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Beiträge von clemens

  • Wie zügelt ihr laute Drummer?

    • clemens
    • 27. Dezember 2005 um 20:30

    Zusammenfassung von Susi !
    So ziemlich vieles Gutes ist ja bereits zusammen gekommen.
    Ich habe das Glück, daß ich relativ viele Instrumente spiele (auch Drums) und Ton mache und deshalb oft BEIDE Seiten kenne.

    Dabei habe ich folgendes gelernt:

    Ein Schlagzeug macht für den, der draufkloppt nicht halb so viel Lärm, wie für den, der davor steht.
    Das ist nun mal Realität.
    Das ist so ähnlich, als wenn man einem Alphornisten sagen würde: Du, das ist ganz schön laut ....
    er selbst hört davon ja nicht sooo sonderlich viel:

    Am Besten, mit Band und Schlagzeuger im Vorfeld drüber reden, wenn man die Band kennt:
    leises Blech verwenden (ich nehme teilweise meines mit)
    Hod Rods verwenden (deutlich leiser als Sticks)
    dünnere Stöcke in die Hand drücken

    Und mit der Band mal reden, was sie denn eigentlich erreichen wollen. Daß einer alleine siegt, oder daß es einen geilen Gig gibt.
    Ich dresche da auch mal selbst auf das Schlagzeug ein, damit der Drummer, der unten steht, sich bzw. mich und den Matsch mal selbst hört.
    Für mich auf der Bühne klingt das meist nicht so dramatisch laut (Erklärung siehe oben)

    Die Clearsonics haben wir auch, da bekomme ich als Schlagzeuger dann auch was reflektiert und reiße mich automatisch (wenn ich noch was höre und spüre) zusammen.
    Schön sind auch Bass Shaker am Drummersitz, wenn jemand kooperativ ist, dann hilft ihm das deutlich weiter.
    Ansonsten gibt es auch Kopfhörer, die im Army Bereich eingesetzt wurden, da kann ich dem Schlagzeuger einen ordentlichen Pegel fahren, damit er sich auch wirklich hört.

    Wie gesagt: dafür braucht es Verständnis und Hirn.
    Wenn beides nicht da ist ...

    Monitor für den Schlagzeuger und mal kräftig Gas geben. Wenn das nichts hilf, ist alles zu spät.

    Dann stelle ich den Schlagzeuger in eine Ecke der Bühne statt in die Mitte, damit ich von den Lead Vocals auch noch was mischen kann.
    Die Buben der Stromgitarrenfraktion dürfen ihre Amps über Kreuz und auf Tischen aufbauen, dann hören sie auch was davon (10000ende von Euros im Rack, aber keinen Rackständer oder Ampständer, wobei der soo viel mehr bringt) alle Amps links und rechts und in die Bühnenmitte gedreht, dann bekommen sich die Leute untereinande mit und ich hbe einen saubereren Front Mix.

    Damit, wenn man noch den Molton mitnimmt (da kann der Drummer ja nix für, wenn die Stadthalle aus Glas und Beton besteht und deshalb abgeht wie's Zäpfchen), hat man alles getan, was in seiner Macht steht.

    Wenn das Schlagzeug zu laut ist, dann baue ich, nach sinnlosem Diskutieren, die Schlagzeugmicros ab. Dann kann ich wenigstens dem Veranstalter sagen: was willst Du, siehst Du ein Micro vor den Drums ?

    Und: es gibt Power Soaks. Amps klingen englisch (alles auf Vollgas) richtig gut, aber sind indoor zu laut, also Powersoak.

    Wir hatten auch schon tolle Newcomer Bands, die gleich die Amps erhöht aufgebaut haben und die keine eigenen Amps auf dem Monitor hatten, lediglich bei großen Bühnen den zweiten Gitarristen. Toll.
    Super Sound, geiles Monitoring, gute Laune.

