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Beiträge von j0shiiv

  • Hilfe, ich höre Polarität!?

    • j0shiiv
    • 20. Februar 2020 um 13:06

    Hörsinn ist sensitiv bzgl. Phasenverschiebungen, ist aber sehr stark signalabhängig, das haben mehrere Studien über die letzten Jahrzehnte gezeigt. Bzgl. Polaritätswechsel (Speziallfall einer Phasenverschiebung mit Allpass-Charakter) ist man vergleichsweise sehr sensibel. Wir haben vor kurzem mal Hörbarkeit für 90 Grad konstante Phasenverschiebung getestet. Das ist für transiente Signale und tieffrequente Sinusburstsignale mit Training und guten Ohren statistisch abgesichert rauszuhören. Für Musik (wir hatten den Hotel California Unplugged-Klassiker, die Toms am Anfang) war die Phasenverschiebung unhörbar in unserem Experiment.

    Paper und Folien gibt's hier, da sind viele zum Thema passende Studien zitiert:

    http://spatialaudio.net/paper-detectio…ield-synthesis/

    LG

    Frank Schultz

  • Moderne Beschallung

    • j0shiiv
    • 25. Mai 2017 um 18:07

    Hier gibts die Folien zum oben erwähnten AES-Paper

    Frank Schultz, Gergely Firtha, Peter Fiala, Sascha Spors (2017): “Wave Field Synthesis Driving Functions for Large-Scale Sound Reinforcement Using Line Source Arrays.” In: Proc. of 142nd Audio Eng. Soc. Conv. Berlin, #9722.

    Viele Bilder die die Essenz verdeutlichen sollen.

    LG

    Frank

  • Moderne Beschallung

    • j0shiiv
    • 11. März 2017 um 10:05

    Dank für's Verlinken, ThoSchu!

    Auf der 142. AES Convention jetzt im Mai in Berlin gibt's die Essenz dieser zu langen Diss ;) in Kurzform:

    "Wave Field Synthesis Driving Functions for Large-Scale Sound Reinforcement Using Line Source Arrays"

    Zudem ist

    "An Analytical Approach for Optimizing the Curving of Line Source Arrays" von Florian Straube, TU Berlin sehr spannend.

    LG

    Frank Schultz

  • DSP Unterschiede Lake Controller zu LabGruppen IPD

    • j0shiiv
    • 8. September 2016 um 11:58

    Hallo,

    ich hol das mal hoch, weil es auf der 141. AES Convention in LA auch wieder Thema sein wird, siehe http://www.aes.org/events/141/workshops/?ID=5197

    Zitat von "AlphaC"

    haben wir die Unterschiede erforscht und kamen zu dem Ergebniss, dass es im wesentlichen zwei "Lager" gibt.


    siehe auch mein Beitrag Re: Klang der Digitalpulte vom 23.03.2009, 16:13

    Vielleicht ist das Jupyter Notebook zum IIR Filterdesign hilfreich:
    http://nbviewer.jupyter.org/github/sonible…ter/index.ipynb

    Meistens beobachtet man einen der drei gängigsten Typen I,II,III für PEQs und Shelving Filter. Vielleicht können wir hier die drei Lager gemeinsam zusammentragen.

    Das Notebook gibt's auch als dynamische Variante, wo man selber mit rumspielen kann (je nach Serverauslastung kann es ein wenig dauern, bis alle Sachen, speziell Fonts gerendert sind):
    http://mybinder.org/repo/sonible/nb

    Code gibt's hier:
    https://github.com/sonible/nb
    und speziell hier:
    https://github.com/sonible/nb/blo…r/iir_filter.py


    Grüße aus Graz
    Frank Schultz
    https://orcid.org/0000-0002-3010-0294

  • Mein Wunsch Controller

    • j0shiiv
    • 18. April 2013 um 00:26
    Zitat von "tobias kammerer"

    Hallo Leute,

    der Westlab Labcon philosophiert aus meiner Sicht sehr in die richtige Richtung. 2 AD Wandler können für eine höhere Dynamic kombiniert werden (130db!) (Seeburg macht das übrigens auch so in Ihren Aktivmodulen). Die Limiter sind 2x zweistufig (nämlich je 2 Stufen für die Endstufen und für die Boxen), mit Zeitkonstanten. Netzwerk ist drin, FIR Filter und 96 parametrische Filter. Verarbeitung intern ist 48 Bit 96 kHz.

