Beiträge von mellotron
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Laufzeiten innerhalb der Signale würde ich in kleinen Locations nicht machen, weil Du die PA ja dadurch gerade nicht entlastest. Schön oldschool pannen, warum nicht Gitarren auch ganz links/rechts?
Die PA selbst verzögerst Du sicher auf die Snare oder sogar kurz dahinter?
Snaremic(s) nur als Effektsends, Becken unverstärkt.
Drummer von sachdienlicher Spielweise oder Equipmentauswahl überzeugen.
Mikros für den Sänger durchprobieren (OM7?).
Die Kempersignale mal aufnehmen und schauen, was da an Stereoeffekten drauf liegt, die es subjektiv breiter, aber auch leiser/indirekter machen. -
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Also in Festival-Ü-Wagen möchte ich nicht (mehr) sitzen:
Die meisten Bands kommen mit eigenen Pulten und Mikrofonen und selbst Linechecks finden oft nur noch rudimentär (und ohne PA) statt.
Woher soll ich im Ü-Wagen eine Vorstellung davon bekommen, wie die Gains aussehen und wie die Instrumente wirklich klingen (sollen), um ab Minute 1 einen sendefähigen Mix herzustellen?
Von Effektauswahl, kurzfristigen Patchänderungen usw. ganz zu schweigen.
Und dieser Mix landet dann im Netz...Ich biete den Ü-Wagen immer einen Pre-PA-EQ-Mix an, entweder als Referenz oder zusammen mit deren Audience-Mics als Endprodukt.
Zusätzlich läuft bei mir ein "TV-Mix" mit, der auch in kleineren Locations einen annehmbaren Pre-Fade-Mix bietet (Stichwort Backline-Anteil).
Auch Effekte hab ich schon getrennt geschickt. -
Firmwares waren und sind alle aktuell.
Mein Festivalsetup war ein X32 Rack als Stagebox/Sparepult und eine Compact als FOH-Pult.
Geräte wenig aber zuverlässig gelaufen (keine Vermietung), ordentlicher Strom, amtliche deutsche Festivals, offensichtlich professionelle Kabel mit EtherCon, 100 m am Stück ohne Switches oder Patches (laut Aussage der Companys).
Ich habe auch Audioaufnahmen (Multitracks und PA-Mix), wie die Sync-Probleme klingen...
Die Probleme sind auf allen Spuren zu hören.Ich hatte insgesamt 2x Probleme diesen Sommer:
1x waren es sehr kurze Audioaussetzer/Audioeinbrüche (Länge könnte ich in den Aufnahmen messen, gefühlt jeweils unter 1 Sekunde Länge) ohne sonstige Artefakte. Auch der Sync im Pult leuchtete grün. Die Probleme traten entweder erst während der Show auf oder ich habs beim Kopfhörerlinecheck nicht bemerkt (Doppelbühnenfestival). Die Show hab ich durchgestanden.
1x erhebliche Probleme schon beim Changeover mit Audioabbrüchen, Knacken (eventuell durch Phantomspannung, die immer wieder neu aufgebaut wird?). Dazu blinkende Snyc-Anzeigen und auch ein flackerndes Display am X32 Rack.
Reboots probiert, Shows neu geladen, anderes Cat-Kabel desselben Cores des selben Hersteller probiert.
Habe die Show dann auf dem Festivalpult gemischt, Linechecks sind feige... -
Vielen Dank, das hatte ich aus dem "Zum 1000sten Mal Cat5" Thread nicht mehr in Erinnerung.
ABER: Was nützt es mir, mit einer Nachmittagsband auf einem Festival aufzuschlagen und das örtliche Kabel nehmen zu müssen?
Wenn ich denen sage: "Ich brauche ein Klotz Ramcat RC5SB", dann sagen die, dass ich es mitbringen soll, weil sie einen anderen Hersteller haben. Und mitbringen und 100m durch's Publikum selbst verlegen würde ich gern vermeiden.Ich setze Hoffnungen in den Klark Refresher, ob der die 100 m zuverlässig mit jedem professionellen Kabel überbrücken kann.
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Super Thema, mit dem ich den ganzen Sommer zu tun hatte.
Kabeldatenbank ist eine super Idee!Meine Thesen nach Erfahrungsaustausch mit anderen AES50-Verwendern (X32, M32 und Pro) und Netzrecherchen:
1. Die Buchsen in den X32/M32 brauchen nicht nur ein geschirmtes Kabel , sondern sind in der Signalübergabe für 100 m-Strecken minderwertiger, so dass es zu Sync-Problemen kommt.
