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Beiträge von audiobo

  • Universal-Instrumentenmikro gesucht

    • audiobo
    • 29. Dezember 2011 um 09:04

    Wobei mir das mit dem Rauschen auch eher bei Aufnahmen bzw. bei der Abnahme recht leiser Quellen aufgefallen ist. Vornehmlich übrigens im Vergleich mit Sennheiser Stäbchen, welche sich da nach meiner bisherigen Erfahrung ziemlich vorbildlich verhalten (und dazu auch mehr Pegel haben, was wiederum weniger Gain am Preamp erfordert).

    Das sind aber auch keine Alltagssituationen und es war nie so dass es jetzt groß gestört hätte - je nachdem was man macht tut es allerdings gut seine Mikrofone diesbezüglich kategorisieren zu können ;)

    btw. und da mag ich mich jetzt auch mal outen: Ich habe mir dieses Jahr noch mal eben 4 Großmembraner auf Verdacht mitgenommen als ich zufällig im Musicstore war - Stückpreis 44 Euro. Und verdammt, die Dinger funktionieren. Im Vergleich mit einem TLM103 haben die sogar den Vorteil dass der Raum stärker ausgeblendet wird. Ein Bekannter hat dann auch mal die Tage eine (Laienmusiker-)aufnahme mit Banjo, Posaune und Gesang damit gemacht. Klar kann man bei einem 1000,- Mikro feinere Auflösung, weniger Rauschen etc. erwarten aber das grundsätzliche Klangverhalten der Instrumente wird ohne störende Artefakte übertragen und lässt sich problemlos angemessen filtern.
    Dafür hatte eines direkt am Anfang promt ein Feuchtigkeitsproblem nachdem ich das 3 Tage im Keller liegen hatte... :D

  • f.lux - kleines Programm, große Wirkung

    • audiobo
    • 28. Dezember 2011 um 04:24

    danke für den Tipp - das erspart mir neuerdings umständliches Menügeklicke am Bürobildschirm :)

  • Universal-Instrumentenmikro gesucht

    • audiobo
    • 28. Dezember 2011 um 04:07

    Ich habe schon bis zum Ende gelesen, danke für diese Unterstellung... :roll:

    Das relativiert trotzdem nicht meine Aussage zum Thema "Aus dem Bauch heraus". Und Klaus hat kein Wort von Stimmenabnahme geschrieben, dafür allerdings von "wochenlangen Direktvergleich" und "...konnte nichts besser..." suggeriert mir z.B. eher dass er tatsächlich mit den verschiedensten Quellen getestet hat. Andernfalls wäre es eine Aussage die eines Profis nicht würdig ist... (so abgedroschen dieser Satz jetzt auch klingen mag).

    Ich persönlich "glaube" ja auch, bei dem NT5 minimal mehr Grundrauschen zu vernehmen. Allerdings bin ich noch nie zu einem vernünftigen Direktvergleich (welchen man auch nicht zwischen Tür und Angel machen kann) gekommen weil ich hier keine KM184 herumliegen habe.

  • Universal-Instrumentenmikro gesucht

    • audiobo
    • 26. Dezember 2011 um 14:15

    guma: hast du mal ausprobiert ob die Kapseln des SC140 auf die NT5 passen... das sieht ja schon verdächtig aus... :D
    http://www.thomann.de/de/media_bdbviewer_AR_195305.html?image=8&small=1
    http://www.thomann.de/de/media_bdbviewer_AR_114506.html?image=0&small=1


    Zitat von "klauston"


    Beispiel:
    Ich würde mir nie KM184 kaufen, da ich die nicht für wirklich besser als die NT5 halte.
    Und das hab ich in einem Theater in einem wochenlangen Direktvergleich herausgefunden
    Das KM184 konnte nichts besser, was diesen höheren Preis rechtfertigen würde.


    Beim Thema Lagerung bei hoher Luftfeuchtigkeit zickt das NT5 etwas mehr rum. Wir haben unsere mal ein halben Tag lang trockenlegen müssen, als wir beim anschließen merkten, dass die unterschiedlich laut waren. Das war aber nichts wirklich schlimmes...

