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  2. thieloliver

Beiträge von thieloliver

  • Digico S31 für Musicals?

    • thieloliver
    • 20. Dezember 2023 um 16:30
    Zitat von audiobo

    Ach ja, und noch mal zum Thema notwendig oder nicht: Kastriertes RecallScope und RecallSafe zu nutzen, zwingt einen immer zu einer gewissen Über-Kreuz-Denke. Das kann anstrengend sein.

    Wenn ich z.B. in Szenen denke möchte ich nicht jedes Mal darüber nachdenken müssen, was mit dem jeweils abzurufenden Parameter während der kompletten Show so passiert. Ich will einfach das in der Szene abrufen was gerade notwendig ist.

    Mit der Startszene hast Du natürlich recht - bräuchte man bei der Digico jetzt nicht, weil die Startgains in der Show gespeichert sind, Aber bei Yamaha wäre es unerlässlich.

    Mal eben den "reparierten Zustand" nach der Pause herstellen ginge mit der S31 allerdings wirklich nicht...

    Die diversen Workarounds waren mir jetzt auch nicht völlig fremd ;)

    Aber welches Pult kann das hier?

    Zitat von thieloliver

    Mir ist kein Pult bekannt, dass den Befehl : "geh zurück auf den Wert, den Du vorm Recall hattest" kann.

  • Digico S31 für Musicals?

    • thieloliver
    • 20. Dezember 2023 um 15:49
    Zitat von JS-Sound

    Das sind bei mir oft auch Specials, die ich dann aber auch in separaten Szenen speichere.

    - EQ Anpassungen in bestimmten Subgruppen für z.B. Radiosound, ...(dann z.B. nur im GEQ gespeichert, PEQ ist für das normale Mischen)

    Wäre bei mir dieser GEQ grundsätzlich IM Recallscope an

    - Sends für speziellere Effekte

    Genauso : dieser spezielle Send wird immer recalled - andernfalls ist er ja, wenn er danach wieder recallsafe ist dauerhaft an oder aus oder eben auf dem letzten gespeicherten Wert.

    - teils Gruppen- oder Einzelkanalfader herunterziehen (ziehe ich normal während der Szene runter, falls ich es vergesse sind in der nächsten Szene trotzdem die Fader unten)

    DAS wäre eine Anwendung, die ich nachvollziehen könnte - wäre mir allerdings zu aufwändig bei 24 Sängern jeden Fader einzeln anzufassen - das mache ich über VCA Zuordnung und für ganz aus Mutes.

    Beide Parameter sind bei mir immer im Recallscope an.

    Startest Du tatsächlich jeden Song mit Fader ganz unten bzw auf fest definiertem Wert?

    - speziellere Monitoring-Wünsche (Zuspieler zu Beginn lauter auf Chor-Monitor, .......)

    Siehe Effektsends. Entweder der Send in dem Kanal wird recalled oder eben nicht. Weil: wie kommst Du nachdem der Zuspieler lauter im Mix war wieder auf den Wert, den er hatte als Du ihn noch recallsafe hattest?


    - Umschaltung von speziellen Effekten

    Effekte speichere ich immer je Song und die werden tatsächlich auch immer recalled.

    Klar kommt sowas nicht oft vor, aber doch immer wieder.

    Alles anzeigen

    Nochmal zum Verständnis: Es gibt jede Menge Parameter, die ich auch selbst recalle.

    Ich brauche aber ALLE Parameter, für die ich mich entschieden habe, dass sie recallsafe sind IMMER recallsafe. (Einzige Ausnahme: Yamaha Pulte, weil die keine Show/Snapshot Struktur haben, sondern NUR die Szenen)

    Der Grund ist ganz einfach, dass sie nach einer gespeicherten Änderung, wenn sie wieder auf recallsafe geschaltet werden, ja nicht zurück auf den Wert springen, auf dem sie waren, als ich sie noch "live" unter Kontrolle hatte, sondern auf dem gespeicherten und grade recallten Wert bleiben.

    Damit erledigt sich recallsafe für diesen Parameter halt nach einmaligem Aufrufen eines gespeicherten Wertes.

    Mir ist kein Pult bekannt, dass den Befehl : "geh zurück auf den Wert, den Du vorm Recall hattest" kann.

