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  2. mathias81

Beiträge von mathias81

  • SCHREIBTISCH-DEKO-MIKROFONE

    • mathias81
    • 20. Februar 2021 um 00:17
    Zitat von wora

    das man heutzutage aber keine blockschaltbilder oder gar platinenpläne mehr dazu gibt, kann ich im zeitalter des schamlosen kopierens ja durchaus verstehen.

    Das verstehe ich auch voll und ganz. In Sachen Lautsprecher fand ich aber die Zeiten in denen man in einem Datenblatt mehr als bunte Bilder und "use Systempreset" fand doch iwie informativer.

  • MC2 E45 statt vier Crown Macrotech 2401 für vier Limmer 215 B?

    • mathias81
    • 19. Februar 2021 um 23:52
    Zitat von klangbad

    es freut mich, dass es noch Leute gibt, die sich die Mühe machen Endstufen anzuhören und auch in der Lage sind Unterschiede deutlich zu hören.

    Ich denke, dass die inzwischen übliche Systemwelt (die ja auf eine Art auch ihre Berechtigung hat, auch wenn ich selbst da mit einigen Dingen nicht konform gehe) da den Geist der Zeit prägt.

    Ich für meinen Teil habe 2005 festgestellt, dass sich, gerade bei den modernen Amps ganz massive Unterschiede in ihrer Performance auftun. Damals brauchte ich für mich neue Amps und es wurden, nach einigen sehr erleuchtenden Vergleichen, damals die Power H, aber ich bin immer offen mir neue Konzepte anzuhören und je nach Einsatzzweck jeweilig Vor und Nachteile abzuwägen.

  • Phasenfrequenzgang eines Systems, hörbar - Ja / Nein?

    • mathias81
    • 19. Februar 2021 um 23:11
    Zitat von Walgesang

    Drei kurze Fragen zum Verständnis, ich bin noch in der Lernphase wo mit wachsender Erkenntnis eher mehr Fragen auftauchen :/

    Kein Grund zur Sorge, das geht mir bis heute so. Je mehr du weißt, weißt du dass du nichts weißt :)


    Zitat von Walgesang

    - du hattest mal eine Übersicht über verschiedene Controller erstellt, XTA war da nicht dabei, hat das einen Grund? Da scheint es auch Allpass Filter zu geben. Ist das was anderes oder verwechsele ich da etwas? Die DP448 solltest du ja in größeren Rudeln bewegt haben.

    Die XTAs habe ich selbst tatsächlich nie ernsthaft beackert. Ich hatte die mal im Jahr 2008 im Visier, aber irgendwas hat mich damals davon abgehalten die für mich anzuschaffen und die großen Rentalbuden mit denen ich zu tun hatte und habe besitzen meistens Lakes, Galileos und Co. Da ich aber nicht gerne über Dinge rede in denen ich nicht 100% trittfest bin, bin ich auf XTA nicht eingegangen.


    Zitat von Walgesang

    - hat ein einzelner Breitbandlautsprecher im (geschlossenen!?) Gehäuse eine Phasenlage von null?

    - Woher kommen Phasenänderungen in einem System? Das (IIR)-EQs und Frequenzweichen mathematisch bedingt Phasenlagen ändern ist mir klar, das Laufzeitdifferenzen in Waveguides so etwas machen können kann ich mir noch vorstellen, aber das alleine wäre ja recht einfach zu verhindern. Woher kommt der Rest?

    Du hast die Verdächtigen schon aufgezählt.

    Der Löwenanteil kommt von den Hoch und Tiefpassfiltern, ob nun aktiv oder passiv.

    Pro Steigerung der Ordnung, also der Flankensteilheit in 6dB Schritten, erhöht sich die Phasenverschiebung bis zur Eckfrequenz um 45 und im Sperrband um 90 Grad.

    z.B. eine Trennung 4. Ordnung, also 24dB / Oktave erzeugt z.B. bis zu 180 Grad Phasenverschiebung bis zur Eckfrequenz und 360 Grad Phasenverschiebung im Sperrband.