    "Daß das nur mit allen geht" zu vermitten, ist meine Lebensausfgabe,
    der Clemens

  • SChlagzeug und Gesang

    • clemens
    • 27. Dezember 2005 um 19:25

    Grübel grübel,

    ich würde mir zwei Sachen überlegen:
    wenn ich schon über das Gesangsmicro die HH und das Restliche Blech so laut bekomme, kann ich dann nicht das Gesangsmicro auflassen und die Becken und Vocals darüber fahren ? Wie bereits angesprochen: nutze die Charakteristik. je nachdem, welhe Charakteristik Du verwendest, gibt es bei jedem Micro einen Bereich, in dem das Micro maximal taub ist. Genau diesen Bereich auf das HH ausrichten, dann hast Du schon mal eine Ecke weniger im Mix.
    Diesen Punkt finde ich vor allem bei Einzelabnahme von Snare und HH super wichtig, da man sich einen Haufen Gegate durch die ordentliche Position der einzelnen Micros untereinander erpart. Auch wenn das mal blöd aussieht, wenn ein Micro dumm angewinkelt da rumhängt. Aber Sound is wichtig, Optik kommt an zweiter Stelle. Ich würde mir auch mal Gedanken über andere (schwerere) Becken machen.

    Andere Sache:
    Headset: auch hier wieder auf die Charakteristik schauen. Aber beim Headset ist es erfahrungsgemäß leichter, einen ordentlichen Pegel ohne Dynamik Schwankungen aufgrund untereschiedlicher Abstände zum Micro zu bekommen.

    Gruß, der Clemens

  • Weniger ist mehr

    • clemens
    • 27. Dezember 2005 um 18:51

    Tach auch !
    So, wie das viele von Euch berichten, kenne ich das auch. Am Anfang hatten wir kaum Geld, um uns solchen Firlefanz wie riesige Sideracks zu kaufen. Wir hatten Jazz in der Aula in Lauda gemischt, da kamen Leute wie Pete York, Giora Feidmann, Barbara Dennerlein, Paul Kuhn etc.
    Wir hatten das letzte Powermixer Teil von Yamaha ohne Mute, ohne Subgroups, ohne semi Parametrik sondern lediglich mit Festfrequenzen und Micros, auf denen zwar AKG oder Shure stand, die aber heute kein Mensch kennt.
    Da wir gleichzeitig in der Aula auch die schuleigene Big Band betreuten haben wir bald gelernt, den Raum zu kennen und amerikanisch zu mischen. Heißt: ich stelle nicht mein Micro irgendwo hin und schraube so lange am EQ und den Dynamics, bis es einigermaßen klingt, sondern ich nehme mir die Zeit lieber beim Mikrofonieren.

    Heute freue ich mich, wenn ich gutes und ausreichend Material habe, wobei auch der eine oder andere Fader des Mischpultes ungenutzt bleiben darf.
    Oft liegt es aber auch an der Club Atmosphäre, daß es Spaß macht, ohne Dynamics und mit kleiner PA, vielleicht sogar feste Filter. Wenn dreckig gut klingt, mag ich dreckig.

    Man sollte sich bei jedem Teil, das man aus dem LKW holt überlegen, ob man sich oder die Band präsentieren möchte.
    Gerade beim Jazz ist das Schwierige oft, daß die einzige Aufgabe ist, den Sound unverfälscht lauter zu machen. Das haben wir oft im Rock Bereich nicht gelernt, nach dem Motto: stell mir ein Kit hin, egal wie's klingt, das bekommt man gerockt.

    Und: das schöne bei Jazzern und bei gut eingespielten Bands: sie können einem verständlich machen, was ihnen nicht paßt. Nicht einfach nur: "boah, der Sound ist scheiße"

    Grüße,
    der Clemens

  • chor overhead abnahme -->spezial (kirche)

    • clemens
    • 24. Dezember 2005 um 01:51

    Nööö, keine Diskussion,
    wie einige von Euch meinen: Warum Chor abnehmen, wenner gut ist und laut ist (jaja, es gibt viele Register an einer Orgel, aber dafür wurden Orgelkonzerte geschrieben) ?

