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Beiträge von audiobo

  • Kontrollmöglichkeiten der Pegelmissionen und Verständlichkeit auf weit verzweigten Geländen

    • audiobo
    • 2. Juni 2019 um 14:56
    Zitat von steffen r

    http://deva.powersoft.it/

    kann man machen, könnte aber auch mehr kosten als der zusätzliche Techniker oder das Funkgerät für den/die Tonassistenten

    bei den Events die mir da spontan einfallen würden die Dinger keinen Sinn ergeben,
    deshalb sind die mir auch nicht gleich eingefallen

    Interessantes Teil, aber wohl eher für die Sicherheitsverantwortlichen.

  • Kontrollmöglichkeiten der Pegelmissionen und Verständlichkeit auf weit verzweigten Geländen

    • audiobo
    • 2. Juni 2019 um 14:44

    Ich habe nie davon gesprochen, dass es nicht gegengecheckt werden soll/muss/darf.

    Ich habe auch nicht davon gesprochen, dass es kein Personal gibt oder das Personal eingespart werden soll.

    Ich werde nicht weiter über Personal diskutieren. Wer das möchte, bitte einen eigenen allgemeinen Thread "Haben wir genug Audio-Personal?" starten.

    Wenn die Moderation befindet, dass eine Diskussion, welche im Jahre 2019 aktuelle technische Kontrollmöglichkeiten - abseits dessen was man eh seit 20 Jahren macht - über das Beschallungsergebnis von Beschallungsanlagen behandelt, nicht in ein Beschallungsforum gehört, dann möge die Moderation diesen Thread bitte löschen.

    Im übrigen hatte ich im Anfangspost das Thema "Schallpegelmessung" angesprochen, da geht es schliesslich um harte Zahlen, die der Kollege mit dem Funkgerät nicht liefern kann.

  • Kontrollmöglichkeiten der Pegelmissionen und Verständlichkeit auf weit verzweigten Geländen

    • audiobo
    • 2. Juni 2019 um 14:06

    https://www.bbc.com/news/entertain…IE1lUoz9OVIGzmg

    Zitat

    "Now we can point the audio into every little corner of the stadium, and predict it with great accuracy. We can change the way the speakers respond to humidity and the temperature. It's all computer-controlled and incredibly sophisticated. So issues are rare."

    klingt für mich z.B. nicht gerade nach "jemand gibt mal was über Funk durch".

    Ob's wirklich so gut funktioniert - k.A., für solche Erfahrungswerte wollte ich das Thema hier einmal anschneiden.

  • Kontrollmöglichkeiten der Pegelmissionen und Verständlichkeit auf weit verzweigten Geländen

    • audiobo
    • 2. Juni 2019 um 13:22

    Alternativ wäre für WiFi-Allergiker eine Lösung im DECT-Spektrum wie im WL-Intercom-Bereich denkbar...

  • Kontrollmöglichkeiten der Pegelmissionen und Verständlichkeit auf weit verzweigten Geländen

    • audiobo
    • 2. Juni 2019 um 13:16
    Zitat von niggles

    und messen ... ist mit unverhältnismässig hohem Aufwand verbunden.

    Genau das wage ich im Grundsatz in Frage zu stellen. Ob es aktuell praxistaugliche Umsetzungsvarianten gibt ist halt die Frage. Aber:

    1) hat es bei Grossveranstaltungen heutzutage meist flächendeckende Netzwerk /WiFi-Abdeckung

    2) wären wir bei einer solchen Lösung im Gegensatz zu Programmtonübertragung weder auf geringste Latenz noch auf eine sonderlich hohe Bandbreite angewiesen

    Es braucht so gesehen nur die entsprechende Hard-/Software und vorteilhafterweise ein separates VLAN, welches der ausführende Netzwerk-Dienstleister zur Verfügung stellt.

    Wenn jeder Depp heutzutage mit seinem Handy mobil Videos streamen kann, sollte eine vergleichsweise relativ überschaubare Anforderung doch zumindest einmal diskutiert werden dürfen.

  • Kontrollmöglichkeiten der Pegelmissionen und Verständlichkeit auf weit verzweigten Geländen

    • audiobo
    • 2. Juni 2019 um 12:30

    öhm, ich glaube wir reden aneinander vorbei - natürlich gibt es Personal für Batteriewechsel, etc. pp. - die laufen aber in der Regel nicht den lieben langen Tag im halben Dorf herum, wenn dieses gerade mal für ein Wochenende zur Sport-Partyzone erklärt wird.

