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  2. audiobo

Beiträge von audiobo

  • 500 Euro Selbstbau-Top ab 150Hz, laut!!

    • audiobo
    • 29. Januar 2010 um 06:36
    Zitat von "tamtürk müslümanlar"

    Was für Hörner und welche Bestückung, 1 x 12,...

    Zitat von "philipp altemhofer"

    Nun hab ich noch keinen Plan welche Tops es werden sollen, darum bitte ich euch um Hilfe!


    Erfahrungsaustausch und Hilfsbereitschaft ist die eigentliche Existenzberechtigung eines solchen Forums.

    Zitat von "tamtürk müslümanlar"

    Wenn du willst das dir ordentlich geholfen wird, dann solltest du deine Beiträge genau definieren.

    Zitat von "philipp altemhofer"

    Trennung wird vorraussichtlich bei 150Hz sein. Pegelmäßig müssen sie nicht ganz an die Bässe heranreichen...(6 Bass-Hörner, ich gehe mal von dem hier öfter erwähnten Bastel-Horn aus)

    Zitat von "philipp altemhofer"

    500 Euro Selbstbau-Top ab 150Hz, laut!!

    Gut, laut ist natürlich relativ, sondert aber direkt schon mal die Jungs aus, die bei 150Hz-Top an 10"/1"-Kombinationen denken.

    Zitat von "tamtürk müslümanlar"

    ...und dabei überhaupt keine Ahnung davon haben, worum es geht.

    Zitat von "philipp altemhofer"

    ...für elektronische Musik.


    Für den erfahrenen Pappenumschrauber ist das schon einiges an Information, vor allem um zu wissen, dass es von den Kosten verdammt knapp bemessen ist. Ob die Vorschläge dann geschmacklich passen ist wieder eine andere Frage, aber darüber kann man ja sprechen und dem Threadstarter empfehlen, sich entsprechende/ähnliche Konstrukte vorher mal in einer Fertigversion anzuhören.

    Da ich mich auf dem Selbstbaumarkt nicht gut genug auskenne (auch wenn ich selber schon ein paar Sachen gebaut habe, die für mich passen) werde ich hier nun die Klappe halten und weiter im Hintergrund mitlesen. Das würde ich dir, mein lieber Tamtürk, auch mal raten und zwar nicht nur in diesem Thread - Nach Dieter Nuhr: Man kann eine Meinung haben, man muss nicht.

    P.S.: Wenn es die Bastel-Hörner (oder welche in vergleichbarer Grösse)sind, dürfte m.M.n. eine vernünftige Doppel-12er mit ordentlichem Hochtöner Konstruktion die Wahl der Waffe sein. Horn brauchst du auf Entfernung und das geben die Bässe (bei 3 pro Seite) ja schon nicht her. Dafür brauchen die 12er ja nicht nicht den Megahub, wenn die Trennung bei 150Hz erfolgt, lieber auf den Wirkungsgrad achten. Andererseits werden die Dinger flexibler, je tiefer sie auch können - wie das halt immer so ist.
    BTW.: Wolltest du aktiv oder passiv trennen? Aktiv geht normalerweise noch einen Tick lauter und du bist etwas freier bei der Wahl der Lautsprecher-Komponenten, wenn du Passivweichen nicht selber entwickeln kannst.

  • ilive-T Probleme und Fehlersuche

    • audiobo
    • 25. Januar 2010 um 08:20

    ach sorry wg. der Wortwahl, gemeint war der "EIN" (Equivalent Input Noise) - bei maximum Gain (ca. 60dB) liegt das Rauschen dann so bei -62 dB. Laut Datenblättern.

  • ilive-T Probleme und Fehlersuche

    • audiobo
    • 24. Januar 2010 um 23:31

    Macht nix ;)

    Ich habe mir gerade mal den Spass gegönnt und mir die Daten von M7, PM5D, PM5D-RH und iLive-irgendwas angeschaut: Alle geben beim MicPre einen Rauschabstand von ca. 128dB an, bei Yamaha war zusätzlich noch der Rauschpegel bei max. Gain und bei min. Gain.