    Entweder die Microstative durch große Menschen verdecken oder aber an den Seiten Grenzflächen auf Macrolon aufpappen und den Chor damit pushen oder aber Lavalier Micros auf die Rücken einiger Menschen (M- Form nehme ich auch gerne, ansonsten Matrix) und damit verstärken.

    Wenn es übertragen werden soll reichen meist ein oder zwei lange Ausleger auf der Empore (hoffentlich wurde die dem Chorraum entgegen aufgestellt) und dort Kondenser fahren. Eine ordentliche Charakteristik (einstellbar oder Microtyp) unterdrückt uns da den, alle Register ziehenden Organisten).
    Und: für Aufnahme und Außenbeschallung sollten zwei gute Kondenser reichen. Mehr geht halt nicht unauffällig.
    Ich kenne die Diskussionen der Pfarrer. Aber vieles liegt oft am Erklären. Meist sind wir Menschen hinter den Mischpulten für viele "Aliens".
    Und: wenn der Chor aufgenommen werden soll, dann kann der Pfarrer das ja erklären. Vielleicht verkraften dann einige Ästheten die "sichtbaren" Zeichen der Tontechnik.
    Gruß und schöne Weihnachten,
    der Clemens

    PS: sind Eure Boxen durchsichtig ? wo habt Ihr die her, oder warum stört sich keiner dran ?

  • suche nach tipps zur konzertbeleuchtung

    • clemens
    • 24. Dezember 2005 um 01:27

    Vieles geht, manches kommt !
    ich arbeite seit langer Zeit mit einem Billig Teil von American DJ und Dimmern von showtech und haste nicht gehört.
    Genau gleicher Einsatz: Chor, ca. 30 Leute.

    Ich habe lediglich 8 Kanäle. Da muß man schon etwas länger nachdenken, um damit genügend und ordentliches Licht hinzubekommen.

    Ich arbeite gerne mit Stand PARS (siehe anderes Thread), da ich im Hintergrund meist Molton oder weiß habe.

    Als Front empfehle ich Dir entweder, wie das einige hier auch gemeint haben, erst einmal etwas weiter weg vom Chor und weiß bestücken.
    Damit kommst Du auch mit schlappen Raylights einigermaßen hin.
    Ich hatte T4bars mit Torblende an den Raylights (500er Brenner), insgesamt 8 Pars.
    Wenn man die ordentlich adressiert, kann man da locker für die 2 4er Bars zwei Kanäle verwenden. Außen und innen je einen.
    Mittlerweile darf ich Theater Scheinwerfer verwenden (man bezahlt sie mir ... freu), die für die eigentliche Aufgabe ausleuchten auch weitaus besser geeignet sind (Focus, Leuchtmittel, Torblende etc.)
    Die Theaterscheinwerfer sitzen auf zwei Kurbelstativen und haben jeweils einzeldimmer. Ist von der Anschaffung her zwar nicht sooo günstig, aber die Scheinwerfer sind flexibel einsetzbar.

    Als Effektlicht habe ich meine Standpars in blau (links und rechts de Bühne, ein Kanal, also 1000 W), in der Mitte drei PAR 56 mit pink (fächerförmig) und wenn ich Lust und Strom habe, dann noch zwei Stand Pars in türkis.

    Das sieht gut aus.
    Zu blau paßt orange noch sehr schön und beim Chor muß sich das Licht sowieso noch mehr im Hintergrund halten, als bei Rock Geschichten.
    Ich hatte auch Wasserfall Projektoren und Lichternetze mal noch angetüttelt, daß kommt aber echt auf die Art des Konzertes und die Zeit an.

