- Farben mischen mit RGB-Kannen
- Stroboeffekt an einer Speichenfelge - in welche Richtung dreht es sich?
- Farben mischen mit RGB-Kannen
- Stroboeffekt an einer Speichenfelge - in welche Richtung dreht es sich?
Produktionen wie Aufsichtsratsitzung, HV/GV, etc. sind in der Regel auch weniger die Jobs dafür. Allerdings hat man stattdessen dort meist ein Konferenzsystem mit Prasidenten-Sprechstelle etc. am Start.
Es sind eher diese etwas chaotischen Sprach-Veranstaltungen mit mehreren Referenten gleichzeitig oder Diskussionsrunden, wo sich die Leute, auf engem Raum zusammen sitzend, öfters gegenseitig ins Wort fallen und man selber 30m entfernt sitzt, also praktisch nicht sieht, wer jetzt die Lippen bewegt.
Sowohl Kammfilter wie auch Feedback und Ambience hat man auf einmal schön im Griff, ohne sich ständig über seine eigene Reaktion ärgern zu müssen.
Hinzu kommen noch oft vertauschte Q&A-Mikros, falsche Ansagen vom Regisseur, wer jetzt auf die Bühne geht (böse wenn man jemanden hochzieht, der in Wahrheit vorm Nahfeld sitzt), u.s.w.
Also missen möchte ich es nicht mehr. ![]()
Ein ausprobieren dieser Arbeitsweise mit AMM zumindest möchte ich jedem einmal nahe legen, auch wenn es schon "immer ohne funktioniert hat". Autofahren kann man auch ohne ABS, ESD, Airbag, Spurassistent, Bremsassistent, Einparkhilfe, usw. Mischen kann man auch ohne PEQ, Premium-Dynamics, Super-Faltungshall und Tap-Delay.
Es ist halt ein Werkzeug, ein bisschen so wie der Akkuschrauber zum Handschraubenzieher steht. :wink:
MUSS aber nicht... ausserdem meilenweit offtopic
Zitat von "wora"ich sehe das eher als einen vorteil, weil ich mir damit eine feineinstellung nicht durch die veränderung der PEQs torpediere.
Was im postfade-Betrieb keine Rolle spielt - wenn ich in den Automatikmischer "hinein" regele, bin ich jederzeit in der Lage zu kontrollieren, was ich hören möchte, und zwar
Zitat von "wora"die feineinstellung, wie der mixer auf die einzelnen kanäle reagieren soll, kann man ja im AMM pro kanal vornehmen.
ohne dass ich in ein Menü wechseln müsste. Wenn man 8 Leute, die nie zu irgendeiner Probe o.ä. da waren, mit "mal eben schnell " aufgesetzten Headsets zeitgleich auf der Bühne als Diskussionsrunde plus spontanen Gastauftritt plus Q&A-Mikros im Publikumsbereich auf dem Pult anliegen hat, ist man meist froh um einen möglichst direkten Zugriff. Einfach dem aktuellen Redner ein kleines bisschen mehr Stoff geben oder den bekannten "Husterer" etwas runternehmen, wenn er gerade nichts sagt - einfaden ist eleganter, als etwas zu spät die Mute-Taste zu betätigen. Die Lautstärke insgesamt an die Umgebung angleichen geht immer noch mit einem DCA, lieber noch mit einer Subgruppe.
Ich habe auch nichts dagegen, wenn jemand lieber prefade arbeitet - aber die postfade-Option seitens des Herstellers nicht anzubieten, finde ich halt etwas unglücklich. Für mich wäre, wollte ich gerade etwas in der Grössenordnung kaufen, der AMM eigentlich ein (relativ starkes) Kaufargument, aber tatsächlich NUR mit einem möglichen postfade-Abgriff.
