ich sach jetzt nix mehr...
Beiträge von audiobo
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die erste einstellung der Polycom Soundstructure war von einem AMX programmierer durchgeführt worden, der zum teil ganz erstaunliche dinge gemacht hat... zunächt hat er mal versucht, diesen lautsprechern eine ordentliche basswiedergabe beizubringen! das gipfelte darin, das die locut empfehlungen des herstellers komplett ausser acht gelassen wurden und im bereich von etwa 25Hz bis 100Hz eine anhebung von zum teil satten 30(!!)dB vorgenommen wurden
Vielleicht hat er versucht das
Immersives Audioerlebnis bei Audio- und Videokonferenzenauch für die GOA-Fraktion umzusetzen...

Ich musste ja letztens noch 'ne Evak-Anlage mit Signal speisen - da kam dann erst was gescheites raus, als ich den LoCut bei über 600Hz hatte
- dafür hat der parallel gespeiste Fernsehton immer gezerrt, wenn der Bass einsetzte - bei testweise schon über 800Hz LoCut - war dann aber doch nur ein vom Datendurchsatz überlasteter Embedder/Bildprozessor.Witzig dass KEINEM der Herren (zusammengenommen ca. 300 angaben lauter/leiser/Bass weg) aufgefallen ist, dass das Zerren mit der Musik NICHT rhythmisch zusammenpasste


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...ausserdem gibt es Menschen die dann doch gerne den A8 fahren ... und es gibt ja auch durchaus Menschen im Veranstaltungsbereich die das hinbekommen, wenn auch nicht Viele.
Diesbezüglich hatte ich mal ein interessantes Zusammentreffen mit einem Tönler, der FoH für einen der bekannteren Schweizer Musiker macht.
Seine Aussage (sinnhaft): "Früher habe ich nonstop geackert, PL bei grossen Produktionen gemacht, Halle rein, Halle raus und mir jede Menge Sachen gekauft die ich gar nicht brauchte - bis ich irgendwann zusammengeklappt bin. Heute mache ich wieder das, was mir auch Spass macht, habe mehr Zeit für die Familie und verzichte auf den unnötigen Kram."
Die Erfahrung hat man übrigens am Umgang mit den Helfern verifizieren können.
Selten solch freundlich entspannte und zugleich präzise Anweisungen gehört. -
Funktioniert in der Praxis doch schon super! Mein Gerätemanager sagt mir immer "Unbekanntes USB-Gerät/ Fehler beim Anfordern einer Gerätebeschreibung." Und folgerichtig geht’s dann auch nicht. Tja, Pech gehabt.
Erscheint dann in Zukunft in den Kanaldisplays auch immer so ein hübsches kleines gelbes Warndreieck?
Mit freundlichem Gruß
BillBo
Du musst nur immer die aktuellen Treiber dabeihaben - aber passt mit den Firmware-Updates auf, nicht das einer von der Stagecrew im falschen Moment den Stecker zieht, dann weiss dein Mikro nicht mehr ob es nicht doch 'ne Lampe ist...

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Ich bin mal so frei und verlinke das Video hier, damit es die anderen es auch mal gesehen haben:
https://www.facebook.com/volker.holtmey…83972254958812/
Ab Minute 2:06...
Ich sehe da vor allem einen Vorteil in relativ losen Formationen mit wechselnden Musikern, die in kleinen Locations ohne Techniker unterwegs sind.
Während man sich bei dem klassisch voreingestellten Bandpult beim Stecken an die Kanalbelegung halten muss, kann man hier leichter variieren - heute mal die grosse Gesangsformation, morgen im Heavyladen noch die dritte E-Gitarre dazu, übermorgen das Akustikset.
Fraglich allerdings ob sich alle Musiker dafür mit den Harman-Produkten eindecken wollen.

(kleiner Kommentar übrigens am Rande: Ist es nicht herrlich, wie zuverlässig das Marketing einen Datenspeicher wieder einmal mit Intelligenz gleichsetzt?
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...oder in diesem Unterforum hier: Streng Geheim
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Ähm, ich glaube hier geraten ein paar Sachen durcheinander (ich gebe zu, ich habe meinen Anteil daran):
So wie ich Josef Becker verstanden habe ging, es ihm darum, dass man Programmton direkt digital einbinden , vllt. auch einen Stream hin und zurück (also über das vorhandene "Multicore") schicken kann.
Das bedeutet ja nicht, dass man direkt auf der Basis "AVB" oder "Dante" in ihrer jetzigen Form eine komplette Kommunikationsstruktur entwickelt.
Das, und da gebe ich dir recht, macht keinen Sinn, aufgrund der Datendurchsätze die damit zustande kämen.
Allerdings zeigt die aktuelle Technologie auf was heutzutage möglich ist - und an der Stelle würde ich mir von Leuten wie dir, die offensichtlich mehr von den Details im Hintergrund wissen, etwas weniger Pessimismus wünschen...