2. Die vom Hersteller angegebene Maximallänge von 100 m ist dadurch bei einigen (nicht allen) Kabelherstellern (auch aufgrund verletzter Kabelkonventionen?) nicht machbar.
3. Man weiss nie, ob auf der Rolle wirklich nur 100 m sind.
4. Außerdem scheinen Umwelteinflüsse elektrischer Art (Nähe zu In Ears, elektrischen Impulsen) den Sync zu stören.
5. Auch kürzere Kabellängen (50 oder 70 m) funktionieren mit bestimmten Herstellern/Typen nicht.Fragen:
1. Haben die größeren PA-Buden (die mit den 3er-Bäumen 100m-Cat5) überwiegend geschirmte oder ungeschirmte Kabel?
2. Kann man vor Ort mit einem Netzwerktester den Status der Schirmung checken?
3. Bestehen die Probleme auch bei Verwendung der Klark Refresher 9610 oder 9620 weiter? [Ich habe an jedem Ende der 100 m einen 9610 hängen und habe somit keine X32/M32-Buchsen mehr am langen Kabel, habe damit aber bisher nur 2 (problemfreie) Shows gemacht. Hier wäre es wichtig, bei einem bekannt problematischen Kabel die Verbesserung/Problemlösung durch die 9610 zu sehen.]
4. Wird der Hersteller und der genaue Typ des Kabels bald die wichtigste Diskussionsquelle in der Vorbereitung? -
Suche ein gebrauchtes X32 Compact (nur dieses Modell!) in einwandfreiem technischen Zustand.
Realistische Angebote bitte per PN. -
Animationen aus der Hölle.
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Ein wertvoller Beitrag, vielen Dank!
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Ich wollte nur eine X32-Show durch Zwischenspeichern auf dem M32 aufwerten...
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Hat jemand schon probiert, eine X32-Show (mit Scenes) in einem M32 zu laden und umgekehrt? Zumindest in den Editoren geht es.
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Doch, ich mach das: Gruppe wird erst im Pult bearbeitet, dann rausgeschickt zu externem Zeug und wieder zurück ins Pult geholt. Wenn dann der/die Insert(s) der Gruppe schon verbraten sind, muss man den Weg über einen Output gehen. Der muss ja nichts zwangsläufig Wandlungen enthalten. Und zurück dann in einem Kanal oder Insertreturn an beliebiger anderer Stelle.
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Bei solchen Geschichten kann man auch das Pult in 44,1 kHz setzen und spart sich das umformatieren.
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"Nun schliess ich diese Jahr den Master ab und schreibe meine Theoretische Arbeit zum Thema FOH-Tontechnik aus der Musikalischen und Mixing Perspektive."
=> würde ich dann gern mal lesen!"Was macht eurer Meinung nach einen guten Mix aus? Soll es wie eine Studio Produktion klingt? Oder gibt es da andere Aspekte für euch?"
Im besten Fall transportiert Dein Mix die Soundvorstellung des Künstlers zum Publikum. Diese Soundvorstellung hat er durch Studioproduktionen dem Publikum und durch mögliche Proben auch Dir mitgeteilt.
Zur Vorbereitung kann ich nur raten: viel viel Musik unterschiedlichster Stile hören und zu Konzerten gehen. Zusätzlich jahrelang jede sich bietende Gelegenheit wahrnehmen, Mikrofone und Mischpulte zu bedienen. Daraus eine Vorstellung entwickeln, wie Instrumente in unterschiedlichsten Räumen und Darbietungsqualitäten und mit unpassendem Equipment klingen können, vor allem auch zusammen und unter Lautstärkerestriktionen. Diese Vorstellung dann blitzschnell abrufen und auf unideale Bedingungen adaptieren können.
Diese Bedingungen kann man auch gut simulieren: Einfach mal keine Kompressoren benutzen, weniger statt mehr Mikrofone, wenige Effekte, sparsames EQ'ing.
Ich habe manchmal den Eindruck, dass die aktuelle Generation von Tonleuten, die schon mit digitalen Pulten gestartet ist, lieber alles anschaltet und einmal quer durchs Pult routet, als sauber 16 Kanäle mit einer ordentlichen Gainstruktur (!) laut zu kriegen. -
Ich suche zwei ME 25 in mindestens gutem optischen und unbedingt einwandfreiem technischen Zustand.
Farbe egal.
Nein, keine anderen Lautsprecher.
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Wie immer schön geschrieben!
ABER: mich würde interessieren, ob die VT-Buden und das Personal mehr Geld mit den "richtigen" Konzerten verdienen oder mit dem großen Rest.
