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Beiträge von unknown

  • Auto auf Bühne...

    • unknown
    • 26. Juli 2007 um 02:38

    nur so ein paar kleine Tipps am Rande... :

    Bütec Telebeine:
    NICHT benutzen ! Die Klemmverbindung hält bei hohen Belastungen nicht zuverlässig. Erst im Gesamtverbund funktioniert das dann, da die benachtbarten Beine ein eventuell fehlerhaftes Bein stabilisieren.

    Bütec Podestplatten:
    Auch die Podeste mit der Multiplex Siebdruckplatte biegen sich wie Hölle durch. Ich kenne die Podeststatik von Bütec und habe meine eigene Meinung zu den 750 kg/qm.
    Auf JEDEN Fall die Podeste in den Bereichen der Reifen großflächig unterspindeln. Das Stichwort Layher fiel ja bereits.
    Podeste großzügig verklammern, eine Klammerpro Seite reicht da nicht.
    Das zusätzliche belegen der Podeste mit einer zweiten Holzschicht ( z.B. Verlegplatte o.ä. ) bringt einiges, da durch die erhöhte Materialstärke die Durchbiegung reduziert wird.

    Problemfall:
    Ich behaupte mal, das euer größtes Problem sein wird die Fahrzeuge auf das Podest zu bekommen. Falls ihr mit dem Gedanken spielt dafür Auffahrrampen zu benutzen mag das bei dem Jeep ja noch funktionieren, aber andere Fahrzeuge haben gerne unter der vorderen Stoßstange noch so ein paar Kunststoffformteile, Spoiler genannt, das passt nicht mehr wirklich und oben wird es dann bei der Fahrzeugmitte ein kleines Problem mit dem Aufsetzen des Rahmens zwischen der A/B Säule geben, außer die Rampe ist richtig richtig laaaaaaaaang.
    Außerdem fährt das Auto nicht wirklich mit einer langsamen gleichbleibenden Geschwindigkeit eine Rampe hoch. Bei Kopfsteinpflaster und etwas zuviel Gasgeben könnte sich die Gesamtkonstruktion schon in die ein oder andere unschöne Richtung bewegen.
    Hilfreich ist für so etwas ein Abschleppwagen mit Hebekran. Der braucht für so eine Aktion keine Stunde, kostet vielleicht 200 Euro und ist in der Summe günstiger und sicherer als stundenlanges probieren.

  • ist das zulässig?

    • unknown
    • 26. Juli 2007 um 02:08

    Unabhängig davon das diese Konstruktion mit zu dem größten Pfusch gehört den ich dieses Jahr gesehen habe und ich mich auch nicht an der Diskussion beteiligen möchte was falsch ist und was man hätte besser machen können habe ich nur

    eine große Bitte:

    Bitte das Bild entweder entfernen oder den Schriftzug auf dem Zurrgurt unkenntlich machen !


    Wir sind alle keine Engel und ich kenne keinen der nicht schon irgendwie selber rumpepfuscht hat oder gegen irgendwelche Vorschriften etc. verstossen hat. Leider führen hier die Threads teilweise nicht mehr in eine sachliche Richtung und Fehler werden hier auch sehr gerne personalisiert.
    Meiner Meinung nach ist hier NICHT bestätigt das die auf dem Zurrgurt benannte Firma auch genau diesen Pfusch ausgeführt hat. Ich halte es für gefährlich hier einen eventuell falschen Zusammenhang herzustellen und diesen auch öffentlich kund zu tun.

    Gruß unknown

    P.S.:

    Wenn ich mal so in's Lager gehe und mir die Zurrgurte bei uns anschaue muss ich immer wieder feststellen das wir eine bunte Mischung von allen möglichen in Europa vertretenen Firmen haben. Nur unsere eigenen sind fast alle weg. Wahrscheinlich liegen die alle in "Euren" Lagern.... .

    Achso, mit der auf dem Gurt benannten Firma habe ich nichts zu tun, falls dieser Verdacht aufkommen sollte....

  • Windlasten / Donauinselfestival

    • unknown
    • 27. Juni 2007 um 17:55

    so, noch ein paar Randbemerkungen:

    @klauston

    Mit Sicherheit gebe ich Dir recht wenn in diesen Fällen mehr der gesunde Menschenverstand als das brav gelernte gefragt ist.

    Da frage ich mich allerdings in der letzen Zeit immer mehr wo der gesunde Menschenverstand bei uns allen geblieben ist.
    Es wird doch leider hier zu Lande lieber irgendwelchen Gesetzen und Vorschriften geglaubt, auch wenn diese unsinnig sind und sich in vielen Fällen auch noch wiedersprechen, als den nackten Tatsachen vor Ort oder dem viel beschworenen gesunden Menschenverstand.

    Der Ansatz von mir eine Art Verhaltenskodex als Anlage an die BGV C1 zielt in genau diese Richtung.
    Damit wird dem Glaube an das geschriebene Wort Rechnung getragen und der gesunde Menschenverstand fängt dann "hoffentlich" irgendwann selbst an auf dieser Basis zu arbeiten.

    Manchmal muss man eben über Umwege zum Ziel kommen .... :(


    jrisch

    Hervorragendes Statement zur Thematik Wind und Wetter !

    Und einen kollegialen Sportschiffergruß :)

    Natürlich gibt es in diesem Bereich sehr viele und auch preisgünstige Geräte zur Beoabachtung der Wind-, bzw. Wetterdaten. Allerdings hier der Einwand: Was nützt das beste Gerät wenn man nicht damit umgehen kann oder es nicht versteht....

    Tja, und dann die Frage an alle:

    Wer hat denn jetzt das Zusammenspiel von Luftdruck, Temperatur, Wetterfronten, Wind, Wolkenbildung, Thermik etc. verstanden ?
    Macht es nicht doch Sinn dieses entsprechend auszubilden und zu schulen ?

