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Beiträge von audiobo

  • LS9: Ethersound & Dante gleichzeitig nutzen

    • audiobo
    • 22. August 2016 um 13:51

    so wie ich das verstehe geht es sogar nur um 16 Kanäle und reinen Split - das rechtfertigt tatsächlich kein Digitaltennis.

  • Petition: Für faire Tagessätze an Show-Designer und Technike

    • audiobo
    • 20. August 2016 um 22:48
    Zitat von "Matthias' Petition"

    Mindesttagessatz: 200 Euro

    Zitat von "Merkmale einer selbständigen Tätigkeit"

    Entscheidungsspielraum des Auftragnehmers bezüglich der Preiskalkulation.

    Zitat von "Matthias' Petition"

    - Ab 400 Besuchern statt Mindesttagessatz: Pro Besucher der Veranstaltung 50 Cent Beteiligung
    - bis zu einer Deckelung des Tagessatzes auf 1000 Euro.

    Für jeden Beteiligten? :shock:
    BTW.: Mehr Besucher bedeuten nicht automatisch höhere Einnahmen oder höhere Anforderungen an die Fachkenntnis des Personals.

    Zitat von "Matthias' Petition"

    Kostenloses Catering vor Ort

    Alternativ kommt eine Verpflegungspauschale oben drauf.

    Zitat von "Matthias' Petition"

    Übernahme der Hotelkosten inkl. Frühstück bis 85 Euro/Tag

    85€ für's Frühstück, oder wie? Der eigentliche Salto in der Hotelfrage lautet, ab welcher Entfernung zum Wohnort und bei welchen Arbeitszeiten... ansonsten auch ganz normal als Spesen anzurechnen oder direkt vom Auftraggeber (der das dann für die ganze Belegschaft macht) buchen lassen. Einzelzimmer ist Standard.

    Zitat von "Matthias' Petition"

    Reisekostenbeteiligung des Auftraggebers

    Entweder Kilometerpauschale oder Anreise Bahn/Flugi als Spesen auf die Rechnung, wenn nicht der Auftraggeber direkt bucht.

  • Pultberatung zwecks Neuanschaffung

    • audiobo
    • 15. August 2016 um 18:22

    Wen´s interessiert: tool4music, Ausgabe 04/2015

    Da haben die Herren Boche und Kosmalla dem Gerät auf den Zahn gefühlt...

  • Suche lautes Mikrofon

    • audiobo
    • 11. August 2016 um 18:34

    versuch mal, wenn vorhanden, eine umgekehrt angeschlossene, passive DI-Box... (du brauchst dazu noch einen XLR-genderchanger female-female).

    Elektret oder Booster dürfte an der fehlenden Phantomspeisung scheitern - sonst kleinen Micpreamp, da tut´s wohl auch das billigste Modell.

  • A&H dLive

    • audiobo
    • 29. Juli 2016 um 12:03
    Zitat von "guma"

    Mein persönlicher Stand ist aktuell das was 'simonstpauli' beschrieben hat, dass nämlich vor allem die unterschiedliche Arbeitsweise der Kanal-EQs den Unterschied macht. Dem versuchen manche Hersteller ja auch durch das Angebot unterschiedlicher Filterarbeitsweisen Rechnung zu tragen. Fakt ist, dass man keinesfalls Parameter 1:1 übertragen kann in der Hoffnung, dass es gleich klingt, obwohl ich das für 'gleiche Band - anderes Pult' als Startpreset auch so mache.


    Ich hab ja letztens mal die EQ-Settings von Yamaha (Standard) und Digico ganz bewusst, d.h. inkl. Messung, verglichen - bei den SDs muss ich, "Classic"-Mode vorausgesetzt, den Q-Faktor knapp doppelt so hoch ansetzen wie bei den Yamaha-EQs. Das entspricht auch dem früheren Eindruck, wo ich immer relativ hohe Gütewerte bei den SDs verwendet habe, aber ohne mich damals zu fragen, warum das so ist... Übrigens finde ich dafür diese (von einigen immer noch als Mumpitz abgetane) EQ-Grafikfenster ganz praktisch, da sieht man i.d.R. (im Unterschied zu reinen Werteanzeigen und Leuchtkränzen) was tatsächlich so passiert - sehr hilfreich wenn man gerade wieder einen etwas ungünstigen FoH-Eckplatz hat.

