Für eine saubere kardioide Abstrahlung ist nicht nur die Filterung - und das ist nicht nur Delay oder Phase - entscheidend, sondern auch die passende Geometrie und Symmetrie des Gehäuses. Der Frequenzbereich in dem CSA "richtig" funktionieren kann (d.h. Auslöschung hinten aber zugleich Addition der Quellen vorne) hängt vom geometrischen Laufzeitunterschied zwischen vorderen und hinteren Quellen ab (Membranen und Reflexöffnungen) und muß natürlich dem Arbeitsbereich des Systems entsprechen. Im D12 findet sich CSA nur für Q-SUB und B2-SUB, dort paßt das.
Beiträge von bassauf
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P1200A und L unterscheiden sich auch in den Controller-Modulen . Beim A sind diese einfacher wechselbar (Beachten: A und L Module sind nicht Einbau-kompatibel).
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Die Frage ist prinzipiell berechtigt, da digitale Controller grundsätzlich eine gewisse Verzögerung des Signals bewirken und damit dem analogen Gerät hinterherhinken bzw. entsprechende Phasenprobleme bei der Summierung beider Signale entstehen. Typisch (XTA etc..) sind da um die 3ms Delay (entsprechend 1m), der D12 verursacht jedoch nur völlig vernachlässigbare 0,3ms (10cm) - kein Problem also.
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Phhh, ich hab jetzt die 8 Seiten Nova-Forum durch - ab der Hälfte wird's dann halt auch bedingt offtopicziöser. Weiß denn wirklich niemend (unabhängiges) wie das Ding funktioniert? Die 2800 Hz Trennfrequenz und Abstrahlwinkel mehrfach umschaltbar meine ich insbesondere.
Nein, ich erwarte keine Enthüllung konstruktiver Details, nur eine grobe Spezifikation der Abstrahlwinkel und Frequenzen. Sind die Schalter an der Rückseite der Box eigentlich angeschlossen oder hat Erfinder Heil unlängst bei seinem mechanischen Versuch nur Fleissaufgaben gemacht?
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Beide Varianten sind möglich. Dabei ist das D12 Output Routing zu beachten. Im Menüpunkt "Output" gibt drei Einstellungen: 2-Way-Active (nicht relevant in diesem Fall), Dual Channel und Mix Top/Sub.
Bei Dual Channel ist linker Controller Kanal an Ausgang A, rechter an B. Kann man für zwei Kanäle Topteil einsetzen aber auch für Top und Sub. Verkabelung erfolgt in jedem Fall separat.
Im Mix Top/Sub Modus jedoch liegen beide Kanäle an den entsprechendens Pins beider Ausgänge an. Damit kann man Tops und Subs über ein einziges 4-poliges Kabel anfahren. Muß man aber nicht, wenn es von der Verkabelung her günstiger ist, kann man Tops an Ausgang A anschließen, Subs an Ausgang B, geht im Mix Modus genauso.
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soundman16: nein, vermutlich nicht wirklich. Ich würde sie aber mit Horn nach unten anordnen, so daß mit der Spiegelquelle ein großes Horn entsteht, das macht eine korrektere Wellenfront als zwei Quellen.
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Wenn es vom Platz her geht, versuche mal auf jeder Seite 3 Kisten liegend direkt nebeneinander. Damit erzeugst du maximale horizontale Richtwirkung mit dem Array. Drehe dann noch beide Arrays soweit wie möglich nach außen (am besten 20° oder mehr); damit wird der Summenpegel in der Mitte geringer, außen kommt mehr.
Zentraler Basshaufen in der Mitte - wenn vom Platz her möglich - ist nicht gut für den Bühnensound. Außerdem, für die Zuhörer im Bereich relativ nah vor der L/R PA ist das Timing katastrophal, da der Bass einfach zu weit weg ist. -
402-TOP und C4-TOP sind technisch identisch.
402-SUB und C4-SUB unterscheiden sich nur im 18" Chassis. -
Sowasowasowas.
1) bei gegebener Abmessung "gehen" alle Subwoofertypen gleich weit. Reichweiteempfinden ist eine Frage des Verhältnisses von Diffus- zu Direktschall. Je höher die Richtwirkung eines Systems desto "direkter" und "weiter". Die Richtwirkung wiederum ist eine Funktion der Schallwand- bzw. Arrayabmessung und der Frequenz. Je tiefer die Frequenz desto weniger Richtwirkung. Klassische Basshörner haben weniger ganz tiefe Frequenzen als Bassreflexsysteme, daher wird behauptet (oder auch tatsächlich emfpunden) sie tragen weiter.
2) 55Hz ist nicht tief genug um wirklich Spaß zu haben.
3) "Hybrid"-Systeme leben von dem Gewinn an Wirkungsgrad durch Resonatoren (man kann auch Bandpaß zu dieser Gattung sagen, aber dann würden sie nicht mehr so sportlich klingen). Resonatoren erreichen Wirkungsgrad durch viel Volumen oder hohe Eigenresonanz. Bei wenig Volumen und/oder tiefer Abstimmung ist das klassische Bassreflex-System überlegen. Spielt Voumen keine Rolle dann gerne viele Resonatoren (Bandpaß, Hybrid). Bei tief abgestimmten Systemen dieser Art ist jedoch die eingeschräkte Bandbreite (und die damit verbundene eingeschräkte Impulswiedergabe) bei der Trennfrequenz zu berücksichtigen.