    Gruß Unknown

    Achso:

    Erinnert mich irgendwie an Kleinkinderkasperletheater wie sich das hier wieder mal so nach dem Motto "meine Bühne ist aber besser als Deine", "bei mir wäre das nicht passiert" und "da will gerade jemand was aus layher bauen" entwickelt.
    Das hat ein wenig was von Gaffern bei einem Massenunfall. Im Weg rumstehen, große Klappe haben und eine perverse betroffene Egalität an den Tag legen, weil "ist mir ja nicht passiert". :twisted:

  • Windlasten / Donauinselfestival

    • unknown
    • 27. Juni 2007 um 01:48

    Eigentlich traurig.....

    Nein, nicht die Bilder, denn solche habe ich innerhalb der letzten 2 Jahre genug gesehen und auch zu oft mittlerweile live erlebt.

    Traurig finde ich die Reaktion auf solche Bilder. Da ist das ganze Spektrum von Dummschwätzerei ( Hallo Kristian ) bis zu einigermaßen fachlich versierten und vernunftsgesteuerten Meinungen vorhanden.

    Tatsache ist, das ich auf vielen Produktionen mit Aussagen "Der Wetterbericht sagt Sturm/Foen voraus, wir sollten das Set mal sturmsicher machen..." bei vielen ( allen ) Beteiligten nicht gerade offene Türen einrenne und auf eine sehr große Barriere an Unvernunft, Unkenntnis und leider auch Spott stosse.
    Naja, den Hohn habe ich ja dann ein paar Stunden später auf meiner Seite wenn der Schaden da und entsprechend teuer ist.

    Bei solchen Kommentaren hier zu dieser Thematik, genauso wie zu anderen (kritischen) Baumaßen in diesem Forum stellen sich mir nun ein paar einfache Fragen:

    Was muss man tun um auch den letzten beratungsresistenten Veranstaltungstechniker davon zu überzeugen das es doch so kommen wird ?

    Wäre es vielleicht nicht mal sinnvoll im Zuge der allgemeinen Ausbildungsrichtlinien ein paar Stunden Wetterkunde in den Unterichtsstoff aufzunehmen ?

    Sollte man nicht mal als Anhang an unsere so viel und hochgelobte Bibel, die BGV C1, einen kleine Maßnahmen- und Verhaltensregelkatalog für Outdoorveranstaltungen hinzufügen ?

    Um es auf die Spitze zu treiben kann man ja auch mal über eine Zusatzqualifizierung ( natürlich mit IHK Zertifikat *Grins*) wie "geprüfter Baumeister für Outdoorkonstruktionen" ( Achtung, das ist nur ein sprachlich sehr schlechtes Beispiel ) nachdenken. Eine entsprechende Anwesenheitspflicht dieser Fachkräfte bei solchen Produktionen würde sich mit Sicherheit relativ schnell rechtlich verankern lassen.


    Selbstverständlich würden mir noch einige Fragen mehr hierzu einfallen.


    Tja, eigentlich war das mit meiner Meinung.

    Gruß Unknown

    P.S.:

    Und immer dran denken:

    Schön Kerzen in der Kirche anzünden und immer eine Madonna dabei haben. Für alle Fälle :twisted:

  • Wie viel Ballast auf Staitiv nötig?

    • unknown
    • 3. Juni 2007 um 00:38

    Tag zusammen,

    nur so am Rande.

    Leider haben einige Praxistests bei uns erwiesen das Ballonlights bis zu einer Windstärke von 4, allerhöchsten bis 6 funktionieren.
    Entgegen aller Herstellerangaben zerlegen sich die Ballons danach in ihre einzelnen Bestandteile.
    Explizit bei Powermoon bricht sehr gerne der Zapfen ( Stahl ) aus dem Chassis ( Guß ).
    Ebenso ist die Bespannung sehr anfällig. Desweiteren fallen die Brenner auch mal sehr gerne beim Transport aus der Fassung...... :(

    Zum Thema Helligkeit:

    Ich würde eigentlich direkt zu einem 5 kW ( 2 x 2,5 kW ) Ballon raten wenn Ihr die entsprechende Generatorleistung zur Verfügung habt.
    Einen 2 kW / 2,5 kW Ballon auf einer Fläche von 150 qm = ca. 12 x 12 m würde ich persönlich schon als ziemlich dunkel bezeichnen ( geschätzt ca. 100 lx, sollte das bei Gelegenheit mal nachmessen ).

    Ansonsten schöne Geräte, schönes gleichmässiges blendfreies Licht und schön mit zu arbeiten.

  • Wieder mal ne neue Idee^^

    • unknown
    • 21. November 2006 um 01:41

    Zur Thematik Leiter, bzw. Aufgang zum Podest:

    Den DJ über eine normale Leiter da hochsteigen lassen und dann die Leiter wegnehmen geht nicht.
    Da wird dann mal eben richtig gegen eine ganze Menge Bestimmungen verstossen. Der Gedankengang des Fluchtweges ist hierbei nur 1 Aspekt.
    Akzeptabel für einen solchen Fall wäre eine Steigleiter, wobei ich im Moment nicht mehr im Kopf habe ab wann diese einen Rückenschutz besitzen muss.
    Ich behaupte mal das das aber die praktikabelste Möglichkeit ist einen Aufstieg auf die obere Plattform zu schaffen. Wenn man keinen Rückenschutz benötigen sollte dies auch eine kostengünstige Lösung ist ( es Bedarf lediglich einer Anlegeleiter, ein wenig Nachdenken und ein paar Arbeitsstunden in der Schosserei... ).