  • Wie gestalten sich eure Mikrofonkoffer ? (nicht der Inhalt)

    • audiobo
    • 28. Juli 2016 um 09:35

    Auch wenn ich mich ungern selber zitiere:

    Zitat von "audiobo"

    Diese Mikrofontaschen... nerven ebenfalls

    Und dabei sollte ich mich längst daran gewöhnt haben, nutzen doch gefühlte 99% meiner Kunden diese zum verstauen.

    Wenn wir mal ganz ehrlich sind, gibt es doch nur einen Vorteil bei den Taschen: Man braucht sich keine Gedanken (=Arbeitsaufwand + Investition) um eine wirklich sinnvolle Lösung zu machen, einfach Mikros in die Taschen, Taschen in `nen Koffer, fertig.
    Dass man den Arbeitsaufwand nach einigen Einsätzen wieder heraus hat sieht man dabei nicht. (Mikrofonkontrolle inkl. Tasche öffnen vor VA im Lager, Mikrofonkontrolle inkl. Tasche öffnen während VA, passende Mikrofontasche suchen nach VA, Mikrofonkontrolle inkl. Tasche öffnen nach VA im Lager)

    Ein absoluter Klassiker unter den Verwechslern ist dann z.B. das SM58 mit und ohne Schalter - wie oft hatten wir schon Schaltermikros bestellt und dann welche ohne vor Ort. Weil irgendwann im Lager nicht mehr richtig kontrolliert wird.
    Bei grösserem Mikrofonaufwand brauche ich mit Taschen oft allein 10-20 Minuten um mir erst mal ein grosses Case als Ablage zu besorgen, die Mikros aus den Taschen auszupacken und ordentlich auf dem Case abzulegen, schon nur um eine Bestandsaufnahme und Lieferkontrolle machen zu können.
    In der Zeit schraube ich lieber Halterungen auf Mikrofonstative und kontrolliere dabei deren Zustand.

  • Kleinster gemeinsamer Nenner in der Digitalpultpraxis

    • audiobo
    • 26. Juli 2016 um 13:32

    Bei den Gates spricht dagegen, dass einem beim (Quasi-)Linecheck manchmal nichts anderes übrig bleibt, als kurz über den Kopfhörer rein zu hören, ob das Mikro steckt, d.h. ob man etwas Bühnen-Ambience über den Input hören kann. Ich kenne kein Digitalpult, bei welchem der Gate-Threshold bis minus unendlich geht. Gates brauche ich normalerweise nur auf sehr wenigen Kanälen und bei einem halbwegs ordentlichen Line-/Soundcheck kommt eh immer erst der EQ (bzw. der Stimmschlüssel) dran.

    Bei den Kompressoren handhabe ich das z.B. allerdings tatsächlich so, dass ich i.d.R. praxiserprobte Grundwerte voreinstelle und einschalte, Threshold aufs Maximum (was i.d.R. bei 0dBfs liegt). Das ist u.a. einigen Bedienoberflächen geschuldet, bei denen man zwar den Threshold-Regler, aber kein On/Off auf der Bedienoberfläche hat. Manche Pulte zeigen auch bei ausgeschalteten Dynamics keine Gain-Reduction an, da kann es etwas unvorteilhaft sein, wenn plötzlich im Song die Vocals weggedrückt werden weil man da noch mittendrin den Kompressor einschalten musste.

  • Wie gestalten sich eure Mikrofonkoffer ? (nicht der Inhalt)

    • audiobo
    • 21. Juli 2016 um 00:12
    Zitat

    Großer, flacher (ca. 15cm) Koffer; ähnlich einem Keyboard- oder großem Gitarrencase. In beiden Deckeln üppig bemessener, stabiler Pyramidenschaum, der beim Zuklappen


    Die Variante kenne ich auch noch, natürlich ohne zu wissen wer's erfunden hat :D

    Von der Übersicht her tatsächlich super (vor allem beim packen), hatte ich damit allerdings oft das Problem dass es keinen anständigen Ort dafür gab (Mini-Club, vollgestellte Klassikbühne und mehr), beschissen designte Monitorcases gaben ihr übriges. Da lag das Ding also beim mikrofonieren meist direkt auf dem Bühnenboden, Ergonomie: glatte 6.

