Beiträge von audiobo
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Ja Wolfgang, ich weiß. Das gilt aber auch für Yamaha-Pulte. Es geht darum dass marcoboy mal wieder meint hier gegen ein Produkt argumentieren zu müssen, welches zugegebenermaßen nicht ganz dem heutigen Feature-Standard für Neugeräte entspricht, aber dennoch nicht zum alten Eisen gehört und, selbst ohne Zusatzspielerein, ein solides und bei fachgerechter Anwendung auch gut klingendes Tonsignal-Misch- und Verteilwerkzeug darstellt.
Da stehen sich Pultabhängig diese 2 Aussagen gegenüber:Zitat von "marcoboy"Weil es gewisse Dinge in den Pulten nicht gibt die an anderen Pulten aber Standard sind. Oder vielleicht nicht so gut arbeiten.
Zitat von "marcoboy"Vieleicht weil sie die selben Effekte benutzen wollen wie im Studio?
Der Zusatzkartenkram ist entweder für a) funktionelle Erweiterung (Digitalmulticoresysteme,-netzwerke, zuätzliche Analog I/O, Automatikmischeroption) oder b) klangliche Verfeinerung nach eigenem Geschmack bzw. mit bewährten/gewohnten Studiotools. Das gilt gleichermaßen für japanische wie auch englische oder sonstwo angesiedelte Hersteller von Tonmischgeräten.
Aus letzterem Grund hat guma an seiner SD8 ja auch immer noch ein PCM91 (oder mittlerweile ein neueres?) eingebunden. Das liegt bestimmt daran dass eine Digico ja viel schlechter klingt als eine SSL... :wink:
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Zitat von "marcoboy"
Oder man war kein Fan von dem SPX Kram.
Vom Digico-Hall bin ich auch kein Fan. Die Kompressoren der iLive treffen ebenfalls meinen Geschmack nicht immer so ganz, meistens dann wenn es um sehr schnelle Regelzeiten geht.
Zitat von "marcoboy"Vieleicht weil sie die selben Effekte benutzen wollen wie im Studio?
Warum soll es bei dem einen Pult andere Gründe geben die Waves-Option zu nutzen als bei anderen? (bei LS9 als Mängelausgleich, bei z.B. iLive als Sahnehäubchen nach eigenem Gusto)
Zitat von "marcoboy"Die Ausstattung ist bei Digico oder iLive schon recht Ordentlich.
Auch M7 und LS9 hatten schon Multiband-Kompressoren. Sind zwar auch nicht ganz einfach einzustellen (gerade beim LS9 ohne angeschlossenen Rechner) durch automatische Pegelanhebung bei Thresholdsenkung, machen aber im Live-Gefüge einen hervorragenden Job.
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Zitat von "marcoboy"
Warum man das Auslagern musste? Weil es gewisse Dinge in den Pulten nicht gibt die an anderen Pulten aber Standard sind. Oder vielleicht nicht so gut arbeiten.
Was wiederum zu der Frage führt: Weshalb gibt es die Waves-Option dann auch für "anerkannt gut klingende" Produkte wie iLive und Digico SD? -
Des tönt jetzt aber von der Wirkungsweise eher nach EFA...
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Newsletter bekommt er wohl, hat er ja geschrieben. Aber: "auf Verdacht" ist genauso scheisse wie "kannst du mal den Termin optionieren?" (das Wort an sich geht schon gar nicht). Entweder Buchung oder halt nicht, ich persönlich jedenfalls werde mir keine Termine mehr für "womöglich" freihalten.
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500. Mindestens. Auch wenn der nächste schon bei 50 Leuten mindestens 6 Q1 + QSubs und B2 verbaut.

Aber mal im Ernst: es ist ne 12"-2Wege- + 15"-Blubb-Box. Professioneller Standard, kein Hexenwerk. "Discopegel" kann alles mögliche sein, das hängt z.B. u.a. vom Jahrgang der Discobesucher ab.
Definiere dein Einsatzgebiet (interessanter als die Personenanzahl ist nämlich noch die zu beschallende Fläche) und lass dich von jemanden beraten der verschiedenes Zeug kennt und nix verkaufen will."Disco" mit ordentlich Remmidemmi würde ich damit vllt. auf 70qm Indoor bei einem Pärchen machen, genau wie mit den meisten anderen Kisten dieser Grössenordnung. Und dafür braucht´s kein d&b.
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Argh. was mir jetzt gerade erst wieder einfällt - ich hatte mal massive Einstreuungen in meinen 300ern als ich im Case einen Billig-Switch mit dem mitgelieferten Schaltnetzteil auf engstem Raum verbaut habe. Und es lag echt am Netzteil. Was für akustische Effekte das u.U. verursacht weiß ich nicht, hab´s auf der RF-Anzeige gesehen und direkt rausgeworfen.
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hast du mal mit Kopfhörer direkt am Empfänger abgehört?
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Ganz ehrlich? So wie´s gefällt...
