Beiträge von audiobo
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Als Freelancer für eine neue Firma, Kontakt über einen Kollegen: Kommunikation im Vorfeld schlecht bis kaum, mehr auf Verdacht (bzgl. Uhrzeit) zur Location gefahren, passt. Ein schnelles Hallo und dann die Frage:
"Arbeitest du eigentlich ausschließlich als Videotechniker?"





(Naja, PowerPoint, PDS, n bisserl DVI, HDMI und Glas, Windoof, Mac, der eigene Cueplayer kann auch Videos abspielen, perfekte Gelegenheit das mal auszuprobieren. Das schaff ich noch, also nicht mal ein echter Grund die Anfahrt für nix gemacht zu haben.)
Irgendwie kam mir da die "Profi"-diskussion wieder in den Sinn.

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Nein. Es ist ja auch kein typischer 80 oder 100Hz-Hochpass, wie man auf den BIldern sehen kann, -3dB bei 35Hz sollten einen für typische PA-Geschichten nicht vor grössere Probleme stellen, da finde ich die teilweise >5dB Toleranz @10kHz bei einigen billigen Messmikrofonen weitaus problematischer. Ausserdem kann man das ja bei der Messung kompensieren.
Was übrigens mein oben erwähntes Pegelproblem angeht - nach weiteren Einsätzen hat sich jetzt herausgestellt, dass der Toleranzbereich zwischen "Zuwenig" und "Clipping" bei der Software (Fuzzmeasure) tatsächlich recht eng gefasst zu sein scheint.
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Naja, der zwinker Smile deshalb, weil ich doch schon einige Leute kennenlernen "durfte", die das scheinbar anders sehen und trotzdem ihr Brot damit verdienen. Und was das "anderen auf der Tasche liegen" angeht, dies ließe sich auch auf so manche etablierte (mit Fremdkapital hochgezogene) Firma anwenden - oder gar auf Kultureinrichtungen (aktuell hier in Luzern durchaus thematisiert).
Ich würde es eher unterteilen wollen:
- Ein Profi ist jemand, der mit der zugehörigen Tätigkeit seinen Lebensunterhalt bestreitet.
- Professionell arbeiten tut jemand, der seine Tätigkeit Lösungsorientiert strukturiert - das Wort "Routine" möchte ich in diesem Zusammenhang nicht verwenden, Routine kann sowohl positive wie negative Auswirkungen haben.
- Ein Profi der professionell arbeitet hat's zum einen leichter, wird anerkannt (sofern das Umfeld ähnliche Ansichten vertritt) und somit auch mehr Spaß an seiner Tätigkeit.
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Alles anzeigen
Der Profi
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...
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ist sich dessen bewusst, dass das überhaupt nichts Besonderes ist, und tritt dementsprechend auf.
Der Nichtprofi
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...
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liegt mit seinem kostspieligen Hobby anderen auf der Tasche und empfindet Rückschläge dabei als unerhörten Angriff auf seine Person,
uiuiui... gewagte These...

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Profi ist für mich jemand, der den Job super macht und dafür auch so viel Geld verlangt, das er davon leben kann.
Gerade mal in den Kühlschrank geschaut - Puh, läuft noch...

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Hängt dann aber zusammen, wenn´s abkackt ist´s vorbei - genau das will man ja mit redundanten Systemen vermeiden.
Beispiel: 2x PM5D (oder auch andere Yamaha-Pulte), über Analog-Split gleich bespielt, selbes Grundsetup geladen, Pult A schickt über ein Midi-Kabel alle Live-Änderungen kontinuierlich als Midi SysEx-Befehl an Pult B, welches jede Veränderung mitfährt. (Das funktioniert sogar über das Pultmodell hinaus, man kann z.B. ein PM1D mit einem DM2000 fernsteuern)
Fällt Pult A aus, braucht man nur noch die Ausgänge von Pult B auf die zu bespielenden Senken (Beschallung /Stream/whatever) umstecken bzw. -schalten, je nach Hirnschmalz und Materialauswahl kann man das sogar automatisieren und der Operator hüpft 2-3m zur Seite zum Havariepult.
