Last mich bitte nicht dumm sterben - was sind denn TieLines in einem Mixer?
Direktpatch zwischen Ein- und Ausgängen ohne weiteres Prozessing - bei X/M32 im Grundpatch über die 8er Blöcke sehr latenzarm realisierbar
Last mich bitte nicht dumm sterben - was sind denn TieLines in einem Mixer?
Direktpatch zwischen Ein- und Ausgängen ohne weiteres Prozessing - bei X/M32 im Grundpatch über die 8er Blöcke sehr latenzarm realisierbar
Achtung Provokation!
es ist kein exklusives Feature im Pult aufgetaucht
alles ist woanders schon mal da gewesen
ja alles...
einzigste Besonderheit: die Kombination der Features
Das ist korrekt. Es ist einfach so, dass ich in der Vergangenheit im Pro-Audio-Bereich immer wieder Leute (Vertrieb oder dem Vertrieb näher stehende Tonleute) erlebt habe, die bei einigen dieser Features nur mit den Augen gerollt und gefragt haben, wozu man das denn bräuchte oder sogar meinten "das braucht doch keiner", anstatt sich da mal hinter zu klemmen.
Und jetzt kommt da so ein Low-Budget-Pult daher und macht das alles. Einfach so.
Für grössere Pulte halte ich übrigens das Oberflächenkonzept einer Aventis grundsätzlich auch für gelungener. Allerdings ist es, wie an anderer Stelle schon angedeutet, für meine Auffassung noch nicht zu Ende gedacht.
Und, da der Vergleich eh schon im Raum steht, geht in Sachen Konnektivität der Punkt auch ganz klar nach Willich.
So, nachdem ich jetzt noch den Testbericht vom Kollegen Boche gelesen habe und auch endlich dazu kam, mir das MusicStore-Video anzuschauen, möchte ich nun noch meinen Senf dazu geben:
Puh, richtig geiler Scheiss!!!
Im Grunde fast die Verwirklichung der meisten meiner Wünsche an ein Digitalpult dieser Zeit, die mir in den letzten 2 Jahren so eingefallen sind, und richtig viele Blicke über den offensichtlich branchenüblichen Tellerrand hinweg - und das viel günstiger als ich es erwarten würde:
M/S-Tauglichkeit sowie regelbare Stereobasis - findet sich m.W.n. frühestens bei DiGiCo (schon S21/S31? definitiv weiss ich es nur bei der SD-Serie), bei Yamaha nur M/S-Schalte in den Inputs ab PM7!!!
AES/EBU-Out und -IN mit SRC !!! (wieder bei Yamaha z.B. erst ab PM7)
Touchsensitive Encoder, um den dazugehörigen Parameter zu markieren, bzw. passende Ansicht zu zeigen.
Separates (mit Encodern zusammenarbeitendes) Display (wenn es auch etwas klein ausgefallen ist), das einfach immer da ist und nix anderes anzeigt als das, woran man in der Sektion dreht -> flüssiger Workflow, auch wenn man verschiedene Dinge “gleichzeitig” am Pult macht
4 einzeln rout- (und sogar regel-)bare Stereo-Master. Geil. Die beste Art um z.B. Main-PA und zusätzliche Ausspielwege wie Stereo-Recording oder Zusatzzonenbeschallung wie in ein Foyer ohne Bus-Matrix-Routing-Workarounds zu bewerkstelligen.
Alle Wege fullstereo. Kein nervtötendes Überlegen, wie man jetzt mal eben aus einem Mono-Aux einen Stereo macht. (btw., für die “Ich will mehr Wege-Nörgler”: 16 Stereo-Aux ist genau so viel, wie man bei einer CL1/3/5 unter Einbeziehung der Matrix in Stereo bekommt)
frei belegbare Fader, die sogar FX-Parameter regeln können - wie geil ist das denn...? ![]()
GPIO, Midi, DAW-Steuerung, SD-Card-Recorder, Dante-Option zum einbauen (ohne den Slot mit dem SD-Card-Recorder opfern zu müssen), USB-Audio-Interface, alles gleichzeitig
…
Nun die Fragen an die werten Kollegen, die bereits daran Hand anlegen durften (oder es womöglich immer noch zur Verfügung haben):
(Antworten in Rot dahinter)
Signalprozessing - Routing:
Signalprozessing - Latenz:
Signalprozessing - Busse/Stereo/Delay:
Steuerung und Bedienung:
I/O:
beste Grüsse
Nicht zu verwechseln mit Quantenrechner... ![]()
PSE hab ich auch bestellt.