    Zitat von "LC2412"

    Das überrascht mich als eifrigen Verfechter des NT5 dennoch. Habe an Barchimes ein KM184 erlebt und hätte aus dem Bauch heraus gesagt, dass ein NT5 das so ohne EQ Kurbelei nicht hinbekommen hätte.


    "Aus dem Bauch heraus" ist irgendwie aber keine echte Vergleichsgrundlage und scheinbar ein Grundproblem unserer Branche wenn es um Qualitätsbeurteilung geht... ;)
    Oft geht der subjektive Eindruck mit der Erwartungshaltung einher - wenn man von einem Mikrofon erwartet dass es gut klingt tut es das auch, ein angeblich nicht ganz so gutes "muss" ja erst zum klingen gebracht werden.

  • Mischen um jeden Preis ?

    • audiobo
    • 20. Dezember 2011 um 07:54

    bei ziemlich jungen Leuten sehe ich da gar nicht mal soooo das Problem (außer bei den "mach´s noch billiger-Veranstaltern), denen werden eh viele Sachen erst mal nicht zugetraut. Erst bei Leuten mittleren Alters, die womöglich den Job schon 20 Jahre machen wird automatisch davon ausgegangen, dass diese auch eine ordentliche Portion Erfahrung mitbringen um das anständig durchzuziehen. Leider immer wieder mal eine Fehlannahme, bei einigen scheint Erfahrung durch Festgefahrenheit ersetzt worden zu sein.

  • technik bei kabarett ect.

    • audiobo
    • 20. Dezember 2011 um 07:40

    so wie immer...

    - Kommunikation
    - sozialer Umgang miteinander

    - sind die Leute freundlich helfe ich gerne und gebe ach schon mal ein paar Tipps für zukünftige Veranstaltungen mit auf den Weg (merke: dass jemand bekannt ist, bedeutet noch lange nicht dass er weiß was für die Techniker wichtig ist, damit diese ihren Job VERNÜNFTIG erledigen können - warum das so ist? Weil Agenturen nix auf die Kette kriegen und es ihnen sonst auch keiner sagt)

    - wenn sie asi werden (sehr beliebt bei mir der Kommentar "Ich weiß das ich mache das schon seit 30 Jahren...") gibt es einen passenden Kommentar und Dienst nach Vorschrift - bei unleserlichen oder unstimmigen Cue-Anweisungen kann das halt schon mal nach hinten losgehen. Da werde ich dann einfach zum professionellen Arschloch...

    Also, entweder wollen die Leute
    - MIT einem arbeiten oder
    - man rennt ihnen hinterher und macht trotzdem alles falsch oder
    - man macht entspannt seinen Job so gut es unter den Bedingungen geht, überlässt ansonsten den Idioten sich selber und geht danach entspannt nach Hause

    Wichtig ist eigentlich nur dass das Ganze für den Veranstalter (deinen Kunden) nachvollziehbar ist, d.h. zum Beispiel Technik einsetzen die nachweislich gut funktioniert oder auf Nachfragen was da gelaufen sei (was aber selten passiert) das Gekrakel unter die Nase halten und fragen was er/sie darauf zu erkennen glaubt... Aber dafür musst du deiner Sache halt sicher sein.

    Wir sind ja schließlich alle keine Heim-Zivis die den Leuten den Hintern abwischen müssen...
    Scheinbar kommen bei dir wohl öfter mal die unangenehmen Zeitgenossen vorbei.

  • Griffin Powermate USB-Controller

    • audiobo
    • 20. Dezember 2011 um 07:01

    hatte ich auch schon mal im Blick, ich dachte allerdings dass das Ding nur mit bestimmten Programmen überhaupt funktioniert... ? :-/

    Wie sauber läuft das Ding denn?


