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Beiträge von audiobo

  • Behringer WING

    • audiobo
    • 22. Dezember 2019 um 13:13
    Zitat von steffen r

    interessante Idee

    Naja - man nehme ein X32core und ändere die Software etwas ab: Verändertes Routing, mehr Hoch- und Tief-, sowie Allpassfilter, für die Anwendung angepasste Dynamics, fertig.

    I/O kann man extern nach Bedarf realisieren - alternativ liesse sich das ganze Gerät sogar dank TieLines über das Pult einschleifen). Und man hätte noch optional Dante, MADI oder ADAT zur Auswahl. Interessant wäre in dem Zusammenhang auch eine Analog/AES3-Karte mit 19"/1HE-Breakoutbox.

    Technisch also schon so gut wie realisiert, man muss es nur noch verkaufen wollen. Vermutlich ist es allerdings nicht umsatzträchtig genug...

  • Behringer WING

    • audiobo
    • 22. Dezember 2019 um 12:51
    Zitat von mfk0815

    Full Ack, nur eine kleine Korrektur, das WING kann acht Stereo-MTX.

    Also, wieder ein Grund weniger wg der Matrizen zu meckern.

  • Behringer WING

    • audiobo
    • 22. Dezember 2019 um 10:36

    Sagen wir es mal so: Bei einer QL/CL, welche ich ständig vor der Nase habe, ärgere ich mich bei ca. 50% der Zeit darüber, dass die Schüssel nur 8 Mono-Matrizen hat. Liegt aber u.A. auch daran, dass man nicht ohne blödsinnigen Workaround (FX-Rack) die Summe oder Busse auf Eingangskanäle zurück routen kann.

    Die 4 Stereosummen der Wing hingegen können direkt schon mal z.B. Summe Band > MTX, Summe Ansprache->MTX, Summe Presse/Livestream und Summe Recording abfrühstücken, ohne dass man einen einzigen Bus verbrät. Bleibt also 4x Stereo-(bei Bedarf Mono-)MTX für die Beschallung. Wenn das nicht langt, sollte man das echt nicht dem Pult ankreiden. (Genauso PA L/R tiefenversetzt). Klar mehr ist immer geiler.

    Anders sehe ich das bei den Inputs bzw. Bussen:

    Die bisher präsentierten Mix-Möglichkeiten sind schon sehr geil, für Leute die gerne mit Laufzeiten für Panorama und Tiefenstaffelung arbeiten, ist da allerdings noch Aufholbedarf.

  • Behringer WING

    • audiobo
    • 22. Dezember 2019 um 09:47

    Wer weiss, vllt gehört ja im Geheimen auch noch ein neuer LS-Controller mit AES50-Eingang zum neuen Gesamtkonzept... wäre eh die bessere Variante als dieses ewige „alles im Pult“

  • I don't need that, 2.0

    • audiobo
    • 19. Dezember 2019 um 10:27
    Zitat von wora

    liebe fernsehleute: warum werden die journalisten da nicht richtig geschult?

    oder warum macht man das nicht in der senderegie? habt ihr dort keine lautsprecher, die unterhalb von 60Hz übertragen können?

    Glaubst du ernsthaft, dass es bei solchen Sendeformaten in der Regie noch eine Vollbesetzung gibt? Da werden ja schon selbst beim eigentlich personalintensiven ÖR-Fernsehen die Kameraleute durch Roboter ersetzt...

    Das Hauptaufgabenfeld für Tönler beim Fernsehen liegt darin, die Kommunikation (intercom, N-1, etc.) zu sichern, einmal eingerichtet bleib da kaum noch "bezahlenswerte" Arbeit übrig - für's Überblenden nimmt man einfach einen Mischer, der von der Bildregie gesteuert werden kann (GPIO).

    Wenn dann mal etwas defekt ist und ausgetauscht werden muss, kann es halt schon mal passieren, dass nur noch auf Funktion und nicht mehr auf Klang geachtet wird - und der restlichen Belegschaft, die dann z.B. über ein paar Mini-Genelecs im Raum abhört fällt u.U. das nicht so auf.