    In Zeit bzw. Groupdelay ausgedrückt bedeutet dass, das dieses Filter gesetzt als Hochpass z.B bei 100Hz dafür sorgt dass die Frequenzgruppen bis 100Hz um bis zu 5ms verzögert werden und die Frequenzen unter 100Hz um bis zu 10ms.

    Im Falle von Subwoofern kommen dann, je nach Gehäusedesign (Bassreflex, Bandpass, WBin usw.) noch weitere Gruppenlaufzeiten hinzu, die bauartbedingt sind. Dann bekommt ein Sub in der Regel noch am unteren Ende einen Hochpass und so entsteht die typische, spätestens zu den tiefen Frequenzen ins negative Fallende, Phase.

    Ich selbst bin bekennender Fan von offenen Systemen was die Sub - Top Trennung angeht und verwende da gerne möglichst flach trennende Filter. Diese werden in einem Kompromiss zwischen Groupdelay und angestrebtem Frequenzgang gefunden, um nicht so viel Groupdelay zu erzeugen bzw. Phase zu schieben.

    Auch hier dankt einem das System diese Vorgehensweise mit Impulstreue.

    Ich werde zum Beispiel nie verstehen, warum es Settings für direktstrahlende Bassreflexsubwoofer gibt, bei denen mit 48dB / Oktave getrennt wird.

    Diese Bauart erzeugt schon von sich aus einen deutlichen Pegelabfall zu den Lowmids hin und im Gegenzug recht hohe Gruppenlaufzeiten in ihrem genutzten Frequenzbereich. Warum man da noch mit so steilflankigen Trennfiltern drüberbügeln und noch mehr Gruppenlaufzeit erzeugen muss, erschließt sich mir nicht.

  • SCHREIBTISCH-DEKO-MIKROFONE

    • mathias81
    • 19. Februar 2021 um 22:31
    Zitat von phlownd

    Irgendwie werd' ich ganz melancholisch, wenn diese Ausführlichkeit & Transparenz mit heutigen Werbeflyern Datenblättern vergleiche.

    Haha so geht es mir ständig mit Lautsprechern und Endstufen :D

    Ich hatte erst vor ein paar Tagen mit einem Kollegen ein Gespräch darüber und sagte, dass ich den Eindruck habe, dass die heutigen Datenblätter bei den meisten Herstellern von der Marketingabteilung geschrieben werden.

  • RCF FiRPhase Technologie

    • mathias81
    • 19. Februar 2021 um 21:52
    Zitat von simonstpauli

    Der (für mich) Hauptvorteil wurde ja von RCF bereits genannt:

    Alle Lautsprecher mit dieser Technologie sind im Feld einfacher kombinierbar. Relative Phase ist um Größenordnungen wichtiger als absolute Phase.

    Totally agreed. Interessant finde ich, was die relative Phase angeht, dass da manche Branchengrößen im Lautsprecherbau drauf zu pefeifen scheinen.

    Da werden sogar Kisten mit, im Lowmidbereich, um 180 Grad und mehr differierenden Phasenfrequenzgängen in ein Array gehängt oder als passendes Fill verkauft und weil der richtige Name auf der Box steht, kommt man damit durch. Es gibt Hersteller, die seit vielen Jahren konsequent dafür sorgen, dass ihre Lautsprecher die gleichen Grundlaufzeiten und matchende Phasenfrequenzgänge bzw. Groupdelays haben (Meyer seit den 80ern analog, EV und Dynacord seit etwa 2004, Coda, HD, RCF und wie sie noch so heißen mögen per FIR in den letzten Jahren und alle die stehen so ein bisschen hinten an. So richtig klar ist mir der Zusammenhang da nicht :)

  • Phasenfrequenzgang eines Systems, hörbar - Ja / Nein?

    • mathias81
    • 19. Februar 2021 um 21:43
    Zitat von mattias bost

    Die erste Frage bei der Hörbarkeit in Tests ist die, ob wirklich nur die "Laufzeit" (Phasengang) korrigiert wurde oder ob parallel doch auch an der Amplitude Korrekturen stattfanden?

    Nein, es wurde per FIR ausschließlich die Laufzeit korrigiert.


