dir übrifens noch das Buch:
Thomas Görne
Mikrofone in Theorie und Praxis
Elektor-Verlag Aachen
ISBN 3-928051-76-8empfehlen. (Bei Amazon €34,80)Dort steht eine ganze Menge was dir die Auswahl und Einrichtung von Mike's erleichtern sollte
-
HI Tobias
Zitat
beim v-dosc besteht das "gehäuse" der Waveguides lediglich aus dünnen Alu-platten, so daß dieser Abstand eingehalten werden kann...das ist so nicht ganz richtig. Beim Curving der berühmten Banane wird die V-dosc an der Vorderfront geangelt, dadurch bekommt mann dort unter Umständen abstände zwischen den Waveguides bis 5 cm. Dieser Fehler wurde bei der d_Vdosc durch ein Trapezförmiges Gehäuse, so daß man die Box rückwärtig winkeln kann, behoben. Daher ist die d-Vdosc am ehesten eine wirkliche Linienquelle. Trodzdem ist es richtig, daß eine volkommene Linienquell eine unendliche Ausdehnung besitzt
-
Hin und Her
was soll das mit den Outputs als XLR oder Jack meißt hat man ein Siderackcore was eh nicht paßt, so daß man adaptieren muß. Und das macht man doch sowieso im Lager.
Abgesehen davon sind alle Outputs selbstverständlich symetrisch also was solls -
Nur ab und zu
aber ansonsten sind arcs dort schon mind. ein Jahr im Einsatz, und D-Vdosc seit ca drei Monaten.
Dazu ist zu sagen, daß die Systeme vorwiegend im Touring eingesetzt werden. Ansonsten ist die Gegend ja ziehmlich Meyer dominiert (schöne Grüße an Thomas) was aber nichts gegen dieses System sein soll. -
Als einziges Manko an der Venice fällt mir auch nur die schon bemängelte fehlende Matrix ein. Eventuell wären 4 Mutegruppen noch schick. Aber alles in allem muß ich sagen, daß ich in dieser Preisklasse kein Pult kenn was vergleichbare Audioeigenschaften hat. Ganz im Gegenteil gibt es Pulte mit einer vollparametrischen Mitte, deren Filter lange nicht so korrekt einsetzbar sind wie die des Venice.Ich habe gerade eine Tour mit 83 Terminen hinter mir, die ich mit dem Venice 320 bestritten habe, und muß sagen geil,geil,geil,....
Hat ein Mindestmaß an Ausstattung, die aber mit maximaler Qualität. Es wäre schön wenn mehr Hersteller sich dieses Konzept aneignen würden, damit man zu einer "wichtigen" konferenzbeschallung nicht mehr mit einem PM losziehen muß. -
Hi Didi
Wenn du die ARC's noch nicht gehört hast solltest du vielleicht mal in Jena bei LTL vorbeischauen. Neben ARCS kannst du dir dort auch L-acoustic D-VDOSC reinziehen. abgesehen davon ist es ja vielleicht eine Entscheidungshilfe, wenn eine Company in der Nähe schon größere Bestände eines System besitzt (Dry Hire)
Grüße Martin