    Zum Thema blenden:
    Wenn ich jemandes' Gesicht ausleuchten bzw. anleuchten muß, dann muß ich genau dort hin leuchten.
    Wenn Jemand ins licht schaut, isses hell.
    Man kann nichts hell machen, ohne daß Licht ist.
    Zwar kann man diverse scheinwerfer höher hängen, hat dadurch aber gerade auf den Gesichtern (es gibt ja höhen und tiefen auf jedem Gesicht, Nase und Augen sind solche ... grins) oft blöde schatten oder aber das Haar ist hell, der Mund ist schwarz.
    Ich habe dafür mal alles auf Video bei einer Probe aufgezeichnet und den Leuten gezeigt, danach haben sie verstanden, warum es blendet.

    Ach ja, natürlich über kreuz ausleuchten, falls die Leuchtmittel das hergeben, da man damit viel größere Bereiche ausleuchten kann (logisch, die entfernung machts, oder ?) und das Licht ist auch nicht mehr ganz so blendend, wenn man nach vorne schaut.
    Übrigens: ähnlich wie beim Ton: ist der Chor gut, kannst Du auch mit Licht das Tolle unterstützen. Ist er schlecht (auch tagesform abhängig, ich kenne das), dann kannst Du hinter dem licht oder dem ton meist nichts mehr reißen

    Grüße,
    der Clemens

  • In-Ear-Bodypack kabelgebunden

    • clemens
    • 24. Dezember 2005 um 00:57

    das mit dem Basshaker checken wir gerade noch.
    Das ist auch das einzige Problem, daß der Drummer und der Basser im Tieftonbereich etwas zu wenig abbekommen.

    aber wenn man dem sinnvoll begegnen will, muß man sich zweikanal IE anschaffen.
    Für das Geld bekommt man günstig Basshaker (z.B. pollin)
    Grüße

    Der Clemens

  • Die richtige Case-Pflege

    • clemens
    • 24. Dezember 2005 um 00:44

    Nee, das Case wird dadurch natürlich nicht schwarz,
    aber ich habe mich auf den anfang des thread bezogen.

    ansonsten geht nur
    anschleifen
    haftgrund auftragen
    lackieren

    da geht auch rollen gut, man benötigt nicht unbedingt eine lackierkabine.

    bei Holz oder Multiplex ist Acryl auch aufgrund der schlageigenschaften ideal. bei Metall ist das Beste pulverlackierung, falls man jemanden kennt, der jemanden kennt ...
    etc.

    Die Frage ist halt auch, ist das Case bezogen (mit dem babyblau), dann ist die austauschmethode zar aufwändig, aber die einzig effektive, oder ist es lackiert (was ich nicht glaube, schlagt mich, aber als lackierte version habe ich das noch nicht gesehen)

    Gruß,
    der Clemens

  • delay im handdimmerformat

    • clemens
    • 22. Dezember 2005 um 05:13

    ich finde den Shark auch ok.
    Die Frage ist: Was ist man bereit zu investieren und ... in wie fern gibt man was auf (mehr oder weniger) begründete Zweifel über die Produkte bestimmter Firmen.
    Jaja, ich weiß, es gibt mehr als berechtigt Kritik an der Firma mit dem Ohr.
    Aber als Delay Line klappt das toll, mit wählbarer Hochpass Frequenz, das Netzteil ist Müll, der Anschluß auch, aber man kann mit dem Ding immer noch (immer öfter) seinen Arsch retten.
    Wir haben es auf einer Studenten Demo als Delay Line vor einem Funk mit Pegelanpassung und Frequenzweiche plus Compressor und Feedback Killer (wir hatten Zeit zum Quietschen) eingesetzt.
    Für das Geld.
    Und....
    manchmal frage ich mich allen Ernstes: wer, außer uns, hört das Ganze ?
    Bei 500 trillerpfeifenden Studenten ?

    Es passen fünf Stück auf eine 19 ´´ Breite und ich habe einen zur Sicherheit immer dabei.