    Zitat von mattias bost

    Habe mit meiner FIR-Korrektur (BMS4590 an JBL2360/65) diverse Filterauslegungen für den Frequenzbereich oberhalb 500Hz erstellt, mal mit Nullphase, mit Minimalphase, mal ohne Korrektur der "Laufzeitfehler" (Phasengang), Amplitude stets gleich entzerrt. Hörbarkeit bis auf einen Tester nicht gegeben, der traf dafür recht sicher mit/ohne. Wobei "ohne Laufzeitfehlerkorrektur" als pegelstärker im Hochton wahrgenommen wurde (das war nach erstem Wechsel die erste Frage, ob an Amplitude HT "mitgedreht" wurde). Korrektur erfolgte stets mit 4096 Taps(48kHz), Konserve als Quelle.

    (Ich nutze gern den Begriff "Laufzeitfehler/-korrektur", da ich vorrangig zum Ziel die Verbesserung des Ausschwingvorganges hatte. Messtechnisch konnte das durchaus deutlich verbessert werden, die Erwartung war dann ein anders klingendes MT/HT-System zu haben. Jedoch: Nix da, klang wie vorher)

    Das ist interessant, wie schon aus meinen Schilderungen zu entnehmen ist, haben die meiner sozusagen Blindprobanden einen klaren Unterschied, zumeist zugunsten des Laufzeitkorrigierten Systems gehört, gerade im Hochtonbereich.

    Weist du noch in etwa wieviel Laufzeit du ausgeglichen hast?


    Zitat von mattias bost

    Ein weiteres Problem ist, dass bei den Tests (auch euren) aufgrund der Anwendung eh ein Grundfehler drin ist, die Laufzeit des Tieftons. Nun vermischt sich eine Laufzeitkorrektur für höhere Frequenzen mit einem erheblichen Grundfehler. Vlt liegt darin der "komische" Effekt, dass eine "rollende" Phase von 60° auf -60° besser klingt, als eine Nullphase. Wobei ferner die Frage ist, was geschieht unmittelbar am Übergang des Frequenzbereiches, der nicht korrigiert wird gegenüber dem wo die Korrektur einsetzt? Um dort gleitende Übergänge zu bekommen, bedurfte es einiger Einarbeitung in den Filterentwurf. Einfach zu sagen, ab 200Hz korrigieren, da gabs Sprünge und auch Amplitudenfehler.

    Das mit dem Grundfehler sehe ich anders. Es ist ja keineswegs so, dass der Tiefton keinerlei Änderung erfährt. Das Prinzip der Laufzeitentzerrung, bis zu welchem Frequenzbereich auch immer man sie vornimmt, ist ja, dass man mal ganz vereinfacht ausgedrückt, den Hochton verzögert und somit Groupdelay vermindert. Oder anders ausgerückt, in der IR den Hochton auf der X Achse nach rechts, in Richtung Tiefton verschiebt - man also die jeweiligen Impulse näher zusammenschiebt. So lange der Übergang einigermaßen glatt, also nicht verzerrt, verläuft ist das auch durchaus als angenehm hörbar. Ich gestalte dir FIRs grundsätzlich so dass es keine harten Sprünge in der Transition gibt. Die Phasen und Amplitudenfehler, halte ich grundsätzlich bei kurzen Filterdelays so, dass die Amplitude auf maximal +/- 0,5dB und die Phase auf +/- 10 Grad Fehlerquote hinausläuft. Beo solchen direkten Vergleichsaktionen halte ich die Amplitudenfehler bei 0dB.

    Deine Aussage mit dem Grundfehler in Sachen Übergang zum Tiefton zu Ende gedacht, würde das wiederum bedeuten dass die ganzen Laufzeitkorrigierten Systeme der meisten Hersteller genau diesen Grundfehler beinhalten, inklusive Meyer, die das seit 30 Jahren mit analogen Filtern auf den Platinen ihrer Lautsprechboxen machen.


    Zitat von mattias bost

    Erstaunlich fand ich die Aussage in einer Vorführung zu den volldigitalen Mic-Eingängen, wie sie z.B. Stagetec hat. Dort wurde darauf verwiesen, dass insbesondere der Bassbereich sehr davon profitiere in den Mic-Eingängen keinen üblichen Tiefpass haben zu müssen, sondern erst in der Postproduktion die Tiefen phasengangneutral herauszurechnen.