  • Behringer WING

    • audiobo
    • 11. Dezember 2019 um 10:51
    Zitat von cloudy

    Gin-Regler

    ...ist definitiv ein Kaufargument ;)

  • X/M32 Firmware 4.0/4.01/4.02/4.03/4.04/4.06/4.09/4.13

    • audiobo
    • 9. Dezember 2019 um 13:13
    Zitat von xandix

    - show control buttons assignable to User assigns (NEXT, PREV, UNDO, and GO)

    Lesen die hier etwa mit? ;)

  • C-Band - ab wann verschrotten?

    • audiobo
    • 3. Dezember 2019 um 08:08

    Es wurde in der 5G-Spezifikation wohl eine Broadcast-Option bzw. ein Standard für verschiedene Anwendungen definiert.

    Vermutlich damit man z.B. solche Dinge wie Verkehrsmeldungen, Katastrophenmeldungen, etc. dauerhaft empfangen kann, ohne dass die Apps die Übertragung als unicast anfordern müssen.

    Ob man auch Fernsehen damit übertragen möchte weiss ich nicht. Aber wir Menschen schaffen es eh wieder auch dieses Übertragungsmedium mit Blödsinn zu verstopfen.

  • MIDAS Heritage D

    • audiobo
    • 3. Dezember 2019 um 07:37

    Hehe, wie war das noch im SAC professional-Thread?

    SAC "professional" für GUMA ?

    "Once you go SAC, you never go back"

    ?

    Mit der in den letzten Jahren verfügbar gewordenen Hardware wäre das sogar noch interessant - aber bei den Pulten geht‘s ja glücklicherweise auch weiter ?

  • Kopfhörer-Quest

    • audiobo
    • 2. Dezember 2019 um 11:50
    Zitat von audiobo

    Aber wie beschrieben, er ist eher linear, vllt. sogar etwas mittig als mit Spasskurve ausgelegt.

    So, an dieser Stelle muss ich mich einmal korrigieren: Ich bin zwar nach wie vor zufrieden mit dem Teil (Weil laut, zusammenlegbar, stabil, gute Steckverbindung und für meine Begriffe nach wie vor praxistauglicher PFL-Klang (meist bei Sprache)).

    Aber linear geht dann doch anders: nachdem ich mir gestern abend über sonarworks nun mal die Korrekturkurve herausgesucht und im A/B-Vergleich gehört habe: Das ist wirklich ein krasser Unterschied:

    Es hat z.B. bei knapp unter 5kHz eine 12dB Senke. Definitiv nicht kompatibel zu einer evtl. bereits vorhandenen C5-Senke ;)

    Korrigiert geht da regelrecht die Sonne auf.

    Witzig der gleiche Versuch mit dem DT990 - der hat ja laut sonarworks eine Höhenanhebung auf +12dB (15dB mehr als der Hochmitteltonbereich, passt auch vom Empfinden), der macht aber korrigiert irgendwie gar keinen Spass, klingt recht leblos das Ganze.

    Den Versuch kann ich übrigens sehr zum Nachahmen empfehlen. Auch wenn sich nur bei Pulten, die einen separaten-EQ im Kopfhörerweg haben, ein praxisbezogen höherer Mehrwert daraus ergibt.

  • Liveprofessor als Waves alternative. Wie geht das möglichst gut?

    • audiobo
    • 30. November 2019 um 13:22
    Zitat von steffen r

    Ja, genau den...

    dann muss ich doch mal tiefer eintauchen ;)

    Predelay ist auch etwas versteckt

  • Mischen von Musicals

    • audiobo
    • 30. November 2019 um 13:21
    Zitat von floger

    Cue Next ist doch am X32 als Knopf vorhanden.

    Am kleinen M32 fehlt der

    scheinbar...

  • Liveprofessor als Waves alternative. Wie geht das möglichst gut?

    • audiobo
    • 30. November 2019 um 11:21

    Den Pro-R?

    Ja, der Witz ist, man muss dem wirklich bewusst Resonanzen verpassen, damit's schön lebendig klingt - das kann man auch anhand der Presets sehen.