Aber bitte dann in gut. Also mit grösserer Threshold-Range und anständiger GR-Anzeige
? Steve Jobs lässt grüssen...
JO, afik heute Abend ab 18.00, spätestens morgen. Könnte sein, dass aus dem deutschen Behringer Headquarter auch weitere Info kommen.
LG
WW
Gibt es hier dann den WW Wing Q&A-Thread für all die Dinge, für die im Testbericht kein Platz mehr war? ??
älteres Macbook (2012er MBP z.B., selbst ältere DualCore-Macs machen den Job noch anstandsfrei) + Qlab + Streamdeck + Bitfocus Companion -> ausspielen über Interface oder Pult mit entsprechender Schnittstelle
Alternativ, wenn man grössere Buttons braucht, Qlab + Midicontroller, z.B. Midi Fighter
Edit: Qlab free kann nur 2 Audio Outputs, eine günstige Alternative zur ProAudio-Version wäre
Allerdings gibt es dafür in Companion keine vorgefertigten Steuerbefehle, da muss man noch selbst Hand anlegen.
VM-7100/VM-7200 War das nicht eine Steuerleitung? (plus vllt. eine Handvoll Kanäle, also ähnlich der iLiveStrippe)
Edit
Nannte sich VM-Link, basiert vermutlich grösstenteils auf dem V-Link-Protokoll:
Embrace V-Link!
Published 6/2/08
Roland encourage fellow manufacturers to implement audio/visual technology
At their NAMM ‘press and technology conference’, Roland sent an open invitation to competing manufacturers to embrace the V-Link protocol, which enables audio and video equipment to communicate using the basis of the standard MIDI specification. Roland likened the potential power of V-Link to that of MIDI, and encouraged other manufacturers to consider the future of the industry
wie sagen wir im Pott: alter Falter......
- StageCONNECT output with phantom power for connecting other StageCONNECT devices, sharing 32-channel audio, 24-Bit uncompressed PCM, 44.1/48 kHz, at sub-milisecond latency, over any standard XLR microphone or DMX cable
Und das ist ja nur ein Punkt.
cooles Ding.
Hmm ja, also finden wir bei der Truppe mittlerweile Ultranet (16CH, CAT), AES50 (48CH, CAT), HyperMAC (24CH, CAT, über Glas dann mehrere zusammengefasst), StageConnect (32CH, XLR)
Vielleicht finden sie ja sogar irgendwann die Möglichkeit 64CH über ein simples Koaxkabel zu jagen... (duckundweg
)
(Und ja, über XLR (Standardstrippe) bidirektional plus Speisespannung ist schon geil, theoretisch könnte so noch ein wenig Schwung in die Digitalisierung der Bühnenverkabelung kommen - wenn es nicht wieder Behridas Only bleibt)
Ansonsten halt den hier:
Nimm den Manfrotto 147 3/8" + 1/4" (329373). Diese Zusammenbauten werden beim Magicarm schnell unsäglich lang. Alternativ könntest du auch den "Manfrotto Rapidadapter 014-38" verwenden, falls das Packmass sowie Auf-/Abbauzeit des Magicarms eine Rolle spielt (du hast sonst immer noch die Prismenverbindung da mit dran hängen). Und es macht dich unabhängig von der Richtung des Magicarms, bzw. kompatibel zu den 9.solution-Teilen, falls nötig.
(P.S.: Denkt an die Sache mit den Shoplinks, Jungens...
)
Pseudostereo nach Lauridson und Schodder. Das Monosignal um ca. 25 ms verzögern und gegenphasig auf den Stereobus mischen.
Ist n sehr cooler Trick für künstliche Stereobreite und Räumlichkeit ohne Hall. Das Delay kann man auch variieren, je nach Musikstil und Geschwindigkeit.
Nachteil: Es funktioniert halt nur dort wo man auch richtig Stereo hören kann.