    Im grossen und ganzen entsprechen die Werte auch dem Eingangsrauschen analoger Pulte, allerdings fehlen überall Angaben für den mittleren Regelbereich (besagte ca. 30-35dB Verstärkung) und da tun sich halt die Unterschiede auf, wie man bei den Yamahas schön anhand der verschiedenen Rauschstufen hören kann - mit einem linear ansteigenden Noisefloor hat das nichts zu tun.

  • ilive-T Probleme und Fehlersuche

    • audiobo
    • 24. Januar 2010 um 23:06
    Zitat von "audiobo"

    auch die M7 lässt sich nicht bei laufendem Signal unhörbar "gainen".

  • ilive-T Probleme und Fehlersuche

    • audiobo
    • 24. Januar 2010 um 22:32

    Nachdem ich zum Thema iLive immer nur mitgelesen habe, da mir in meinem Umfeld bisher jeglicher Kontakt mit dem Pult fehlte: Hat einer die Intensität des Rauschens mal mit einer M7 verglichen? Diese ist ja, verglichen mit hochwertigeren Pulten, in Sachen Preamp-Rauschen auch kein Leisetreter. Mich würde es nicht wundern, wenn in der T-serie eine ähnliche Technologie verbaut wird, denn bei dem P/L-Verhältnis finde ich es vermessen, absolute Stat-Of -The-Art-Technologie zu erwarten.

    Eine schrittweise Regelung muss nicht unbedingt auf Widerstandnetzwerke schliessen lassen - auch die M7 lässt sich nicht bei laufendem Signal unhörbar "gainen". Es wäre halt schön zu wissen, welche Art von Preamp hier verwendet wird.

    Deshalb auch hier nochmal der Link aus dem M7-Thread: http://www.adt-audio.de/ProAudio_White…ummierer_2.html (Herkömmliche Verfahren zur Speicherung und Reproduktion von Einstellungen analoger Geräte) finde ich, ist schon mal ein brauchbarer Ansatzpunkt für Spekulationen :)

  • iLive-T und Echtzeit-Effekte (Plugins)

    • audiobo
    • 21. Januar 2010 um 19:44
    Zitat von "Wurst Werner"

    RME Madiface is super. Bis auf die behinderte Expressbus Karte bei Laptops, die sich nicht verriegeln lässt.

    Ich habe gehört, die offizielle Empfehlung von RME zu dem Thema lautet, die Karte mit Gaffa am Laptop zu fixieren. :D

  • Audix D6 warum manchmal druckvoll und manchmal nur luft

    • audiobo
    • 20. Januar 2010 um 21:58
    Zitat von "guma"

    Was ich übrigens wirklich kaum glauben kann, ist ein "Bassdrummikrosterben" allein durch intensive Nutzung.

    Ich glaube zwar auch nicht, dass ein für die Anwendung vorgesehenes Mikro irgendwann den Gerist aufgibt, aber mir ist auf jeden Fall an der BD innerhalb eines Abends ein Gesangsmikrofon weggestorben. Zum Glück erst recht spät und die letzte Band (war alles Metal mit unangekündigter Double-BD) hat dann eh nur eine BD mit Doppelpedal gespielt :)

    Allerdings erzähle ich nicht welches Gesangsmikro es war, nur so viel - ich habe nicht darum getrauert :D

  • iLive-T und Echtzeit-Effekte (Plugins)

    • audiobo
    • 20. Januar 2010 um 21:41

    zu 1. Ich denke mal, die Madi-Schnittstelle an sich wird keine relevanten Latenzen produzieren, vllt. 2-3 Samples oder so. Bei einer solchen Nummer ist prinzipiell der Rechner und das verwendete Interface der Knackpunkt - und genau dürftest du mit dem Madiface sehr weit vorne liegen :D.