    Ach ja, was ich noch vergessen hatte: Diese Mikrofontaschen... nerven ebenfalls :D :wink:

  • Wie gestalten sich eure Mikrofonkoffer ? (nicht der Inhalt)

    • audiobo
    • 20. Juli 2016 um 11:56

    kofferjob (A) oder vollproduktion (B - egal ob club oder openair)?

    A: Peli/Rako/Koffer o.ä. mit Unterteilung, Miniaturmics etc. noch in kleinen Dosen o.ä.

    B: Schublade, Schublade, Schublade - mit Fach-Unterteilung und Schaumstoff für alle Mikros in Stäbchenform - entweder viele flache zum hinlegen oder hohe, in die man die Mics von oben hineinstecken kann.

    Prinzipiell gilt: JEDER Koffer nervt. Jeder Hoch-runter-Klappdeckel nervt. Jede Schütte, die man irgendwo rausheben und woanders ablegen muss, nervt. Also alles was in irgendeiner Form Fläche benötigt.

    Leider gibt es sehr viele - vor allem auch grosse - Firmen, die das nie verinnerlicht oder mittlerweile wieder (nach der Überprofessionalisierung im Konzern-Stil) einfach vergessen haben.

  • Neutrik NC10FXX - Ersatz für RJ45?

    • audiobo
    • 12. Juli 2016 um 11:25

    Ich find's so gar nicht mal schlecht. Vor allem wegen des D-type-Formats.

    z.B. als Alternative für's CAT5-Muco, wenn man eh noch eine der üblichen Blenden montiert hat.
    Oder als Alternative zu den 4-Kanal-Analogauflösungen, die z.Z. mit RJ45 den Markt überschwemmen. Kann man ja auch parallel verdrahten, dann geht beides. RJ45 für Rack-Patchanwendungen, NC10 für die lange Zuleitung.

    Die beiden dicken Stifte würde ich dabei eher als zusätzlichen Massekontakt nutzen oder evtl. für Schaltkontakte o.ä.

    Mal sehen. Ich werde mir dann wohl mal welche bestellen, das Sommercable Quantum 4 welches hier herum liegt bekomme ich da bestimmt noch rein gequetscht... :D

  • Die Rechnung als "lohnbescheid" -Ausweisung einzelner Posten

    • audiobo
    • 12. Juli 2016 um 10:57

    Da sich der Steuersatz dynamisch je nach Einkommen verändert halte ich das für keine gute Idee - erstens möchte ich nicht dass sich jemand (den es nichts angeht) ausrechnen kann wie viel ich ungefähr im Jahr verdiene, zweitens spielen ja auch die Ausgaben noch eine Rolle. Was mache ich denn, wenn ich im ersten Jahr viel beiseite gelegt habe und im 2. alles investiere? Evtl. mit Unterstützung des/der Lebensgefährten/-in, der/die zusätzlich noch ein Einkommen nach Hause trägt. Anderer Steuersatz nach der Heirat spielt dann auch noch mal eine Rolle.

    Man darf nicht vergessen, AUFTRAGgeber ist nicht gleich ARBEITgeber.

    Da hilft nur Positionierung am Markt und den Kunden klar zu machen, dass man ein Mensch mit einem Beruf ist, der zudem eine hohe Flexibilität abverlangt (mit allen damit verbundenen Kosten), sowie bei Bedarf dem dezenten Hinweis, dass man ja auch den Arbeitgeberanteil noch zu tragen hat. Wenn die Debatte allzu blöd verläuft, ziehe ich mich zurück und mache etwas anderes, ganz einfach.

    Wer dazu nicht in der Lage ist, soll sich eine Festanstellung suchen...


    Persönlich halte ich viele Gedanken die in solche Richtungen gehen (auch die ganze Scheinselbstständigendebatte) für eine Flickschusterei, als Versuch Missstände zu beseitigen, die durch unzureichende/falsche Regelungen und fehlende Transparenz/Aufklärung z.B. seitens der deutschen Rentenversicherung bei jungen Selbstständigen in der Vergangenheit entstanden sind.
    Dass es jetzt eine Versicherungspflicht geben soll finde ich begrüssenswert, die Frage nach der Ausgestaltung stellt sich aber... (es gab da ja in der Vergangenheit mal so eine Idee mit einem Pauschalbetrag... :roll: )

  • Schlechter Content von Kunden

    • audiobo
    • 7. Juli 2016 um 11:39
    Zitat von "Eisbaer24"

    Ich würde gerne wissen wie Ihr mit schlechtem Content von Kunden umgeht.


    idR.: trotzdem abspielen. Es gibt 2 Varianten:

    1) Kunde kommt "on the fly", bringt Content, Akteur geht auf die Bühne und es funktioniert oder eben nicht.

