Zusammenfassung von Susi !
So ziemlich vieles Gutes ist ja bereits zusammen gekommen.
Ich habe das Glück, daß ich relativ viele Instrumente spiele (auch Drums) und Ton mache und deshalb oft BEIDE Seiten kenne.
Dabei habe ich folgendes gelernt:
Ein Schlagzeug macht für den, der draufkloppt nicht halb so viel Lärm, wie für den, der davor steht.
Das ist nun mal Realität.
Das ist so ähnlich, als wenn man einem Alphornisten sagen würde: Du, das ist ganz schön laut ....
er selbst hört davon ja nicht sooo sonderlich viel:
Am Besten, mit Band und Schlagzeuger im Vorfeld drüber reden, wenn man die Band kennt:
leises Blech verwenden (ich nehme teilweise meines mit)
Hod Rods verwenden (deutlich leiser als Sticks)
dünnere Stöcke in die Hand drücken
Und mit der Band mal reden, was sie denn eigentlich erreichen wollen. Daß einer alleine siegt, oder daß es einen geilen Gig gibt.
Ich dresche da auch mal selbst auf das Schlagzeug ein, damit der Drummer, der unten steht, sich bzw. mich und den Matsch mal selbst hört.
Für mich auf der Bühne klingt das meist nicht so dramatisch laut (Erklärung siehe oben)
Die Clearsonics haben wir auch, da bekomme ich als Schlagzeuger dann auch was reflektiert und reiße mich automatisch (wenn ich noch was höre und spüre) zusammen.
Schön sind auch Bass Shaker am Drummersitz, wenn jemand kooperativ ist, dann hilft ihm das deutlich weiter.
Ansonsten gibt es auch Kopfhörer, die im Army Bereich eingesetzt wurden, da kann ich dem Schlagzeuger einen ordentlichen Pegel fahren, damit er sich auch wirklich hört.
Wie gesagt: dafür braucht es Verständnis und Hirn.
Wenn beides nicht da ist ...
Monitor für den Schlagzeuger und mal kräftig Gas geben. Wenn das nichts hilf, ist alles zu spät.
Dann stelle ich den Schlagzeuger in eine Ecke der Bühne statt in die Mitte, damit ich von den Lead Vocals auch noch was mischen kann.
Die Buben der Stromgitarrenfraktion dürfen ihre Amps über Kreuz und auf Tischen aufbauen, dann hören sie auch was davon (10000ende von Euros im Rack, aber keinen Rackständer oder Ampständer, wobei der soo viel mehr bringt) alle Amps links und rechts und in die Bühnenmitte gedreht, dann bekommen sich die Leute untereinande mit und ich hbe einen saubereren Front Mix.
Damit, wenn man noch den Molton mitnimmt (da kann der Drummer ja nix für, wenn die Stadthalle aus Glas und Beton besteht und deshalb abgeht wie's Zäpfchen), hat man alles getan, was in seiner Macht steht.
Wenn das Schlagzeug zu laut ist, dann baue ich, nach sinnlosem Diskutieren, die Schlagzeugmicros ab. Dann kann ich wenigstens dem Veranstalter sagen: was willst Du, siehst Du ein Micro vor den Drums ?
Und: es gibt Power Soaks. Amps klingen englisch (alles auf Vollgas) richtig gut, aber sind indoor zu laut, also Powersoak.
Wir hatten auch schon tolle Newcomer Bands, die gleich die Amps erhöht aufgebaut haben und die keine eigenen Amps auf dem Monitor hatten, lediglich bei großen Bühnen den zweiten Gitarristen. Toll.
Super Sound, geiles Monitoring, gute Laune.
"Daß das nur mit allen geht" zu vermitten, ist meine Lebensausfgabe,
der Clemens