    Ich kann mit meinem T60 (1,83GHz DualCore) mit Digiface ganz locker bei 64Samples Latenz (1,5ms bei 44,1kHz) + AD/DA-Wandlung und ein paar netten PlugIns mit der Klampfe zocken, ohne mich irgendwie durch Latenzen gestört zu fühlen, was normalerweise immer sehr schnell der Fall war.

    Bei den PlugIns gibt es grosse Unterschiede in der Latenz. Viele haben so 3-4 Samples Durchlaufzeit, Vorsicht ist prinzipiell geboten bei solchen Sachen wie Phasenlinearen EQs, Pitchshifter und Oversampling-Algorithmen ("Oversampling", "High Quality", etc.)


    2. Es gibt div. VST-Standalone-Programme für Win, schau mal bei kvraudio.com

    3. Ausprobieren ;)

  • Presonus StudioLive 16.4.2

    • audiobo
    • 20. Januar 2010 um 21:27

    Für mich hört sich der Fehler nach einem typischen Flachbandkabel-Problem an - Beleuchtung geht, Content fehlt. Da gab´s schon schon ganz andere mit gleichem Problem, auch zu Analogzeiten (und auch da gab es Ausreisser und Hersteller, bei denen man das von vornherein einkalkulieren musste, was aber am Kauf trotzdem wenig Leute gehindert hat - für die Werkstatt oft nur eine Sache von 10-15min. und etwas Heisskleber/Kabelbinder)

  • M7cl absturz

    • audiobo
    • 20. Januar 2010 um 21:19

    Interessant zu diesem Thema ein Textabschnitt von der Seite adt-audio.de:

    Zitat

    Bei Resetanlagen benötigt man anstelle des Potentiometers einen fernsteuerbaren Regler. Dies kann entweder ein VCA mit den erforderlichen Zusatzkomponenten sein oder ein multiplizierender DA Wandler. Der multiplizierende DA Wandler (MDAC) ist eine Art elektronische gesteuert Stufenschalter für analoge Signale. Nachteilig bei MDAC's ist, dass eine kontinuierliche Regelung nicht möglich ist. Regelvorgänge entstehen durch das Durchlaufen vieler Stufen. Da bei jedem Schaltvorgang Störgeräusche auftreten, die auch bei in diese Richtung optimierten MDAC's vorhanden sind, ist die Regelung problematisch. Im Vergleich zu einem optimal integrierten VCA ist die Dynamik eines MDAC's etwas geringer. Da die Umschaltung durch Feldeffekt-Transistoren (FET) realisiert wird, ergeben sich allerdings einige klangliche Nachteile und mögliche TIM-Verzerrungen.

    Nachzulesen hier, ab Herkömmliche Verfahren zur Speicherung und Reproduktion von Einstellungen analoger Geräte: http://www.adt-audio.de/ProAudio_White…ummierer_2.html

    Die MicPres vom M7/LS9 scheinen ja ähnlich konstruiert zu sein.

  • Kleinmixer mit PC fernsteuern?

    • audiobo
    • 18. Januar 2010 um 07:59
    Zitat von "falk schneider"

    müsste ja im Prinzip "nur" eine Hardwareschnittstelle sein, ganz ohne Knöpfchen und Regler.

    Naja, leider bestimmt nicht nur die Anzahl "teurer" Hardwareelemente den Preis sondern vor allem die Absatzrate - und da liegt das 01V96 ganz weit vorne. Ich wage mal die Behauptung, dass die Kiste DER Goldesel der letzten Jahre für YamahaProAudio war - jede Verleihbude hat mindestens 1 davon, viele kleine bis mittelgrosse Studio (und wenn nur als Submixer), div. Installationen, Bands usw.
    Entsprechend leistungsfähige "Blackboxen" sind eher eine ganze Ecke teurer, dafür aber meist auch noch flexibler (z.B. Yamaha DME), da für speziellere Anwendungen.