    Leider ist für PA wg der Latenzen eine Anpassung Tieftonbereich zu dem darüber nicht umsetzbar. Das würde vermutlich am meisten bringen.

    Ich habe zwar schon oft bei Musicalproduktionen mein Messsignal durch Statetec Aurus, Nexus geführt bekommen und die Endergebnisse angehört, aber zu einem Vergleich zwischen verschiedenen Konzepten was die Mic Eingänge angeht kam es da noch nie, klingt aber aufgrund dessen, dass ein Tiefpass am Ende auch Groupdelay, wenn auch nicht unbedingt viel, erzeugt erstmal einigermaßen nachvollziehbar.


    Zitat von mattias bost

    Leider ist für PA wg der Latenzen eine Anpassung Tieftonbereich zu dem darüber nicht umsetzbar. Das würde vermutlich am meisten bringen.

    Da bin ich ganz bei dir.

    Meine Faustregel für die maximale Filterlatenz liegt bei bei etwa 5-6ms. Diese gilt nach meinem dafürhalten, aufgrund einiger Versuche bei üblicher Bühnengröße und daraus folgender Positionierung der Backline, ab der 4000er Venuegröße aufwärts mit mehr oder minder aktuellen Signalketten (digitalfunk, S6L, Lake Frontend des FOH Kollegen usw). Diese Latenz reicht aber auch schon aus, um die allermeisten Systeme bis ca. 200Hz zu korrigieren.

    Mit einem Controller der über genügend Allpassfilter mit hoher Güte (etwa BW 0.1 oder q 14-15) verfügt, geht das übrigens auch IIR basiert ganz gut mal 1-2 ms Groupdelay aus dem System zu nehmen.


    Zitat von mattias bost

    Eine grundlegende Aussage dazu, was hörbar ist oder nicht, wird schon durch die immer fehlerhaften Wiedergabesysteme kontakariert werden. Um ernste qualitative Aussagen machen zu können, müsste ja zunächst ein fehlerfreies Wiedergabesystem vorliegen (Nullphase), dann würden in einem FIR-Filter bewusst Laufzeitenfehler (Phasengang) generiert und damit könnte festgestellt werden, ab welchen Phasengängen/Laufzeiten sich das hörbar schlechter darstellt.

    Ich bin da anderer Meinung als du und glaube, dass wir uns da vielleicht, auch mit dem ein oder anderen kompetenten und interessierten Kollegen, zusammen treffen sollten und uns austauschen und verschiedene Varianten anhören sollten. Ich glaube das könnte wechselseitig sehr interessant und lehrreich werden.

  • d&b V-Sub

    • mathias81
    • 19. Februar 2021 um 18:07
    Zitat von Circumbendibus

    Hey Matze,

    vielleicht könntest du in diesem oder einem separaten Video noch den folgenden Aspekt beleuchten:

    Was passiert mit so einem Cardio Konstrukt wenn man es unter einer Kleu/Bütec Podestbühne aufbaut.

    Insbesondere bei dem kompakten V-GSub ist das ja durchaus möglich bzw wegen Kundenansprüchen notwendig.

    Interessante Fragen hierbei wären inwiefern die Richtwirkung beeinflusst wird und ob zusätzlich auch der Frontsound dadurch leidet.

    Danke für deine Mühe! :)

    Alles anzeigen

    Hey,

    im Grunde passiert im zweiten Teil des Videos fast genau das.

    Im ersten Teil zeige ich das Verhalten vom Omnisub, im zweiten das vom cardio gradient Sub. Der V Sub fällt unter diese Gruppe. Ich glaube, das wird ganz cool.

    Ich mache jetzt mal wieder den Ketzer und sage, dass im Freifeld betrachtet, die Wiedergabe vorne bei jedem gradient Konzept, leidet.