    Und es geht auch nicht um die Frage "ob" ein Systemtechniker vor Ort ist, sondern welche Möglichkeiten man als solcher heutzutage hat, um grosse Areale im Überblick zu behalten.

    Sonst hätte ich das auch nicht hier im Profi-Bereich gepostet...

  • Kontrollmöglichkeiten der Pegelmissionen und Verständlichkeit auf weit verzweigten Geländen

    • audiobo
    • 2. Juni 2019 um 12:12

    hmm es geht ja weniger ums mischen, mehr System. Als Mischer habe ich je nach Veranstaltung schon genug zu tun, als mich um die Pegelverteilung auf dem Platz zu kümmern.

    Aber ja, man kann es natürlich mit genügend Personal lösen. Allerdings gibt es genug Veranstaltungen, vor allem mehrtägige, bei denen es für den Auftraggeber aus Kostengründen keine Option darstellt. Gerade bei eher weitläufigen, in verschiedene Zonen aufgeteilten Arealen mit starker Besucher-Fluktuation.

    Eher kommt da irgendwann über 4 Ecken der Anruf/Funk vom Veranstalter wegen etwas, dass schon wieder mindestens 5 Minuten in der Vergangenheit liegt.

    Daher der Gedanke evtl. eher flächendeckend die Pegel mit entsprechender Vergleichsmöglichkeit zu messen und ob das jemand so praktiziert.

  • Erweitertes 'adaptives' automatisiertes Mischen

    • audiobo
    • 2. Juni 2019 um 11:45
    Zitat von yamaha4711

    Allerdings bezweifle auch ich, dass sich unsere Arbeit bzw. unser Arbeitsplatz dadurch nicht wegrationalisieren lässt

    Bin mir gerade nicht ganz sicher, ob die doppelte Verneinung in diesem Satz so im Sinne des Verfassers ist...?

    Zitat von yamaha4711

    Dennoch, um auf den Titel zurück zu kommen, könnte ein solches System letztendlich, sofern es funktionieren würde, eine VA diesbezüglich retten

    Wobei in dem von dir verlinkten Post ja gerade durch die Beiträge von Mix4Munich die Abhängigkeit deutlich wird, von wem die klanglichen Randbedingungen, an welchen sich die Software orientieren soll, definiert werden.

    Summenfrequenzgang und Phasenangleichung ist eine Sache, da klar definierbar.

    Im Masteringbereich orientieren sich die Algorithmen bzgl. Dynamik, Summenfrequenzgang und Stereobreite an ein paar "erlernten" Referenztiteln.

    Instrumentenverhältnis (Lautstärken) ist da schon komplexer.

    Spektrale Einordnung/Anpassung und Dynamikmanipulation einzelner Instrumente ebenfalls.

    Beides zusammen in einen sinnvollen Kontext zu bringen... :/

    Dazu gesellt sich noch Effektauswahl und Intensität...

    Nicht zu vergessen das Erkennen und Verschleiern der Tagesform einzelner Musiker ;)

    Ach ja, danke Marcus für die Erinnerung, die Anpassung an akustische Unzulänglichkeiten kommt natürlich auch im Mix noch hinzu...

  • Erweitertes 'adaptives' automatisiertes Mischen

    • audiobo
    • 2. Juni 2019 um 10:58

    Ich wäre auch dafür den Titel anzupassen.

    "Ähnliche" automatisierte Algorithmen in dem Bereich finden sich mittlerweile im Bereich Mastering - dort gibt es diverse Online-Anbieter oder z.B. die Software von Izotope, welche bei Bedarf vollautomatisch mit ein paar einstellbaren Geschmacksparametern das Ausgangsmaterial optimiert.

    Die Gefahr bei solchen Lösungen ist ein klanglicher Einheitsbrei, ohne auf musikalische Besonderheiten einzugehen.

    Im Bereich Mixing sehe ich diese Hürde noch viel höher - soll der Shaker jetzt im Hintergrund ein wenig füllen oder rhythmisch als präsenter Taktgeber durch den Song führen?

    Da werden noch locker 1-2 Jahrzehnte AI-Entwicklung ins Land gehen, bis die Technik sich mit solch künstlerischen Feinheiten adäquat zu beschäftigen weiss. Bis dahin (plus weitere Zeit für eine bezahlbare Produktentwicklung) müssen wir uns mit den (leider manchmal genauso grossen) "Unzulänglichkeiten" vom Mischpersonal auseinandersetzen.