    Das klingt doch alles nicht so doof

    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

    Dann schau dir noch den HD2 von Four Audio an, könnte auch interessant sein.

    Gruß
    Frank Schultz

  • Masterstudium Elektrotechnik im Bereich Audio

    • j0shiiv
    • 27. September 2012 um 00:42

    http://www.dega-akustik.de/fachausschuess…-studienfuehrer

    spontan fällt mir ein:

    http://www.ias.et.tu-dresden.de/ias/

    http://www.tu-berlin.de/ak

    http://www.mmk.ei.tum.de/

    http://iem.kug.ac.at/

    https://www.tu-ilmenau.de/mt/das-institut/

    http://www.lms.lnt.de/

    Udo Zölzer @ Helmut Schmidt Uni Hamburg

    Robert Mores @ HAW-Hamburg

    Grüße
    Frank Schultz

  • Eure Wünsche für einen Software-Live-Mischer

    • j0shiiv
    • 22. Juni 2011 um 03:30

    Linux, Jack, OpenSource klingt alles sehr vernünftig, aber dann würd ich an deiner Stelle direkt mal mit den Jack/Ardour-Entwicklern in Kontakt treten und die Idee mit denen diskutieren, vlt. sogar in Richtung Zusammenarbeit, man muss ja nicht alles immer komplett von vorn anfangen? Ansonsten lohnt aus meiner Erfahrung das Studium der Ardour/Jack-Kernels zur Inspiration.

    Grüße
    Frank Schultz

  • Bessel-Filter

    • j0shiiv
    • 31. August 2010 um 22:36

    <<Das ganze hat schon seinen Reiz, weil man einfach mal zum Testen die Filtertypen umschalten kann, ohne die Frequenz neu zu justieren.>>

    Nunmehr verstehe ich die Intention, danke.
    Frank

  • Bessel-Filter

    • j0shiiv
    • 31. August 2010 um 22:11

    LR und Butterworth sind ja auch völlig ok, aber scheinbar macht der Controller bei Besselfiltern was anderes als Lehrbuch

    "die Bessel Kurve jedoch vom Controller so berechnet wird, dass sie im Prinzip im Sperrbereich den anderen Kurven entspricht"

    genau das versteh ich nicht, oder steh ich auf dem Schlauch und hab das Problem noch nicht erfasst?

    Frank

  • Bessel-Filter

    • j0shiiv
    • 31. August 2010 um 16:41

    <<Bei den Kontrollmessungen mit dem Controller habe ich festgestellt, dass LR + Butterworth sehr gut übereinstimmen, die Bessel Kurve jedoch vom Controller so berechnet wird...>>
    Was ist das denn für ein Controller, der sowas macht? Mir erschließt sich der Sinn nicht. Ich würde zur besseren Vergleichbarkeit mit dem üblichen Filter-Konsens bei den Lehrbuchimplementierungen bleiben.

    Frank

  • Bessel-Filter

    • j0shiiv
    • 31. August 2010 um 15:32

    ich nehme an, du willst (warum auch immer) das erreichen:

    http://www2.ak.tu-berlin.de/~fschultz/BesselHP2_shifted.eps

    Folgender Gedankengang: mit
    i=sqrt(-1)
    s=i*w
    w=2*pi*f
    gelten die beiden Übertragungsfunktionen mit den jeweiligen Grenzfrequenzen
    Hbut(s)=(s^2/wbut^2)/(s^2/wbut^2+sqrt(2)*s/wbut+1)
    Hbes(s)=(s^2/wbes^2)/(s^2/wbes^2+1.3617*s/wbes+0.618)

    Das Bessel-Filter soll seine Charakteristik behalten, nur die Slope soll so sein, wie bei einem Butterworth. Daher lässt sich die Grenzfrequenz des Bessel leicht nach oben verschieben. Analytisch kann wbut aus Hbut(s)=!=Hbes(s) für s<<i*wbut und festgelegtem wbut berechnet werden, es kommt heraus, dass wbes=1.27205*wbut gelten muss, um die obige Grafik zu erzeugen...