    Da es hier im Forum zum Thema Treppen, Stufen, Aufstiege, "Spotsitze" etc. teilweise noch etwas Unklarheit herrscht werde ich demnächst einfach mal ein paar Querverweise zu aktuellen DIN, BG, Bau, etc... -Vorschriften hier einstellen.

  • Wieder mal ne neue Idee^^

    • unknown
    • 17. November 2006 um 02:15

    Alter Hut..... .

    Eine solche Konstruktion gab es mal ( oder gibt es noch ? ).
    War vor ca. 5 (?) auf fast jedem großen Open Air Event in Deutschland unterwegs.
    Damals nannte sich das "West-Tower" und wurde von der Zigarettenmarke West gesponsort.

    So, für alle Kritiker und Erbsenzähler. Ich wühle jetzt mal tief in meinen Erinnerungen und DIESE erheben keinen Anspruch auf Richtigkeit und Vollständigkeit. Also spart Euch dumme Sprüche !

    Ich glaube das war eine Thomas oder TFL Bühne, ca. 8 x 6 m Grundfläche, Höhe ca. 8 m mit Giebeldach. Dach, wie bei allen Thomas / TFL Bühnen als Rahmenkonstruktion mit aufgesetzen Giebelementen per Sleeves verfahrbar, DJ Ebene Traversenrahmen per Sleeves verfahrbar, Bühnenfläche ebenfalls Traversenrahmen per Sleeves verfahrbar. 1-, bzw. 3-seitig verplant. Geländer DJ Ebene und Bühne aus Alurohr ( Handlauf/Kniellauf ). Aufgang zur DJ Ebene = ?? ( fällt mir wahrscheinlich in einer Woche wieder ein ).

    Zur Situation jetzt mal ein paar Appetizer Fragen / Anregungen....

    Grundsätzlich stellt sich für mich erstmal die Hauptfrage: drinnen oder draussen ?
    Wenn "draussen" wirst Du auf jeden Fall ein Baubuch, alternativ eine Sondereinzelabnahme benötigen, da Du die magische Grenze von 5,00 m Höhe überschreiten wirst.
    Wenn "drinnen" käme es auf den Aufstellort an. So etwas wird gerne wie ein 2-geschossiger Messestand behandelt. Je nach Größe der überbauten Fläche ( wird unterschiedlich gehandhabt ) muss man eventuell eine Sprinkleranlage für das Untergeschoss einbauen.
    Das wären jetzt mal eben die beiden größten und auch kostenintensivsten "Schwarzer Peter"-Karten.

    Der Rest hängt ab vom verwendeten Traversenmaterial. Bei Slick, Camco und Anbietern die in der gleichen Liga spielen mache ich mir keine Gedanken. Bei allen Billigtraversen, ohne jetzt Namen zu nennen weil ich keine Lust auf diese Diskussion habe, mache ich mir persönlich ernsthafte Gedanken, bzw. frag einen guten Statiker ( Lück, Krasenbrink, vom Felde ) ob die Traverse das auch wirklich kann !

    Zum praktischen Teil:
    Mach Dir Gedanken darüber wie Du den Übergang Sleeveblöcke / Tower vernünftig biegesteif bekommst. Stell Dir das System einfach wie einen Tisch vor an dem Du alle 4 Beine etwas losschraubst und dann auf dem Tisch steigst und rumtanzt. Da muss eine saubere, feste Verbindung zwischen Sleeve und Mast geschaffen werden.
    Ebenso musst Du Dir über ein eventuelles Verrutschen oder Spreizen der 4 Tower Gedanken machen. Abhilfe schafft hier eine Verankerung im Boden ( Dübel ) oder ein Traversenrahmen auf der 0-Ebene um die 4 Masten zu verbinden. auf diesen könnte man ja z.B. eine Podest auflegen und käme somit auf eine ca. Höhe von rund 40-45 cm. Das kann man mit einer umlaufenden Stufe, bzw. 2 Stufen ganz nett gestalten und den Kunden freut sowas meistens da man ja dann höher steht als das normale "Volk" und somit was "besonderes" ist.

    So, das reicht mal für den Moment....

  • sicherungsgerät für doppelstrang

    • unknown
    • 4. Juli 2006 um 00:13

    Ein Abseilgerät für ein Doppelstrangseil kenn ich (noch) nicht.
    Da bleibt eigentlich nur der Standart Achter.
    Alternativ könnte man einen Achter mit einem SHUNT, Artikel Reference B03, von PETZL einsetzen. Damit kommt man dann ziemlich gut zurecht und kann beim abseilen auch mal anhalten.

    Aber:

    ACHTUNG:

    [b]Natürlich birgt das Abseilen mit Achter und Shunt unter Umständen tödliche Risiken.
    Man sollte auf jeden Fall das Abseilgerät verstehen und im Umgang mit dessen Funktion vertraut sein !

  • suche gutes einfaches günstiges CAD programm

    • unknown
    • 10. Mai 2006 um 02:58

    Wenn Du bereit bist Geld zu investieren ( hab den Preis nicht genau im Kopf, dürfte aber so zwischen 1500- 2000 Euro liegen ) folgende Empfehlung:

    LD Assistent

    Ist eine Autocad Lizenzsoftware welche speziell auf die Bedürfnisse der Lichtplanung / Veranstaltungstechnik zugeschnitten ist.
    Bis auf ein paar wenige, für die Veranstaltungstechnik nicht zwingend erforderlichen Funktionen, ist es eine vollwertige Autocad Version.
    Also 2D und 3D zeichnen.

    Obwohl jetzt eigentlich vollkommen falsch ausgedrückt:

    Eine gelungene Synthese aus einem CAD und einem WYSIWYG Programm

    Infos unter

    http://www.ldassistent.com

  • Alu Pipe´s

    • unknown
    • 20. April 2006 um 01:54

    Das glaub ich ja wohl nicht......

