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Beiträge von audiobo

  • Physik von Stangensystemen vs. Pointsource in "günstig"

    • audiobo
    • 9. Dezember 2025 um 09:51

    Will man sich mit Säulenlautsprechern beschäftigen, muss man sich m.E.n. erst einmal zwingend mit Isobarendiagrammen auseinander setzen.

    Dazu mal ein paar Links zu ein paar Tests:

    Maui

    Bose L1 (leider fehlen hier die Bilder für die vertikale Coverage)

    d&b 16c/24c

    Syva

    K&F PIA

    (im Vergleich ein typischer kleiner Pointsource-LS: CA106

    Die Unterschiede, gerade auch in der horizontalen Ebene, sind doch erheblich und stützen auch meine bisherigen Erfahrungen mit einigen dieser Lautsprechern, besonders wenn es um Sprachbeschallungen mit Kugelheadsets bei kurzer Distanz geht.

    Die Maui z.B. funktioniert in dem Fall wirklich gar nicht, das gibt eine einzige Feedbackorgie im Mittenbereich.

    K&F PIA hingegen hat es innerhalb einer VA auf die Liste meiner Lieblingslautsprecher geschafft. Leider kaum verbreitet in meinem Umfeld.

    Auch die d&B24C finde ich in der freien Aufstellung nicht gut, klingt eher nasal und wenn man die horizontalen Winkel abläuft hört man wie sich seitlich die Auslöschungsfrequenzen verschieben (im Diagramm nicht so offensichtlich erkennbar vllt. aufgrund der Glättung). Es könnte z.B. sein, dass das Modell für die Montage vor einer Wand optimiert wurde.


    Und ja, wenn die höheren Frequenzen in der vertikalen von vielen Chassis produziert werden, sollten die optimalerweise alle über Kopfhöhe.

    Nahfeld ist natürlich auch schwierig, da es bei einem Array vor einem einzelnen Lautsprecher nie so klingt wie auf Entfernung, wo sich die Schallenergie der einzelnen Treiber optimal "mischt".

    Der Verteil liegt hier darin, dass man mit mehr Länge das Nahfeld weiter in den Raum bekommt, z.B. wenn Sprachverständlichkeit in halligen Umgebungen das primäre Ziel ist. Leider korreliert diese nicht immer mit der "bestklingensten Wiedergabe".

    Insofern ist die Wahl des Lautsprechers wieder einmal stark von der zu erledigenden Aufgabe abhängig.

  • Physik von Stangensystemen vs. Pointsource in "günstig"

    • audiobo
    • 9. Dezember 2025 um 08:57

    4Art

    Ich verstehe ehrlich gesagt die genaue Fragestellung nicht. Du stellst viele Einzelfragen, vermengt mit deinen bisherigen Wahrnehmungen und nicht sauber gegliedert. Die Überschrift impliziert, dass es dir um LowBudget-Systeme geht, die Physik an sich jedoch kennt erst mal kein Preisschild.

    Dazu kommt, dass mir auf Anhieb 4 verschiedene Wege einfallen einen Säulenlautsprecher zu konstruieren und da sind mögliche Cardioiddesigns noch gar nicht mit drin.

  • Allen & Heath SQ-5-6-7-Rack-SQ+ - Fragen, Tipps und Tricks

    • audiobo
    • 8. Dezember 2025 um 06:33

    guma  steffenr

    Könnt ihr für den Ego-Fight bitte einen „Bandsitter vs Pultsitter“-Thread suchen oder erstellen?

    Mit dem Thema hat das nichts mehr zu tun.

    Danke.

  • Allen & Heath SQ-5-6-7-Rack-SQ+ - Fragen, Tipps und Tricks

    • audiobo
    • 7. Dezember 2025 um 12:18

    Man kann ja auch sonst nichts internes (ausser OSC) auf die normalen Inputs routen, insofern bleibt an der Stelle „nicht vorgesehen“ oder „im Rahmen der technischen Möglichkeiten nicht umsetzbar“ Kaffeesatzleserei.