    P.S.: es gibt auch alternative Nutzungsmöglichkeiten... http://www.youtube.com/watch?v=MMR4KF1J3xw&feature=related :D

  • Display Ausfall Yamaha M7

    • audiobo
    • 20. Dezember 2011 um 06:58

    Ich habe immer noch ein altes Behringer 802A für Mainvoc und Kick dabei... ;)

    Aber ernsthaft: Das sind wohl in diesem Fall genau solche Kontaktprobleme die man früher auch hatte - nur es in diesem Fall nicht der Audiobus ("wieso hör ich denn jetzt schon wieder nix..."), Massekontakt vom Fader ("AAAAAAAHHHH, warum ist denn das so laut..."), die Mutegruppensteuerung ("Wer hat denn hier die Lichtorgel programmiert...?") oder Netzteilverkabelung (Epic Fail - 2 Netzteile und nur ein langes Spezialkabel zum Pult, welches dann hinüber ist)

    Wenn der Bildschirm ausfällt, was soll´s... Hauptsache die Faderbänke und die Potis spielen noch... Wenn Fader ausfallen kann ich entweder andere nehmen oder die Kiste per Remote und/oder Maus steuern (eine Digico SD lässt sich z.B. (zugegebenermaßen nicht ganz komfortabel) auch ohne Remote in sämtlichen Funktionen mit der Maus bedienen)

    Einziger Punkt wo wirklich gar nichts mehr geht ist eine defekte Engine, Netzteil oder, falls vorhanden, der Anschluss vom Digitalmulticore. Letzterer lässt sich bei der gehobeneren Klasse ganz einfach im Havariefall über einen 2. Anschluss am Pult umgehen. Es sei denn man benutzt das 2. Digicore schon für irgend etwas (s. ESC :D ) Alles eine Frage der Herangehensweise... Dass der gewachsene Dorfbeschaller, der mit dem Lötkolben aufgewachsen ist aber von Computern so viel Ahnung hat, dass er nicht mal emails verschicken kann, eine gewisse Digitalallergie aufweist ist natürlich verständlich.
    Außerdem muss ich in diesem Zusammenhang einfach mal ganz schwer bemängeln, dass die Verleiher es nicht schaffen ein einfaches blödes CAT5-Crosskabel mit ins Pultcase zu legen, am besten am Case angenietet. Oder einen WLAN-Router. Im Vergleich zur früheren Insertpeitsche ein absolut vernachlässigbare Investition...

  • Kurzer, galaktischer Frusttest...

    • audiobo
    • 20. Dezember 2011 um 06:16

    oder einen iPod Touch, welchen ich als Tool nicht mehr missen möchte - vor allem kann ich den ans Pult legen und mit meinem Handy trotzdem noch telefonieren... ;)

  • Allround Headset

    • audiobo
    • 15. Dezember 2011 um 00:52

    Ich persönlich kann desweiteren das Gain-before-Feedback-Argument nicht ohne weiteres stützen. Wir haben sogar schon beim Soundcheck für eine Automesse-PK die Nieren-Headsets (4088) abgewählt, da diese im Hochtonbereich (10-12k) je nach Kopfposition recht plötzlich lospfiffen, während die 4066 bei etwas besserer Sprachverständlichkeit (gleicher Pegel) clean und kontrollierbar blieben.
    Bei bewegten Mikrofonen kann man das GbF-Thema in Bezug auf die Richtcharakteristik leider nicht so pauschalisieren, das gilt eigentlich erst einmal nur für fest ausgerichtete Mikros. Was richtig ist, ist dass man weniger Raumanteile und/oder andere Sprecher/Darsteller mit aufnimmt allerdings wie gesagt auf Kosten der Klangqualität an sich.

  • Arbeitshandschuhe in Echtleder

    • audiobo
    • 14. Dezember 2011 um 14:47

    Definiere bitte "hinüber". Wird das Leder fest und brüchig oder gehen die Nähte auf? Um ersteres zu verhindern reibe ich meine Handschuhe direkt nach dem Kauf immer mit einem weichen Schuhwachs ein - funktioniert super. Das Paar welches ich letztes Jahr im November gekauft und unter anderem in Regen und Schnee verwendet habe, ist ist z.B. abgesehen von optischen Blessuren und auf der Oberseite durch Kletts etc. aufgerautes Stretch-Material immer noch einwandfrei nutzbar.

    Kosten übrigens bei meinem lokalen Händler gerade mal 17 Euros... ;)

  • Mischen um jeden Preis ?