    (Wenn man mal von der "Undo" Szene bei Yamaha absieht, aber das ist ja nicht parameterselektiv)

  • Digico S31 für Musicals?

    • thieloliver
    • 20. Dezember 2023 um 14:35

    Aber genau der Task mit dem Gitarrensolo würde zusätzlich eine relative Pegelverstellung verlangen - nämlich 3db mehr und dann wieder die 3 db zurück auf den Ursprungswert - ein absoluter "Solowert" verlangt während der ganzen Show absolute Werte und müsste dann natürlich immer im Recallscope angewählt sein. Genau das ist also KEIN Beispiel, in dem Snapshots mit und ohne Recallsafe Setting im Gitarrenkanal Sinn machen würden.

    Im Übrigen ist mir noch nie passiert, dass ich zwischen zwei Songs 25Kanäle der Band hätte anfassen müssen. Wenn sowas tatsächlich vorkäme würde ich ein ernstes Gespräch mit dem MD führen ;)

  • Digico S31 für Musicals?

    • thieloliver
    • 20. Dezember 2023 um 11:31

    Dann hätte ich die ganz ernsthafte Frage, welche Parameter Du szenenabhängig einmal recallen und bei nem anderen Snapshot nicht recallen würdest.

    Für mich sind in komplexeren Shows nur Mutes, VCA Zuordnung, Routing und Effekte gespeichert. (Gains showspezifisch - werden aber ggf geändert und bleiben dann für alle Snapshots gleich)

    Den Rest fahre ich live.

    Das Einzige, was ich brauchen könnte wären ab und an relative Veränderungen zB im Monitor bei dem und dem Song 3dB lauter - danach wieder zurück. "absolut" gespeicherte Änderungen im Monitor kann ich bei Mon vom FOH nicht brauchen...

    Allerdings sind meine Musicals bzw im Moment Weihnachtsshows mit teilweise 10 verschiedenen Solisten in einem Song, wo ich überhaupt Snapshot brauche, jedesmal an unterschiedlichen Orten und teilweise mit Haus PA. Wenn ich immer gleiches Material und akustische Verhältnisse hätte, könnte ich das Meiste vermutlich "hart" speichern und recallen...

  • Digico S31 für Musicals?

    • thieloliver
    • 20. Dezember 2023 um 10:51
    Zitat von audiobo

    Um auf die Ursprungsfrage zurück zu kommen:

    Aus allgemeinem Interesse habe ich mir mal den Editor angeschaut. Dort kann ich im Snapshot-Management lediglich ein "Global Scope"-Filter entdecken.

    Wenn sich da nicht irgendwo noch etwas versteckt, lautet mein Fazit: Nein

    Wenn für Dich "Global" auf die globale Anzahl der Snapshot bezogen bedeutet, hast Du (glaube ich) recht. Wenn "Global" Kanalspezifisch gedacht war, nicht.

    Es gibt in jedem Kanal/Bus auch nochmal ein eigenes Recallsafe Fenster oben in der Reihe, wo man auch die Umschaltung auf stereo und die Presets und copy&paste findet, wo man für jeden Kanal/Bus nochmal alle Parameter einzeln Safe schalten kann.

    Ich muss aber zugeben, dass ich das bei meiner 21er noch nicht groß ausprobiert habe, weil ich mir seinerzeit genau für diese komplexeren Sachen die SD12 zugelegt hatte.

    Die S Serie wurde allerdings durch das Kanal/Bus Update mittlerweile so interessant, dass die 12er aus Gewichtsgründen immer öfter zuhause bleibt.

  • Bassdrum Sub Kick Mikrofon

    • thieloliver
    • 3. Dezember 2023 um 21:52
    Zitat von Soundstorm

    Jetzt hast du mich auf den Musikstil neugierig gemacht..

    "den Musikstil" gibt es nicht. Ich mach im Grunde alles. Ganz viel Sprache, Industrie, Comedy, Kongresse Musik fast ausschließlich konzertant von 20:00 bis 22:00 : Jazz, Klassik, Musical, Orchestercrossover - aber eben nur ganz selten Pop oder Rock Covermucke.