    Dabei spielt es keine Rolle ob aktiv, also getrennte DSP Kanäle für vorne und hinten, mit Allpassfiltern, Delay und EQs realisierten Zeitverschiebungen und Anpassungen des Amplitudenfrequenzgangs, 2 zu 1 oder 1 zu 1, oder passiv wie beim V Sub. Darauf gehe ich in dem Video aber nicht ein. Das zählt für mich zu den Dingen, die man erklären und direkt anhören muss, um jegliche Beeinflussung durch Marketing und Nebelkerzen von Glaubenskriegern auszuklammern :D

  • d&b V-Sub

    • mathias81
    • 19. Februar 2021 um 10:59

    Ich habe da nochmal darüber nachgedacht. Ich denke ich mache das auf Deutsch und Englisch und probiere parallel ma, ob sich das im Nachgang auf Englisch dazu einsprechen lässt. Also wird es eine deutsche Version geben :)

  • MC2 E45 statt vier Crown Macrotech 2401 für vier Limmer 215 B?

    • mathias81
    • 19. Februar 2021 um 00:58
    Zitat von klangbad

    Auf Mathias hören, ansonsten gefallen mir die großen Chevins ausgesprochen gut, besonders in den tieferen Bassregionen. Sogar besser als 7000€ Systemendstufen und dürften schonn um die 1000€ zu haben sein. Dauerbetrieb bei 2Ohm noch nicht getestet...

    Ich kenne die Chevins zwar nicht, aber der Grundaussage, dass solche alten Eisenschweine, in Sachen Bass, gegenüber fast allen modernen Konzepten die Nase vorne haben, pflichte ich bei.

    Die einzigen mir bekannten Ausnahmen sind da, in alphabetischer Reihenfolge, Dynacord Power H und TGX, die Hoellstern Deltas, Lab PLM20K und 20K44 (2 Ohm mögen die Labs allerdings nicht sonderlich), Powersoft X Serie. Für alle anderen die ich bisher so in der Hand hatte wurde es gegenüber einem zweikanal Amp mit dicken Trafo, aber halt auch entsprechendem Gewicht und Platzbedarf, ziemlich schnell dünn. Alles erstmal rein auf den abrufbaren Output bezogen.

  • d&b V-Sub

    • mathias81
    • 19. Februar 2021 um 00:45
    Zitat von wora

    und zu deiner frage:

    die bühne ist 1,17m hoch, hat einen stabilen betonboden, auf dem der holzboden der bühne montiert ist. sehr feste konstruktion, da bewegt sich nix.

    vor der bühne sind sehr schwere und feste, mit dickem holz verkleidete metallrahmen in den boden eingesteckt, damit niemand in den orchestergraben fallen kann. diese konstruktion ist definitiv schallhart. man kann also sagen, dass die bässe hinter sich eine sehr feste wand hatten.

    wenn ich dich richtig verstanden habe, müsste man solche bässe dann besser auf die bühne stellen, damit sie nach hinten keine reflektionsfläche haben.

    Ok, das mit der Bühne dachte ich mir so in etwa.

    Das Thema Subs vor solchen Bühnen ist allgemein recht kritisch, da die Breite durchaus ausreicht, um auch für tiefe Frequenzen destruktive Reflektionen zu erzeugen. Dazu noch die Maße der Subs zzgl. akustisches Zentrum, das mal zwei und schon ist unter 60Hz, breitbandig spürbar, aus. Je nach Abmaßen den Subs und Abstand zur Bühne.

    Noch schlimmer wird das mit default gradient oder endfired Subs, die man von Haus aus nicht anders verwenden kann, weil sie in sich so gebaut sind und nicht omnidirektional betrieben werden können.

    Das Konzept für das Video steht schon und sofern mir kommende Woche das Wetter nicht in die Suppe spuckt, mache ich das da fertig. Vermutlich in Englisch, da ich mein ganzen Trödel langsam internationalisiere.

    LG Matze

  • MC2 E45 statt vier Crown Macrotech 2401 für vier Limmer 215 B?

    • mathias81
    • 19. Februar 2021 um 00:34
    Zitat von Unser

    Vielen dank, scheinst ja echt Erfahrung und Wissen mit dir zu tragen. Danke für das Teilen . ;)

    Geht so. Ich hatte über die Jahre viel mit allen möglichen offenen und geschlossenen Systemen und Lautsprecherserien von den 80ern bis heute zu tun und mich nie kategorisch gegen irgendwas oder irgendeinen Brand verschlossen... man kriegt so manches mit dadurch :)

    Nichts zu danken, mehr Wissen (keiner weiß alles) macht am Ende die ganze Branche besser.