    Also:

    Alu Rohr 48,3 x 4 gibts bei Layher > http://www.layher.de

    Alu Rohr mit verschiedenen Rohrdurchmessern und Wandstärken, z.B. 50,2 x 2 gerne auch beim örtlichen oder überregionalen Stahl und NE Großhandel.

    z.B. Thyssen, Drösser, Schulte

    da helfen nur die gelben Seiten

  • Neue Windlastannahmen für Bühnen

    • unknown
    • 20. April 2006 um 01:49

    Interessante Thematik !

    Und ich gebe zu, daß mir so direkt keine guten Argumente dagegen eingefallen sind.
    Der von Markus Verza beschriebenen Problematik kann ich nur Zustimmen, da bei Abnahmen bei uns auch immer wieder die Fragen nach Planen/Staudruck, Sicherheitsabbau ab WS8, sowie Ballastierung auftauchen.

    In diesem Zusammenhang würde mich mal interessieren wie sich die Hersteller zu dieser Problematik äußern.

    Mir persönlich ist es egal ob ich 4000 l oder 10.000 l Wasser aus dem Schlauch laufen lasse um Ballasttanks zu befüllen. Dauert halt nur länger.
    Leider wird Herstellerseitig keine vernünftige oder funktionierende Lösung angeboten wie man das ganze "Wasser " dann auch konstruktiv mit dem Dach verbindet.
    Das mit Zurrgurten an den Towern festgeratschte Wassertanks oder über die mit 4 Klammern an den Towern fixierte Podestbühne keine Ballastierung darstellt sollte eigentlich klar sein.

    Mein Vorschlag:

    -Ablastung wenn der notwendige Ballast konstruktiv mit dem Dach verbunden werden kann ( erfordert aber leider Änderungen in der Bau-/Traversenkonstruktion bei geschätzt 90 % aller Bühnen ).
    -Schlüssiges Konzept / System zum vollständigen ( außer Dachplane ) abplanen des Daches innerhalb einer definierten Zeitvorgabe ( es gibt da sehr pfiffige Lösungsansätze aus dem Segel und Schiffahrtsbereich )
    -Schaffung einer Zusatzqualifiaktion ( tja, jetzt gebe ich den verhassten Bildungsträgern leider Futter :cry: ) für den verantwortlichen Bauleiter der Bühne ( gibt's beim Zeltbau, Gerüstbau etc. warum nicht auch beim Bühnenbau. Fände ich vernünftig, Pfusch würde aufhören, Verantwortungsbewusstsein gefördert )
    -Einrichtung von Meldeinrichtungen ( Windmesser etc ) mit fest definierten Meldeketten welche in der Baugenehmigung / Abnahme angezeigt wird.


    So, jetzt meine private Meinung, auch wenn mir dafür wahrscheinlich 99 % der User hier Deutschlandverbot erteilen würden:

    Na und, sollen die Grenzwerte doch hochgesetzt werden. Ich denke mal, das solche Entscheidungen nicht irgendwie am grünen Tisch entschieden werden, sondern schon auf Erfahrungen beruhen die Entscheidungsträger bei der Argebau gemacht haben.
    Unterm Strich gesehen denke ich, daß ab diesem Moment endlich mal ein paar Hersteller aufwachen deren Preiswertbühnen nur beim Wegsehen einer Abnahme standhalten. Es natürlich eine Marktbereinigung geben wird, bei der ein paar Billig- und Dumpingvermieter auf der Strecke bleiben. Sinnvolle Konstruktive Änderungen ( siehe oben ) vorgenommen werden die zu einer erhöhten Betriebssicherheit für Techniker, Künstler und vor allem Zuschauer beitragen. Es aus dem Standort Deutschland hoffentlich nicht so bald Fotos im Internet geben wird von Aluminiumschrott und eingestürzten Dächern.

  • MH's an Stahlträgern

    • unknown
    • 13. April 2006 um 23:46

    Bei der Layher Klammerkupplung ( ich denke mal das Apostoli diese meint ) gibt es das Problem, das der Abstand zwischen Alu Rohr und Träger, je nach vorhandener Trägerart, nur knapp oder gar nicht ausreicht um noch vernünftig eine Schelle, Halfcoupler oder Overlocker zu installieren um den MH mittig unter den Träger zu hängen.
    Den MH außerhalb des Trägers zu hängen = mit Alurohr einen Kragarm bauen, halte ich für bedenklich, da das Auflagemaß der Klammerkupplungen nicht gerade das beste ist. Kippt der Kragarm ( was er macht :shock: ) besteht eventuell die Gefahr das die Kupplungen abrutschen können.

    Wenn man öfter etwas für eine solche Montage benötigt und auch bereit ist ein wenig mehr Geld zu investieren bieten sich hier Lösungen aus dem Stahlbau wie z.B. Lochplatten mit Trägerverbindungselementen an.

    Infos z.B. unter :

    http://www.lindapter.de

  • Stagehand

    • unknown
    • 11. April 2006 um 01:45

    Um wieder einmal für ein wenig Gesprächsstoff zu sorgen....

    Also, bei uns wird an die Stage Hand Agentur ein Stundensatz von 15-20 Euro je Stunde / Stagehand bezahlt.
    Hört sich im ersten Moment sehr viel an, dabei ist aber zu berücksichtigen das die fachliche Qualifikation dieser "Hands" teilweise erheblich besser ist als die mancher "Techniker".
    Unterm Strich gesehen trägt der im ersten Moment teuer erscheinende Hand zu Kostenoptimierung bei, da wir Technikerkosten einsparen, einen deutlich geringeren Materialverschleiß durch falsches Handling haben und die Produktionszeiten ( bis auf VA Tage ) auf einen normalen 8-10 Stunden Arbeitstag drücken können.