    Das hab ich 14 Jahre mit ner sehr gut gebuchten Kapelle gemacht - war ne schöne Zeit, aber heute langweilt mich sowas.

    Diesen typische Bassdrum + Restband-Sound, den man überall hört, find ich halt eher armselig.

    Bei mir ist die Bassdrum für viele Geschmäcker zu leise.

    Dafür lege ich den allergrößten Wert auf klar verständliche Gesänge. Dabei hilft mir der Subkick. Ich siedle die Bassdrum damit sehr tief an. Mit wenig Attack. Eher ein kopfkissenmäßiges ooomph. Das schiebt schön und schafft mir mehr Platz für Instrumente und Gesänge.

  • Bassdrum Sub Kick Mikrofon

    • thieloliver
    • 1. Dezember 2023 um 14:52

    Hier ich!☝️

    Allerdings bevorzuge ich einen etwas speziellen Bassdrumsound und ich mache kaum Pop oder Rockproduktionen.

    Ich nutze den Subkick mit "Weichen-EQ" zusammen mit meist einem RE20 (früher altes D12 ohne E, aber das ist leider gestorben) manchmal Beta91A.

    Der Subkick geht bei mir auch ausschließlich auf die Subs - das andere Mikro auf die Tops. Ich siedle damit die Bassdrum unter dem Bass an und schaffe mir so mehr Raum für den ganzen Rest im Mix.

  • HK Audio Linear 5 MK II

    • thieloliver
    • 13. November 2023 um 14:56

    https://www.sdsmusic.ch/fileadmin/sdsmusic/PDFs/HK_Audio/Sonderdruck_PP_122015_HK-Audio_LTS.pdf

    Da gibts die Messung vom Productionpartner zur LTS. Man sieht das "Loch" beim Horizontalcluster. Man sieht aber auch, dass der Winkel insgesamt ziemlich gut gewählt ist, weil der ganze Rest der Frequenzen sich ziemlich ideal addiert.

    Im Übrigen sieht das für mich eher nach 120 als nach 140Grad Öffnungswinkel aus.

  • HK Audio Linear 5 MK II

    • thieloliver
    • 13. November 2023 um 10:48

    Im Manual wird ein Splaywinkel zwischen den Seitenwänden der Lautsprecher von 30Grad empfohlen und mit dem Hardwarezubehör auch erreicht) , der in einer horizontalen Coverage von ca 140Grad resultiert.

    Ich hab mir bis jetzt nicht die Mühe gemacht die Gehäusewinkel zu messen.

    Es gibt ja eine leichte Einschnürung zwischen 2 und 4k. Die ist letztendlich für das "Loch" verantwortlich.

    Was es allerdings nicht (bzw nicht hörbar) gibt, wenn man die Hardware verwendet, sind Kammfilter. Scheinbar hat man mehr wert darauf gelegt, als dass es da eine kleine Lücke gibt.

    Es ist halt wie immer ein Kompromiss.

    Ich finde ihn gelungen.

    Allerdings nutze ich die Boxen auch extrem selten nebeneinander. (Das war jetzt seit 2016 keine 5 mal der Fall)

    Und wir sollten dabei unbedingt bedenken, dass hier in einer Preisklasse unter 2000€ netto ein echtes Long Throw Werkzeug geboten wird. INKLUSIVE Amping wohlgemerkt.

  • HK Audio Linear 5 MK II

    • thieloliver
    • 12. November 2023 um 23:54

    Das Problem war aber damals nicht, dass es zu Interferenzen kam, sondern, dass es beim Hochton in der horizontalen Achse bei 2 Tops nebeneinander zu einer Lücke kommt, weil der Splay so weit gewählt ist, dass es eben nicht zu Interferenzen beim Horizontalcluster kommt.

    Ich muss allerdings sagen, dass ich die Tops 1. extrem selten horizontal geclustert einsetze. (wie oft bringen 140 Grad horizontale Abstrahlung Vorteile?) und mir 2. ein Preset mit Delay auf der inneren Box und entsprechendem EQ hab bauen lassen, mit dem die "Lücke" weniger auffällt.

    Ich halte die Kiste im Preis-Leistungs Verhältnis immer noch für ziemlich unschlagbar und ein sehr praktisches Beschallungswerkzeug für mehr als 90% meiner Anwendungen.

