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  1. PA-Forum
  2. hias.h

Beiträge von hias.h

  • Frage

    • hias.h
    • 5. März 2009 um 18:23

    Nun, es wurde erst danach gefragt was man denn für 350 Leute innerhalb eines Budgets von 2000€ kaufen sollte.
    Nachdem dem Threadstarter klar gemacht wurde, dass damit das erwünschte nicht erreicht werden kann, wurde gefragt was denn eine passende Anlage kosten würde, bezeihnungsweise sollten konkrete tips geäußert werden.
    Um zu verhinderd, dass Geld wirklich verbrannt (also in equipment unterster preis und qualitätsstufe gesteckt wird) schrieb ich mal, wieviel man im günstigsten fall Budgetieren muss.
    Die vielen Kompressoren und Gates sind durchaus nützlich, wenn von der Bühne aus gemischt wird.

    Unter der Annahme einer standard-rockkapelle kann man bei den instrumentenmikros sparen, z.B machen bei E-git das Instrument, die Spieltechnik und der Verstärker sowie dessen Einstellung deutlich mehr aus, als ein teureres mic (zielgerichtetes Eqing vorrausgesetzt). Auch die Richtcharakteristik (also übersprechen und "rückkopplungssicherheit") ist hier nicht so signifikant, beim Schlagzeug ist es ähnlich.

    skyworker, dein Vorschlag ist nichts neues unter der Sonne, ich gab bereits einen ähnlichen Tip.

    Gefahr sehe ich aber auch, wenn nur das nötigste Material aufgeliset wird, dies kann als eine Bestätigung für den eingeschlagenen billig-Kurs gesehen werden, und wenn man dann auf die Schnauze fällt, weil das Equipment gnadenlos überschätzt wurde, ist das Gejammer groß....

    @ Luzia:
    Du siehst, dass
    1. Die 2000€ hinten und vorne nicht ausreichen.
    2.Der Kauf einer PA alleine erstmal nicht viel bringt, ohne entsprechendes Personal oder eigenes knowhow
    3. Ohne genauere Angaben sowieso nur im Trüben gefischt werden kann.

    Mein Konkreter Tip, der garnichst kostet:
    Sagt doch mal was genau ihr tut und vorhabt, dann können wir
    1. Eure Bedürfnisse besser nachvollziehen
    2. Euch bei der Analyse des wirklichen Bedarfs helfen
    Um dann 3. konkrete Vorschläge machen zu können.

  • preiswertes Chor- und Allroundmikrofon

    • hias.h
    • 4. März 2009 um 17:18

    Habe mit den NT5 bisher nur gute Erfahrungen gemacht, nervig ist nur die spezielle Klemmengröße, aber dass betrifft alle kompakten Kleinmembrankondensatormikrofone.
    Chor, OH, Gitarre läuft alles damit ganz gut.

  • Neutrik Klinkenbuchse falsch verkabelt??

    • hias.h
    • 4. März 2009 um 16:01

    Ja, Mp3 player sind vom ausgangspegel her recht schwach.
    Wenn du Mikrofon-kanäle frei hast, probier es mal mit denen ( dann aber lieber den Player vorher etwas leiser einstellen) Alternativ könntetst du auch einen kleinen aufholverstärker ins rack schmeißen.

  • Frage

    • hias.h
    • 4. März 2009 um 15:52

    Die 200 Leute sind dann aber Indoor (Annahme: Rockkonzert).

    Was dann noch gebraucht wird:
    Eine Endstufe für die PA,
    ab 300€

    Ein ordentliches Mischpult,
    z.B ein A&H Wizard 16 (1000€)
    Am besten in einem Winkelrack, nochmal 200€

    Einen Terzband EQ für die Front und für jeden monitorweg:
    500-750€

    2-4 Monitore
    im billigsten fall die pa302A:
    500-1000€
    (wenns was gscheit's sein soll: doppelt so viel Geld)

    Dann noch für jeden Kanal von "Line out" instrumenten (keyboard,...)
    eine DI-box und klinke-klinke kabel dazu
    anzahl der line-outs x 40€

    ach ja, mikrofone:
    für jeden sänger: 100-150€
    für jeden abgenommenen verstärker: 50€
    schlagzeug: 300€
    (bei den instrumenten kann man etwas sparen)

    dazu dann noch gates und kompressoren, am besten für jedes mikro an schlagzeugkesseln und für jeden abgenommenen instrumentenverstärker.
    600-1000€

    Dann noch jede menge kabel:
    ~200€ für mikrokabel
    ~70€ für lautsprecherkabel
    ~100€ für brauchbare Stromkabel
    ~300€ für Stative
    ~400€ für Transportcases

    Wenn dann vom Saal aus gemischt werden soll (sehr sinnvoll!)
    kommt noch ein Multicore dazu (500€)
    Und noch ein seperates rack für die endstufe(150€)

    insgesamt kommt man locker auf 6000€, dazu dann noch die 2000 für die erwähnten lautsprecher (kme ist ein guter tip)

    Achja, eine Person die das alles wirklich bedienen kann fehlt noch....