  • Mischen von Musicals

    • audiobo
    • 30. November 2019 um 11:14

    Mal was zur denkbaren Umsetzung (oder auch nicht) anhand eines gängigen LowBudget-Produktes (da ich momentan tatsächlich das Ding vor mir stehen habe):


    Ich wollte gestern ein kurzes Beispiel aufzeigen, wie man das an einem X/M32 mit Hilfe der Cue-List, Scenes und den Snippets umsetzen kann.


    Dabei sind mir 2 Probleme aufgefallen, die sich gerade mal gut exemplarisch als mögliche Fallstricke aufzeigen lassen:

    1) In den Snippets kann man wunderbar festlegen, welche Kanäle bzw. DCAs man speichern bzw. abrufen möchte, ebenso wie die gewünschte Funktion.

    z.B. so:

    Das Problem hierbei: Es werden die gewählten Parameter für alle gewählten Kanäle/Gruppen abgerufen. D.h., wähle ich nun noch Fader/Pan an, um beim Recall eine definierte Ausgangsstellung für die DCAs zu haben, so werden auch die Fader in den Kanälen zurückgesetzt.

    Im übrigen setzen sich die Snippets blöderweise auch noch über die Mixer Safe - Einstellungen hinweg, diese schützen nur vor Scene-Recall.

    Eine denkbare Variante wäre, wenn man 2 Snippets gleichzeitig laden könnte, das lässt die Cue-Liste allerdings nicht zu:

    Alle Snippets zu exportieren, von Hand im Texteditor anzupassen und wieder importieren ist wiederum ein sehr mühsamen Unterfangen.

    Ich meine allerdings mal etwas von einem externen Bearbeitungstool gelesen zu haben, vllt. fällt jemandem das zufällig wieder ein.

    Ansonsten eigentlich soweit ein schönes, flexibles System.


    Die zusätzlich eingefügten Scenes für Pause, Auslass, etc. sind ein Beispiel für den Fall, dass man in dem Zeitraum z.B. Hintergrundgeräusche etc. für die dezentrale Hausbeschallung einspielen möchte, also sozusagen den Pultstatus verändert - wichtig ist hier, dass sinnvolle Parameter (also alles was man im Soundcheck oder während der Show u.U. anfasst und dann bis auf weiteres so belässt) auf RecallSafe gesetzt sind:



    2) Ich habe nirgendwo die Möglichkeit gefunden, Pultintern einen einfachen physischen GO NEXT-Button für die Cue-List zu realisieren, es gibt über die Assign-Buttons nur "Direct-Scene/Cue/Snippet-Recall"

    Also wieder der Umweg über Zusatzprogramme, Midi/OSC usw.


    Eine mögliche Lösung könnte dieses Programm hier sein:

    http://jamesholt.audio/x32tc/

    Allerdings habe ich es mir noch nicht anschauen können...

    (Edit: nach einem kurzen Test heute nach VA-Ende - das kleine Programm ist ein Hammer - schon beinahe gespenstisch, was es mit dem Pult macht - aber das ist ja hier kein X/M32-Thread ?)

  • Sennh. Ew100 G3 Verbindungsabrüche. Keine Lösung?

    • audiobo
    • 30. November 2019 um 10:27

    Tippe auch auf LTE-Uplink (nur bei anwesendem Publikum, unregelmässig). Wie gut ist denn der LTE-Empfang in der Hütte? Je schlechter, desto höher die Sendeleistung der Mobiles...

    P.S.: Booster machen das Problem nur schlimmer

  • Mischen von Musicals

    • audiobo
    • 29. November 2019 um 15:13

    Hmm, Zweitbesetzung würde ich jetzt (unabhängig ob ich über DCA oder Kanalfader mische) über die Actor Library bzw. Channel Library lösen.

    D.h. die Rolle Hänsel bleibt auf Kanal 1 (Input A/D 01), egal ob sie von Wolfgang oder Hans-Peter gespielt wird. Passenden Eintrag in der Channel Library wählen, u.U. an Tagesform anpassen, fertig.