    Es ist halt wie immer: man muss wissen, was das Werkzeug kann und wie man es einsetzt.

    Was den Vergleich mit Cohedra Compact angeht: ein 4er Stack Coco hat etwa das 6-7fache gekostet wie eine Linear5 LTS. Coco ist ein vollmodulares und skalierbaresLinearray mit variablen Splaywinkeln und der Möglichkeit den vertikalen Abstrahlwinkel auf die zu beschallende Fläche anzupassen.

    Das Ganze mit einem Pegel, der für eine 1x8" Linearraybox zumindest bei Erscheinen der Box beachtlich war. Geo S8 war zB deutlich leiser - ich hatte beide Systeme mehrfach in Betrieb.

    Mir ist bis heute kein anderes single 8" Array bekannt, das deutlich lauter konnte.

    Coco hatte einen horizontalen Abstrahlwinkel von 110Grad.

    LTS (bzw308LTA) hat lediglich einen horizontalen Abstrahlwinkel von 60Grad und konzentriert die Energie nur auf die Hälfte der Breite - und damit bei gleicher Tiefe nur die Hälfte der Fläche.

    Auf dieser Fläche ist die LTS lauter als ein 4er Päckchen Coco - außerhalb von den 60Grad ist es alleine nicht zu gebrauchen.

    Zwei LTS im Headstack sind innerhalb der 60 Grad Coverage lauter als ein 8er Coco Array. Mit einem 8er Coco Array kann man aber die Coverage in der Tiefe genauer an die zu beschallende Fläche anpassen. Das geht beim LTS zwar verhältnismäßig gut, wenn man es Vertikal auch außerhalb der 10 Grad Coverage benutzt, verlangt aber viel Erfahrung bei der Winkelung und Stack bzw Flughöhe des Headstacks.

    Es sind schlicht unterschiedliche Werkzeuge mit unterschiedlichem Anwendungsbereich. Von Ersatz kann man dabei nicht sprechen.

    Der Ersatz/Nachfolger des Coco und Cohedra ist das Cosmo. Das ist von Doppel 6" bis Doppel 10" und mit verschiedenen horizontalen Abstrahlwinkeln von 60 bis 100Grad skalierbar.

  • HK CT112 Preset für LAB IPD

    • thieloliver
    • 8. November 2023 um 23:43

    Hier findest Du die HK Original Filter für die IPD - auch für CT112.

    HK Audio SheetLibrary LAB IPD 20151016 - HKAudio
    Version 368 Download 1.71 MB Dateigrösse 1 Datei-Anzahl 19. Juli […]
    hkaudio.com

    Dafür hab ich auf der HK Seite nur IPD in die Suche eingegeben. War garnicht so schwer.

    Selbstverständlich macht es zuerst mal Sinn die Lautsprecher sinnvoll aufzuhängen.

  • Mikrofone für Trp, Pos, Sax, Flute

    • thieloliver
    • 13. Oktober 2023 um 23:27
    Zitat von audiobo

    Ach wegen dir hat's die Warteliste... ^^

    Die ersten 20 hatte ich auch "mühsam" mit Warteliste über zwei Jahre gekauft, Die restlichen 10 waren gebraucht von nem Kollegen, der sich letztlich doch entschieden hat was anderes zu nehmen.

    Von den Dingern kann man eigentlich nicht genug haben...

  • Mikrofone für Trp, Pos, Sax, Flute

    • thieloliver
    • 13. Oktober 2023 um 15:17
    Zitat von Hanseat

    Das Line Audio CM4 wird ja gern als erstaunlich hochwertiges und preis-wertes Kondensatormikrofon empfohlen. Es hat eine nur ganz leicht breitere Niere (die Darstellung täuscht etwas, da das Diagramm bis etwas über -30dB auflöst statt etwas über -20dB beim ATM-350a), das Polardiagramm ist weitgehend mustergültig, der Frequenzgang aalglatt und das Rauschen laut Datenblatt erstaunlich gering für so eine kleine Kapsel.