Soundcraft bewirbt übrigens, nach wohl zahlreichen User-Feedbacks zum Thema VI und Dugan, ihre VI3000 mit
ZitatAutomated microphone mixing - Post fade inserts provide an extra access point for inserts on every channel for use with external auto mic mixing systems.
- also der Möglichkeit des postfade-Inserts - etwas was selbst das olle 01V96 schon immer konnte... ![]()
Hab's jetzt auch gefunden.
Meiner Meinung nach ist der Abgriff ganz großer Käse.
In meinem Dunstkreis wird sehr viel mit Yamaha CL und QL und dem integrierten Dugan gearbeitet, immer postfade. Anders macht das, wenn die Kiste nicht sowieso unbedient in einer Ecke steht, keinen Sinn.
Als Pultbediener möchte ich jederzeit die Kontrolle darüber haben welches Signal wie stark in die Regulierungsfunktion des Automatikmischers eingreift.
Auch den Abgriff pre EQ finde ich sehr unschön, da ich in den Kanalzügen idR quelleneigene Symptome behandle, wie etwa Plopplaute oder Zischeln, die Mikrofon-an-Raum-Anpassung kommt kommt erst in der Subgruppe oder, bei solch Minipulten ohne Gruppe, im Master.
Gleiches gilt für die Dynamics.
(Edit: Korrektur der iPad-korrektur)
immer noch offtopic:
http://youtu.be/d8rEtVFz56A , ab Min 1:40... :wink:
Bis zum 24. sind's schließlich noch ein paar Tage ![]()
OT: ist eigentlich genau wie analog - den Output vom Mix patchst du auf den Effekt, im Input des Return-kanals ebenfalls entsprechend patchen. Zugriff auf den Effekt bekommst du sowohl über den Mix Bus wie den Kanalzug. Es gibt halt keine speziellen Effektsends.
Zitat von "fexlex"Für Bläser setze ich gerne den AMM ein, bin aber damit auch schon auf die Schnauze gefallen bei einer Konferenz.
Moderator redet, Gast hustet ( Channel muted ) und senkt somit das Level des Moderators.
Darum sollte man Automatikmischer immer Post-Fade einbinden - wenn die Schüssel keinen Postfade-Insert hat, ist der AMM quasi unnütz... (Habe das Qu erst einmal, vor längerer Zeit, benützt).
Was der Automatikmischer jetzt mit einem PEQ zu tun hat ist mir übrigens gerade schleierhaft... .?
Zitat von "RalpH_himself"Wenn ich das richtig im Kopf habe werden max. 93 dB(A) Stundenmittel im gesamten Publikumsbereich geduldet, also auch in der ersten Reihe.
An einem etwas grösseren Quartierfest mit der gleichen Bewilligung, aber 4500 Pax, hatten wir 6x 18" pro Seite. Damit war bei der Aussteuerungsanzeige am Mischpult gerade so "Stufe Gelb" erreicht bei den 93 dB.
Stundenmittel hat nichts mit der Peakanzeige am Pult zu tun. Auch eine 12/1-Box kann 110dBA LEQ machen, wenn man mit dem Kopf (bzw. Messmikrofon) direkt davor steht und das Ding nonstop im Limit läuft.
Des weiteren wird der bewertete Schalldruckpegel dBA durch die Anzahl der Basslautsprecher noch am wenigsten beeinflusst, bei 100Hz müsste der Schalldruck knapp 20dB lauter sein als bei 2kHz, um den gleichen Einfluss auf die Messung auszuüben.
Worum es bei größeren Lautsprechern geht (außer dem Maximalpegel) ist das Richtverhalten, durch welches man in die Lage versetzt wird einen mehr oder minder großen Bereich gleichmäßig zu beschallen. Z.B. mit Hilfe von Horn- oder Array-Systemen.
Vergesst für diese Art von Veranstaltung bitte mal die Dimensionierungsrechnung über die Basslautsprecher.