Gehst du technisch eine ebene tiefer merkst du das dass eben nicht mehr so unproblematisch ist. Ich sagte ja " es sieht auf den ersten blick leicht aus
Wenn ich mich selber mal zitieren darf:
...und Entwicklung ist teuer
Womit ich definitiv nicht einverstanden bin ist deine Aussage
Logisch kann man das trennen aber es überfordert den Anwender erheblich.
Sorry aber wir sind hier im PA-Forum - ein vernünftig entwickeltes Produkt mit einem vernünftigen Manual und einer kleinen Fortbildung in Sachen Computernetze sollte von uns oft selbsternannten "Technikern" (wenngleich manche ja eher der Geisterheiler-Eso-Ecke zuzuordnen sind) ja noch einzurichten sein - dass Tante Uschi vom Gemüsehandel ums Ecke das nicht kann - ist eh klar.
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AVB und Dante auf einen Netzwerk wäre ohne Konfiguration der Switch schwer möglich .
Auch bei Verwendung von anderen gemischten Anwendungen über ein Netzwerk sollte man konfigurieren - das geht auch heute schon in der Praxis erstaunlich gut, solange eine fachkundige Person die Kappe auf hat.
Es würde keiner akzeptieren 30% oder mehr Bandbreite an das Intercom abzugeben.
Ich würde gerne mal wissen wo du immer diese Zahlen hernimmst
1) benötigt eine Sprachübertragung zu Verständigungszwecken generell wesentlich weniger Bandbreite als Programmton-relevante Signale
2) muss nicht jeder Teilnehmer zeitkritische Durchsagen machen können - die Witze vom Followfahrer können auch mal eine Sekunde warten
3) hilft eine sinnvolle Konfiguration (Wer-mit-wem) dabei Bandbreite einzusparen - max. 2-3 Multicast-Streams von der Regie, jeweils 4-12 Unicastverbindungen (= oneway-Kanäle) pro Gewerk - sagen wir, bei einer mittelgrossen Show 10 Streams pro Gewerk (Bühne, Licht, Ton, Video) = 40 plus, sagen wir, 4 Multicast-Streams (Regie 1, Regie 2, Produktionsleitung, n.n.), macht in Summe max. 44 Kanäle pro Port an den zentralen Knotenpunkten.
Gehen wir dann einfach mal von einer ausreichenden Auflösung von 16kHz/12Bit aus, dann beträgt der Datendurchsatz gerade mal soviel wie knapp 7 1/2 Kanäle Dante (48k/24bit) zzgl. Header (ohne Datenreduktion !!!)
Im Vergleich zu den max. 512 Kanälen im Dante-Netzwerk eher lächerlich.
(bevor jemand mit den Dante-Flows (=4-Kanal-Block) daherkommt - ist mir bewusst, aber für dieses Gedankenspiel hier eher kontraproduktiv)
Den Übergang auf Dante oder AVB sollte man dann punktuell umsetzen.
4) bei grossen Shows mit weit verzweigtem Intercomsystem (multiple Followpositionen etc.) kann entweder ein eigenes Netzwerk aufgebaut oder aber über eine vernünftige Nutzung von Multicastmode bzw. dezentraler Knotenpunktverteilung eine geringe Netzwerkauslastung gewährleistet werden.
Die Lösung wäre viel zu teuer,speziell und kompliziert.
Fazit -> lassen wir es und ziehen lieber einfach ein XLR Kabel .
Wie oft hast du schon bei Hallenshows dein Clearcom/Axxent/younameit-XLR-2-Kreis-Intercom aufgebaut und bist kurz vor Generalprobe oder gar Show von der planlosen Projektleitung überrannt worden, dass es ja noch Extrawege für Regieassistenz, Backoffice, usw. braucht (und es ist ja nicht so dass man vorher nicht gefragt hätte)? Mal nicht zu reden davon, dass irgendwie jedes Mal aufs neue Sidetone etc. verstellt ist....
DAS (mal eben neue Kabelwege im 3-dimensionalen Raum ergründen) ist immer wieder aufs neue kompliziert, anstrengend und nervig. Leider ist es billig - zumindest solange bis es mal so richtig schief geht.
Aber es stimmt schon, solange nur FoHler und Monitönler bei einer Rockshow miteinander reden müssen reicht ne XLR-Strippe - aber da nehm' ich doch lieber noch Shoutbox, Handmic und Minipult, evtl. noch InEarStrecke, anstatt mich immer in diesem unsäglichen Headset zu verheddern.
Seien wir doch mal ehrlich: Der Markt ist klein, gesättigt mit alten analogen Altlasten (zu denen man mindestens kompatibel sein müsste) und Entwicklung ist teuer. Teure netzwerkfähige Systeme für Grossveranstaltungen jedoch gibt es bereits.
Thats it.
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Ich würde ja eine uhrzeitbedingte Umschaltung begrüssen... ??
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Der Unterschied ist aber: Wenn du deine Schoepse ans Mischpult anschliesst, dann hast du eine Vorstellung von dem Ergebnis dass du in der jeweiligen Anwendung erhalten möchtest und wählst danach dein Preset aus - in der vollautomatischen "Connected"-Variante hingegen baust du die Mikros z.B. für eine Klassikabnahme auf und beim Einstecken lädt das Pult die OH-Einstellungen vom letzten Gig den die Mikros hatten.
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Zitat
Current products that support HARMAN Connected PA include the Soundcraft Ui24R mixer, JBL PRX800W loudspeakers, AKG P5i microphones, and dbx Di1 direct boxes.
Mukkerkram. Der Profi hat ja schon sein Pultfile ?
...wobei: wenn sich in Zukunft die Pultinputs beim Festival einfach selber patchen, dann umgeht man damit womöglich so manche Sprachbarriere... ?
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Wegen alten Rechnern auf die Implementation neuer Forensoftwaremöglichkeiten verzichten wäre wie mit Analogpulten auf Tour gehen, weil in irgendwelchen Clubs noch ein altes Muco fest verlegt ist.
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Die alte Software hat mit Safari super harmoniert, die neue wohl nur bei einem neuen MAC...
...oder einem alternativen Internetbrowser
. Ich persönlich bevorzuge eh schon lange Software die nach Möglichkeit plattformübergreifend verfügbar und unabhängig vom OS aktualisierbar ist. Zumindest sollte man sich dafür keine neue Hardware kaufen müssen, aber so sind die Zeiten eben... es wird an allen Ecken versucht. -
Kontrollzentrum -> Einstellungen -> Allgemein -> "Persönliche Signatur anderer Mitglieder anzeigen"
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btw.: Das Video oben zum SWP1 ist super - in dem Teil zum IGMP-Snooping gibt es 1-2 wirklich anschaulich dargestellte Hinweise zum Aufbau des Danteroutings und der Bandbreitenkontrolle.
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Südwesten fände ich gut ?
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Zitat
Was haltet Ihr davon, wenn ich (vielleicht zusammen mit Anderen, die sich berufen fühlen) alle Theorie schriftlich zur Verfügung stelle und wir uns dann "nur" für die Praxis (Aufbau, Routing und Fehlersuche) treffen.
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Zitatähem... das es einfach zu bedienen ist und zuverlässig spielt?