    Zumindest steht in diesem Fall offenbar niemand an der Ecke der einem erzählt es sei „nicht sinnvoll“.

    „I/O-Port-Kurzschluss“ wäre hingegen in den meisten Fällen eine recht üble potenzielle Fehlerquelle, bis hin zu digitalen Feedbacks.

  • Allen & Heath SQ-5-6-7-Rack-SQ+ - Fragen, Tipps und Tricks

    • audiobo
    • 7. Dezember 2025 um 01:06

    Für solche Spielereien brauchst du beim SQ nen Hardware-Loopback.

  • I don't need that, 2.0

    • audiobo
    • 3. Dezember 2025 um 09:17

    "Essen, trinken, kacken gehen, damit ich während der VA entspannt bin"

  • „Mein Arbeitsplatz“ Bilder von Locations, Stage, FOH, Lager, Werkstatt alles erlaubt.

    • audiobo
    • 2. Dezember 2025 um 09:28

    Hmm... Die "Surface Illumination" lässt sich in den Scenen speichern, diese lassen sich von extern triggern (z.B. per MIDI), dann braucht es nur noch einen DMX-MIDI-Converter...

    Aber ja - wäre schon eine sehr eigenartige Weise eine Dlive von einer SI Performer aus fernzusteuern...

  • Webseite zur einfachen Erstellung von Stageplots

    • audiobo
    • 28. November 2025 um 13:05

    Der Gedanke mit den Stativen kam eher durch Teller- vs. Galgenstativ.

    Dass ein Rider genauso wie diese Ideensammlung meist eh mehr eine Art Weihnachtswunschzettel darstellt ist das ja nicht grundsätzlich verkehrt.

    Ziel sollte es doch sein, mit möglichst wenig „Vergessern“ oder „Absprachenotwendigkeit“ eine übersichtliche Grundlage zu haben.

  • Webseite zur einfachen Erstellung von Stageplots

    • audiobo
    • 28. November 2025 um 10:32
    Zitat von Finelight

    Was würde euch noch fehlen?

    - Bezeichnungen an den Bühnenkanten: upstage, downstage, stage left, stage right

    sollte eigentlich klar sein, ist es aber immer wieder mal nicht.

    Gerade auf der Bühne sind ja auch gerne mal Neulinge, Azubis etc. unterwegs oder Musiker, die die Bezeichnungen nicht kennen.

    - Subcore-Felder für die Bühnenpositionen, in denen man die erforderliche Kanalanzahl eintragen kann. Damit man auf einen Blick sieht ob es reicht da eine 4er Leitung hinzuwerfen oder ob man das LK37 braucht. Schöne Bildchen von Instrumenten sind da teilweise recht aussageschwach und der ständige Abgleich mit der Channellist nervt mitunter.

    - 110V-Symbol, damit man weiss, wo der extra hinzu gemietete Trafo hin muss...

    - Anzahl & Art der Stative pro Position sollte noch ersichtlich sein

  • Behringer WING

    • audiobo
    • 27. November 2025 um 15:11
    Zitat von secluded

    ...DAS klingt irgendwie nach "Ups ! stimmt ja ! Da liegen ja noch Leitungen rum ! Laßt uns die mal benutzen !"

    ^^ ^^ ^^

    Eher nach: „wieso wollen wir den Leuten eigentlich vorschreiben in welcher Reihenfolge sie die verschiedenen Dynamics nutzen sollen?“

    😁

  • I don't need that, 2.0

    • audiobo
    • 13. November 2025 um 11:30
    Zitat von simonstpauli

    Und ich hole noch eine olle Kamelle aus der Hinterhand:

    Jürgen Drews hat die Problematik sehr früh erkannt und hat die Eigenheit entwickelt, seine Monitore in Richtung Publikum zu drehen und den Frontmix draufgeben zu lassen. Er selbst brauchte sie nicht, weil er wusste, was er singt. So sagte er jedenfalls.