    Klar, es gibt "tollere" Systeme, aber wer bezahlt uns die ?
    Gruß,
    der Clemens

  • Akkustische Gitarre verzerren

    • clemens
    • 22. Dezember 2005 um 04:45

    ich verwende eine Talman und wir als Band verwenden ein kabelgestütztes IE Monitoring.
    Deshalb habe ich keine Probleme mit den Feedbacks (ach so, meine Talman hat keinen magnetischen PU, sondern einen Piezo)

    Ich bin nicht ganz ein Freund von A Gitarre über e Amp laufen lassen, da die Acustic einen viel größeren Frequenzbereich abdeckt, als ein Gitarrenamp (E Gitarren Verstärker, ich rede nicht von Accustic Amps) abdecken kann.
    Problem bei den E Gitarren Verstärkern ist, daß sie, besonders im Verzerrten Betrieb die Frequenzen pushen, bei denen gerade eine Akkustik Gitarre zum koppeln neigt.

    Ich würde einfach einen guten Verzerrer, gerne auch mit Röhre, als Verzerrer hinter die Gitarre stöpseln.

    Evtl. hast Du etwas Arbeit mit den Feedback Frequenzen, aber, wenn der Verzerrer nicht ungewöhnlich stark Frequenzen pusht (was auch eine Frage der Einstellung ist) solltest Du auch keine allzu großen Probleme mit dem Feedback haben.
    Außerdem:
    Eine A Gitarre klingt gezerrt nie nach einer E Gitarre (soll sie auch nicht, oder ?)
    Meiner Meinung nach klingen leicht angezerrte A Gitarren durchaus lecker.

    Ansonsten würde ich auch empfehlen, eine günstige E Gitarre als Zweitinstrument zu verwenden, wobei aufgrund der Saitendicke etc. das oftmals ein Problem im Bezug auf die Intonation darstellt.
    Aber das ist ein anderes Thema.
    Gruß,
    der Clemens

  • Die richtige Case-Pflege

    • clemens
    • 22. Dezember 2005 um 04:25

    Hört sich zwar blöd an, aber außer Balistol (was echt genial ist und auch gegen Sonnenbrand der übelsten Sorte eingesetzt werden kann) geht immer noch eine 1:1 Mischung von Olivenöl und Apfelessig.
    Habe das auch erst nicht geglaubt, aber mit der Essigsäure bekommt man einiges weg, und Olivenöl ist nicht nur hautfreundlich.
    Anschließend das Ganze nach 1 - 2 Stunden einwirken mit einem fusselfreien Tuch oder Küchenrolle abreiben.
    Damit kann man auch Kunstleder von Gitarren Amps reinigen etc.

    Grüße,
    der Clemens

  • DIE HÄRTESTEN SPRÜCHE DIE EIN PA TECHNIKER

    • clemens
    • 22. Dezember 2005 um 03:20

    Gospel Veranstaltung mit mehreren Chören,
    der TT der Headliner kommt mit Midas Venice als Pult,
    aufgrund der vielen Umbauten war ein Yamaha Digitalpult für die FX und die Solo Mics eingesetzt.
    Beim Soundcheck fragte der Chorleiter, der das Meckern des Tontechnikers mitbekommen hat auf holländisch, was denn sei. Nach dem Motto: wo ist das Problem.

    Wir konnten alle kein Holländisch, haben uns über die Antwort trotzdem kaputtgelacht.
    Sinngemäß: alles super, klasse PA etc., aber ich komme mit dem Digitalthermometer nicht klar.

    Anmerkung: Es war eine geniale Veranstaltung, aber der Begriff Digitalthermometer ist neu definiert worden.

  • Wo gibts fertige Bodenplatten?