Bei DiGiCo geht das auch, dort über Netzwerk.
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Was für eine Konstellation - dass ich die 3 (Ulli, Roger, Lars) mal so zusammen auf einem Haufen sehe hätte ich glaube ich nie erwartet...
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Si. Das steht im Dateititel drin, sieht man in der vergrösserten Ansicht. Ansonsten gibt es nicht viel zu sagen, die Referenzmessung ohne Insert habe ich jetzt nicht hochgeladen, da ohne sichtbaren Klirr oder sonstige Auffälligkeiten - Pegel so dass da was passiert und dann nur die Samplerate umgeschaltet (ja, auch im Multirack - welches sich in diesem Setup nicht automatisch umstellt - entsprechend angepasst).
Steht halt so gerade bei mir im Haus herum.
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Mal etwas bildhafter:
Die oberen beiden Bilder zeigen den Kramer Pie Kompressor von Waves (Multirack eingebunden über ADAT am DM2000), die unteren den "Crunch"-Type aus dem pulteigenen Distortion-Effekt; Overdrive und Distortion sind übrigens dazu im Vergleich erstaunlich sauber, scheinbar verhindert dort ein integriertes Filter dass harmonische über fs/2 erzeugt werden.
Der Messrechner war analog eingebunden und wurde ohne abschalten durchgängig auf 96kHz betrieben.
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MOMENT: Ich habe nirgends behauptet, irgend jemand hätte seine Hausaufgaben nicht gemacht.
Ich habe auch nicht behauptet, dass man so etwas immer unter allen Umständen hören kann.
Allerdings glaube ich daran dass jeder hörbare Unterschied auch messtechnisch belegt und logisch begründet werden kann. Dafür jedoch muss man sich auch einmal mit der dazugehörigen Theorie auseinander setzen. Wo sonst wenn nicht hier können wir uns darüber austauschen?
Wenn jemand also sagt "Pult XY klingt weniger transparent/räumlich/ausgewogen/whatever", dann möchte ich wissen woher das kommen könnte und warum andere wiederum damit kein Problem haben und astreine Mixe abliefern (Yamaha ist so ein Beispiel).
Ausserdem ist die Technik mit der wir arbeiten in den meisten Fällen irgendwo kompromissbehaftet. Das hat nichts mit den Hausaufgaben zu tun sondern mit Kosten und Prioritäten.
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was bei der iLive aber immerhin auch schon vor 10 jahren ging, sind gespiegelt laufende pulte als redundanz.
Sorry für Offtopoic: Damit meinst du aber sicherlich 2x Surface an einem Mixrack, oder? Dass man das Processing komplett auf eine zweite IDR hätte spiegeln können wäre mir jetzt neu; die Anforderung hatten wir damals, bei 2 vorhandenen iLive112 und jeweils IDR10 (glaube ich).
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Ich hole diesen Faden aus aktuellem Anlass (siehe Midas Pro 1 vs Midas M32 ) mal wieder hoch.
Ein Punkt der hier noch nicht genannt wurde, da es erst in den letzten Jahren weite Verbreitung erfahren hat, sind die Emulationen analoger Hardware-Klassiker:
Diese arbeiten oft mit der Zugabe von harmonischen Obertönen um das Signal etwas "anzudicken". In dem von TWOsider bereits genannten Link http://www.dspguide.com/CH3.PDF kann man auf Seite 41 (PDF Seite 7) sehr schön die Problematik erkennen -
tatsächlich kann ich aus meinen bisherigen Beobachtungen über die letzten Jahre behaupten, dass z.B. ein digitaler Sinusoszillator ohne entsprechende Korrekturmassnahmen ab einem Viertel der Samplingfrequenz (= 12kHz @48kHz Fs) bereits Aliasingkomponenten erzeugt.