    Außerdem sollte man eigentlich bei den Personalkosten nicht sparen und diese auch gegenüber dem Kunden in angemessener Höhe vertreten.
    Es ist manchmal schon komisch zu sehen was meine Autowerkstatt, Putzfrau, Anwalt, Steuerberater usw. so die Stunde mal eben nehmen und mit was für Tagessatzvorstellungen Veranstaltungstechniker so unterwegs sind. Da stimmt doch irgendwas nicht.....

  • Traverse an Gabelstapler fliegen ?

    • unknown
    • 6. April 2006 um 02:21

    Ein klares und eindeutiges JAEIN !

    MIt genau einer solchen Situation befindet man sich nämlich in der Grauzone der ganzen Bestimmungen und Vorschriften.

    1. Die hier oft zitierte BGV C1 ( lernt Ihr alle eigentlich nichts anderes ? ) kommt hier nicht Einsatz. Der Gabelstapler, bzw. das Flurförderfahrzeug, wird gemäß seinem Einsatz- und Bestimmungszweck, nämlich unter anderem das Heben von Lasten, eingesetzt. Hierfür gilt eindeutig die BGV D27. Das dieses Heben zufälligerweise in einer "Versammlungsstätte" stattfindet bringt noch lange nicht die BGV C1 zur Anwendung.
    Ich habe bis jetzt noch nicht erlebt das man z.B. eine Gitterbox mit einer Sekundärsicherung versieht wenn man diese in einer Versammlungsstätte auslädt und durch die Gegend fährt.

    2. Entsprechend der Durchführungsanweisung zur BGV D27 muss die Last an den Gabel gegen Verrutschen gesichert werden.
    Dieses könnte sich eventuell problematisch gestalten, da z.B. ein Zurrgurt nicht unbedingt mit der Durchführungsanweisung in Einklang zu bringen ist. Aber speziell für Krananwendungen gibt es sinnvolles Zubehör wie Kranhaken mit Gabelschuhen die auf die Gabeln geschoben und dort auch gesichert werden können.

    3. Die beiden richtigen Probleme verstecken sich im §15 und im § 16:
    §15 Verlassen des Flurförderfahrzeuges, "... Der Fahrer hat vor dem Verlassen...das Lastaufnahmemittel in die tiefste Stellung zu fahren..."
    §16 Verhalten während des Betriebes, " Versicherte dürfen nicht...unter der angehobenen Last... aufhalten"
    Wobei man §16 durch ein großzügiges Absperren in den Griff bekommt.

    So, das sind die Fakten.
    Das hier ist aber KEIN FREIBRIEF für alle Bastler, Frickler und Möchtegern Veranstaltungstechniker !
    Lediglich eine Darstellung des Ist Zustandes und welche Möglichkeiten man hat. Bei solchen Aktionen gilt immer noch: Erst denken, dann handeln !


    Allgemein:

    - Ob der Stapler 4 t hebt spielt keine Rolle. Entscheidend ist das LASTDIAGRAMM, dort steht es ganz genau mit allen erforderlichen Angaben !
    - PA's an Kränen ok, an Cherry Pickern oder Steigern = mutig, und welche zweite unabhängige Sicherung ? Wenn bei einem Kran das Stahseil reisst ist es halt kaputt und der Betonkübel oder was auch immer auf dem Boden... tja... . Und an Steigern habe ich sowas auch noch nicht entdeckt, bei Druckabfall geht's dann halt ( zum Glück langsam ) nach unten.
    - Fahren von Gabelstaplern und Flurförderfahrzeugen nur mit gültigem Fahrausweis und bei Strassenzulassung auch mit gültigen Führerschein :evil:
    - und immer schön auf tragfähigen Untergrund achten :twisted:

    So, das war's....

    Achso, nur für die ganz diskussionsfreudigen in diesem Forum:

    Stapler finde ich geil, besonders Teleskopgabelstapler, denn damit lassen sich bei einer Außenveranstaltung richtig schöne Sachen machen und wenn man noch ein paar Dimmer oder Amps mit der Dimmerwache ( armes Schwein in dem Moment ) daneben stellt ist auch §15 erledigt.

  • Welche Vorschriften bei Scheinwerfern in Wassernähe?

    • unknown
    • 23. März 2006 um 20:26

    Empfehlenswert in diesem Zusammenhang die

    DIN VDE 0100 Teil 702, Errichten von Starkstromanlagen mit Nennspannungen bis 1000 V - berdachte Schwimmbäder (Schwimmhallen) und Schwimmbäder im Freien

    DIN 40 050, IP-Schutzarten; Berührungs-, Fremdkörper- ud Wasserschutz für elektrische Betriebsmittel


    Nach der DIN VDE würde ich die Scheinwerfer dem Bereich 0 zuordnen.
    Sinngemäß heißt es in der Norm:
    "Innerhalb der Bereiche 0 und 1 darf für den Schutz gegen direktes und bei indirektem Berühren nur die Schutzmaßnahme 'Schutz durch Schutzkleinspannung" (SELV) mit einer Nennspannung von bis zu 12 V Wechselspannung oder bis zu 30 V Gleichspannung verwendet werden, wobei sich die Stromquelle außerhalb der Bereiche 0, 1 und 2 befinden muss"

    Weiter:

    "Die elektrischen Betriebsmittel müssen bezüglich des Wasserschutzes mindestens den folgenden Schutzarten nach DIN 40 050 entsprechen: - Bereich 0: IP X8

    Weiter:

    "Verbindungsdosen sind in den Bereichen 0 und 1 nicht zugelassen"

    Als Verbindungsdosen kann man hier auch Steckverbindung einsetzen...