  • Wie seht Ihr der Krise entgegen

    • hias.h
    • 4. März 2009 um 15:26

    Auf englisch heisst das ganze "credit crunch" (herrliche onomatopoesi), dabei wird viel deutlicher, dass es keine Wirtschaftskrise sondern eine Kredit/Finanzkrise ist.
    (kann natürlich zu einer Wirtschaftskrise werden).
    Alle Branchen, die wirklich was für ihr Geld tun sollten keine derart großen probleme erwarten.
    D als Autobauer-Nation hat halt ein paar Problemchen mehr, da die Automobilindustrie bereits seit geraumer Zeit am kränkeln ist.
    Kein Wunder, wenn man Waren herstellt, für die kein Markt vorhanden ist.

  • Workshop Kompressoren, Limiter, De-esser

    • hias.h
    • 2. März 2009 um 17:54

    Verständlicher wäre vielleicht "wieder zumacht", damit sollte es jeder verstehen.

    Ansonsten:
    Wirklich schön, wie der Rest deiner Ratgeber.
    Für mich kommt er leider ein paar Jährchen zu spät.^^
    Deine Artikel sind gute Ressourcen, auf die man Neulinge gerne verweist.

  • Zusammenhang zwischen Mikrofon und Sprache

    • hias.h
    • 2. März 2009 um 17:36

    @ Christopher:
    Das dachte ich bisher auch, bin mir jetzt eben nicht mehr sicher.........

    @ wora:
    Die "schwächen" ließen sich mit einem simplen 3-Band-EQ mit semiparametrischem Mittenband
    zufiredenstellend ausmerzen, daher ist es in der Praxis wohl ziemlich egal.
    (ausser natürlich man ist Purist^^)

  • Zusammenhang zwischen Mikrofon und Sprache

    • hias.h
    • 1. März 2009 um 12:55

    Die englisch ausgesprochenen sätze klangen mit den deutschen mikros auch zischig, allerdings in anderen frequenzbereichen.
    Der shure-typische Präsenzpeak trifft halt genau die deutschen s-laute.
    Werde mir wohl demnächst mal ein paar native speaker suchen, um dem weiter nachzugehen.
    Interesant könnten auch die unterschiede Amerikaner/Brite/Australier sein....

  • Zusammenhang zwischen Mikrofon und Sprache

    • hias.h
    • 1. März 2009 um 00:04

    Beim Rumspielen mit alten mics (ein Freund hat ein paar alte mikrophone abgestaubt, u.a. MD 441 und 421, sowie ein Paar als strässer gelabelte beyerdynamic) Viel mir beim Vergleich mit shure-altbeständen ( alte unsiphere modelle) natürlich sofort der klangunterschied auf.
    Als ich aber auf Englisch in die Mikros gesprochen habe, kehrte sich Bild um, und die shures klangen plötzlich besser!

    Das "deutsche" Mikros für Amerikaner manchmal nicht wirklich geeignet sind, viel mir schon viel früher auf, aber dass es an der Sprache an sich liegt, und nicht am akkzent hab ich bisher noch nicht so deutlich bemerkt.

    (Dass z.B Menschen Afrikanischer Abstammung aufgrund einer anderen stimmband-anatomie ganz anders klingen als Weisse und deshalb auch mit anderen mikrofonen besser klingen ist ja nichts neues)


    Hat irgendwer von euch schon ähnliche erfahrungen gemacht?

  • Gibt es ähnliches in Deutschland zu kaufen?

    • hias.h
    • 28. Februar 2009 um 23:44

    was ich schonmal geshen hab, war eine flanschbuchse an der oberseite eines topteils.
    Dadrin setckte dan ne 8er bar par 64.
    Sah nicht wirklich zuverlässig aus.