Ich würde vielmehr fragen: Muss überall etwas zu hören / zu verstehen sein? Gibt es Fest-relevante Moderation? Wie groß ist überhaupt die Bühne? (Optik und Akustik in Einklang bringen)
Ich würde mal vermuten, die Bühnenfläche ist so 6x4 bis 8x6m groß. Da würde ich für diese Art Veranstaltung vermutlich ein Doppelzwölfer Direktstrahler pro Seite plus Bass nach Gusto aufstellen, bei der kleineren Bühnenvariante evtl. auch nur 1x12". Jeweils natürlich über Kopfhöhe.
Die direkte Publikumsfläche für Interessierte vor der Bühne ist in etwa quadratisch zu sehen, mit der Bühnenbreite als Kantenlänge.
DAZU jedoch noch im Umlauf viele kleine 10"-12" - Kübel, damit man überall in wenig was hören kann - für die kleine Jaqueline die ihre Mama verloren hat, die Musik leise um etwas Stimmung zu bekommen, auch wenn die Leute noch nicht so "in Fahrt" sind, usw.
Besser wäre wohl noch ein Beyerdynamic M201 vs. Neumann KM185, da diese beiden Mikros schon recht gut übereinstimmen in Sachen Richtverhalten und Frequenzgang. Am besten ohne hörbaren Raum (Raumresonanzen, Reflektionen - am besten etwas Entfernung zum Boden halten) und Störgeräusche.
Den letzten Rest u.U. noch mit einem EQ angleichen.
Das würde den Unterschied praktisch auf die Resonanzauslegung durch Dynamisch/Condenser minimieren.
Würde ich ja gerne mal machen, leider mangelt es mir hier gerade nach dem Umzug an Möglichkeiten :?
Strom:
- eingelassene Steckdosen an den auf der Bühne üblicherweise notwendigen Positionen (Randbereich + Bühnenmitte, z.B. für Lesungen etc.)
- da ihr im Grenzgebiet seid: Schuko + T13 an allen Positionen (Bühne, FoH, Backstage) + Mehrfachsteckdosen beider Formate (die Adapterschlacht will keiner...)
- CEE16, 32
- natürlich separate RCD-Kreise
- für den Techniker SCHNELL zugänglicher Sicherungsschrank auf Bühnenseite
Raum/Flächen/Wege:
- wie niggles bereits schrieb: genug grosse Betriebsflächen sind extrem wichtig
- LoadIn/Out: auch bereits oben alles gesagt
- nach Möglichkeit einen Weg von FoH zur Bühne/Backstage, ohne durch das Publikum gehen zu müssen
- natürlich gilt das gleiche für Backstage-Bühne
- generell möglichst direkte Zugänge schaffen
Signalverkabelung:
- mind. 8x CAT zwischen Bühne-FoH plus weitere in Technikräume, Decke (Projektor)
- fest installiertes Analog-Muco
- RGBHV (auch für Audio nutzbar)
- Glasfaser schadet nicht
- mind. 2x XLR in jeden Technikraum
- Verkabelung für die Einbindung weiterer Räume (CAT + mind. 2x XLR)
- für jeden fest installierten Projektor ein gut zugängliches, sinnvoll plaziertes Anschlussfeld mit VGA, DVI, HDMI (PlugAndPlay) + RJ45 für CAT-Konverter
uuuund, ganz wichtig:
- Selbst wenn ihr denkt, ihr habt alles was man brauchen könnte: Baut einen vernünftig nutzbaren Kabelkanal ein... ![]()
Akustik:
- Grosszügig dimensionierter Absorber (Tieftonbereich nicht vergessen)
- Absorber/Diffusoren an den Wänden und - vor allem - an der Decke; immer vor allem die direkten Reflektionen beachten (Decke (Bühnenschall), Saalrückwand (Echo), Seitenwände (Klangfärbung/Kammfilter))
- Brandschutz und Reinigungsmöglichkeit bitte nicht vergessen (z.B. Deckensegel ablassbar an Stahlseilen)
Peripherie:
- Intercom !! Reicht, wenn es einfach ein Haustelefon ist. Positionen: Bühne, FoH, Backstage, Büro/Lager
- PA: Seeeehr gerne mit Center, von mir aus auch ein Mono-PA, bzw. Center gross und für Stereoeffekte 2 Schallauswurfkübel Links und Rechts
- Delay: Ja
- Nearfill: bestimmt
- eine Art SurroundBack-Lautsprecher - für VA mit Q&A bzw. Auftritt von der Saalrückseite oder als Effekt nutzbar ![]()
Welche PA genau hängt von den Hängepunkten ab, Hersteller würde ich auch nach Möglichkeit unter dem Aspekt von Zumietbarkeit bei Extrawünschen/Ersatz bei Ausfall, etc. auswählen. Wenn die Akustik gut ist, habt ihr eh schon gute Karten - auf jeden Fall ordentlich einmessen lassen. Und natürlich berücksichtigen, wie viel Schall auf die Bühne abgestrahlt wird.