    • clemens
    • 22. Dezember 2005 um 02:10

    wir schneiden uns immer Platten aus 10 mm Stahl und lackieren die. ich weiß, die Frage war, wo bekommt man das her.
    Trotzdem gibt es nach wie vor Gründe, die Dinger selbst herzustellen oder herstellen zu lassen.
    Unsere Standfüsse stellen wir auf Gummifüße. Somit kann man Trittschall bzw. Erschütterungen des Bodens noch etwas dämpfen, was sich positiv auf die Lebensdauer der Leuchtmittel auswirkt.
    Darüber hinaus sind die Platten dann einfach auch schwer genug, um lange PAR 56 oder PAR 64 inclusive Torblende ordentlich auszurichten, ohne daß die Chose kippt.
    Wir bevorzugen, gerade bei den dunklen Farben, die langer Versionen der PARS, da die Folien einfach länger halten.
    Die Alternative ist wirklich die Gußplatte von K&M, wobei man für das Geld auch die Platten schneiden lassen kann.

  • Wofür sind Audience Blinder? ;-)

    • clemens
    • 22. Dezember 2005 um 02:04

    Eigentlich wurde schon vieles erwähnt,
    aber
    audience blinder dienen unter anderem wirklich dazu, daß die Band was vom Publikum sieht, was während der "normalen" Lichtshow nicht immer der Fall ist (was alleine daran liegt, daß es immer dort blendet, wo es hell ist, heißt, wenn ich die Gesichter der "Freds" auf der Bühne für das Publikum sichtbar machen will, muß ich genau dort hin leuchten)

    zum anderen dienen Audience blinder als Effekt für Lichtstimmungsübergänge (dann wird er auch als Flash Cut bezeichnet, quasi ein harter Schnitt zwischen zwei Szenen) oder zum unterstützen bestimmter "dramatischer" Szenen auf der Bühne, z.B. kurzes Drumfill
    des weiteren kann man das Publikum zum mitmachen, mitgrölen, klatschen animieren, wenn man die Blinder rhythmisch einsetzt.

    Wie, auch treffend bemerkt wurde, jeder Effekt besticht nur dann, wenn er sparsam eingesetzt wird.

    Das gilt im Besonderen für die audience Blinder, da deren grelles Licht auf Dauer wirklich eher nervt, als einen für die Lichtgestaltung empfänglich zu machen.

  • In-Ear-Bodypack kabelgebunden

    • clemens
    • 5. November 2005 um 01:04

    Ich gebe Timotimo die volle Punktzahl !
    Wir (akustik Rock, singer songwriter Band) verwenden auch ein 19 '' Kopfhörerverstärker und habn uns Belt Packs selbstgezimmert, einerseits mit der veriegelten Klinkenbuchse von Neutrik, damit einem das Kabel nicht abgeht, auf der anderen Seite eine stereo 3,5mm Klinkenbuchse, und fertig ist der Karton.

    In unserer Super Stagebox, Monitoring Kiste auf der Bühne können wir dann immernoch was lauter drehen, wenn wir müssen, ist aber eigentlich nicht nötig, da das meiste beim Sound Checken ordentlich eingestellt wurde.
    Übrigens: da wir eDrum verwenden (wegen dem Pegel auf der Bühne) proben wir auch mit dem kabelgebundenen IE System.
    Einerseits kostengünstig, platzsparend, brav vom Pegel (damit wir auch später noch kräftig zuhören können) und andererseits trotzdem mindestens genauso komfortabel, wie Wedges. Außerdem brauchen wir unseren Monitorsound nicht verbiegen und dem Tontechniker fallen keine Haare aus, wenn wir unsere E- Akustik Gitarren mal etwas lauter auf dem Monitor wollen.
    Ich würd's immer wieder mit Kabel und Knopf im Ohr machen,

    der Clemens

  • Brauch ne Software für DMX Steuerung über den PC

    • clemens
    • 1. November 2005 um 00:38

    Sorry, aber mir fehlt freestyler.

    Was für Wackellichter, konv. Licht eher weniger, aber ich kann damit gut, auch mit konv. Licht.
    Und ... zum ausprobieren nach dem Motto ...
    darf nix kosten ..
    ideal,
    oder ?

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