  • Feuerschutz und Band-Banner auf der Bühne

    • unknown
    • 14. März 2006 um 02:16

    @ DasIch / Admin :

    In obigem Zusammenhang meine ich z.B. gemalte Bühnenprospekte und ähnliches.
    Hier ist im wesentlichen nur das Trägermaterial ( Stoff ) entsprechend zertifiziert. Nach der ganzen rummalerei sieht der Sachverhalt leider etwas anders aus und führt wenn man Pech hat auch zu peinlichen Situationen bei der Bau- / Brandschutzabnahme.
    Das mit der Prüfung des Endproduktes nach DIN 4102 ist natürlich ein Problem und sehr schwer umzusetzen. Wir handhaben das eigentlich so, das zusätzliche (kleine) muster hergestellt ( gemalt ) werden die dann zusammen mit dem Brandschutz auf Brandverhalten geprüft werden.

    @ DasIch / Kracky :

    Ja, es geht noch und wir sind noch lange nicht am Ende der Fahnestange angekommen.
    Mit Sicherheit habt Ihr recht, das der normale Techniker sich nicht mit jedem Problem rumschlagen kann. Man sollte allerdings grundsätzlich beachten das in diesem Forum

    a) genügend Meister für Veranstaltungstechnik sind in deren Zuständigkeitsbereich genau dieses fällt und die auch für die Einhaltung der entsprechenden Gesetze, Vorschriften blablabla verantwortlich sind

    b) genügend Techniker, egal ob Profi oder Anfänger, sind, die diese Sachverhalte interessieren und diese auch umsetzen und somit zu einer für alle Beteiligten sicheren Umsetzung von Veranstaltungen beitragen .

    c) genügend Techniker sind denen so etwas wirklich egal sein kann da so etwas nicht deren Zuständigkeit fällt ( z.B. Operator, Pulttechniker ). Was ich auch akzeptabel finde.

    d) genügend Personen gibt die so etwas einen "Scheiss" interessiert. Gut zu erkennen an den mit sehr viel "Fachmeinungen" diskutierten Beiträgen an diversen Stellen ( z.B. Rigging ) hier im Forum.

    Über solche Personen und Ausführung von Veranstaltungen habe ich eine eigene persönliche Meinung. Ok, ich habe früher auch auf Teufel komm raus gepfuscht und viel Lehrgeld bezahlt, aber ich habe keine Madonna in der Tasche oder bin nicht persönlich vom Papst gesegnet um mir eine fahrlässige Umsetzung von Veranstaltungen erlauben zu können wie ich sie oft genug mitbekomme.

    Denoch sollte sich JEDER vor Augen halten das bei unserer gesamten Arbeit der Mensch der Schwachpunkt ist, denn der Scheinwerfer stellt sich nicht von selbst neben den Vorhang, die Tonanlage ist nicht von selbst zu laut und ein Rigg fällt auch nicht von selbst aus der Decke. Spätestens wenn irgendetwas passiert ist wird man einen Schuldigen suchen und den auch finden und ich kenne keine Versicherung die freiwillig zahlt und die werden suchen bis sie den Paragraphen gefunden gegen den verstossen wurde um sich aus ihrer Pflicht zu befreien.

    Bitte beachtet, das es bei den Beiträgen auch darum geht alle für sicherheitsrelevante Themen zu sensibilisieren damit bei uns größere Unfälle und/oder Katastrophen wie sie doch allzuoft (im Ausland) passieren nicht eintreffen.
    Dazu ist natürlich zu beachten das die für uns geltenden Vorschriften und Gesetze mit Sicherheit ihre Berechtigung haben und garantiert nicht im stillen Kämmerlein erfunden wurden sondern das Ergebniss bereits passierter Unfälle etc. sind

    @ Admin :

    Respekt, das ging ja schnell mit den Vorschriften.

    Kurze Anmerkung zu MVStättV, § 33 Abs. 2

    Die meisten Veranstaltungsstätten, Bühnen und Studios die ich kenne verfügen über automatische Lösch- und Medeanlagen mittels Rauch- oder Linearmeldern.
    Bei der praktischen Arbeit sieht das dann leider wie folgt aus: Natürlich wird die Löschanlage ausgeschaltet, da sonst ein Einsatz von Hazern und Nebelmaschinen nicht möglich ist. Klar ist, das dann eine Brandsicherheitswache bestellt werden muss. Bedeutet aber auch das Ausstattungen schwerentflammbar sein müssen. Von da her ist Abs. 2, 2. Satz eigentlich Quatsch...

  • Feuerlöscher und Verbandskasten

    • unknown
    • 13. März 2006 um 23:15

    >>> Ihr seit alle TOLL und SUPER !!! <<<

    Eigentlich habe ich hier nichts anderes erwartet. Als ob sich Brandbekämpfung und Erste Hilfe Maßnahmen in Zahlen, Daten und Fakten fassen lässt.

    Es ist zwar schön und begrüssendswert wenn man über Flightcases mit Feuerlöscher und Verbandskasten nachdenkt.
    Was nützt das aber wenn man nicht damit umgehen kann ????

    Ich würde an dieser Stelle das Pferd erst einmal von hinten aufzäumen und allgemein in die Runde fragen:

    - wann war Euer letzter Erste Hilfe Kurs ( nicht der "lebensrettende Sofortmaßnahmen" ) ?
    - wann habt Ihr zum letzten Mal aktiv Brandbekämpfung geübt ?

    Auf dieses Umfrageergebniss bin ich echt gespannt.