    mfg
    Frank Schultz

  • Seminar: Akustische Simulation und Beschallungsplanung

    • j0shiiv
    • 30. August 2010 um 19:25

    Seminar: Akustische Simulation und Beschallungsplanung

    Wann:
    Mi. 06.10., 10:00 – 20:00
    Do. 07.10., 10:00 – 18:00
    Fr. 08.10., 10:00 – 16:00

    Wo: TU Berlin

    Dozenten: Prof. Alfred Schmitz, Prof. Anselm Goertz, Prof. Stefan Weinzierl

    Informationen:
    http://www.ak.tu-berlin.de/menue/seminare…allungsplanung/

    Flyer und Anmeldungsformular:
    http://www.ak.tu-berlin.de/fileadmin/a013…on_Okt_2010.pdf

  • Neues Unterforum EDV/PC, Steuersoftware, Plugins, SAC etc.

    • j0shiiv
    • 13. August 2010 um 15:13

    Ok, also wurde die Begrifflichkeit scheinbar von ProTools eingeführt, war mir nicht klar. Natives Processing im Zusammenhang mit CPUs bedeutet im technischen Sinn, dass eine ALU Berechnungen auf Zahlenformate ausführt, für die die ALU ursprünglich entwickelt wurde und dann typischerweise am schnellsten ist. Soll die ALU andere Zahlenformate rechnen, geschieht das über performancebeeinträchtigende zusätzliche Operationen. Beispiel wäre eine 24Bit FixedPoint ALU, die 48Bit FixedPoint-Zahlen oder gar 64Bit FloatingPoint-Zahlen rechnen soll, geht beides prinzipiell, aber uU eben nicht schön. Nativ wäre also hier nur Berechnungen auf 24Bit FixedPoint-Zahlen.
    Die Begriffsfindung ist deswegen etwas schwammig, weil sowohl VST/o.ä-Plugins auf x86-ALUs oder TDM/o.ä. auf DSP-ALUs jeweils nativ oder nicht ausgeführt werden können, je nachdem auf welcher ALU welche Berechnung stattfindet. ProTools TDM hat (zumindest früher) auf Freescale 24Bit-FixedPoint ALUs 48Bit-Berechnungen ausgeführt hat, das war zumindest nicht nativ...Trotzdem eine unglückliche Begriffsfindung, wie ich finde.

    Danke für die Aufklärung
    Grüße
    FS

  • Neues Unterforum EDV/PC, Steuersoftware, Plugins, SAC etc.

    • j0shiiv
    • 13. August 2010 um 13:15

    Kann mir jemand erklären, wie's zur Begriffsfindung natives Mischen kam, was das sein soll ist mir völlig klar, nur warum's so heißt ist nicht selbsterklärend. Was genau ist also nativ in diesem Zusammenhang?

    Danke & Grüße
    Frank Schultz

  • abschied vom "herkömmlichen" linearray

    • j0shiiv
    • 5. Juli 2010 um 16:56
    Zitat von &quot;Sound-Klinik&quot;


    Und was das Pamphlet angeht, wo die "Technologie" beschrieben wird: Die netten bunten Bilder sind Simulationen und keine Messungen (oder hab ich da beim Überfliegen etwas übersehen ?).

    http://www.aes.org/e-lib/download.cfm?ID=15024&name=martinaudio
    Grafik 23 vs. 24 sind Messungen einer zugegebenermaßen kleinen Venue, aber das System sollte auch größer skaliert ähnliche Performance bieten können...

    FS

  • abschied vom "herkömmlichen" linearray

    • j0shiiv
    • 3. Juli 2010 um 00:17

    <<
    02.07.2010, 17:26
    Sound-Klinik
    Und ich zweifel mal stark, daß du damit - trotz besserer (theoretischer) Annäherung - identische Übertragungseigenschaften auf einer sehr ausgedehnte Hörfläche realisiert bekommst.
    >>

    http://www.aes.org/e-lib/download.cfm?ID=15024&name=martinaudio
    Grafik 23 vs. 24

    Ich find's auch sehr innovativ, R&D ist schlüssig.


