Ne, ein Freibrief soll das nun wirklich nicht sein - dummerweise leidet nur manchmal (oder auch öfter) der freiberuflich arbeitende Babysitter unter dem selben Dispo-Tetris wie du als Bandtönler. Und manchmal bleibt einem wirklich nicht genug Luft, sich die Kiste vorher 1-2 Stunden im Lager anzuschauen.
In meiner Welt, in der sich auch schon mal der Auftraggeber vom Rental unterscheidet, treffe ich tatsächlich meist erst vor Ort af die Gerätschaften. Wenn ich Glück habe sehe ich vorher mal 'ne Packliste... (und auf der letzten fehlte dann das Pult komplett... :D)
Beiträge von audiobo
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Ich sehe es ähnlich wie Gert und Guma:
Einerseits wird man ja genau dafür bezahlt (und bei den meisten üblichen Pulten ist es ja nicht so, dass man da aus dem Stand erst einmal keinen Ton heraus bekommt), zweitens hängt es stark mit dem Bookingverhalten der Firmen (oft zu kurzfristig und damit unbedacht) bzw. der "Jobgeilheit" (um jeden Preis das Konto füllen) seitens der Pultbetreuer zusammen.
Einen Schein wird es dafür nie geben, und selbst wenn, garantiert dieser erst einmal gar nichts! Solange der Pultbetreuer nicht vom Hersteller mitverkauft wird...
Um einmal auf den beliebten Autovergleich zurück zukommen: wer einen Führerschein hat, kann prinzipiell jeden PKW fahren - jedoch braucht's bei jedem Wagen Zeit zum kennenlernen, will mit diesem Rennen fahren, perfekt einparken, usw. - aber fahren geht immer... Und das ist idR unser Job. Das eine Mal besser, das andere pragmatischer.
Und ehrlich gesagt sehe ich mich lieber als entspannten Taxifahrer denn als gestressten Formel1-Pilot wenn ich mit fremden Autos unterwegs bin.
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Zitat von "billbo"
...Gewittersturm. Auf so was ist man in Spanien offenbar nicht automatisch immer gut vorbereitet...

Puh, bei uns (nähe Cannes) zieht's gerade nördlich drüber hinweg - dafür haben wir 33Grad - vor 17Uhr wird heute draußen nicht gearbeitet...

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Wenn die Lautsprecher in 'nem anderen Raum stehen ist das super... :wink:
Ernsthaft: haben wir tatsächlich im Theater (extrem trockene Akustik, Lautsprecher in der Decke) schon so gemacht, plus 2-3 Stützmikrofonen. Bei einer anderen Produktion wiederum war Vollabnahme angesagt. Man kann es also nie pauschalisieren...
(Btw.: Orchester und Dirigent können, je nachdem wer gerade da ist, in Bezug auf die Lautstärke ganz schön unterschiedliche Tagesformen haben - da ist man mitunter ganz froh über möglichst viele Eingriffsmöglichkeiten) -
Tatsächlich habe ich mir bei der Layerumschaltung auch des öfteren mal 1-2 zusätzliche Taster gewünscht - mehrere Taster gleichzeitig oder einen mehrfach drücken zu müssen fand ich schon immer Mist.
Zum Thema Beschriftung finde ich ehrlich gesagt alle bildschirmtastaturen (inkl. Ipad zu langsam), bei Yamaha geht doch diesbezüglich nach wie vor nichts über einen angeschlossenen PC mit Editor...
billbo: und wie lief's: konntest du die Existenz der SD10 erfolgreich verifizieren?

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Jaaaa, die Kunst und die Sprachverständlichkeit - hatte ich gestern auch wieder.
Generalprobe für eine OpenAirOper.
Dirigent in Vertretung des Musicals Directors wollte es beim Soundcheck möglichst gar nicht verstärkt haben (ein leichter klanglicher Unterschied war halt schon wahrnehmbar, wenn von vorne nach hinten durchläuft - leider kann ich hier gerade nicht aus dem vollen schöpfen).Naja, später mit Publikum und Sabotage-Restaurantbetrieb von der Seite wieder lauter gemacht und nur zufriedene Gesichter gesehen. Tatsächlich habe ich sogar den Nearfilllautsprecher direkt an der Bühne noch höher gezogen als einer der Organisatoren der anfangs vorne saß, sagte dass es hinten besser tönt als vorne.
Die Natürlichkeit zu wahren ist dabei die große Kunst, da hilft weder extreme Basspower noch überspitzte Hochtonwiedergabe (ganz fies: Resonanzen über 8kHz).
Und natürlich der richtige Umgang mit Haas...
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Festanstellungen System, für verschiedene Ausrichtungen mit entsprechenden Settings optimiert, wirft - unabhängig vom Lautsprechertyp - die Frage nach der Ansteuerung bzw. Bedienung auf. Wird es jedesmal von einem Techniker eingerichtet oder soll es "Hausmeisterkompatibel" sein?
Mir ist z.B. direkt ein aktuelles d&b System in den Sinn gekommen - über R1 frei konfigurierbar und per Touchscreen (oder auch WinTablet) irgendwo an die Wand genagelt zu bedienen.
Alternativ geht's schnell Richtung extra Bedienpanels, RS232, etc...
CA106 ist übrigens für Sprache schon ok, nicht umsonst wurden davon hunderte in diversen Messeaufbauten verwendet. Ordentliches Processing sollte eh obligatorisch sein...
GL16 ist ok, aber kein Allheilmittel. Man hat halt quasi keine horizontale Bündelung im Tiefmitteltonbereich durch die Säulenform.
Ohne Hallen- bzw. Bestuhlungsplan lässt sich halt auch keine echte Empfehlung aussprechen.
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Ich bitte euch - habt ihr etwa das "Wenn (Dante-Karte) - Dann (Clock falsch)" in Marcos imaginären Nebensatz nicht herauslesen können...?