    • audiobo
    • 9. Dezember 2011 um 13:09

    Wenn schon eine Zertifizierung, dann für Veranstaltungen und Locations. Diese dann auch direkt bundesweit und ganz fett aufgezogen, dass es für den einfachen Konzertgänger tatsächlich ein relevantes Gütesiegel darstellt. Nur dann hat man u.U. auch eine Handhabe gegen Tournulpen, da man als VA und Clubbetreiber auf die gebotene Qualität achten muss.

  • Mischen um jeden Preis ?

    • audiobo
    • 9. Dezember 2011 um 12:54
    Zitat von "wora"

    wir bräuchten also mal einen mischer-TÜV :D

    Verbraucherschutz für Konzertgänger? ;)

    Zitat von "skyworker"

    Nö - aber vielleicht mal eine fundierte Ausbildung?

    So was wie ein SAE-Diplom... :D

    Ganz ehrlich das ist doch alles Käse - in einem Bereich, in dem mit internationalen Acts zu tun hat wäre so etwas gar nicht möglich - oder wollt ihr einem mitreisenden Techniker verbieten seine Band zu mischen, weil er keinen deutschen Schein XY hat?
    Und wo wir beim Thema Kunst sind - darf ein Maler demnächst nur noch malen wenn er sich beim Pinselschwung an bestimmte Richtlinien hält? Und wo bleibt der Band-Tüv, der ab einer Timingabweichung Z die Musiker von der Bühne verbannt?

    Es gibt nur eine potenzielle Möglichkeit dass sich so etwas bereinigt: schlechte Kritiken, Regressforderungen und die Androhung, Location/Band in Zukunft zu meiden seitens der Gäste. D.h. dem Veranstalter muss ein schlechter Sound mehr Verlust einbringen als er sich mit dem billigeren Personal an Ausgaben spart - dies aber auch wissentlich. Wenn die Leute einfach nur wegbleiben registriert er seinen Fehler womöglich gar nicht. Bleibt die Frage wie man die Leute dazu animiert auch mal öffentlich auf die Kacke zu hauen.
    Wenn einem das Essen in einem Restaurant nicht schmeckt geht man ja auch nicht wieder da essen. Oder lässt das Essen sogar zurückgehen wenn es ganz schlimm ist. Aber bei Konzerten scheinen die Leute seltsamerweise eine gewisse Leidensfähigkeit zu besitzen.

  • Mischen um jeden Preis ?

    • audiobo
    • 7. Dezember 2011 um 10:29

    naja, auch der HipHop unterliegt halt einer gewissen Weiterentwicklung - ob man diese jetzt als positiv wahrnimmt sei mal dahingestellt. Es ist auch jedermanns gutes Recht solche Jobs abzulehnen und zu sagen "ist nicht mein Ding". Lieber, man schließt spezifische Sachen aus, als dass man sich ausschließlich und dauerhaft auf eine einzige so konzentriert dass man sonst nichts mehr wahrnimmt.

    Gruß Boris (der gerne mal guten HipHop mit witzigen Texten hört, aber noch Anfang des Jahres den Toursupport eines aufstrebenden "HipHop"-Stars abgelehnt hat, in der Angst nach 3 Tagen "Bitch"-Gelaber auszurasten und den Asis den Tourbus auseinanderzunehmen :D [P.S.: Nebenbei habe ich noch mit einem Haufen Kids zu tun die auf so etwas abfahren und deren soziales Verhalten wird dadurch definitiv nicht positiv gefördert])

  • Mischen um jeden Preis ?

    • audiobo
    • 7. Dezember 2011 um 02:13

    Ich habe jetzt erst einmal eine Weile über das Thema sinniert bevor ich mich in der Lage fühlte dazu etwas zu schreiben.