    FS

  • Werdegang zum Lautsprecherentwickler

    • j0shiiv
    • 4. Juni 2010 um 13:25

    wieder konstruktiver:

    http://www.european-acoustics.net/schola
    http://www.dega-akustik.de/fachausschuess…eitsgruppen/ag3

    hier kann man in einer Datenbank (ist wschl. die gleiche) nach Uni-Angeboten bzgl. Akustik suchen...

  • Werdegang zum Lautsprecherentwickler

    • j0shiiv
    • 3. Juni 2010 um 12:25

    Hallo,

    ich würd's mit einem Akustik- & Nachrichtentechnikstudium angehen, Aachen, Berlin, Dresden wären da tatsächlich die einschlägigsten Adressen, im Wahlbereich des Studiumverlaufs kannst du dir ja das MaschBau-Zeug reinziehen. Gegen ein reines Physikstudium spricht fachlich natürlich nix, das würde ich aber wegen der Nähe zu den Ingenieurswissenschaften an einer TU, nicht an einer Uni machen. Von einer Ausbildung zur Fachkraft der Va.Technik würd ich persönlich abraten, das gewünschte Wissen wirst du in der Tiefe nicht erhalten. Es ist aber immer wichtig den Markt zu kennen für den man entwickelt, daher irgendwie in der Branche arbeiten, ist unerlässlich.

    Grüße
    Frank Schultz

  • Dynacor und LPN-Filter ?

    • j0shiiv
    • 2. Juli 2009 um 15:58

    so was hier http://www.linkwitzlab.com/filters.htm#9 ??

  • Klang der Digitalpulte

    • j0shiiv
    • 23. März 2009 um 16:13
    Zitat von &quot;christopher hafer&quot;

    Ich fasse mal die Meinung der meisten hier zusammen:
    -Digitalpulte klingen nicht alle gleich.
    Warum dem so sein soll kann bisher niemand fundiert erklären.
    Leider befasst sich niemand mit der ursprünglichen These:
    Die PEQ der Pulte klingen gleich.
    Zur Veranschaulichung:
    Ein +4dB Boost bei 450 Hz bei Q=2 ist = ein +4dB Boost bei 450 Hz bei Q=2
    Viel Spaß beim Versuch, dies zu zerreden...

    Alles anzeigen

    Warum wird hier beharrlich behauptet, dass Digitalpulte gleich klingen??? Von anderer Technik (Handy, Auto) wird doch auch nicht behauptet, dass die gleich funktioniert, im Gegenteil von einem Analogpult erwartet man sogar gerne mal einen gewissen Eigensound, und ein Digitalpult besteht nunmal neben der Hardware zudem noch aus ganz viel Software, hier sind die Freiheitsgrade im Design und Klang also nochmal um einiges höher und vielschichtiger. Wenn du es aber, statt polemisch, fundierter brauchst, sollten so dicke Wälzer, wie ISBN-13: 978-3540428497, 978-3540343004, 978-3827370778 mal einen grundlegenden Einblick und vielleicht ein Gefühl für Freiheitsgrade beim Systemdesign geben. Filterdesign, analog wie auch digital, ist auch so eine kleine Baustelle und nachdem es keinen gemeinsamen Konsens über das Verhalten von parametrischen Filtern gibt, wie man also Güte/Bandbreite, Flanke, Grenz-/Mittenfrequenz standardisiert, wird es unterschiedlich klingende! Filter bei gleicher! Einstellung geben, siehe:
    http://www2.ak.tu-berlin.de/~fschultz/PEQFilter.jpg
    http://www2.ak.tu-berlin.de/~fschultz/ShelveFilter.jpg
    Jeweils dargestellt sind PEQs/Shelves mit ein und derselben Einstellung für positive (+6/+12dB)/negative (-6/-12dB) Gains und das sind nur (weitverbreitete) Beispiele für mögliche Realisationen, es gibt dergleichen noch unzählig mehr (incl. Vintage, Retro...). Bzgl. der Filterproblematik vielleicht ganz lesenswert: Bristow-Johnson, Robert (1994) The Equivalence of Various Methods of Computing Biquad Coefficients for Audio Parametric Equalizers, 97th AES Conv., #3906

    mfg
    Frank Schultz

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