Angenommen wir benutzen jetzt eine Emulation mit deutlicher K2-Komponente, dann erhalten wir bei Signalen über 6kHz bereits zusätzliche Signale, welche wiederum Spiegelprodukte zu tieferen Frequenzen verursachen, welche sich nicht unbedingt harmonisch ins akustische Gesamtbild einfügen, da die Endfrequenz von dem Verhältnis Tonhöhe zu Samplingfrequenz abhängig ist, letztere allerdings nichts mit der harmonischen Grundstruktur der Musik zu tun hat.
Je höher nun die Klirrkomponente ausfällt (K3, K4, K5, etc.) desto eher taucht dieser Fehler auf bzw. desto stärker das Aliasing-Produkt, da auch Frequenzen über der Nyquistfrequenz bzw. deren Spiegelungen im Hörbereich entstehen.
Mit doppelter Samplerate (oder internem Oversampling plus Filter) hat man diesbezüglich einen merklich erhöhten Spielraum um diese Harmonischen noch im Hörbereich zu platzieren ohne gleichzeitig unerwünschten Signalmüll zu erzeugen.
Parallelen dazu kann man übrigens im Gitarrenbereich sehen, wo sich die Hersteller und Programmierer lange Zeit schwer damit getan haben, digital vernünftige Verzerrungen anzubieten - praktisch alle haben dann die Samplerate erhöht, entweder komplett oder nur intern für die Bearbeitung.
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wenn man den geschätzten kollegen glauben darf, dann gibt es mittlerweile aber tatsächlich pulte, die im 96kHz modus besser klingen als im 48kHz modus. woran das genau liegt kann man als user natürlich nicht wissen, aber an der samplerate allein sicherlich nicht.
Naja, das Thema hatten wir ja vor einiger Zeit im Profi-Brett:
Man muss halt unterscheiden zwischen Signalübertragung und Signalbearbeitung - bei letzterer können erhebliche Unterschiede zutage treten wenn man die Nyquistfrequenz weiter nach oben verschiebt. Seien es genauere Filterkurven am oberen Ende des Hörbereiches, eine bessere (korrekte) Produktion von Obertönen bei allen Effekten die mit der Zugabe von harmonischen Obertönen ihren Klangcharakter entwickeln (das selbe gilt für digitale Instrumente) oder gar eine präzisere Bearbeitung von Transienten (z.B. die geringstmögliche Attackzeit eines 1176 ist kürzer als eine Samplelänge bei 48kHz)
Bei der übertragung ist das nicht so relevant, Transienten passen zeitlich auch zwischen die Abtastzeitpunkte (Stichwort: intersample peaks), was zu Störungen führen könnte wird bei der Wandlung vom AntiAliasing-Filter geglättet. Erst das "herumpfuschen" auf digitaler Ebene produziert unangenehme Zusatzsignale, wenn die Effekte da nicht sauber mit Upsampling und Korrekturfiltern programmiert wurden.
(Wer sich das mal ansehen möchte was ich meine, der nimmt einfach eines der aktuellen Yammiepulte, lädt da Distortion/TapeSimu/Premiumkompressor/-EQ ins Rack und schaut sich das mit Sinusoszillator und FFT-RTA einmal genau an)
Was davon dann im Beschallungsalltag relevant ist steht noch mal auf einem anderen Blatt, wenn am FoH über 5-10kHz (je nach Entfernung , Positionierung und PA) nichts mehr ankommt...
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Schön von Pladde mit ner Flasche Rotwein im Gepäck - bin gerade mal ein wenig melancholisch...
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- anfangs denken "passt doch" und deswegen auf Regale verzichten
- Dieselbe Fläche für Materialein- und Ausgang verwenden, wenn getrennte Flächen möglich sind.
- Auf Beschriftung verzichten- "weiß man doch". -> Einarbeitungszeit neuer Mitarbeiter
- Werkstatt/reparaturplatz irgendwie mittendrin
- Toilettenzugang verbauen
- Keine saubere Ecke/Raum für die Kaffeemaschine haben
- Keine Pinnwände für Pläne, Listen, etc. an allen wichtigen Orten zu haben (oder zumindest fest montierte Klemmbretter)
- Den Staubsauger in der Nebenhalle parken.