  • ein Jahr Corona / welche Hersteller haben die Zeit genutzt?

    • mathias81
    • 17. Februar 2021 um 20:58

    Wo wir gerade bei der Coronazeit und eventuellen Fort und Weiterbildungen sind...

    Es gab ja nun einige Seminare zum Hygienebeauftragten (für Event und Messe?), die auch von einigen Kollegen gebucht wurden.

    Auf Facebook habe ich mich da mal etwas unbeliebt gemacht als ich mit einer etwas lockeren Zunge und durchgeladener Sarkasmusflinte einen Beitrag ala "Veranstaltungstechniker investiert in seine Zukunft und rüstet sich, durch die Weiterbildung zum Hygienebeauftragten für Veranstaltungen, für das immense Aufkommen an nicht stattfindenden Veranstaltungen". Ein bisschen Ironie darf ja auch mal sein.

    Spaß beiseite. Hat denn jemand von euch ein solches Seminar besucht und konnte damit in irgendeiner Form Geld verdienen? Nicht um das jetzt irgendwie bashen zu wollen, es interessiert mich wirklich :)

  • Phasenfrequenzgang eines Systems, hörbar - Ja / Nein?

    • mathias81
    • 17. Februar 2021 um 19:48
    Zitat von TomyN

    Wenn ich mich recht erinnere hat ja der BBE Sonic Maximizer die Gruppenlaufzeit im Mitten und Bassberich erhöht und damit die 'Präsenz und Transparenz' des Gesamtklangs erhöht.

    Puh, dat Dingen kenn' ich nich.......

  • MC2 E45 statt vier Crown Macrotech 2401 für vier Limmer 215 B?

    • mathias81
    • 17. Februar 2021 um 19:39
    Zitat von Unser

    Moin liebes forum! Ich bin gerade auf der Suche nach einer neuen Endstufe für vier meiner Limmer 215B.

    Momentan werden die Limmer jeweils von einer crown Macrotech 2401 gedrückt betrieben. Nun ist mir bewusst das diese Lösung alles andere als optimal ist. Die Macrotech laufen pro kanal dadurch auf 2 ohm und auch quasi am Limit.

    meine Überlegung war es nun einen MC2 E45 anzuschaffen. Preislich ist das für uns im gebrauchten zustand noch zu stemmen. Eine Hoellstern ist leider zu teuer.

    Was haltet ihr von der Überlegung? Wäre die MC2 E45 eine Lösung oder ist es keine deutliche Verbesserung für das system?

    freue mich über Antworten.

    Die E45 und auch die E90 haben uns ihrer Zeit überhaupt nicht überzeugt. Weder in Sachen Sound, noch Output. Gebraucht sind die gerade für im die 1000 Euro zu haben.

    Da wäre meine Empfehlung, nach einer gebrauchten Power H5000 oder TG7 zu schauen. Ich weiß, die Amps haben Brands auf dem Label die nicht angesagt sind, zählen aber aus meiner Sicht aufgrund vieler Vergleiche auch für Installationen im Clubbereich, mit zum besten was der Gebraucht und Neumarkt zu bieten hat. Die Amps sind für ca. 1500€, inklusive einem leistungsfähigen Controllermodul zu kriegen. Wenn du Glück hast erwischst du eine mit RCM28 Modul und hast damit gleich noch eine moderne Remoteplattform inkl. Dante I/O am Start. Der Vorgänger, RCM26, kann im Grunde das gleiche Processing, wird aber per Can Bus gesteiert.

    2 Ohm Betrieb ist kein Problem wie ich aus 14 Jahren Einsatz weiß und Amps aus Straubing sind, auch im Alter, nicht unbedingt für eine hohe Fehleranfälligkeit bekannt. Hier in der Umgebung liefen, bevor die Nachfolger angeschafft wurden, ca. 40 Amps jahrelang bei verschiedenen Verleihfirmen. Ausfälle gab es da inklusive der Weiterverwendung in Clubs, bis heute, im 2 Ohm Betrieb bis jetzt genau zwei.