    Also, aus aktuellem Anlass:
    Letzte Woche gab es wieder einen kleinen Brand. Dieser wurde ausgelöst durch einen Scheinwerfer, da der Abstand zum Objekt deutlich zu klein war.
    1. Keiner der dort anwesenden Personen hat es gemerkt ! ( mir ist es aufgefallen und ich war gerade zum Umbau angekommen... )
    2. Auf meine Aussage "Ihr wisst das es dort brennt" schaute ich erstmal in sehr sehr lange Gesichter
    3. lediglich EINE einzige Person war in der Lage einen Feuerlöscher zu holen und zum Brandherd zu eilen
    4. auf alle weiteren Ansagen was zu tun sei reagierten ALLE absolut verwirrt, langsam und desorientiert

    So, das sind erstmal die nackten Tatsachen.

    Ein solches Verhalten, bzw. eine solche Vorgehensweise gibt mir persönlich echt zu denken.
    Vielleicht sollte man mal ernsthaft darüber nachdenken statt Kurse in Pultoperating und Anfängerrigging solche über Erste Hilfe Maßnahmen, Brandbekämpfung und allgemeine sicherheitstechnische Einrichtungen in Veranstaltungsstätten zu halten.

    Als ich 1991 meinen Meisterkurs gemacht habe, mussten wir mehrmals auf den Übungsplatz der Feuerwehr und Brandbekämpfung üben. Tja, die Feuerwehrleute hatten Ihren Spaß und ich eine bleibende Erfahrung.

    So, und jetzt bin ich mal gespannt wie diese Anwort aufgenommen wird...


    Achso, zu dem kleinen Brand:

    Den Einsatz des Pulverlöschers habe ich unterbunden, da dieser Einsatz einen 6-stelligen Schaden an Kulisse und technischem Gerät verursacht hätte. Der Einsatz einer Löschdecke und des altbewährten Sandeimers war der Situation deutlich angemessener. Das "angebrannte" Objekt wurden sofort ausgebaut und der Umgebungsbereich mit einer Gloria Wasserspritze ( sehr effektive Teile ) großzügig bewässert. Betreiber und Feuerwehr wurden hiervon in Kenntnis gesetzt. Der Feuerlöscher wurde ausgetauscht, da die Plombe und der Sicherungsstift gelöst wurde. Und alles war wieder gut.

  • Feuerschutz und Band-Banner auf der Bühne

    • unknown
    • 13. März 2006 um 19:33

    Aus aktuellem Anlass, da erst am Freitag wieder ein kleiner Brand an einem Backdrop entstanden ist :

    ALLE Textilien ( hier meine ich nicht die Klamotten von irgendwelchen Musikern ) und ALLE Dekogegenstände, Hintersetzer etc. müssen mindestens der DIN 4102 B 1 entsprechen !
    Das heißt, das diese Gegenstände mindestens schwerentflammbar ausgeführt sein müssen !

    Ein entsprechendes Zertifikat des Hersteller sollte man auf jeden Fall dabei haben falls Fragen auftauchen oder dieser Nachweis zu erbringen ist.

    Achtung # 1 :

    Einfach bei Gerriets, Westholt oder wie sie alle heißen einen zertifizierten Nesselstoff zu kaufen und den zu bemalen "ist nicht" ! Das Endprodukt muss den Anforderungen der DIN 4102 entsprechen !

    Achtung # 2:

    Im Regelfall sind Bühnentextilien tauchimprägniert. Diese Imprägnierung ist NICHT dauerhaft ! Bei jedem Handling, Luftfeuchtigkeit, Umwelteinflüsse etc. "nutzt" sich die Imprägnierung ab. Es empfiehlt sich daher, je nach Einsatz und Nutzungsdauer, diese regelmässig nachimprägnieren zu lassen.
    Ausnahme sind Bühnentextiilien in der Einstufung A1 ( nicht brennbar ) wie z.B. Glasseidenvorhänge.

    Achtung # 3:

    Unabhängig von der Imprägnierung und dem "Brandverhalten".....
    Das alles und die ganze Diskussion nützt überhaupt nichts wenn man nicht nachdenkt und einfach Scheinwerfer so aufbaut das die Hitzeabstrahlung genau auf solche Textilien und/oder Dekogegenstände trifft.
    Zur Erinnerung an die kleinkarierten Gesetzeszitierer:
    Wir befinden uns im CE - Land. Das heißt, das zu jedem Scheinwerfer eine Zertifizierung, Datenblatt und Beschreibung geliefert werden sollte/muss. Diesen kann man dann die erforderlichen "Mindestabstände" die man einhalten sollte/muss entnehmen.

  • Truss auf steilem Schihang

    • unknown
    • 20. Januar 2006 um 14:59

    1. Ich halte das für eine durchaus übliche Aufgabenstellung in unserem Bereich die mit Sicherheit zu realisieren ist

    2. finde ich es PERSÖNLICH ganz schön scheisse wenn auf diese Aufgabenstellung leider doch fachlich unqualifizierte Antworten kommen.
    Es gehört eine Menge Praxiserfahrung und Wissen dazu Sonderkonstruktion, egal an welcher Stelle, im Außenbereich zu planen und zu realisieren.
    Schön wäre an dieser Stelle eine Nachfrage nach z.B. Fotos ( Winter + Sommer ), Bodenbeschaffenheit, Hangneigung, Umwelteinflüsse wie Wind, Schnee etc., Publikumsbereiche, Ankerpunkte und so weiter, gewesen !
    Die Verfahrensweise die ich kenne lautet immer noch:

    Fragen - Denken - Anworten

    und nicht

    egal, hauptsache ich habe auch was dazu gesagt

    3. Gerüstbau
    Mit Sicherheit wäre Gerüstbau eine naheliegende Alternative. Dies zu beurteilen ist für mich an dieser Stelle aber ( siehe Punkt 2 ) nicht möglich.
    Zu beachten ist aber, das die meisten Gerüstbauer Modul- oder Fassadengerüste haben, die für einen solchen Einsatzzweck gar nicht geeignet sind. Solche Bauten lassen sich im Regelfall nur mit z.B. Layher Allround realisieren. Auch hier gilt Punkt 2 !