In der "klassischen" E-Gitarre werden die Tonabnehmer (auch verschiedene Typen) elektrisch meist mit einem einfachen elektromechanischen Schalter zusammengelegt, meist 2 aber auch bis zu 3 Stück - eine gegenseitige Beeinflussung ist natürlich nicht ausgeschlossen bzw. gar erwünscht.
Um diese gegenseitige Beeinflussung zu minimieren könnte man nun mit Vorwiderständen arbeiten (aufgrund der hohen Impedanzen so im 100kOhm Bereich) oder sogar hinter jeden PU einen Impedanzwandler und dann letztendlich eine aktive Mischstufe einfügen.Der Entwickler wird ja wohl ein Ideal des zu erreichenden Klangbildes im Kopf haben, da muss man sich u.U. auch einfach mal herantasten.
Ergänzung: falls ihr die PUs noch nicht besorgt habt, es gibt auch aktive Modelle mit eingebautem Impedanzwandler. (z.B. von EMG)
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Ich muss kurz dazu sagen: für die Firma habe ich noch nicht gearbeitet (Anruf kam von einem Kollegen), kann auch nicht abschätzen ob es an Fehlplanung, Krankheitsfall oder spontaner Kundenkreativität liegt - wollte es daher eher wertfrei darstellen. Ich wünsche den Kollegen dass sie fündig werden, einfach wird es zweifelsohne nicht, wenn man im September spontan fähiges Personal für mehrere Tage Industrie-/Messejob sucht.
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ja ne, is klar... -
Gerade eben, der Gesprächsverlauf lief in etwa so: "wo bist du, was machst du?" - "Zürich" - "wann kommst du wieder hoch?" - "am 20. , warum?" - "wir brauchen jemanden in Frankfurt - quasi ab jetzt (Messe)" - "Aha, bis wann?" - (Hintergrundgetuschel) "23." - "Sorry, aber geht nicht, hab schon Jobs die Tage."
1-2 Tage hätte ich ja noch dazwischenschieben können, aber das ist schon krass.
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Zitat von "yamaha4711"
Auch ein Kindertheater möchte einen störungsfreien Betrieb und glaub mal, dass so manche Eltern ziemlich ungemütlich werden können...
Da habe ich (es geht übrigens ausschließlich um Hobby-Projekte ohne erwähnenswertes Budget) andere Erfahrungen gemacht - es kommt halt ein wenig auf die Vorgespräche an - "überhaupt kein Problem" ist halt eine andere Aussage als "Normalerweise braucht man dafür einen Techniker mehr, also 250,-/Tag zusätzlich und ab Showstart kann ich mich definitiv nicht darum kümmern". Dann gibt es auf einmal tatsächlich Eltern als ehrenamtliche Helfer die 2 Nachmittage lang üben die Headsets an- und abzulegen
.Zitat von "yamaha4711"...oder sind wir hier beim Wellensalat?
hmm, also in der Stadt ist es mir wesentlich häufiger passiert, dass plötzlich jemand dazwischen gefunkt hat (vor allem z.B. am Rheinufer, wenn auf einmal ein Partyboot vorbeifährt). Das Einrichten an sich ist ja dank Soundcheckmodus etc. bei der Streckenanzahl schnell gemacht. Vor allem mit den 700er Frequenzen braucht´s eher "Kollegen" im Umfeld damit einer stört.
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Es kommt ein wenig darauf an:
- was findet statt? Musical / Industrie-VA auf ernsthaften Niveau oder Kindertheater mit ehrenamtlichen Helfern...
- wo findet es statt? Irgendwo mitten in einer Großstadt / Messe oder auf einem Bauernhof irgendwo in der Pampa...
- wer ist noch dabei? Gibt es noch einen erfahrenen Bühnenhelfer der Luft dafür hat oder ist man auf sich allein gestellt...
- wie ist der Ablauf bzw. wie sehr wird der FoH-Techniker schon in seiner Haupttätogkeit beansprucht? Gibt es szenische Abläufe, wenn ja wie schnell sind die und wie viele Mikrofone gibt es max. Zeitgleich auf der Bühne?
Also bei Industrie-VA und 15x Wireless, womöglich ohne im Vorfeld konkret definiertem Ablaufplan, würde ich auf jeden Fall darauf bestehen. Wenn der Kunde sparen will soll er dies an anderer Stelle tun.
Und wenn es an der Position "Funktechnik" nicht viel zu tun gibt, kann sich der Kollege z.B. dem anderen, stiefmütterlich behandeltem Thema "Intercom" widmen.
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Zitat von "niggles"
Das zahlt immer die Kfz-Haftpflichtversicherung des Fahrzeughalters.
Eben. Und wenn dabei die eigene Gartenlaterne des Fahrzeughalters drauf geht, bleibt dieser bzw. seine Versicherung halt auf dem Schaden sitzen. Weil er seiner Sorgfaltspflicht nicht nachgekommen ist.
Und im gewerblichen Bereich wird das ganz ähnlich sein.Nur mal so zur Anregung:
Zitat von "BGV A1 §9"Der Unternehmer hat dafür zu sorgen, dass Unbefugte Betriebsteile nicht betreten, wenn dadurch eine Gefahr für Sicherheit und Gesundheit entsteht.