    Wenn man einen grundsoliden, zuverlässigen, leistungsstarken und gut klingenden Amp am Gebrauchtmarkt sucht an dem man noch einige Jahre Spaß hat, ist das aus meiner Sicht so ein bisschen der Geheimtipp und sorgt bei so manchem Direktvergleich für verwunderte Blicke.

  • ein Jahr Corona / welche Hersteller haben die Zeit genutzt?

    • mathias81
    • 17. Februar 2021 um 18:52

    Ich empfinde das, was da von den meisten Herstellern in Sachen Zeit nutzen gezeigt wurde, eher als mäßig. Einige haben sich auch einfach zurückgelehnt mit der Aussage: Es ist ja Corona.

    Gefühlt haben viele Freelancer deutlich mehr für ihre Weiterbildung / Entwicklung getan, wenngleich man das eigentlich nicht vergleichen kann.

  • Phasenfrequenzgang eines Systems, hörbar - Ja / Nein?

    • mathias81
    • 17. Februar 2021 um 18:48
    Zitat von F.A.Bi.A.N.

    In einem selbstgestrickten ABX-Test, in dem ich ein Musiksignal mit diversen Filtern gefaltet habe bzw. auch zu Kontrollzwecken unverändert drin gelassen habe, höre ich statistisch relevant nur einen "schlimmen" IIR-Filter (repräsentiert eine sehr steile Trennung mit 48 dB/Okt. bei 1 kHz) raus, konnte jedoch nicht mit relevanter Wiederholgenauigkeit zwischen einem "normalem" IIR, einem gemischt-minimalphasigen FIR (wie er für die meisten LS typisch wäre) und dem unveränderten Musiksignal unterscheiden. Abgehört jeweils über Kopfhörer.

    Bei Reintönen oder Bursts könnte das schon wieder leicht anders aussehen, das habe ich mir nicht mehr gegeben.

    Zudem müsste die Teilnehmerschaft nicht nur mein Ohrenpaar umfassen, aber naja... im Allgemeinen halte ich die Phasenverlaufsglattziehgeilfinderei für erheblich weniger wichtig als in Marketing-Botschaften gerne "vermittelt" wird.

    Solche Versuche habe ich auch schon gemacht. Interessanterweise habe ich beim bearbeiten eines Musiksignals mit 2 oder 3 Allpassfiltern in einem Controller oder DAW, das dann über den Kopfhörer abgespielt wurde, auch deutlich weniger Unterschied wahrgenommen als in den oben beschriebenen Szenarien. Woran das genau liegt habe ich ehrlich gesagt für mich noch nicht begriffen bzw. noch keine belastbare Erklärung gefunden. An PA Systemen ist das jedoch bisher immer klar hörbar gewesen.

    Mit Marketing hat das hier aus meiner Sicht gerade weniger zu tun....

  • Kling und Freitag CPA Controller settings für CPA Full-Range Systeme Top

    • mathias81
    • 17. Februar 2021 um 12:52
    Zitat von steffen r

    ich könnte mir gut vorstellen das es den Verkäufer von damals bei K&F nicht mehr gibt ;)

    Mein letzter Kontakt mit einem Vertriebsmitarbeiter beinhaltete die Kernaussage:
    man kann über alles reden, aber wir wollen reden und nicht irgendwen in die Wüste schicken

    also so wie es vor über 20 Jahren bei K&F schon war...

    Gut möglich, weiß ich gar nicht um ehrlich zu sein. Ich hatte seither keinen Kontakt mehr. Aber ja, die laufenden Rabatmarken wechseln ja durchaus ab und zu mal den Vertrieb bzw. Brand *duck und weg* :)

  • Kling und Freitag CPA Controller settings für CPA Full-Range Systeme Top

    • mathias81
    • 17. Februar 2021 um 12:37
    Zitat von steffen r

    es geht hier um CPA und nicht um Scena (geschätzte 20 Jahre später)

    Die Sense-Leitungen sind nicht mit einem normalen Controller Amp nachbaubar.

    dein erster Beitrag liesst sich aber genau so....