    2) Es gibt vor der Veranstaltung Checks und Proben - wenn Probleme auftauchen, wird darüber gesprochen, evtl. bietet man Alternativen an (z.B. Jingles) oder schaut ob das Video in einem anderen Format besser läuft (u.U. "kleinrechnen" o.ä.). Anpassung von MAC/PC-Formaten, etc. Generell gilt: Kunde ist König, aber hexen können wir nicht.
    Wichtig: Immer guten Beispielcontent zum Vergleich dabei haben.

    Alternativrechner/-abspielgerät vor Ort haben, aber keine unbezahlte LKW-Ladung mit sich herumschleppen. Das nervigste für einen Techniker vor Ort ist, wenn er irgendwelche abstrusen Budget-Diskussionen führen muss.

  • Wer kennt diesen Treiber?

    • audiobo
    • 3. Juli 2016 um 19:16

    sieht aus wie ein monacor ht-88 o.ä.

  • Talk to FOH, Talk to MON

    • audiobo
    • 3. Juli 2016 um 18:51
    Zitat von "wora"

    wie gesagt würde ich hier aber auf jeden fall abschaltbare mikrofone nehmen, sonst hat man da immer diese quellen im abhörmix


    Eben nicht, wenn man's geschickt anstellt: Solange der Automatikmischer keine Summierfunktion beinhaltet, kann man einen zusätzlichen, nicht mit auf den Bus gerouteten Kanal als Ducking-/Steuerkanal nutzen, entweder z.B. mit Pinknoise oder, als sich selbst an die Umgebungslautstärke anpassende Variante, mit einem Atmo-Mikro, OH-Signal oder der Mastersumme.

    Es braucht halt die Ansage an die Musiker, laut und deutlich zu sprechen.

  • seltsame Klang-Abstimmungen von Monitoren neuester Bauart

    • audiobo
    • 29. Juni 2016 um 12:00

    Vor allem: Für wen gestaltest du das "Maximum Gain before Feedback"? KSM9-Superniere auf Stativ? Oder die Shouter-/Rapperfraktion, die beim SM58 jegliche Richtcharakteristik mit ihrer Handhaltung zunichte macht und dabei noch einen schönen Mittenboost erzeugt? Brillenträger? Beim headbangen Mikrofon-in-Lautsprecherbox-Halter? Mikrofon onAxis oder leicht nach links oder rechts versetzt? (vor allem bei seitlichen Hochtönern, z.B. PS15)
    Wenn du alle Eventualitäten im Grundsetup als gegebene Tatsache einkalkulierst bleibt dir fast keine Energie in irgendeinem Bereich der für die Verständlichkeit eine Rolle spielt mehr übrig. Das ist Sache des Bandtönlers (falls es den gibt), auf solche Eigenheiten der Musiker gezielt einzugehen.

    Zitat von "marcoboy"

    Bei dem Verfahren zieht man üblicherweise alles mit raus was auch schlecht klingen würde, da diese Stellen auch meist immer zur Kopplung neigen.

    Hast du dir mal den Frequenzgang eines SM58 aus 120°-Richtung bei 1,5-2m Abstand zur Signalquelle angeschaut? In einem Hallraum mag das ja noch halbwegs stimmen, zum Glück arbeiten wir nicht in solchen - wenn auch manche Locations daran erinnern mögen.

  • schwebung zweier kohärenter Wellenfronten

    • audiobo
    • 29. Juni 2016 um 10:01

    Aaarrghh... natürlich... (Handvorkopfschlag) - manchmal sollte ich unrecherchierte Schnellschüsse durch falsche Erinnerungen doch lieber vermeiden :D.
    Ich hatte diesen Ultraschalllautsprecher vorm geistigen Auge und, ohne die genaue Arbeitsweise zu kennen, die Demodulation einfach per Tiefpassfilterung durch die Luft angenommen.

    Ist natürlich nicht so: http://digital.ub.uni-paderborn.de/hsmig/download…alFilename=true
    Hab's noch nicht durchgelesen, auf Seite 51 (bzw. pdf-S.54) gibt es allerdings eine Grafik, die es etwas anschaulich macht.