- Kaffeemaschine ![]()
- Pult - nach Belieben, für Kleinkunst u.ä. fände ich auch ein QL1/QL5 plus 1-2 sehr gute Effekte spitze - alternativ finde ich das SD9 + FX hervorragend.
- ein kleiner JinglePlayer (evtl. einfach ein Windowstablet o.ä.) für Ansagen, Gongs, Hintergrundgedudel etc.
- dimmbare FoH-Beleuchtung, nicht reflektierend (Pultdisplays) montiert
Licht:
k.P. - aber Halogen-Frontlicht finde ich irgendwie immer noch am angenehmsten
Nein. Ein (seeeeehr und eher theoretisch) schlechtes Impulsverhalten bewirkt, dass beispielsweise 1 Sekunde nach Abschalten des Sinustons (in einer akustisch sehr trockenen Umgebung) die Membran des Mikrofons immer noch schwingt und eine Ausgangspannung produziert. Bzw. umgekehrt beim Einschalten des Tons mehrere Sekunden braucht um sich einzuschwingen und auf den richtigen Spannungswert zu kommen.
Ähnlich wie mit dem Gaspedal eines untermotorisierten KFZ... ![]()
Das Zauberwort für die grafische Darstellung lautet "Wasserfalldiagramm", findet man meist eher im Zusammenhang mit Lautsprechern.
Was mir zu dem Thema noch einfällt: Wenn Studioleute über Mikrofone ins schwärmen geraten, redet man auch meist ganz schnell über Bändchen und (Condenser-)Druckempfänger.
Tatsächlich scheinen beide Typen, z.B. als Hauptmikrofon richtig eingesetzt, eine irrsinnige Aura der Natürlichkeit auf der Abhöre zu kreieren. Ich vermute mal, dass dies darauf zurückzuführen ist dass bei beiden Mikrofontypen quasi "natürliche" (also nicht irgendwie umgeformte) Richtcharakteristiken zum Zuge kommen und das jeweilige Empfänger- mit dem dazu passenderen Wandlerprinzip kombiniert werden. Was wiederum dazu führt, dass der Hersteller nicht "tricksen" muss, um sein Ziel des linearen Frequenzganges zu erreichen. Und natürlich aufgrund der geringen Membranmasse...
[quote="Michael Dickreiter, Handbuch der Tonstudiotechnik, 6. Auflage, Kapitel 4.2.2, Seite 190"]Die Ausgangsspannung an den Klemmen einer Schwingspule oder eines Bändchens ist der Bewegungsgeschwindigkeit der Spule bzw. des Bändchens proportional, während die Spannung, die eine Kondensatorkapsel abgibt, zur Auslenkung der Membran proportional ist. Damit muss die mechanische Konstruktion, vor allem die Lage der Membranresonanz und die Bedämpfung der Membranschwingungen bzw. deren Verstärkung durch Resonanzen des konstruktiven Aufbaus für dynamische und Kondensatormikrofone verschieden gestaltet werden.