    Ecto_Erwin + mringhoff:
    Traverse in Schnee und Abspannungen geht gar nicht, weil wenn Schnee weg, dann auch Traverse weg ( Klimawandel grüßt ).
    Auch wenn Helfer einen dafür hassen heißt bei mir die Ansage in solchen Fällen: " Es wird gebuddelt bis dort fester Boden ist ".
    Ausnahme Gletscher, dort tiefes Loch buddeln, Stütze lotrecht verkeilen, Loch mit Wasser füllen, 2 Tage warten, fest, Stützen an Kunden verkaufen und fertig.

    @ alle:

    Es ist einfacher für eine solche Sonderkonstruktion, die entsprechend geplant, berechnet und ausgeführt wird die Verantwortung zu übernehmen als für den täglichen Pfusch den wir uns leisten !

  • Umfrage: die drei größten Gefahren

    • unknown
    • 13. Januar 2006 um 02:11

    Lustige Umfrage und noch lustigere Antworten...

    Nach über 20 Jahren Berufserfahrung kann ich dazu nur noch sagen, das

    " mal eben "
    " schnell schnell "
    " das haben wir immer so gemacht "

    die größten Risiken, Probleme oder wie auch immer man das umschreiben möchte auf einer Produktion sind.

    Gut, Spaß beiseite. Problem Nr. 1: Das PERSONAL :

    - Selbstüberschätzung des Personals aufgrund mangelnder, falscher oder falscher Qualifizierung ( an dieser Stelle einen schönen Gruß an den VPLT, die Event Akademie Baden und alle anderen Bildungsträger. Man wird kein Rigger, Operator, Meister für Veranstaltungstechnik im Abend- oder Wochenendlehrgang ! Dazu gehört ein wenig mehr... )
    - die üblichen Kompetenz, Hierarchie und Zuständigkeitsprobleme, gerade bei größeren Produktionen wo mehrer Firmen beteiligt sind
    - ein ständiges Zitieren von Vorschriften, Paragraphen und Gesetzen und den damit verbundenen Diskussionen was man darf und was nicht und was das jetzt mal alles so soll. Leider verliert man so den Sinn für die Realität und seinen gesunden Menschenverstand was, wie meine Erfahrung mit vielen solcher "Kollegen" leider gezeigt hat zu teilweise haarsträubenden "Grenzerfahrungen" führt. Forciert wird dieses Problem leider auch durch bereits pben genannte Bildungsträger, einer Bezuschussung solcher Weiterbildungsmaßnahmen durch das Arbeitsamt und einer mangelnden Vorqualifikation der Absolventen ( beim "alten" Meisterbrief, dem Bühnenbeleuchtungs-, Theaterbeleuchtungs-, Studio und Theatermeistermeister wurde als Zugangsvoraussetzung eine abgeschlossene handwerkliche Berufsausbildung im artverwandten Bereich ( Elektro oder Metall ), sowie eine nachgewiesene Berufserfahrung von mind. 4 Jahren "verlangt" )

    Problem Nr. 2: das MATERIAL

    naja, brauch man eigentlich nicht viel drüber zu schreiben, nur soviel:

    - falsches Material am falschen Platz oder falsch eingesetzt führt unmittelbar zu Problem Nr. 1

    - egal welches Material schlecht oder nicht gewartet ( zur Erinnerung, ohne jetzt auf die entsprechenden Normen und Gesetze einzugehen: es gibt regelmäßige, vorgeschriebene Prüffristen für fast das gesamte Equipment in unserem Bereich. Interessant wird es in dem Moment wo ein Unfall passiert und ein Sachverständiger oder es könnte ja auch der Staatsanwalt mal eben nach den Prüfunterlagen fragt... .
    Egal, auf jeden Fall führt dieser Umstand zu unserem Problem Nr. 3:

    Problem Nr. 3: das liebe liebe GELD :

    Muss man gar nichts mehr zu sagen, da es eigentlich klar ist wo jetzt der Hase lang läuft.

    Warum arbeitet ihr 20 Stunden? Warum fahrt ihr überladene Lkw's? Warum seit ihr mit schlechten Billigpersonal auf den Jobs? Warum... ( jetzt könnte ich dutzende solcher Fragen stellen, bringt aber nichts )

    Macht ihr das alle um eurem Chef den Audi A8 in High End Ausstattung und die Finca auf Mallorca zu finanzieren?
    Habt ihr alle einen Sklavenvertrag unterschrieben oder steht ihr auf ausbeuterische Arbeitsverhältnisse und Bedingungen wie zu Zeiten der industriellen Revolution?

    Oder ist es nicht so, das die Produktion das notwendige Geld nicht hergibt, man den Job haben wollte und irgendeinen Dumpingpreis aufgerufen hat, der Kunde mit Folgeaufträgen lockt, die doch wahrscheinlich ausbleiben, die Bank im Nacken hängt und man die Raten für die Leasingverträge bedienen muss?

    Mich wundert es nicht, das dann logischerweise irgendetwas vernachlässigt wird. Es ist eigentlich auch klar, das das natürlich das Personal, die Arbeitszeit, der Arbeitzschutz, die Materialwartung ist. Alles Positionen die nicht unmittelbar Geld einspielen aber sehr sehr hohe Kosten verursachen, bzw. verursachen können.

    Weiter Ausführungen erspare ich mir an dieser Stelle, da mir im Moment nicht nach stundenlangen Monologen a'la Fidel Castro ist.

Anstehende Termine

  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

    Mittwoch, 23. September 2026 – Freitag, 25. September 2026
  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

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    Dienstag, 29. September 2026 – Donnerstag, 1. Oktober 2026
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