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Einen konkreten Verlust benennen kann man nicht, es ist zu sehr von den Winkeln und der Personendichte abhängig.
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Ich würde ja versuchen die Familie den Schnee räumen zu lassen
. (Bin gerade noch durchs Schneegestöber in ebikon gefahren) -
Noch einen Tipp mehr?

Nein ehrlich, klingt in dem Kontext alles gut. Ich hatte noch überlegt etwas längeres dazu zu schreiben, aber Fakt ist: die Grundlagen wurden alle genannt, gerade die Shure-Seite ist extrem gut geschrieben.
zegi: Ein bisschen was musst du schon noch selber tun - auch deiner Erfahrung zuliebe. Baue das Setup auf wie du es für gut hältst. Nimm dir einen Helfer dazu, dem du 2-3 Sender verpasst (ich nehme nach Bauchgefühl immer die, die am stärksten intermodulieren, dass kannst du direkt vor dem UHF-Rack/den Antennen stehend schön anhand der Anzeigen herausfinden, indem du sie nah zusammenhältst) und den abgesteckten Bereich entlanglaufen lässt, möglichst auch oft mit den Sendern auf der den Antennen abgewandten Seite (Körper dazwischen) - während du die Anzeigen im Blick behältst (bei vielen Strecken hilft da die dazugehörige Software).
Falls du allein bist hilft dir eine Videokamera/Smartphone mit Videofunktion oder Software mit Log-Funktion weiter. Wird dann aber schwieriger die Übersicht über die dazugehörige Position zu behalten.
Fang an zu variieren. Wechsel die Antennen, ändere die Ausrichtung, stell sie etwas um. Versuch dir dabei die dazugehörige Richtcharakteristik sowie mögliche Reflektionen bildlich vorzustellen.
Das dauert insgesamt zwar seine Zeit, ist für dich aber hundertmal mehr wert als jeder weitere Aufstellungstipp. Echte HF-Probleme dürften dich aufgrund der Bühnen- /Zuschauersituation sowieso nicht erwarten.
Allerdings wird es mal langsam Zeit dass du uns sagst was für Strecken du überhaupt einsetzen möchtest - mit dem 1,8 oder 2,4GHz-Kram sieht das schliesslich alles schon wieder ein wenig anders aus...

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Hab´s seit November da, bis jetzt einen zufälligen Einsatz als EB-Set (Pult->Kamera) und gestern das erste Mal tatsächlich zum messen verwendet. Reichweite kann ich noch nicht viel zu sagen, so 20-30m scheinen keint Problem zu sein bei 2-3 WLan drumherum und nicht immer direkter Sichtverbindung.
Ergebnis gestern war unauffällig (bisher immer mit Kabel).
Der Sender scheint ein Batteriefresser zu sein aber ehrlich gesagt kannte ich den Zustand der Batterien die ich da rein gesteckt habe auch nicht so genau.
Ausgang liegt auf Mikrofonpegelniveau, daher braucht´s definitiv einen Micpre am Interface.
Frequenzgang usw. ist super allerdings mit Abfall zu tiefen Frequenzen - bei höheren Pegel ausserdem etwas mehr Klirr im Tieftonbereich (ich hatte die Messungen noch mit höheren und niedrigeren Pegeln gemacht). Hatte dadurch gestern etwas Probleme mit der Pegelanpassung bei der Subwoofermessung. Allerdings benutze ich unterwegs gerade auch noch eine andere Software, mit der ich noch nicht ganz warm bin.
Ach ja, die Messungen sind mit Linepegel durchgeführt, ULX-D Taschensender mit Klinkeadapter, Ausgangswandler war vom QL1, da per Dante verdrahtet. QL ist aber verdachtsfrei, das habe im Laufe des letzten Jahres mal während eines (seeeehr langen) Jobs aus Interesse gründlichst durchgemessen.