  • Kontrollmöglichkeiten der Pegelmissionen und Verständlichkeit auf weit verzweigten Geländen

    • audiobo
    • 2. Juni 2019 um 10:41

    Ich würde insbesondere gerne von euch wissen, wie ihr mit den Zuständen "Platz voll" und "Platz leer" umgeht:

    Hintergrund ist eine vergangene Sportveranstaltung mit einigen tausend Teilnehmern und der Beschallung des (asphaltierten) Start/Zielbereiches, bei der mir insbesondere der Lautstärkeunterschied im Mitteltonbereich (gefühlte 5-6dB) zwischen Simulation (welche die Reflexion nicht berücksichtigt) und realem Ergebnis bei leerem Platz ab 1/3 bis 1/2 der maximalen Entfernung (80m) zum PA aufgefallen ist. Bei vollem Platz konnte ich leider nicht vom Pult weg.

    Da der Regieplatz im Off neben einem der PA-Tower stand, war es nicht möglich, einfach am Master spontan zu korrigieren -ausserdem wäre dann der Nahbereich (vorderes 1/3) unterversorgt oder zu laut gewesen - je nach gewählter Pegelverteilung.

    Entsprechend kann es einem doch theoretisch auch die bei leerem Platz für die Pegelmessung getätigten Korrekturfaktoren verfälschen, sobald die mobilen Absorber den Platz füllen, oder liege ich da falsch?


    Daher interessiert mich ob und (wenn ja) WIE ihr das im Laufe der Veranstaltung im System korrigiert - über Erfahrungswerte vorab oder evtl. mit Hilfe verteilter Messpunkte.

  • Problem Helfer zu finden, die andere Sicht.

    • audiobo
    • 1. Juni 2019 um 18:25
    Zitat von Tobias Zw.

    Ich war Mitte der Neunziger auch einer der "klassischen" scheinselbständigen Freien, der 95% für eine Firma gearbeitet hat. Schon 1998 (!) war das aber für eine kleine PA-Bude überhaupt kein Problem, mich zu fairen Konditionen ganz normal anzustellen.

    Natürlich war das kein Problem, du hast schliesslich als scheinselbständiger Quasi-Arbeitnehmer zeigen können, dass du es wert bist. Ob das so viel besser ist...?

    Es steht ausserdem jedem frei bzgl. der Vertragslaufzeit zu verhandeln. Und wenn ein Arbeitgeber jemanden loswerden will schafft er das auch, auf die eine oder andere Weise.

    Aber wenn es funktioniert möchte man auf die Leute normalerweise auch nicht mehr verzichten.

    Was ich bei vielen Kollegen feststelle (gerade auch solche die bereits festangestellt waren) ist, dass sie keine Lust (mehr) auf 100% (oft endet es dann eh bei 120%) „friss-oder-stirb“-Anstellung bei einer Firma haben. Sei es weil sie sich nebenbei branchenfremd weiterbilden, um den Nachwuchs kümmern oder einfach nur das Leben geniessen wollen.

    Ab und zu schaue ich ja noch mal und sehe praktisch ausschliesslich solche 100%-Ausschreibungen.

    Insofern finde ich die Ansage mit den verschiedenen Umfangskategorien recht cool. Dass sie angepriesen werden wie Mobilfunkabos mag jetzt nicht unbedingt die souveränste Variante sein, aber wenn sie gerade die jüngeren „gelernten“ Fachkräfte damit ansprechen wollen, dann ist so eine Aufmachung heutzutage leider oft die beste Möglichkeit.

  • Pitch Shifter

    • audiobo
    • 1. Juni 2019 um 13:34

    Deswegen habe ich die damals auch nicht benutzt.

    Bei der Einstellung der Modulation braucht es halt einiges an Fingerspitzengefühl. Ein echter, guter Pitchshifter arbeitet recht komplex und wird daher immer ordentlich Latenz haben.

    btw.:

    in Kombination mit einem „PrimarySourceEnhancer“ geht da einiges, auch vor dem PA ? nur singen sollte da gerade keiner ?

  • Pitch Shifter

    • audiobo
    • 1. Juni 2019 um 07:12

    Laufsteg vor'm PA und so?

    Im Prinzip kann man alles ausprobieren was mit modulierten Delays arbeitet - es darf halt nur einstufig sein und keine sonstigen Stereo-/Phasentricksereien beinhalten. In der VI habe ich da z.B. mal den Vibrato-Effekt für eingesetzt.

    Allerdings versuche ich solche Situationen mehr mit Dynamics in den Griff zu bekommen.

  • Problem Helfer zu finden, die andere Sicht.

    • audiobo
    • 30. Mai 2019 um 14:08
    Zitat von Rebecca

    Ich war voll selbstständig und hatte regelmäßig Jobs als sub.

    ...