    Daher: Welche Erfahrungen habt ihr mit dem CM4 an Blasinstrumenten gemacht? Müsste doch klanglich genauso gut wie das ATM-350a funktionieren (beide nutzen eine kleine Elektretkapsel mit weitgehend linearem Frequenzgang).

    Ich benutze 30CM4 in meinem Orchestersatz - auch für sinfonische Blasorchester und Bigbands. Funktioniert völlig stressfrei - zumal die Dinger ja quasi fast nichts kosten.

    Zum Thema AT Kleinkapsel: Da hab ich auch noch 20 AT857 Schwanenhälse. Die machen sich im Orchester hervorragend beim Holz. Stumpf mit Tischfuß vor Klarinetten oder Oboen oder auf Stativ für Flöten und Fagott.

  • Mischen von Musicals

    • thieloliver
    • 12. Oktober 2023 um 17:27
    Zitat von floger

    Wenn die Position fix ist kann man sich das auch selber über Delays basteln. Vorausgesetzt es sind genug Lautsprecher vorhanden.

    Da wird es aber bzgl Bussen sehr schnell sehr eng. Ich hab das mal für 10 Ortungsgebiete für LCR+4 Nearfills gebaut und hatte ruckzuck allein 48 Busse dafür verpulvert.

    Vielleicht ist die Immersive Idee garnicht sooo schlecht.

    Jürgen, meld Dich doch mal bei mir über PN!

  • L-Acoustics geht hart gegen Fälscher und Anwender von Fälschungen vor.

    • thieloliver
    • 11. Oktober 2023 um 16:53
    Zitat von test

    man muß ja gestehen, das der versuch verlockend ist, angesichts von 2000e mehr gebraucht wert :)

    Wer in seinem Leben schon ne echte FP+10.000q gesehen hat erkennt die Nachbauten sofort. Das fängt beim nicht vorhandenen Nomadlink an und hört beim fehlenden Plexiglas über dem Bedienfeld noch nicht auf.

  • Soundcraft Vi1 - Frage an langjährige Nutzer

    • thieloliver
    • 24. September 2023 um 12:07

    Der Gain ist bei der Visi-Remote App im Channelprocessing-Fenster unter "Misc"

    Da war er meines Wissens schon immer - aber ganz sicher schon vor Erscheinen der SQ6.

    Vielleicht hattet Ihr ihn nur nie gefunden.

    Die Vi1 wurde 2010 vorgestellt und die iPad App gab es (viel zu spät) so ca ab 2013.

    Das letzte Softwareupdate für die VI1 gab es im April 2017.

    Ich bin mir jetzt nicht 100% sicher, wann die SQ6 erschienen ist, aber der erste Thread hier stammt aus dem Oktober 2017.

    Was die Fadergeschwindigkeit angeht hast Du recht. Das ging auch schon als die Vi1 erschien schneller.

    Vermutlich konnte man durch das langsamere Fahren günstigere Fader benutzen. Oft wird ja bei Industrieprodukten wegen ein par zehntel Cent Einsparpotential vom Einkauf zum günstigeren Produkt gegriffen.

    Mir wurde mal von einer "großen" Vi in einem Theater erzählt, bei der die Widerstände bei den Fadermotortreibern gewechselt wurden, damit sie langsamer fuhren, weil das Geräusch wohl im Theater gestört hat. Ob das jetzt nur eine Ausrede war um das langsamere Faderfahren der 1er zu rechtfertigen weiß ich nicht, aber bei den großen Vis waren die Fader tatsächlich sehr schnell und damit auch lauter unterwegs.

    In einer idealen Welt gäbe es die Möglichkeit die Fadergeschwindigkeit in den Optionen nach eigenem Gusto einzustellen.

    Mich persönlich hat das Fadertempo bei der Vi1 jedenfalls nie bei der Arbeit behindert.

  • Soundcraft Vi1 - Frage an langjährige Nutzer

    • thieloliver
    • 23. September 2023 um 13:56

    Die Vi1 ist ein klasse Pult. Ich hatte vor meinen Digicos 8 Jahre lang 2 Stück davon und war bis auf Kleinigkeiten sehr zufrieden. (Fadergeschwindigkeit, Bildschirm im Freien - da gab es damals aber kaum bessere Kandidaten )

    Was einem allerdings klar sein muss, ist dass es bei der Vi perspektivisch keine Updates mehr geben wird. Wenn einem die Ausstattung der Pulte genügt ist das natürlich kein Problem.