    In meinem für meine Aussagen herangezogenen Beispiel ging es um den Scena 15.

    Dann möchte ich hiermit meinen Beitrag als relativiert einstufen was den Tonfall angeht und nur sagen, dass ich das Verhalten bezüglich dem abgelehnten Verkauf für den Betrieb an einer höherwertigen Endstufe als zickig empfand und nicht die verweigerte Herausgabe der Settings die ja recht simpel rauszumessen waren :)

    Ich verstehe den Gedanken eines weltweit verfügbaren, identischen Systems. Der war für unsere beiden Firmen jedoch hinfällig, da es hier im Umkreis zu der Zeit lediglich einen 2 Autostunden entfernt sitzenden K&F User gab und Zumietbarkeit oder Dryhire bei uns keine Rolle spielte, weswegen wir in der Regel gemeinsam genug Material kauften um unsere Jobs zu machen. Wenn dann 1-2 Dryhires wegfallen juckt das in der Regel auch nicht, wenn man dadurch kein Geld für eine zusätzliche Amp bzw. Controllerplattfrom ausgeben muss.

    Wären Rental und Dryhire das Zielgeschäft gewesen, hätten wir schon damals auf die üblichen 2-3 Marken gesetzt. So dass K&F nun weltweiter Standard wäre, war es weder damals noch heute. Wir brauchten ein Werkzeug für unsere Einsätze, das hat politisch dann nicht mehr zusammengepasst. Ich glaube, dazu ist dann alles gesagt.

    Zum fachlichen Thema:

    Wenn die Sense Leitung mit einem Controllerramp bzw. das Ergebnis deren Einsatz nicht darstellbar ist, wie macht das dann die mittlerweile aus Systemamp eingeführte PLM die auch keine Senseleitung hat?

    In der Regel machen moderne Amps das ja einfach über eine konstante Widerstandsüberwachung, was die zugeführte Spannung und Stromstärke mit beinhaltet.

  • Phasenfrequenzgang eines Systems, hörbar - Ja / Nein?

    • mathias81
    • 17. Februar 2021 um 12:26

    mslr und @ThomyN

    eine komplett konstante und somit glatte Phase empfinde ich persönlich auch nicht als natürlich oder angenehm hörbar.

    Der Konsens der sich als mein Favorit herausgestellt hat, ist relativ nah an der sozusagen Meyerphase, etwas +/- 60 Grad bis 200 Hz und ab dort ins Negative fallend. Das ist noch dazu in der Regel mit akzeptablem Filterdelay bis 5ms erreichbar.

    Meine persönliche Folgerung aus, 15 Jahren rumprobieren, bis jetzt ist, dass der Phasenfrequenzgang der stiefmütterlich behandelte Bruder des Amplutidenfrequenzgangs ist und somit ebenso Geschmackssache.

  • Phasenfrequenzgang eines Systems, hörbar - Ja / Nein?

    • mathias81
    • 17. Februar 2021 um 09:01
    Zitat von kaiserlichttechnik

    Servus Mathias,

    ich kann deine eindrücke nur bestätigen, kann auch noch hinzufügen das das Problem nicht nur bei Lautsprechern vorkommt sondern auch bei Pulten, vor allem bei Digitalpulten. Dort gibt es auch massive Unterschiede was die Qualität der Phase angeht. Daraus entstehen dann Problem gleich wie bei den Lautsprechern das nur noch "Matsch" rauskommt.

    Zumindest sind das meine Erfahrungen die ich so über die Jahre gesammelt habe.

    Gruß

    Krishan

    Moin Krishan,

    ein guter Einwurf, gerade bei einem bestimmten, leider sehr verbreiteten DJ Mixer ist mir das schon oft aufgefallen. Es gibt bei mir mittlerweile eine kleine FIR Auswahl für Technoveranstaltungen, in denen die Laufzeitentzerrung für die verschiedenen Modelle dieser Mixerserie bereits hinterlegt ist, auf denen dann die Entzerrung des jeweiligen PA Systems aufgesetzt wird.

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  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

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  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

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