    Merke: Immer noch ein paar Monitore bestellen, auch wenn die ganze Kapelle IEM verwendet ;)

  • Funkracks mit 4 Strecken - Aufbau

    • audiobo
    • 11. November 2025 um 10:52
    Zitat von JS-Sound

    Wie machst du das in den 3HE Cases mit den Anschlüssen?

    Wie oben geschrieben habe ich da das Problem, dass die Schubladen in der Regel so tief sind, dass ich nicht mehr an die Anschlüsse der Empfänger komme - daher eine Blende hinten drauf.

    Bei den nicht so tiefen Schubladen passt natürlich auch nicht so viel rein ;)

    Eine Möglichkeit ist Schublade über den Empfänger, dann kann man die halb rausschieben und kommt so an die Anschlüsse. Ist nicht meine Lieblingsvariante, aber schnell gemacht ohne viel Gebastel und bei einem Rack vertretbar.

    Blenden scheinen zwar sinnvoll (Zugang, weniger Abnutzung der fest verbauten Anschlüsse), ich bin aber kein Freund davon bei DryHire-Material, irgendwas ist immer (schlechter Kontakt, jemand hat doch mal intern herumgepfuscht, schlecht beschriftet, nicht alle Anschlüsse ausgeführt, usw.)

    Bei eigenem Material in einem bestimmten Einsatz ist das wiederum was anderes.

  • Warum macht Ihr (immer noch) Veranstaltungstechnik?

    • audiobo
    • 10. November 2025 um 19:25
    Zitat von Fux

    Aber das ist jetzt alles zu offtopic für den Thread.

    Nö wieso? Auch eine Weltuntergangsparty braucht Veranstaltungstechnik... Da könnte man es noch mal so richtig krachen lassen, ohne Rücksicht auf's Budget.

    In der Hinsicht ist das eine der wenigen Branchen mit Zukunftsperspektive.

    (*Sarkasmus off)

  • I don't need that, 2.0

    • audiobo
    • 6. November 2025 um 13:02

    Es bräuchte eher eine Zertifizierung für Leute, die ihr Dante-Netzwerk mit dem Internet verbinden...

    Aber schön wenn sich "Haushaltstechnikverständnis" (Netzwerk = WLAN = Internet) auch bei der Politik durchsetzt, dann funktioniert das mit dem gegenseitigen Verständnis vllt. irgendwann einmal...

  • Audio Interface für LINUX

    • audiobo
    • 4. November 2025 um 17:45

    Aus jüngsten Versuchen:

    Unter UbuntuStudio 24.04 LTS auf einem MacMini von 2012 werden Motu 828mk2 und mk3 Hybrid - jeweils per firewire angeschlossen - out-of-the-box als verwendbare Audiointerfaces erkannt.

    ffado-mixer (der CueMix-Ersatz) erkennt jedoch leider nur mk2. 896mk3 FW und 828 über USB bleiben leider komplett aussen vor.

    Läuft astrein mit Reaper und kann per QJack auch mit anderen Interfaces (z.B. Onboard) zusammenspielen. Klasse Latenz.

    Bummelt im Quasileerlauf (einfach ein wenig Audio durch routen) mit 13W Leistungsaufnahme vor sich hin.

    Leider fehlen mir aber wieder mal für den anvisierten Einsatz ein paar Möglichkeiten (vor allem wg dem fehlenden ffado Mixer für's mk3), weswegen ich doch wieder Monterey per OpenCore Patcher drauf gespielt habe.

    25.10 wollte ich noch probieren, irgendwie hakt es da aber bei der Installationsroutine.

    Momentan habe ich auch die Lust verloren.

  • Behringer WING

    • audiobo
    • 4. November 2025 um 13:02
    Zitat von funkbrother

    Würde man/könnte man dafür nicht sinnvoll mit Szenen arbeiten?

    Man kann den Vorteil der hohen Kanalanzahl nutzen und Standardshow/-Szenen erstellen, z.B. für Band, Musical oder Chor in denen dann immer genug von allem drin ist.