    Aber bei 2500€ kann man bei einem Pult in der Bauqualität eigentlich kaum was falsch machen.


    Wichtig, wenn man lang an dem Pult haben will, ist es sich die passende CF Karte auf Lager zu legen. Die Karten haben eine begrenzte Menge an Zugriffen und die Vi speichert wenn ich mich richtig erinnere jede Minute den aktuellen Status ab, damit sie nach nem Stromausfall wieder genau da hoch kommt, wo sie vorher war.

    Der Indikator für eine defekte CF Karte sind sehr sporadisch auftauchende Bluescreens, die mit der Zeit öfter auftreten - aber keine Sorge - meine Pulte haben das in den 8 Jahren nie gemacht. Das passiert eigentlich nur bei Pulten in Installationen, die 24/7 angeschaltet sind. Da habe ich bei 3 mir bekannten Pulten die Karte (nach jeweils etwa 5-6 Jahren "Dauer-an") getauscht.

    Und in der aktuellsten Software kann man auch das Speicherintervall einstellen und die Problematik dadurch nach hinten schieben.


    wora:

    Der Gain war meines Wissens von Anfang an in der iPad App (die zugegebener Weise viel zu spät kam) einstellbar.

    Was nicht in der App ging und nervig war, ist der "Anschalter" bei den grafischen EQs. Da musste man jedesmal nochmal zurück zum FOH, wenn man das vergessen hatte. Ansonsten war die App für das, für was ich so ne App benutze (Monitoring) ausreichend und übersichtlich. Richtig mischen kann man mit nem iPad eh nicht.

  • d&b Soundscape

    • thieloliver
    • 20. Juli 2023 um 22:54

    Ich hab diesen Sommer noch 3 "Immersive" Produktionen:

    Dieses Wochenende Mannheim Schloss in Flammen - Operngala mit Höhenfeuerwerk für ca 3500 Zuhörer.

    Ich komme grad vom ersten Aufbautag.

    1. Septemberwochenende das Fermate Festival hier in der Südpfalz. Kleine feine Kammermusikgeschichte im historischen Winzerhof für ca 300 Leute

    4. Septemberwochenende Carmina Burana im Saarland

    Bei allen Produktionen hab ich an der Bühne ein 3D Setup (also auch mit Z Achse) im Einsatz und benutze "Außenrum" Lautsprecher für die Raumsimulation.

    Die Signalverteilung macht ein Spatialsound Wave System vom Fraunhofer IDMT.

    In Mannheim zB für 68 Lautsprecher an 39 Positionen.

  • Grenzflächengemetzel: ungewöhnliche Brummeinstreuung

    • thieloliver
    • 17. Juli 2023 um 09:00

    Wenn sich die beiden Mikrofone berührt haben und beim Splitter die Masse getrennt war, wären die Mikrofone die einzige Masseverbindung zwischen Monitorsetup und FOH. Da könnte es abhängig von der Stromführung zum FOH durchaus zum Netzbrummen kommen.

    Ich hatte mal einen XLR Stecker mit Brücke von Pin1 zum Gehäuse, der auf ner Layher-Spindel der Bühne lag - bzw je nach Erschütterung Kontakt hatte oder eben nicht. Den Brumm hab ich erst nach Stunden gefunden...

  • Abschreibung von Beamern, bzw. Nutzungsdauer

    • thieloliver
    • 17. Juli 2023 um 08:47

    Was für die meisten hier interessanter sein dürfte, ist die Tatsache, dass bei Eingabegeräten explizit Mikrofon und bei Ausgabegeräten explizit Lautsprecher steht.

    Mikrofone, die ich für mein Recordingsetup nutze(n kann) wären dann ja prinzipiell alles "Eingabegeräte"!?

    Da eröffnen sich für Schoepse und Neumänner interessante Abschreibungsoptionen. Damit erfasse ich Daten für die Recordingsoftware...

    Der Lautsprecher bzw. die PA, die hinter dem DJ mit Dj-Software steht "Ausgabegeräte"!?

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