Im Endeffekt geht es um die Schallabstrahlende Fläche, und ob deren Größe größer oder kleiner als die (halbe) Wellenlänge ist.
Man muss zwischen Koppeln und Zyliunderwelle unterscheiden. Beim Koppeln hast du Recht, dazu reicht die räumliche Nähe von <1/2 Wellenlänge aus. Zwei Quellen erzeugen bis zu 6dB Überhöhung. Dies lässt sich mit einem EQ ausgleichen, und zwar für alle Entfernungen, da es sich um gewöhnliche Kugelwellen handelt.
Man kann jedoch darüber hinaus mit entsprechend vielen beliebigen Quellen in einer Linie eine Zylinderwelle erzeugen, die nicht nur koppelt, sondern innerhalb der bekannten Grenzen mit nur 3dB/Entfernungsverdopplung abfällt. Dieser Effekt wird geringer, je stärker die Anordnung gecurved ist. Daher entsteht er bei gestackten Hornlautsprechern eher nicht.