bei dir geht’s aber auch schon vor der null los.
(...duckundweg ?)
bei dir geht’s aber auch schon vor der null los.
(...duckundweg ?)
Impulsmessungen mit üblichen digitalen Messsytemen sind auch nicht live/latenzfrei.
Eine gemessene Signalverzögerung = 0ms beruht auf der Tatsache, dass das System entweder
A) seine eigene Signallaufzeit kennt, oder
B) diese über einen Referenzkanal misst
und entsprechend kompensiert.
Ausschlaggebend ist dabei nicht der Beginn des ersten Schwingungsdurchlaufes, sondern der Zeitpunkt des theoretisch optimalen Impulses, also meist des höchsten Peaks.
Die gemessene Laufzeitdarstellung ist also nicht absolut, sondern immer immer nur im Kontext zur Referenzlaufzeit. Also sind auch Darstellungen im negativen Bereich durch die systemeigenen Filter möglich
Was man jedoch noch zu sehen scheint aber im Begleittext nicht erklärt wird, ist, dass es bei manchen Pulten b.z.w. Pult-Stagebox-Kombis zu einer Art „Einschwingen“ kommt. Was ist das und wie darf ich mir das erklären?
Einschwingen kann man bei FIR-Filtern beobachten, während IIR-Filter das allseits bekannte Ausschwing-Resonanzverhalten aufweisen.
Daher können FIR-Filter im Bassbereich auch klanglich problematisch werden, da bei den grossen Wellenlängen die Resonanz schon zu früh wahrnehmbar sein kann. Ähnlich einem Vorecho auf falsch herum aufgespulten und eingelagerten Tonbändern; Im Gegensatz zu "natürlicheren" Nachechos unterliegen diese nicht dem Verdeckungseffekt durch das Hauptschallereignis.
Bei den analogen Pulten wirkt wohl der Filter des Messystems, wie man an der Periodendauer der Resonanz erahnen kann.
Die beiden Pulte, welche kaum Überschwinger in der Impulsantwort aufzeigen, sind auf 96kHz getaktet und haben eine flacheren RollOff (im Gegensatz zur hoch getakteten SD11) - also eine geringere Filtergüte und somit weniger Überschwinger - warum das bei der SQ6 hingegen nicht so ist, ist mir schleierhaft, aber vllt. ist da auch etwas faul: die Periodendauer dort deutet doch eher auf ein 48kHz-System hin.
Editor ist auch neu - 4.2
wenn ich deine worte richtig deute, läge in der SQ der abgriffpunkt pre-Fader.
Beim PFL war "Post Delay" die Einstellung, in welcher sich der AMM auf das Abhörsignal ausgewirkt hat, also vermute ich, dass der Meterabgriff auch dort stattfindet.
wenn du dir den preamp des kanals auf den screen holst, kannst du dort sicher den wahren eingangspegel sehen.
Das hilft leider nicht für den Überblick über mehrere Kanäle, aber mit der Mixingstation geht das ja zur Not
Nachtrag zur Mixpad-App und dem AMM:
beim verbundenen Pult wird dieser auch in der App angezeigt.
Allerdings ist mir dafür etwas anderes, sehr unschönes aufgefallen:
Warum zum Teufel wirkt sich der AMM auf PFL-Abhöre und Pegelanzeige aus, was soll das?
Die Mixing Station zeigt glücklicherweise hingegen konstant den Eingangspegel an...
Nachtrag Nr.2:
PFL-Abgriff ändern auf „Post PEQ“ bringt den PFL zurück. Jetzt fehlt mir noch ein solcher Abgriff für die Meter, weiss da jemand was?
Ich glaube eher nicht.
Kenne den Oleg auch nur flüchtig durch 2-3 Jobs am Opernhaus.
Sehr netter Kerl übrigens.
und ich hab‘s bis heute noch nicht geschafft mir mal deren 3D-Beschallung von ihm vorführen zu lassen... ??
evtl auch Capture von Presonus - komme aber irgendwie bei deren Beschreibung auf die Schnelle nicht hinterher, ob man dafür ein Presonus-Pult braucht oder nicht ?
Ich weiss gar nicht was ihr alle habt: Das ist doch das perfekte Hausmeisterpult ?
- Der der gar nix kann bekommt es voreingestellt und kann auch nicht „aus Versehen“ was verstellen
- der der etwas ambitionierter ist braucht kein Spezialwissen, nur wie Bluetooth-Pairing und App herunter laden geht, der Rest entspricht mehr oder weniger einem analogen Kleinpult
Zum Thema Trenntrafo kann man vllt. einfach noch sagen, dass es in diversen Feuchtrauminstallationen (z.B. der Waschbereich im Hotelzimmer) genau solche verbaut hat, um die Gefahr von Unfällen durch Rasierapparate ohne Schutzkontakte am Stecker zu minimieren.
Insofern mitnichten dem Abklemmen/Abkleben eines Schutzkontaktes gleichzusetzen.
