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Beiträge von audiobo

  • Wie viel nehmt ihr für ein Multi-Track-Recording??

    • audiobo
    • 14. November 2022 um 07:14

    Noch nicht ganz:

    1) Der Zusatzaufwand fliesst in den Basispreis ein

    2) Das hosten der Daten bis zur Löschfreigabe kostet 3,-/Tag zzgl. Administrationsgebühr für den Löschaufwand. Weitergabe über physische Datenträger entsprechend ähnlich (und wehe, der Kunde hat keinen eigenen USB-Stick, da kann man auch mal 300% Marge rechnen )

    3) Für eine Weiterverarbeitung der Daten (Mixdown, Edit, Veröffentlichung) wird eine Nutzungsgebühr fällig.

    😉

    möchte noch jemand Vergleiche zu anderen (Industrie-)Branchen heranziehen?

  • Wie viel nehmt ihr für ein Multi-Track-Recording??

    • audiobo
    • 11. November 2022 um 23:18
    Zitat von Seven

    BMW hat ja im Konfigurator oder in der Rechnung auch keinen Posten für "Forschung & Entwicklung", auch wenn kein Auto ohne F&E vom Band fährt.

    Dafür verkauft dir die Autoindustrie aber so manche Zusatzoption für absurd hohe Preise bei teils recht fragwürdiger Qualität.

    Also wenn ich mir z.B. die Preise der Autoradios bei VW (gut das war vor 10 Jahren aber wird wohl jetzt nicht viel anders sein) anschaue, dann müsste ich im Vergleich für ein verrauschtes Multitrackrecording ohne Atmos 200,- , für eines halbwegs sauberes mit Atmos mind. 500,- verlangen.

    So günstig natürlich nur, wenn "im Gesamtpaket enthalten".

  • Wie viel nehmt ihr für ein Multi-Track-Recording??

    • audiobo
    • 11. November 2022 um 14:00

    Ja klar, aber wer möchte sich denn bitte durch einen grossen Haufen Individualantworten wühlen und irgendwelche Resultate daraus formulieren?

    vom Eingabeaufwand für jeden mal abgesehen.

    Man könnte als Antwortmöglichkeiten einfach verschiedene Preisbereiche (Tagessatz a 10h) definieren und dann jeweils mit oder ohne „Goodies“ (Mikrofone, FX, Pult).

    Als unabhängige 2. Frage dann was man so idR. auf eigene Kosten mitnimmt (3-4 spezielle Mikros, kompletter Mikrosatz, ext. FX, Laptop-FX, Wavesserver, Pult)

  • Wie viel nehmt ihr für ein Multi-Track-Recording??

    • audiobo
    • 11. November 2022 um 11:19

    Umfragen gehen doch auch hier im Forum:

    edit: tausche ein a gegen e

  • Wie viel nehmt ihr für ein Multi-Track-Recording??

    • audiobo
    • 10. November 2022 um 11:49
    Zitat von Seven

    Wenn mich jemand für einen Live-Mix UND gleichzeitig Multitrack-Recording anfragen würde, wäre meine Rückfrage, was denn da genau gewünscht wird als "Leistung". Einfach nur 32 Tracks auf nem Datenträger? Oder gibt es konkrete Anforderungen (weitere Mikrofonierung, weitere Arbeitsschritte) die auch Aufwand mit sich bringen?

    Das Problem dabei ist, dass der Kunde selber den notwendigen Aufwand womöglich gar nicht abschätzen kann. Genau den Fall hatte ich gerade auf der anderen Seite des Projektes - am Ende habe ich deswegen 3x mehr Zeit ins Editieren und durchhören stecken müssen als vielleicht nötig gewesen wäre und das Ergebnis war dann immer noch nicht so gut wie es hätte sein können.

  • Wie viel nehmt ihr für ein Multi-Track-Recording??

    • audiobo
    • 8. November 2022 um 23:24

    Es kostet definitiv Zeit, die man auch im Catering verbringen könnte.

    1) Gedanken machen was es für ein gutes Recording braucht - Doku, Zusatzspuren, evtl. Abweichungen bei der Mikrofonierung

    2) Recorder (Laptop, 19"-irgendwas) zuverlässig einbinden - Praktisch wenn man ein Pult mit Dante hat, die DVS eh installiert ist und man noch freie Ports am Pult/Switch hat; ähnlich bei Pulten mit USB-Anschluss, falls man den nicht gerade für etwas anderes braucht. Bei anderen (DiGiCo, Midas) hingegen braucht es zusätzliche Hardware, die muss auch irgendwie den ROI erreichen.

    3) Spuren benamsen, u.U. sonstige, klar nachvollziehbare Doku für den, der es später bearbeiten soll, vor allem wenn Mikros nur sporadisch zum Einsatz kommen und sonst vor allem viel Lärm einfangen

    4) Atmomics sinnvoll aufbauen und verkabeln - und nein, Übersprechen über die Vocalmics ist kein adäquater Ersatz

    5) Je nach Vorgehensweise und Soft-/Hardware Export- und Uploadaufwand einplanen - z.B. die X-Live-Karte produziert so ein besch...enes Format, das kann man nicht in jeder DAW stumpf importieren. Das kostet bei längeren Aufnahmen noch einiges an Zeit zum konvertieren.