    Für gewöhnlich stehe ich halt in der Position des lokalen (Club-)Technikers (wenn auch nicht festangestellt) - d.h. ich habe von kleinen Poetry-Slams über irgendwelche orientalischen Kulturgeschichten oder Musical bis zum derbsten Metal alles mögliche vor der Nase. Und um ehrlich zu sein: ich weiß nicht was von alledem ich am besten mischen kann. Aber dafür weiß ich ein paar andere Dinge:

    1. Leute (z.B. Bandmischer) die sich nur mit einer Musikrichtung beschäftigen sind in dieser nicht zwangsläufig besser als Allroundmischer. Erst in einem Bereich, in dem es tatsächlich auf kleine Details ankommt (gerade z.B. bei der Studioarbeit wenn man mit Dingen wie Autotune als FX, Soundumkehrungen, Schnitttechnik etc. arbeitet) können diese ihren Vorteil des musikspezifischen Knowhows anwenden. Die Basics sollte jeder drauf haben - für die meisten Genres.

    2. Die angebotene Mischqualität ist maßgeblich von der Lernkurve des Tonmannes abhängig - wenn dieser keinen Bock hat sich mit etwas neuem zu beschäftigen, dann wird das auch nix geben. Dieser "Lern-Unwille" kann natürlich durchaus genrespezifisch ausfallen (s. Volksmusik- und HipHop-Kommentare)

    3. Bei einem Großteil der von mir abgelieferten Ergebnisse bin ich ungeachtet der Anmerkungen irgendwelcher Gäste oder Kollegen nach dem Konzert maximal mittelprächtig bis einigermaßen zufrieden. Der Grund liegt darin, dass a) ich als Lokaler natürlich keine vorab an die Songs angepasste Effektauswahl bieten kann, hier muss ich mich mit ein paar schnellen Anpassungen in Sachen Hallzeit/-Charakter und Delay während der ersten Songsekunden begnügen, b) ich keine Zeit beim evtl. vorhandenen Soundcheck hatte um mir den tatsächlichen Klang der angeschleppten Trommeln/Gitarren und deren Zusammenspiel anzuhören (hier wieder ein potenzieller Vorteil eines festen Bandmischers, der das Zeug täglich vor der Nase hat) und c) schon ein grundsätzlicher Kampf auf akustischer (Raum) bzw. elektroakustischer (Lautsprecher, unzureichend klingende FXe usw.) Ebene herrscht. Letzteres gilt natürlich für alle gleichermaßen.

    4. Dass gerade diese Abwechslung den Job für mich interessant und spannend macht. Und ich beispielsweise bei der Autofahrt fast nie die Musikrichtung höre, mit der ich gerade die meisten Jobs habe. Außer ich will mir etwas ganz bewusst als Lehrmaterial anhören.

    Zitat von "guma"

    Allerdings handelt es sich bei den zwei Läden, in denen ich "Erlebnisse" hatte, jeweils um Betriebe, die sich in der letzten Zeit erheblich vergrößert haben, sodaß man da zwangsweise unterschiedlichere Sachen hinein buchen muß, damit genug Umsatz statt findet.


    Das klingt so, als wenn diese Betriebe vorher recht spezialisiert waren und damit natürlich auch das Weltbild der angestellten Techniker, die nun plötzlich alles mischen müssen aber nie die entsprechende Erfahrung sammeln konnten.

    Im übrigen bin ich persönlich auch generell ein Fan von Jobrotation um Betriebsblindheit und übermäßige Routine zu vermeiden, solange die Wechsel nicht zu oft/schnell und mit zu großen Sprüngen stattfinden. Und in dieser Branche hat man scheinbar oft entweder überlastete Allrounder, die alles gleichzeitig versuchen unter einen Hut zu bekommen (System, FoH, TL, womöglich auch noch Trucking und Dispo) oder durch über Jahre fehlende Lernanforderung festgefahrene Techniker, die den Fader Nr1 hochschieben, weil sie schon immer Fader Nr1 hochgeschoben haben. Kann passen - muss aber nicht. Beides ist für´n Ar...

    Ich für meinen Teil bin froh über jede Herausforderung an der ich wachsen und mein Wissen erweitern kann. Ein paar Sachen möchte ich anschließend vielleicht nicht mehr oder nur sehr selten machen (ich sag nur Apres-Ski-, Malle- und Schlagerpartys... :D ) aber die dabei gesammelte Erfahrung kann einem keiner nehmen.