Beim Phaser hast du wieder das Problem der hohen Grundlatenz - Chorus geht gerade noch, für Flanger ist es eigentlich schon zuviel, Phaser verzögern über Allpässe, ein zusätzliche fixe Verzögerung verfälscht das Ergebnis
Leider kann man in der Anwendung nicht alles verwenden was im Studio gut funktioniert ![]()
Mir rollen sich bei der Art von Auttune-Lala ja auch instinktiv spontan die Zehennägel hoch, aber:
Aber das gibt es auch niemals LIVE, maximal mit voll Playbacks...
Ist falsch. Habe zwar gerade keinen Plan mehr wie die Kapellen hiessen, für die ich da lokal System gemacht habe, aber da wurden definitiv auf der Bühne Synthies, Drummachines und Vocalmics eingestöpselt und am FoH mit dem üblichen Tourgerümpel zusammensummiert.
Würde sagen eine Mischung HipHop mit Hardcore Tekkno...
Wenn das für dich Hardcore-Tekkno-mässig bist, dann geh mal bitte auf n richtigen Rave - viel Spass beim umfallen, das hältst du dann nämlich keine 2 Sekunden durch.
Meine Meinung: Wenn der wirklich nur HIPHOP hört, fehlt ihm jeglicher Bezug zu dem was Musik ausmacht.
Sorry, aber hier ist's echt vorbei: Noch dümmere Pauschalisierungen kann man kaum noch von sich geben.
Ich habe in meiner Vergangenheit HipHopper und Breaker im sozialen Brennpunkt kennengelernt, die, weil man ihnen die Möglichkeit gegeben hat, sich plötzlich für Mozart interessierten und autodidaktisch Klavier gelernt haben.
(btw., weil es so schön passt:
Nur weil man beim seit ein paar Jahren aktuellen Chartsrap das Gefühl hat, dass da nur noch Vollpfosten mit Sprachstörungen unterwegs sind, darf man nicht ein ganzes Genre so billig in den Dreck ziehen.
(Gab es da nicht schon mal einen, wie ich finde, auch hier passenden Kommentar von wegen populistischer Beitrag?)
Für einen guten Job am Pult muss man sich offen gegenüber vielen Musikrichtungen zeigen, nicht nur der persönliche Geschmack,
Finde den Widerspruch zum restlichen Beitrag.
Und was den K-Pop sowie ähnlich gelagerte Stilrichtungen angeht: Versuch erst mal einen Autotune BEWUSST so einzustellen, dass das gewünschte Ergebnis herauskommt. Da stecken immer noch Produzenten mit teils hochmusikalischer Grundbildung hinter. Dann darfst du weiter wettern.
Bei grossen Jobs >48 Kanäle bestelle ich wieder Analogpulte plus min. 6x 20HE-Racks, damit ich genug zu laufen habe.
Ansonsten einfach das Talkbackmikro zu Hause lassen...
neue info:
einen externen fusscontroller oder sonstiges zum ansteuern von Liveprofessor kann ich mir komplett sparen.
über den DAW treiber von A&H kann man die softbuttons des pultes per MIDI an Liveprofessor senden! man benötigt dazu nichtmal die BomeBox, denn das geht alles mit bordmitteln.
somit hat sich dieses "problem" für mich also erledigt.
Stimmt. Du müsstest dir sogar Reverb- und Delayparameter auf die Fader legen können. Ist nur die Frage ob das Feedback der Controllerwerte sauber funktioniert. Und was die Midifader beim Szenenwechsel machen.
Zum Vergleich hilft vllt. der Blick auf die VI, bei der das im Prinzip genauso gelöst ist, wie ich mir das vorstelle (ausser dass ich die Balken lieber horizontal und untereinander hätte): Mehrkanalübersicht, zum ändern eines Mixes einfach in den passenden Bereich tippen und Knöppe drehen - so wie bei allen anderen Kanalfunktionen auch.
(Ich bin übrigens überhaupt kein VI-Fan, aber das Grundprinzip der Oberfläche finde ich recht gut gedacht und dachte hier anfangs an ein ähnlich bedienbares Konzept von einem mir etwas sympathischeren Hersteller)
Ich verstehe ehrlich gesagt nicht warum A&H die Sends nicht auf die gleiche Weise wie die anderen Kanalfunktionen zugänglich macht. Schade eigentlich.