    Man muss aber auch schauen, von wem man für was gebucht wird. Wenn ich als Bandtönler unterwegs bin, kann das locker mit in mein Aufgabengebiet fallen - genauso wenn mich der technische Dienstleister als FoH für eine Aktionärsgeneralversammlung beauftragt, bei der Floor + Dolmetscher aufgezeichnet werden müssen. Dann wird maximal von mir zusätzlich zum Einsatz gebrachte Hardware in Rechnung gestellt, der Zeitaufwand wird ja eh verrechnet.

    Als Local kann man sich überlegen, wie man's macht:

    - Rechner einfach mitlaufen lassen, Daten per Copy&Paste übergeben (mit hoher Wahrscheinlichkeit, dass es einfach die nächsten 5 Jahre ungenutzterweise irgendwo Speicherplatz beansprucht)

    - Oder möglichst professionell, mit sauberer Übergabe (siehe vorgenannte Punkte 1-5) und einem Preisschild dran - dann spart man sich die 50000 unsäglichen Aufnahmen die man sowieso weglassen könnte, weil dafür ja am Ende eh keiner Geld in die Hand nehmen will.

    Denn was man nicht vergessen darf: Derjenige, der sich das dann später anhören und evtl. bearbeiten soll, der nimmt auch Geld dafür. Und wenn man dem dann 200 undokumentierte Multitrackaufnahmen vorlegt sagt der auch eher mal "nein danke" bzw. "das wird jetzt aber teuer"

  • I don't need that, 2.0

    • audiobo
    • 8. November 2022 um 18:51
    Zitat von wora

    es war ein junges fernsehteam vor ort, die mich plötztlich fragten: "haben sie ihre sender jetzt aus? wir haben immernoch störungen auf unseren mikro"

    Lieber Störungen beim Fernsehen als Kameramic auf dem PA… 😉 (Übrigens m.E. ein wichtiges Pro-Argument für digitale Funkstrecken)

    Es gab da wohl vor vielen Jahren mal einen Vorfall bei einer grossen Aktionärshauptversammlung: TV-Team steckt Sender auf Pressesplit und koppelt mit seiner Trägerfrequenz schön in eines der drahtlosen Rednermikros ein.

  • Solides IEM System

    • audiobo
    • 8. November 2022 um 13:26

    Danke Alex Farnor für diese detaillierte Erklärung. :thumbup:

    Sehe ich das richtig, dass somit in allen 3000er Analog-Funkstrecken ein DSP/ADDA mit ca. 0,5ms pro Gerät werkelt oder passiert das nur in den InEar-Strecken?

  • Allgemeiner Austausch DiGiCo S21/S31 User

    • audiobo
    • 8. November 2022 um 09:24

    Deswegen ja Magnetband (nicht selbstklebend) ;)

    Kann man jederzeit wegnehmen ohne Klebereste, ist einfach in der Anwendung und kostet auch nicht die Welt

  • Allgemeiner Austausch DiGiCo S21/S31 User

    • audiobo
    • 8. November 2022 um 09:13
    Zitat von ThMusch

    Des weiteren ist mir persönlich der Weg zwischen Kanal-Beschriftung und Fader viel zu weit, so das es regelmäßig vorkommt, dass ich auch mal daneben greife. Da hilft im Live-Betrieb auch nicht, dass der Kanal im Display kurz aufblinkt, wenn man den Fader berührt.

    Vllt. würden dir ein paar Magnetbänder helfen, mit denen du die geraden / ungeraden Strips direkt über/unter dem Bildschirm/den Fadern farblich kennzeichnest? (Yamaha zieht sogar ganze Streifen in Hell-/Dunkelgrau für ODD/EVEN nach oben - wobei ich persönlich Doppelblöcke (also immer 2CH) übersichtlicher finden würde)

    Hardwaretastatur an Digitalpult war übrigens schon immer eine gute Idee, auch ohne komischen Touchscreen ;)
    Geht halt leider nicht bei allen... :(

  • Solides IEM System

    • audiobo
    • 5. November 2022 um 10:51
    Zitat von karel noon

    Kann mir aber auch vorstellen das diese Antwort das Maximum ist was online stehen soll.

    Das klingt allerdings wiederum nach Geheimniskrämerei, was zumindest ich ja eher unsympathisch finde 😉

  • I don't need that, 2.0

    • audiobo
    • 5. November 2022 um 10:07
    Zitat von TomyN

    Im Gegenzug dazu hat ein Kunde diese Woche SATlive auf einem Windowssystem mit XP installiert. SATlive läuft da wunderbar (der Installer hat etwas gezickt :)

    Das aber auch nur, weil dir als Entwickler diese Kompatibilität wichtig ist oder du keine Notwendigkeit siehst das Programm für aktuelle OS optimiert neu zu entwickeln.