Zitat von "BGV C1 §7 Abs.1"Gegen das Herabfallen von Gegenständen auf Arbeitsplätze, Verkehrs- und
Szenenflächen müssen Schutzmaßnahmen getroffen sein.Zitat von "BGV C1 §23"Durch das Bereitstellen, Stapeln, Bewegen und Transportieren von Gegenständen und
Materialien dürfen Versicherte nicht gefährdet werden. -
Zitat von "hunterstudios"
Wenn ich auf einem Parkplatz an die Karre fahre, brauche ich ihm auch nicht zu erklären, dass er doof geparkt hat und den Schaden selbst über seine Vollkasko-Versicherung abwickeln soll.
Der Vergleich hinkt schon in sich. Wenn du es überhaupt vergleichen möchtest, dann so:
Passant stützt sich aus irgendeinem Grund (Schwindel, Stolpern, Radfahrer ausweichen) an einem fremden Auto ab - bei diesem war die Handbremse nicht angezogen (defekt, vergessen) und kein Gang eingelegt - Fahrzeug kommt ins Rollen, es wird abschüssig, Fahrzeug knallt gegen Laternenmast. Wer darf deiner Meinung nach nun die neue Laterne bezahlen?Zitat von "STVO §14 Abs. 2"Wer ein Fahrzeug führt, muss die nötigen Maßnahmen treffen, um Unfälle oder Verkehrsstörungen zu vermeiden, wenn das Fahrzeug verlassen wird. Kraftfahrzeuge sind auch gegen unbefugte Benutzung zu sichern.
Wenn dieser Gast sein Bier bei dir ins Pult geschüttet oder sein iPhone ins Display geworfen hätte, dann wäre es vergleichbar (und trotzdem evtl. noch von einem guten Anwalt zerpflückbar) gewesen. -
Zitat von "billbo"
Okay - auf den ersten Blick spricht das in gewisser Weise schon ein wenig dagegen...Gegen ein Endfire schon, aber was spricht gegen ein ordentlich in den Keller gebautes Basshorn mit Öffnung in den Raum...?

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Nach kurzem googlen (welche Location nennt sich schon "Dampfnudel"
) fand ich das Bild hier: http://www.google.ch/imgres?um=1&sa=N&hl=de&biw=1920&bih=989&tbm=isch&tbnid=60ikqAGQCWNGEM:&imgrefurl=http://www.daserlebnisjournal.de/content/eventkuppel-dampfnudel-das-rundum-erlebnis-1&docid=ee5NB-kxKYn1UM&imgurl=http://www.daserlebnisjournal.de/sites/default/files/images/event/gallery/aussenansicht_nacht_2_1.jpg&w=1843&h=1228&ei=7IghUuzROoeRhQfomICYCw&zoom=1&ved=1t:3588,r:1,s:0,i:82&iact=rc&page=1&tbnh=174&tbnw=243&start=0&ndsp=41&tx=94&ty=117#imgdii=60ikqAGQCWNGEM%3A%3Bht2MlayIX8_4DM%3B60ikqAGQCWNGEM%3A einigermassen aufschlussreich.Demnach sollte man die oberen Tops vermutlich besser ausschalten/leise drehen und ob Flugbässe an der Position die richtige Wahl für Partyalarm sind wage ich auch zu bezweifeln. Eine ordentliche Anzahl an Molton-qm auf dem Oberrang sollte recht hilfreich sein. Ansonsten erinnert mich das spontan an den "Rotunde"-Saal des Steigenberger Hotel Petersberg. War dann letztens doch etwas besser als erwartet.
Zitat von "wora"- 17m Raumhöhe
hmm... kommt mir bei den Bildern wieder mal etwas hochtrabend an - würde eher auf 12-13m tippen (es soll ja Leute geben, die vom Kellerboden bis zur Decke messen
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Zitat von "billbo"
Was würdest du denken?
"Warum war da keine Absperrung?"
Oder noch besser: Passant stolpert, fällt in den großen Zementeimer und verklagt dich (wenn er das dann noch kann, wenn nicht tut es der Staat) wegen unzureichender Baustellenabsicherung.
Haftpflicht des Gastes ist eine Möglichkeit, die andere wäre eine Geräteversicherung, sofern man eine abgeschlossen hat (und beim Anschaffungspreis einer SD9 sollte man doch ernsthaft darüber nachdenken).
Außerdem: Getränke und lose Geräte haben über Pultoberflächenhöhe nichts verloren - besonders wenn man im direkten Gästeumfeld ohne Absperrung mit seinem FoH steht. Was bei dir nur das Pult war hätte auch der Kopf eines Kindes oder kleinwüchsigen Menschen sein können. In meinen Augen ein sehr augenfälliges und vor allem wahrscheinliches Risiko.
Also: Selbst schuld
!!! Achtung. Dies ist vor allem meine persönliche Meinung und kann sich von der bunten Welt der Rechtsauslegung unterscheiden. !!!