  • 01V96 Killer angekündigt ;-)

    • audiobo
    • 3. Dezember 2011 um 14:32

    Das ist ja ein sogenanntes E Ink-Display... das Problem ist die Trägheit der Anzeige, das reicht nicht für Gainreduction, etc. Allerdings gibt es sowohl Entwicklungen in Richtung Farbe, sowie schnellere Bildumschaltung.

  • 01V96 Killer angekündigt ;-)

    • audiobo
    • 2. Dezember 2011 um 07:17

    Hehe... so unterschiedlich können Geschmäcker sein. Ich hätte wiederum kein Problem wenn bei manchen HighTech-Pulten wieder Monochrom-Displays eingeführt würden. Denn eines muss man den alten LCDs lassen - die blenden nicht so bei Dunkelheit und sind auch bei sehr hellem Umfeld oft noch einigermaßen gut ablesbar, ohne dass man an der Helligkeit herumschrauben müsste. Wobei ich ja dazu sagen muss, das Apple Retina-Display zum Beispiel (kenne jetzt keine anderen bewusst) mit Helligkeitsanpassung ist in der Hinsicht auch schon klasse. Was man von vielen Bildschirmen aber nicht behaupten kann...
    Bin ja mal gespannt wann die ersten Echtzeit-E-Ink-Farbdisplays herauskommen :D

  • Neues Analogpult gesucht

    • audiobo
    • 1. Dezember 2011 um 17:23

    Mich beschleicht das Gefühl, dass es hier mittlerweile ein wenig topfig klingt... :D ;)

  • schwarze schuko-bühnen-strom-verteiler

    • audiobo
    • 27. November 2011 um 14:41
    Zitat von "Loloverde"

    Und das blau ist noch dezent genug, daß es auf der Bühne nicht auffällt.

    Mittlerweile hätte ich gerne neongelbe Klappdeckel, damit auch blinde Musiker die direkt finden - neben dem Kabelsalat, den einige mit ihren Tretminen fabrizieren fällt das auch nicht negativ auf. Bei Gala und Industrie wirft da sowieso immer noch einer `nen Moltonfetzen drüber.

  • Rammstein

    • audiobo
    • 26. November 2011 um 15:13

    Das gehört wohl eher in ein Veranstalterforum... also belassen wir es am besten bei "Tourproduktion in Koorperation mit dem VA".

    Fakt ist, es hat nicht der Techniker zu entscheiden: Der darf rummaulen, seinen Rechnungssatz erhöhen und sich auf´s Arbeitszeitenschutzgesetz berufend früher verschwinden, in der Gefahr danach nie mehr gebucht zu werden.
    Die Planung der Tourproduktion hat dafür Sorge zu tragen, dass alle Spielzeiten eingehalten werden können. Die Planung der Tourproduktion hat in Absprache mit den Künstlern und Designern dafür zu sorgen, dass die Leute mit dem Gefühl nach Hause gehen können, etwas einmaliges erlebt und ihr Ticket gut investiert zu haben. Schließlich sollen diese bei der nächsten Tour wieder Tickets kaufen. Wenn das z.B. bedeutet dass die Zuschauer keine Technik sehen dürfen, dann muss dafür eine Lösung her, wie z.B. ein Vorhang, hinter dem (für die Besucher unsichtbar) weggerockt werden kann. Bei komplexen Bühnenkonstruktionen (z.B. 360°) kann das natürlich mitunter recht schwierig und aufwendig werden. Auch weil dadurch u.U. wieder neue Sicherheitsberechnungen fällig wären.

    Kommen wir zu den Besuchern: Natürlich gibt es einige (da zähle ich mich auch zu) die es bei so einer Nummer schade finden wenn man direkt nach dem letzten Song alle technischen Installationen in vollem Brettlicht zu sehen bekommt - aber wenn wir mal ehrlich sind, ist das dem Großteil der Besucher sch...egal, die wollen nur schnell zum Auto und kaufen sich so oder so zur nächsten Tour wieder eine Karte. Also sieht man auch keine Notwendigkeit für einen solchen Extraaufwand.

    Deswegen findet die ganze Diskussion genaugenommen im falschen Forum statt...

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