Ich bin da auch seit ca einem halben Jahr am rum experimentieren. Leider sind die Ergebnisse nicht sehr konsistent.
Ich fahr verschiedene Instrumente ueber verschiedene Subgruppenpaare, von denen eine Seite immer verzögert ist. Ausserdem benutze ich für die verschiedenen Seiten ( subgruppen ) auch noch unterschiedliche EQ einstellungen.
Sehr gut klappt das mittlerweile bei E-Gitarren. (dly nach gusto, "richtige" Seite mit leichtem boost bei 700Hz und 4k, andere Seite die gleichen Frequenzen gecuttet und dafür bei ca 200 etwas geboostet)
Bei Keyboards bin ich dazu übergegangen auch noch eine dritte Gruppe für die tiefen Freqenzen zu benutzen, die auf beide Seiten geroutet ist ( bei "richtungsweisenden" Delays würden sich sonst tiefe Frequenzanteile einfach von rechts nach links auslöschen...)
Was neulich ganz doof war, war ne Akustikgitarre, bei der sich, bevor die Ortung funktioniert hat ein Chorusähnlicher Effekt "breitgemacht" hat. War nicht schön - hab ich dann sein lassen.
Allerdings muss man sagen , dass das ein M7CL war, bei dem ich die Dlys mittels ADAT Karte und Toslinkkabel in die Gruppen geinsertet hab. Leider lassen sich an dem Pult die Zeiten nur sehr grob verstellen... Für manche Sachen ist ein 01V96 halt doch besser geeignet (-;
Es wäre wahrscheinlich mal interressant, das Verfahren unter Laborbedingungen ( Lager+Mehrspuraufnahme) auszuprobieren, damit man merkt welche Delayzeiten praxistauglich sind und wie sich z.B. der Abstand zwischen den PA Seiten auf die Stereobreite bzw dann auch auf die zu verwendenden Zeiten auswirkt.
Insgesamt ist es allerdings schon bemerkenswert, dass bis wenige Meter vor der PA die Ortung recht gut funktioniert und man trotzdem alle Instrumente hört. Ich würds halt nur gern besser kontrollieren können...