    Als mein Hauptauftraggeber sich übernahm und insolvent ging, suchte ich mir einen "normalen" Job mit Krankenversicherung und regelmäßigem Gehalt.

    Das nennt man dann wohl eher "scheinselbstständig". Aber schön dass du es danach noch zu einer Krankenversicherung geschafft hast.

    Sorry, aber genau solche Lebensläufe (scheinselbstständig, keine Vorsorge, etc.) befeuern das Problem mehr und erhöhen nur den administrativen Aufwand für die Selbstständigen, die ihren Pflichten sich selbst und der Gesellschaft gegenüber nachkommen.

    Btw.: Hör bitte auf solch lange Texte mit dem Handy hier reinzusetzen. Diese Entschuldigung kommt von dir nicht zum ersten Mal. Nimm lieber ein Text-App (Google-Doc o.ä.) und kopiere/ergänze es dann am Rechner.

  • Harman Gerüchteküche

    • audiobo
    • 28. Mai 2019 um 15:17
    Zitat von wora

    bin schon sehr gespannt, wer sich welchen happen einverleibt. vielleicht gib es ja bald ein behringerpult mit soundcraft und Midas aufdruck?

    Midas, BSS, Klark, TC und Lexicon - ganz wie früher, nur digital... ;)

  • Waves LV1 Live Mixer

    • audiobo
    • 28. Mai 2019 um 13:34

    Mir ist es bis jetzt nur einmal im Reisegepäck einer recht prominenten Band in freier Wildbahn begegnet, das Ergebnis war:

    - zeitraubender, scheinbar nicht so schnell zu findender Routing-/Patchfehler beim Soundcheck

    - einziges System, das mit dem zur Verfügung gestellten Cat (Klotz) gezickt hat - andere am selben Draht genutzten Pulte waren Digico S31, Yamaha CL

    (gibt es eigentlich die Möglichkeit einer redundanten Übertragung bei dem System?)

    - digitales FX-Feedback während der Show, vermutlich wieder ein Patchfehler

    - Klang war guter Standard

    Der Kollege ist übrigens kein Anfänger, in der Branche bekannt und gut gebucht.

    Selber fand ich die Oberfläche nicht sofort selbst erklärend und übersichtlich - weiss aber nicht mehr genau warum.

    Wurst Werner : Ist das Tactus dann jetzt doch endlich mal erhältlich? :D

  • I don't need that, 2.0

    • audiobo
    • 28. Mai 2019 um 13:17
    Zitat von Rebecca

    Um darauf ein zu gehen, was ich auch möchte, braucht es etwas mehr Zeit zum schreiben, als ich gerade habe. Ich mache dazu dann mal einen eigenen thread auf

    Noch länger als auch schon?

  • MIDI Extender CAT - wer kann was empfehlen

    • audiobo
    • 19. Mai 2019 um 15:51

    Das "aktiv" habe ich tatsächlich überlesen, nichts für ungut.

    Könnte vielleicht daran liegen, dass in meinem (sich zwischendurch lokal wie schwerpunkthaft verändernden) beruflichen Umfeld der letzten 1 1/2 Jahrzehnte eher die Begriffe "Booster"/"Verstärker"/etc. , der Begriff "Adapter" hingegen i.d.R. für passive Verbinderstücke verwendet wurde(n).

    Evtl. wäre da noch ein direkter Hinweis auf RS485-Treiber an der Stelle hilfreich gewesen. (Vermutlich ist das auch die Basis für das JL Cooper-Gedöns)

  • MIDI Extender CAT - wer kann was empfehlen

    • audiobo
    • 19. Mai 2019 um 10:43
    Zitat von floger

    Ich würde mir da jetzt auch keinen Kopf machen. MIDI ist ein so langsames Protokoll, dass das mit einem aktiven Adapter auf symmetrischem 120Ohm Kabel mehrere 100m stabil laufen muss.

    Die MIDI-Schnittstelle arbeitet als Stromschleife - das potenzielle Problem ist also nicht die Geschwindigkeit, sondern der mögliche Spannungs- (und damit Leistungs-)abfall im Kabel. Zudem ist die Übertragung nicht symetrisch, also bei starken Einstreuungen u.U. anfällig für ebensolche.

  • Allen&Heath Ilive Pegelprobleme über Dantenetzwerk

    • audiobo
    • 18. Mai 2019 um 18:20

    Vllt noch als Blitzgedanke (obwohl sich dadurch nichts ändern sollte): Schau mal im Dante-Controller ob alle Dante-Geräte mit derselben Auflösung arbeiten, also entweder 24 oder 32 Bit.

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