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...weil die Tops passiv sind und die Endstufe dafür im Sub steckt.
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Zitat von "Karel Noon"
aber das wäre denen früher nicht passiert.....
dochdoch... Ich hatte mal einen Grafikfehler beim LS9 (glaube ich, vllt war es auch doch ein M7) vor etlichen Jahren. War aber nicht der Rede wert.
Interessant wäre diesbezüglich noch welche Firmware bei dir aufgespielt war...?
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Zitat von "wora"
das wäre sehr schade, denn normalerweise sollten sich die lautsprecher ja an den hörgewohnheiten orientieren, nicht anders herum

Willst du etwa demnächst über Handylautsprecher mischen?
scnr 
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1. Überlege dir einen schön hohen, fiktiven Betrag, der dem Aufwand gerecht wird und schreibe das Angebot
2. Suche dir möglichst wirkungsgradstarke Basslautsprecher mit möglichst geringem Transportgewicht - auf die unterste Oktave würde ich dank Residualtöne verzichten
3. suche dir einen Schlosser/Mechaniker
4. entwickle mit ihm ein Konzept für ein größeres Transportrad, dass von mehreren "Mensch"-Motoren angetrieben wird, stabil genug für die entsprechende Menge LSP, Amping und Batterie/dicke USV
5. Vergiss Punkt 2-4 wieder, nach Punkt 1 heißt es: "Tja, war ne schöne Idee..."P.S.: Der Buttkicker ist auch cool, 1500 Stück dürften den Händler dafür allerdings schnell in Verlegenheit bringen...

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Ich hatte mal die hier für meine SK-G3 besorgt: http://www.monacor.de/produkte/buehn…r/txs-10beltsw/
sind nicht besonders schick, machen aber viel Action mit
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Ein Kollege macht die Dinger hier: http://www.mic-pad.com/Willkommen.html
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Vor allem - Rider -
Zitat von "wuffwuff2003"(Bitte bekanntes Gerät nutzen)
bedeutet ja idR. vor allem
Zitatno Behringer
:twisted:
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1176 find ich auch gut an der Stelle. -
Für den Auftraggeber zählt aber nur das Ergebnis - Die Widrigkeiten (selbst wenn er sie sieht) sind ihm dabei prinzipiell egal.
Und wenn der Unterschied zwischen "vorbereitet" und "nicht vorbereitet" dann so aussieht, dass man noch locker und gut gelaunt mit den Jungs etwas länger im Catering hocken kann anstatt verzweifelt an 'nem Computer mit Schiebereglern irgendwelche Knöppe zu drücken, was außer dem Technikerkollegen vor Ort und vllt. 2-3 Unbeteiligten auch niemand sieht, hat sich das in dem ein oder anderen Fall schon gelohnt.
Es ist eigentlich ähnlich zu sehen wie mit Fortbildungen - als Selbstständiger bezahlt die mir auch kein Mensch, ich muss einfach so kalkulieren und schätzen dass es für mich einen Mehrwert bringt.
Die Summe aus allem lautet eigentlich: Ein guter Techniker ist gerne vorbereitet, kann aber auch, wenn es darauf ankommt, flexibel auf neue Situationen/Technik/etc. reagieren. Also ein Mischmasch aus Vorbereitung, Grundintelligenz und Erfahrung... :wink:
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Zitat von "thieloliver"
@ audiobo: Sag ich doch! Das kam aus den Pulten :wink:
Aso, es geht nur um die Illusionen - Ist da also auch Video noch mit drin? :wink:
(NEW... AWESOME... REWRITING THE RULES... now you can operate even bigger shows with less staff) -
Ach was, das waren bestimmt nur Suggestiv-Gerüche... Alles andere wäre illegal