...
Dynamische Druckgradientenmikrofone hingegen erfahren eine mit der Frequenz ansteigende Krafteinwirkung; eine mit der Frequenz zunehmende Dämpfung würde die Ausgangsspannung zu gering werden lassen. Also wird die Membran tief abgestimmt; die Membranresonanz verstärkt die Bewegung im tiefen Bereich und nimmt mit der Frequenz ab, wieder entsteht eine frequenzunabhängige Ausgangsspannung. [/quote]
Zum Kondensatormikrofon schreibt er:
[quote="Michael Dickreiter, Handbuch der Tonstudiotechnik, 6. Auflage, Kapitel 4.2.2, Seite 180"]Da der Druckgradient bereits eine proportional zur Frequenz grösser werdende Antriebskraft darstellt, darf die Membran nicht wie beim Druckempfänger hoch abgestimmt sein. Sie soll im Übertragungsbereich nur eine frequenzunabhängig wirkende Reibungshemmung besitzen. Praktisch wird die Membranresonanz, die sich aus der Membranmasse und -rückstellkraft ergibt, in die Mitte des Frequenzbereichs gelegt, in dem das Mikrofon als Druckgradientenempfänger arbeiten soll. Die Resonanz wird durch die Luftreibung in den Vertiefungen und Durchbohrungen der Gegenelektrode so bedämpft, dass sie sich nicht mehr auswirkt.[/quote]
Ich wäre ja dafür sich an der Stelle nicht auf Frequenz- und Pegelverhalten festzulegen, sondern den Faktor "Impulstreue" mit zu berücksichtigen, also die annähernd ideale Übertragung in der Zeitebene.
Ein ausgedehnter Frequenzgang sagt ja z.B. nichts darüber aus, ob ein Impuls (Transient) originalgetreu übertragen wird, wenn dieser Frequenzgang mit Hilfe von Resonatoren (akustisch/elektrisch) zustande kommt.
In der Fotografie gibt es z.B. qualitativ unterschiedliche Objektive - diese unterscheiden sich (bei gleicher Grösse/Typ) in Glasqualität, -schliff und der Genauigkeit bei Ausrichtung der Linsen - das gute ist in der Lage jedes Detail auf den Punkt des Filmes/Chips zu lenken wo es hingehört, während ein schlechteres leicht streut und damit Unschärfe verursacht.
Unser Frequenzgang ist wiederum so etwas wie das Farbspektrum. Dieses lässt sich auch im nachhinein verbiegen um die "emotional" gewünschte Aussagekraft zu erreichen, wenn die Kamera jedoch ein unscharfes Bild liefert, bekommt man auf die Art aber noch lange kein scharfes, detailreiches Bild.
...und es gibt ja auch noch die Multichannels - bis zu 12x11 Kanäle auf einem 12er Faderblock, sehr übersichtliche Geschichte z.B. für Orchestergruppen, Effektkombinationen, etc.
Btw.:
Zitat von "Döner"Ah okay ja klar das macht schon Sinn mit den Angaben vom Hersteller, Jedoch muss man damit auch was anfangen können
Diese Angaben sind allerdings die absoluten Basics, wenn man die Akustik mit wenig Ahnung etwas in den Griff bekommen möchte - um ein Diagramm abzulesen braucht man noch nicht zu wissen, wie die Materialien/Konstruktionen tatsächlich funktionieren.