    Braucht jetzt allerdings der Schauspieler Horst dasselbe Headset für die Rolle als Wolf (es handelt sich um eine freie Zusammenfassung aller Grimm's Märchen ;)), dann geht das z.B. auf Kanal 10 mit InputPatch A/D 01.

    Gibt es im Stück unterschiedliche Besetzungen für eine Rolle (z.B. Kind/Erwachsener) gibt es auch 2 Kanäle, denen man aber dieselbe DCA-Bezeichnung zuweisen kann.


    Ein Vorteil der DCA-Mischerei ist, dass man zum mischen fast nie die Faderebene verlassen muss:

    Ist z.B. das Headset verrutscht, kann man in Sekundenschnelle am Kanalfader einen Offset einstellen, der nach dem nächsten Richten durch den Kollegen an der Bühne (z.B. in der Pause) genauso schnell und präzise rückgängig gemacht werden kann. (Fader auf Referenzstellung 0dB)

    Hat das Headset einen Kabelbruch, so kann es genauso schnell stumm geschaltet werden. Alles 100% RecallSafe, selbst wenn es keine explizite "HardMute"-Funktion gibt.

    Zudem ist in vielen Pulten die DCA-Zuweisung schneller und intuitiver erreichbar als die UserLayer-Konfiguration.


    Wenn die Pultgrösse es zulässt (also jedenfalls grösser als der/die/das Wing ;)) kann man beispielsweise in den Proben sogar zu zweit daran arbeiten:

    Einer schiebt über die DCAs die Cues nach Script, während der andere in den Kanälen das Finetuning übernimmt oder nebenbei den Orchestermix macht.

  • Liveprofessor als Waves alternative. Wie geht das möglichst gut?

    • audiobo
    • 29. November 2019 um 10:46
    Zitat von SQ5

    Waves hat an alle Nutzer heute eine Mail geschrieben, dass am Black Friday ein neues Plugin kommt und man das als bestehender Nutzer geschenkt bekommt. Falls die Mail jemand nicht bekommen hat, hier der Link:

    https://www.waves.com/lpn/black-frid…re-sign-up-2019

    Es zerrt...

    https://www.waves.com/plugins/berzerk-distortion

  • Mischen von Musicals

    • audiobo
    • 29. November 2019 um 01:33
    Zitat von Nlate

    oder habt ihr schon mal einen Lichtmensch mit Schweißerbrille an seinem Pult gesehen?

    Der ist gut. :D

  • Mischen von Musicals

    • audiobo
    • 28. November 2019 um 23:37

    In Zeiten von in Szenen speicherbaren Userlayern kann man sich das schon fragen. Andererseits ermöglicht die Arbeitsweise mit den DCAs aber einen kontinuierlichen Workflow über verschiedene Pultmodelle hinweg, bis hin zum X/M32 ohne UserLayer, dessen Szenenverwaltung mit Cues und Snippets sich hervorragend dafür eignet. (Gerade heut mal eines unvorbereitet vor der Nase gehabt :rolleyes:)

  • Mischen von Musicals

    • audiobo
    • 28. November 2019 um 08:01
    Zitat von zegi

    Und ich habe mal gehört, dass es in grossen Shows jemanden gibt, der über Intercom die Cues gibt für Ton und Licht. Bei dir lese ich aber zwischen den Zeilen, dass du selber mit dem Drehbuch dabei bist und die Cues selber verwaltest?

    Das Drehbuch brauchst du erst einmal um so früh wie möglich deine Show am Pult einrichten zu können- kein Regisseur wird gerne mit Fragen, wer wann an der Reihe ist, belästigt.

    Danach kommt es darauf an: In unseren Musicals (Kategorie 2) gab es keinen Showcaller, jedes Gewerk musste autark passend seine Cues parat haben und abfeuern. Manchmal heisst das sogar, dass man Partitur mitlesen können muss.

    Ablaufregisseure kenne ich persönlich eher von Corporate- und Fernsehshows, da ist die Qualität der Ansagen aber auch oft sehr durchwachsen. Es kann also nie schaden wenn man den Ablauf schon selber auf Papier und/oder im Kopf hat.

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