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Und nichtsdestotrotz fände ich es echt interessant, mal unter "gemütlichen Laborbedingungen" Fehler zu verursachen, ungeeignete Hardware (Switches) einzubinden etc. pp.
Alle Theorie ist grau, der Mensch ist ein bildhaftes Wesen.
Es geht auch nicht jeder von Seite der grösseren Firmen da ran - der Yamaha-Switch z.B. ist geil, aber kostet halt auch - wer nur ein kleines Setup für die Eigenanwendung aufsetzen will sucht nach Alternativen mit geringeren Kosten (zumal man für redundanten Betrieb schnell mal 4 Stück braucht).
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Ethersound / Cobranet - es hat ja doch noch ein paar Installationen damit.
Interessieren würde mich generell ausserdem noch Q-LAN und BLU - und ich denke mal, auch wenn Netzwerken im Vordergrund steht, wäre es dennoch interessant z.B. mit einem Multiverter die ein oder andere PTP-Verbindung einzuspeisen.
Ansonsten fänd ich halt viel HandsOn noch gut - ein wenig spielerisch lernen:
Failsafe-/Redundanzschaltungen bauen und dann einfach mal die Primärverbindung kappen ; bewusst Clocking-Fehler produzieren ; Netzwerküberlast generieren ; ...
Halt so Sachen die man auf dem Job nicht haben möchte ?
Ich fürchte allerdings dass da alles in allem 1 Tag kaum reicht....
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Was denkt Ihr? Würdet Ihr das interessant finden?
Format-/Herstellerübergreifendes Vernetzen - welche Netzwerke kann ich mit möglichst wenig Konvertierungen kombinieren, wie verhalten sich Steuerdaten, welche Latenzen ergeben sich in der Kombination, usw.
Also die Dinge die nicht von Herstellerseminaren abgedeckt werden.
Endet aber schnell in einer absoluten Hardwareschlacht...
Evtl. interessant wäre bestimmt auch für einige mehr Basic, also "Warum Netzwerk - was bringt es mir?", "Welche (grundsätzlichen) Fallen lauern?", "Welche Topologien gibt es?", "Nach welchen Kriterien wähle ich ein passendes Produkt?"