Zitat von "Döner"Also mein Ziel ist meinen Raum nicht zu "Töten" sondern ein Angenehmes und möglichst realistisches Arbeitsumfeld zu schaffen. Ohne Große Frequenzsummierungen oder Auslöschungen und die möglichst die bösen bösen low Frequencies in den griff zu bekommen
Gerade in diesem Zusammenhang ist das Frequenzverhalten deiner Absorber sehr wichtig - gerade im Tieftonbereich wird mit dem Moos nicht viel zu holen sein, genauso wenig wie mit Teppich oder Noppenschaumstoff - es sei denn, du pflanzt es auf eine grosse freischwingende Platte, deren Grösse/Gewicht und Wandabstand du dann allerdings berechnen müsstest.
Zum Thema Messungen: Wie willst du beurteilen können, in welchem Bereich der Raum bedämpft werden muss? Klar kann man einiges hören - gerade aber bei dem Unterschied Zeit zu Pegel bei bestimmten Frequenzen verschätzt man sich selbst als geübter Hörer sehr schnell (also langes Nachschwingen vs. zu hoher Pegel).
Wenn du übrigens mehr (realistisch verwertbare) Tipps hier bekommen möchtest, solltest du vielleicht noch etwas mehr Infos preisgeben, was überhaupt dein Ziel ist, also Musikraum, Regie, Hifi, etc., Grösse des Raumes, verwendete Lautsprecher usw.
Dämmung verringert die Schallausbreitung nach aussen (Stichwort Schallschutz) - einfachstes Beispiel: eine Betonmauer - je dicker, desto höher die Dämmung
Dämpfung beeinflusst das Schallfeld IM Raum, vermindert Reflektionen und Nachhall - Einfachstes Beispiel: Teppich, Schaumstoff, etc. - je dicker, desto niedriger die tiefste Absorptionsfrequenz, je grösser die Fläche, desto höher die Auswirkung (Verringerung) auf die Nachhallzeit
1. Sprichst du von Dämmung oder von DÄMPFUNG?
2. Professionelle Absorbermaterialien/-konstruktionen (Helmholtz-Resonatoren) kommen immer mit Angaben für den Absorptionsgrad pro Frequenzband (meist Oktavabstand) daher, i.d.R. grafisch dargestellt.
3. gemessen werden die Materialien i.d.R. in einer Hallkammer (rel. grosser Raum mit harten, stark reflektierenden Oberflächen und meist zusätzlich abgehängten Reflektoren zum Vermeiden von Flatterechos)
Zitat von "http://www.waves.com/1lib/pdf/soundgrid/emotion-lv1-mixer.pdf"Alles anzeigenChannel Parameters
Sets which channel parameters and plugins are within the scope of a scene. These settings apply equally to all selected channels
Name: Channel name
Preamp: Link, phase, 48v, preamp level
Input: Input source and I/O channel
AUX Sends: Aux send parameters (level, source, pan/balance, on/off
AUX/EFX: Send levels, on/off, pan, route
AUX/MON: Send levels, on/off, pan, route
Pan: All pan/balance/rotate controls
Route: Internal routing: group, matrix, links, mute groups. Sets channel direct outs
Mute: Change state
Fader: Change value
Plugins: Plugins (including assigned dynamics, Ed and filters processors) can be included or excluded from
the scope of the scene
Nutzen kann man z.B. mehrere Digigrid IOX (12x Mic/LineIn).
P.S.: Eine Wertung über die "Usability", gerade auch in Hinblick auf die Preisgestaltung, lasse ich einmal aussen vor - ist vllt ganz nett wenn man von dem Kram schon 2/3 in der Ecke herumliegen hat.
Das Prinzip ("unselbstständiger Freelancer") mag es hier geben, ich habe jedoch noch keinen Kollegen im VA-Bereich getroffen, der das so macht.
Von den Firmen heisst es dann beim "Erstkontakt" als Techniker auch meist "Du schreibst aber schon Rechnungen, oder?"
Schon nervig, das Ganze. Wenigstens versucht sich hier die Suva (in Zusammenarbeit mit der SVA) bei Gewerbeanmeldung "Einzelselbstständigkeit" in der Aufklärung, anstatt nur im Nachhinein zur Kasse zu bitten.