Für mich ergibt sich eine wichtige Anpassung bereits bei dem Wechsel von (den, abgesehen von der Anzahl Bedienelemte, an sich sehr gleichen) QL- auf die CL-Pulte; letztere verfügen über das Feature des "DCA Rollout", also der Möglichkeit DCA-Gruppen als separate Layer öffnen zu können. So hat man bei wenig Fadern z.B. das Schlagzeug (bzw. Fell/Blech) oder die Keyboards zusammen mit wichtigen Einzelkanälen und den FX-Returns auf wenigen Fadern und kann sich sofort, ohne dass man sich vorher den entsprechenden Layer hätte merken müssen, die dazugehörigen Einzelkanäle aufrufen.
Man kann auf diese Weise sogar direkt in der Kanalzuganzeige Einfluss auf seine "DCA-User-Layer" nehmen, z.B. um überflüssige Kanäle aus der Gruppe heraus zu kicken.
In der Vorbereitung heisst das, dass man sich (wenn vorhanden) eine gehörige Anzahl Kanäle pro Gruppe vorbereiten kann und sich im Vorfeld nur die DCAs plus 3-4 Vocals sowie sonstige extrawichtige Kanäle (Mod/iPod/Delay/o.ä.) auf einen Userlayer legt.
Nach Bandaufbau/Patch schmeisst man die Kanäle, die zuviel sind einfach raus, indem man die DCA-Gruppe im Kanal oder dem extra Zuweisungsfenster (unter Channel Job) entfernt. Fettich.
Szenentechnisch legt man dann im Vorfeld 2 (oder mehr) Szenen an, für jede Band eine, mit allem drin. Was man aus dem ersten Soundcheck übertragen will kann man ja z.B. ganz klassisch per RecallSafe übernehmen und in die neue Szene überschreiben. Alternativ speichern und partiell importieren über USB-Stick.
Wer keine DCAs (und damit den DCA Rollout) nutzen möchte braucht dies nicht zu tun, die Möglichkeit sich normale Userlayer anzulegen bleibt nach wie vor gegeben.