    Im Gegenzug dazu läuft mein neuestes Audiointerface (Zoom AMS44) PlugNPlay-OutOfTheBox sowohl mit dem aktuellen M1-Macbook wie auch dem 2013-MBP mit HighSierra.

    Für einen Windows-Treiber wird hingegen mind. Win10 vorausgesetzt, weshalb mein alter Win7-Messknecht jetzt aussen vor ist.

    Aber vllt. sollte man das Ganze auslagern in einen „Warum ich am liebsten Win/Mac/Linux nutze“-Faden. Dann am besten ohne Verallgemeinerungen sondern nur persönliche Erlebnisse.

  • Solides IEM System

    • audiobo
    • 5. November 2022 um 07:46

    Ähm… also „so gar keine Latenz“ halte ich für unglaubwürdig. Das schnellste was mir einfällt (also wo mir der Wert bekannt ist) sind die d&b amps mit 0,3ms.

    Mag sein, dass die Verarbeitung in den IE noch schneller geschieht, muss dann aber x2 gerechnet werden.

    Zitat von karel noon

    das digitale Prozessing findet jeweils in der Signalkette des TX und des RX getrennt statt und wird dort jeweils in sich abgeschlossen.

    Bedeutet für mein Verständnis:

    Quelle-> A/D>DSP>D/A ->FM-> A/D>DSP>D/A ->Senke

  • Funkfrequenzkoordination

    • audiobo
    • 4. November 2022 um 23:24

    Da habe ich doch gerade noch was auf dem Desktop entdeckt:

    Ich habe vor ein paar Tagen während der Bahnfahrt mal versucht ein wenig Intermodulationen und die resultierende Spektrumbelegung zu simulieren, um einen Unterschied äquidistante vs übliche Frequenzverteilung darstellen zu können.

    Einfach im NF-Bereich statt HF, das Tongeneratorplugin schafft auch nicht so feine Abstufungen und die Modulation musste ich mit Effektplugins erzeugen.

    IM test paforum.zip

    Vielleicht interessiert das ja noch jemanden. Wenn die Bezeichnungen der Dateien unklar sind oder andere Fragen auftauchen beantworte ich die gerne, mag jetzt einfach nicht so viel schreiben.

  • Solides IEM System

    • audiobo
    • 2. November 2022 um 22:29
    Zitat von secluded

    ...dann halt 14ms bis 16 ms :D

    bleibt trotz alle Dem bei *finger*finger*finger

    Clarity VX = 2048samples = 43ms@48kHz

    *finger*finger*finger*finger

  • Solides IEM System

    • audiobo
    • 2. November 2022 um 18:27
    Zitat von secluded

    ... dann kommt noch AD-Signalverarbeitung-DA vom Pult dazu, wegen mir noch AD-Lautsprechercontroller-DA, AD-Digitalendstufe-DA bis Lautsprecher... - oder irgendwelche sonstige DSP' zwischendrinne

    ... oder Pult-Latenz + IEM-Latenz und dann wieder DA bis zum Ohrhörer...

    ... Ruck-Zuck ist man da bei 10ms, was schon wieder Richtung Mülltonne geht in Venues unter 30m Hallenlänge / 1,5k Pax *finger

    edit: behaltet die Steine - klar geht das auch ohne die ganzen ADDAADDA-Dinger, aber machen halt nicht viele :P

    Du hast den Wavesserver mit den C6-, L3- und am besten noch die neuen Clarity-Plugins vergessen. ^^

  • I don't need that, 2.0

    • audiobo
    • 2. November 2022 um 05:38
    Zitat von wora

    also ich benötige definitiv weniger platz als zu analogzeiten - schon allein, weil das siderack entfällt.

    Ja die Technik benötigt weniger Platz. Aber brauchst immer noch genug wg Armfreiheit, Anrempelschutz, Ablage für Ablaufpläne usw. 😉

  • Solides IEM System

    • audiobo
    • 2. November 2022 um 05:04

    wohl eher nicht:

    Bilder

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      • 375 × 667
  • Funkfrequenzkoordination

    • audiobo
    • 1. November 2022 um 16:52

    Was, fünfte Oberwelle? Beim äquidistantem Abstand hauen dir die 3rd Order IMD genau auf die Träger...

  • Funkfrequenzkoordination

    • audiobo
    • 1. November 2022 um 15:50

    Eigentlich. Sollten.

    Das sind 2 Wörter die man in dieser Branche unbedingt seeeeehr vorsichtig interpretieren sollte, möchte man nicht mit 3 parallelen Burn Outs ins nächste Loch kippen (und Achtung ⚠️: dieses Loch könnte schon jetzt direkt neben dir unter dem noch nicht fertig zurechtgeschnittenem Messeteppich warten)

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