  • schwebung zweier kohärenter Wellenfronten

    • audiobo
    • 28. Juni 2016 um 22:56

    Im "1000Hz/1003Hz"-Beispiel schön zu sehen: in der resultierenden 3Hz-[nennen wir es "Welle] ist, wenn man etwas unscharf schaut (also mit einem "optischen LowPassFilter") an jeder Postion der Energiegehalt im positiven wie im negativen Bereich gleich gross. Müsste man daraus eine Resultierende ziehen, läge diese auf der 0-Linie - demzufolge entsteht keine 3Hz-Auslenkung bzw. 3Hz-Welle. Eine Welle definiert sich sich schliesslich durch abwechselnde positive und negative Auslenkung.

    edit: Quatsch entfernt

  • seltsame Klang-Abstimmungen von Monitoren neuester Bauart

    • audiobo
    • 28. Juni 2016 um 22:21
    Zitat von "billbo"

    Wie sollte ein 'Preset' für einen 15“/2“ Standardwedge dann aussehen? So, dass es für den halbhoch auf ein Case gebauten einsamen Single Wedge des Keyboarders auf einer gemauerten Open Air Bühne passt? Oder eher so, dass es für die Viererburg des Sängers auf einer dröhnigen Mehrzweckhallenbühne hinhaut?

    Flat, Halbraum, d.h. single auf resonanzfreiem Untergrund - alles andere sind Variablen, die sich durch Abstände etc. stetig in alle denkbaren Richtungen ändern.
    Ich persönlich mag ja Lautsprecher, bei denen man ab dem ersten Moment das Gefühl hat "Ja das funktioniert, damit kann man arbeiten." Es gibt Modelle, da komme ich in den meisten Umgebungen mit 3 Bändern aus, bei anderen denke ich, ich fahre gerade über irgendwelche Alpenpässe.

    Zitat von "billbo"

    Wofür habt ihr eigentlich die ganzen Knöpfe an euren schönen bunten Digitalspielzeugen?

    Nicht, um den Lautsprecher-/Controller-/Systemendstufenfabrikanten die Arbeit abzunehmen. Sondern um die Folgen durch örtlich gegebene Variablen möglichst gering zu halten.

    Welchen Sinn hat es, wenn ich im Pult eine Frequenz boosten muss, weil der Lautsprecher eine "Geschmacks-Mittensenke" vom Hersteller verordnet bekommen hat? Aber die Frage hast du selber ja schon beantwortet:

    Zitat von "billbo"

    insofern ist diese Diskussion eigentlich nicht sonderlich sinnvoll. Genau so wenig übrigens wie Badewannenabstimmungen von Lautsprecheranlagen für Livedarbietungen.

    Zitat von "billbo"

    Das alles ist und bleibt erfahrungsgestützte Handarbeit. Und zwar 'von Null'; jeden Tag und auf jeder Bühne für jede Position aufs Neue. Alles andere ist Murks, Faulheit oder Selbstbetrug;

    Da gebe ich dir und guma uneingeschränkt recht. Aber darum ging es auch nicht wirklich...

  • seltsame Klang-Abstimmungen von Monitoren neuester Bauart

    • audiobo
    • 26. Juni 2016 um 10:34

    Ich kann jetzt auch nur spekulieren: Ist das Mittenloch in dem Bereich, wo's pfeift wenn man den Korb zuhält? Vllt werden die Kisten ja auf Beatboxer abgestimmt... :D (Irgendwie hatte ich die Dinger anders in Erinnerung... das kommt davon wenn man's mehr im vorbei laufen beim Kollegen mitbekommt :| )

    Vllt. ist so eine Abstimmung aber auch angenehmer für Playbackwiedergabe oder, ganz andere Theorie, man geht davon aus dass die Musiker für ihr eigenes Signal noch ein InEar tragen, was den Monitor in Sachen "Verständlichkeit" deutlich entlastet und die potenzielle HiMid-Feedbackgefahr sinkt. Nur so als Gedankenexperiment...

  • I don't need that, 2.0

    • audiobo
    • 26. Juni 2016 um 10:27
    Zitat

    In solchen Fällen hat es sich für mich bewährt ein paar Mikros auf der Bühne zu platzieren

    auch wieder ein schönes Anwendungsbeispiel für einen Automatikmischer... dann ist auf dem Abhörweg nicht ganz so viel Bühnenkrach zu hören :wink:

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