    Die Layer (z.B. Drums, Git&Keys., Bläser, Vocals) hat man sich dann strukturell schnell ins Hirn abgespeichert.

    Inputpatch machen und los mischen.

    Den letzten Layer als flexiblen "Showlayer" vorsehen, also mit den wichtigsten Signalen, DCAs o.ä.

  • Behringer WING

    • audiobo
    • 3. November 2025 um 17:45
    Zitat von lisa f.

    Es gibt etliche Pulte, die ausschließlich mit Custom Layern arbeiten. Für mich hat es im Kopf die Fadernummer von der Kanalnummer getrennt, weil ich mir jeden Kanal völlig frei legen kann.

    Wobei ich mittlerweile schon öfter mal froh war, wenn es irgendeine Form von fixer Zuweisung oder Input-"Spill" gab. Besonders wenn das Pult von anderen eingerichtet wurde.

    DCA-Spill erspart mir generell auch viel Layergebastel im Vergleich zu früher.

  • Ubiquiti Pro AV mit Dante

    • audiobo
    • 26. Oktober 2025 um 19:18
    Zitat von Marian Humann

    Hat kein EEE, oder ist abschaltbar, weiß ich nicht mehr genau

    beim GS105e abschaltbar, beim GS108e seltsamerweise nicht.

  • Wie viele PCs braucht man am FOH

    • audiobo
    • 26. Oktober 2025 um 09:40

    auch das ist von äusseren Bedingungen abhängig - z.B. Controlling: was ist evtl. auf VLANs aufgeteilt, wie viele Netzwerkport habe ich am Rechner, welche Subnetze usw.

    Audio: welche Auslastung habe ich wo? Was taugt meine Hardware? Wie hoch ist der failsafe-Anspruch? ...

    Im Theater konnte ich dank genug Zeit zum testen und einrichten alles auf einen Macmini reduzieren. Würde ich so im üblichen mobilen Einsatz vermutlich nicht machen - aber auch da mag ich das nicht pauschalisieren.

    Ein Beispiel - die Frage letztens von TomyN bzgl PlugIn zum Musik abspielen:

    Er sucht eine Möglichkeit für seinen SAC-WindowsPC. Auf einem Mac hingegen erstelle ich mir einfach ein aggregate device mit dem Treiber vom Audio Interface und z.B. der Blackhole Loopback-Software, schon kann ich mir das Audio vom Zuspielprogramm, z.B. Qlab durch die DAW laufen lassen - funktioniert in den meisten Fällen zuverlässig - aber auch nicht immer.

  • Wie viele PCs braucht man am FOH

    • audiobo
    • 26. Oktober 2025 um 07:04

    Pauschalisieren hilft eh nicht weiter.

    Wenn man den Platz wirklich braucht, dann gibt es den meistens auch.

    Wenn man hingegen einen Job macht, für den man früher ein fertig zusammengeschraubtes Rack mit einem MixWizard oben drin irgendwo hingeschoben hat, muss man sich schon die Frage gefallen lassen ob die 3 Extrabildschirme/Laptops jetzt wirklich nötig sind... (überspitzt ausgedrückt)

    Was mir aufgefallen ist (in Ergänzung zu dem was niggles weiter vorne sagte): Vor einigen Jahren gab es bei vielen Firmen Ansätze mit Rechnern (ala Macmini) und KVM-Switch/Multiview zu arbeiten, mittlerweile sieht man fast ausschliesslich Laptops. Und die dann oft noch ohne gescheite Ablage in 2 Ebenen, sondern irgendwie stumpf neben- und hintereinander. So, dass man meist nicht mal mehr Platz für eine Maus hat. Die (einzelnen) Laptops dafür teilweise in Koffern in denen auch ein kompletter Mikrofonsatz für eine Bandabnahme Platz hätte.

    So richtig stimmig finde ich das nicht. Irgendwie wird (zumindest in dem Bereich in dem ich tätig bin) mittlerweile offenbar alles den Argumenten "Flexibilität" und "DryHire-Tauglichkeit" untergeordnet.

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