  • Praxislösung für fehlenden EQ/RTA

    • hias.h
    • 28. Februar 2009 um 12:36

    Das ding Eq zu nennen ist halt etwas unpassend, aber falls es wirklich funktionieren sollte hast du den RTA immer am mann.
    Allerdings würde ich die band mit solchen t-shirts ausstatten, dann weist du sofort welcher wedge mit welcher frequenz pfeift (oder sollte ich sagen in welcher oktave die feedbackfrequenz liegt) :grin:

  • welche dmx kabel

    • hias.h
    • 28. Februar 2009 um 00:15

    Ich komm zwar mehr aus dem Tonbereich, aber ich hatte noch nie probleme mit mikrokabeln als dmx-leitungen.
    Wenn die Strecke wirklich symmetrisch und auch ordentlich terminiert ist, gibt das keine probleme, zumindest im party-pa-bereich

  • Anschlussblende 'bauen'

    • hias.h
    • 28. Februar 2009 um 00:03

    Denk an ordentliche zugentlastung für die Kabel.

  • Fehler der beim Einschalten des Verstärkers eintritt

    • hias.h
    • 28. Februar 2009 um 00:01

    vor ein paar monaten gekauft?
    Einfach thomann kontaktieren, die schicken dir dann nen Versandaufkleber und ein paar tage später hast due einen reparierten/neuen amp.

  • Einfacher günstiger Sampler

    • hias.h
    • 27. Februar 2009 um 23:59

    ixJingleplayer?
    ist ein progrämmchen fürn PC
    hat 12 quickstart-buttons.

  • Etwas zum drüber nachdenken...

    • hias.h
    • 27. Februar 2009 um 23:42

    Nach der Industrialisierung kamen bisher immer auch soziale Reformen, aber ob die chinesische Mentalität das hergibt? Wenn jeder was vom Kuchen abhaben will, muss man die Drecksarbeit halt auf die abwälzen, denen es noch schlechter geht.
    Soweit ich weiß haben die Chinesen auch schon angefangen, ausländische Arbeiter zu knechten. Chinesische Baufirmen sind in Afrika tätig, und machen dort das gleiche, was wir mit ihnen gemacht haben....

  • Frage zum Querschnitt von Speakonkabel

    • hias.h
    • 27. Februar 2009 um 23:18

    1% ?? bei 15m und 1,5qmm?
    ich seh da eher irgendwas um 10% in der Tabelle. Macht aber auch nichts, eine halbierung der Leistung würde 3db SPL weniger Lautstärke bedeuten, auf die "letzten paar Watt" kommt es also nicht an, ob da jetzt 500 oder 450 ankommen ist Wurscht.

  • the box RA12?

    • hias.h
    • 26. Februar 2009 um 12:57

    Gibt Sinn, wenn die stückzahl nur hoch genug ist lohnt sich dass, seltsame Welt...

  • Schrott-Anlage Stark Genug für Fest?

    • hias.h
    • 26. Februar 2009 um 12:18

    schon vorbei? wie liefs?

  • Frage

    • hias.h
    • 26. Februar 2009 um 12:05

    Ohne die Besetzung und den stil der Band zu kenn , kann man nur mutmaßen.
    Folgendes unter der Annahme, dass es sich um eine standard nachwuchs rockband mit drums, keys, 1-2Egitarren, bass und 1-2 sängern handelt:

    2000€ und 350 Leute Outdoor passt nicht so gut zusammen.
    Mein tip wäre, erstmal in Monitorlautsprecher zu investieren.
    Am Praktikabelsten wären hier wahrscheinlich Aktivboxen.

    Kauft euch 2 ordentliche mit 12" tiefmitteltöner und einem "echten" Hochtöner (mind 1")
    (~ca 500€/stück) die ihr Indoor als PA einsetzen könnt (subs können dazugemietet und später dann nachgekauft werden.)
    Dann noch 2 günstigere Monitore (z.B the box pa302A; 250€/stück).
    von den restlichen 500€ werden dann erstmal brauchbare mikros für den gesang angeschafft. Mind sm58 niveau! (anscheinend soll das Beyerdynamic TGX58 für seinen preis sehr gut sein, hab ich aber noch nicht getestet)
    Wenn die Gitarrenverstärker groß und laut genung sind, spielt ersmal nur über die. Wenn nicht kauft euch noch sm57-nachbauten für die E-gitarren.
    Und dann natürlich Kabel, 2 Stative für die Lautsprecher, Mikrofonstative usw.

    Bei einem Openair nutz ihr dann alle eure Aktivboxen als monitore, die besseren für den/die SängerIn und müsst halt eine Pa für die Publikumsbeschallung dazumieten.

    Es gibt keinen Sinn, mit den 2000€ eine komplette Anlage zu kaufen, das mag für dico und konserve gehen, für 2000€ bekommt man schon ein nettes systemchen. Aber dann fehlen halt noch Mikros, Monitore, und jede menge Kabel.

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