Schwarze Schafe wird es leider immer geben und die technisch-intellektuellen Anforderungen um Mikrofone bei Kundgebungen für ein paar Schreihälse laut zu bekommen sind ja nun auch keine Raketenwissenschaft.
Nebenbei wäre ich schon froh, wenn das die grösste Challenge bei solch ausufernden "Veranstaltungen" wäre ![]()
Schwieriger als die Frage "An wen verleihe ich meine Technik?" finde ich die Aufgabenstellung "Was mache ich als freier Techniker, wenn mir die dargebotenen Inhalte zuwider sind?"
- Wenn man es im Vorfeld weiss (z.B. wenn man sieht wer der Kunde ist, manchmal wird aber auch nur die Agentur genannt, jedes Mal nachfragen ist illusorisch) kann man den Job ablehnen, klar.
- Wenn man vor Ort ankommt und sieht, dass der Inhalt der VA mit der eigenen Weltanschauung unvereinbar ist, kann man dezent darauf hinweisen, sich doch schnellstmöglich um anderes Personal zu kümmern.
- Wenn man es im Geschehen mitbekommt, könnte man u.U. erwägen einfach seine Arbeit zu beenden/unterbrechen, je nach Verantwortung der Tätigkeit könnte dies aber tatsächlich erhebliche und längerfristige Auswirkungen auf die eigenen Finanzen haben.
Wie oft hat es mir schon in den Füssen gejuckt, wenn z.B. mal wieder einer der üblichen Verdächtigen aus Politik und Wirtschaft polemisierend asozialen oder gar im Kern menschenverachtenden Bu....it auf die Öffentlichkeit losgelassen hat.
Aber zumindest solange nicht explizit zu Straftaten o.ä. aufgefordert wird, liegt die Entscheidungsgewalt bei der Regie oder bei meinem Kunden, alles andere wäre nur ein Schnitt ins eigene Fleisch und würde gerade die mit den "Alternativen Wahrheiten" nur noch mehr anfeuern.
Übrigens sehr gefallen hat mir dieser Tage das amerikanische Fernsehen:
"Wir unterbrechen die Rede des Präsidenten, weil... was er sagt ist einfach nicht war. Es ist gelogen."
"Dies ist der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Und er verhält sich wie eine Schildkröte die auf dem Rücken liegt und wild um sich schlägt."
![]()
Ein nicht kommentierter Unterbruch hingegen wäre einfach nur unkonstruktiv gewesen.
Sehe ich das eigentlich richtig, dass weder im MixPad-App noch in der Mixingstation auf den AMM zugegriffen bzw. dieser angezeigt werden kann?
Der Mops oder der Mischer ?
Ehrlich gesagt habe ich nur das Foto gemacht...
Tatsächlich war der Lichtkollege damals ziemlich auf den Hund gekommen, die SD9 war der Stupsnase dann doch zu kompliziert ![]()
Der war geliehen...
Mischgeräte die man seinem Lebenspartner erklären muss machen eh keinen Sinn...
Btw.: zwar tangiert es mich z.Z. nicht mehr so sehr aber trotzdem mal ein dickes Lob auch von meiner Seite:
Leider ist mein Projekt zur Steuerung eines X32-Core* ja aufgrund der unzureichenden Performance/Möglichkeiten diverser Android-Geräte, die ich damals getestet habe, kläglich gescheitert.
Jetzt sehe ich, dass David neben der Integration von neuen Pulten und dem ständigen Anpassen auf neue Firmware-Versionen es auch noch geschafft hat, die App neben Ios für PC, MacOS und Linux umzusetzen.
Schade, dass es für mich vom Timing her nicht gelangt hat, aber nichtsdestotrotz ein dicker Applaus von meiner Seite - vllt. ergibt sich ja mal das nächste Projekt, dann mit einem Tablet-PC oder so... ![]()
(*Angedacht war damals ein Touchdevice (Tablet o.ä.) + Faderbank + Knobcontroller - grundsätzlich funktionierte das Setup wie gewünscht, sehr interaktiv und recht intuitiv, das Problem lag in der Zuverlässigkeit und/oder den (fehlenden) Möglichkeiten bei der USB-Anbindung der MIDI-Geräte.)
beim schnellen rückwärtsüberfliegen der letzten Beiträge...
ok, wenn man zwei expander benutzt...
Ich so: Endlich gibt es bei A&H Expander...(*freu
) ... aber wieso benutzt man 2...?
...und die auch noch redundant betreibt,...
Hä? Wieso muss man jetzt Dynamics redundant betreiben?
...dann sind natürlich schon 4 leitungen belegt.
Ach so, damit sind I/O-Racks/Stageboxen gemeint ![]()
gute nacht zusammen ich mach jetzt besser mal das Gate zu. ![]()
Phonak Roger lag schon auf dem Tisch, die Entscheidung fiel jetzt aber aufgrund der Flexibilität und des Kosten/Nutzen-Verhältnis zugunsten einer üblichen IE-Strecke aus.
Nur beim Hörer fehlt mir der Weisheit letzter Schluss, wenn es da so ein Design wie bei Phonak gibt, wäre das Spitze.