    Eine Möglichkeit für dich wäre ein Audio-Interface wie das Motu 828MKIII (2MicIn) oder 896MKIII (8MicIn, auf die DSP-Leistung achten, die ist doch recht eingeschränkt bei Motu), Metric Halo (da bist du aber preislich schon wieder in der gleichen Liga oder teurer) und vllt. ähnliche, die mir nicht bekannt sind.

    Wenn du zu den wagemutigeren Menschen gehörst, kannst du dir auch ein einfaches Audiointerface holen und Softwaremässig im Rechner mischen - je nachdem wie wichtig das Thema Latenz für dich und deine Anwendung ist.

    Die andere Variante wäre, du holst dir ein altes Digi-Pult ala 01V oder gar DMP7 und bastelst dir mit Hilfe passender Tools eine Steuerung über Midi - ist allerdings schon recht tricky, da du (wenn überhaupt) vollen Zugriff wahrscheinlich nur über SysEx-Befehle bekommst (zumindest ist das bei der AW4416 so, die ich als DAW-Steuerkonsole für Logic umfunktioniert habe) - ausserdem musst du auf Pegelanzeigen verzichten.

    Unabhängig von deiner Auswahl brauchst du mindestens 2 Rechner mit Remotedesktopverbindung, 1 Wlan-AccessPoint/Router, bei den Motu-Interfaces braucht der stationäre Rechner einen Firewire-Anschluss.

  • Das irrationale Verhältnis des gemeinen Beschallers zur Acht

    • audiobo
    • 5. Januar 2010 um 13:38
    Zitat von "wora"

    da bringt die bessere dämpfung in 90° richtung sicher nichts mehr, weil man sich da meist schon im diffusschallbereich bewegt.

    Deshalb die explizite Unterscheidung zwischen Indoor und Outdoor. Bei einem OpenAir gibt es, abgesehen von einzelnen Reflektionen, nicht sonderlich viel Diffusschall. Und die klanglich am meisten störenden / färbenden Reflektionen kommen dort meist über Dachplane/Bühnenboden, evtl. Seitenbegrenzungen. Hier könnte (ich sage ja nicht, dass es so ist, dafür fehlt mir -noch - der praktische Beleg) die Ausblendung von der Seite ihre Vorteile ausspielen. Eine Niere macht ja im Vergleich nur -6dB, eine Super-/Hyperniere so -9/-10. Und ich spreche auch nur von Anwendungen, bei denen man wirklich bis vorne an die Bühnenkante gehen muss mit dem Mikrofon. Weiter hinten ist die Hyperniere oder gar Niere wieder von Vorteil, das ist klar.

  • Das irrationale Verhältnis des gemeinen Beschallers zur Acht

    • audiobo
    • 4. Januar 2010 um 22:27

    Na ja, geht eigentlich. Mir fallen da so einige Sachen zur Acht ein, viele sind nur so bekloppt, dass man dafür eh nur Gelächter und Kopfschütteln ernten würde. :D Und zur Zeit komme ich auch nicht dazu die erstmal im stillen Kämmerlein zu testen, zumal ich auch keine Acht da habe. (Allerdings stehen die NT2A schon auf meiner "ToBuy"-Liste, mussten nur die Tage anderen Sachen weichen).

    Wie verhält sich die gemeine Acht eigentlich mit Sachen wie Chören etc., wenn das Mikro auf Höhe der PA steht/hängt? Das wäre für mich noch eine denkbare Variante, gerade wenn die PA im Tiefmittenbereich horizontal kaum bündelt (also praktisch jeder kleinere Lautsprecher, Schallzeile, etc.). Auch verglichen indoor/outdoor, gerade bei letzterer Variante müsste es sich eher positiv auswirken.

  • Das irrationale Verhältnis des gemeinen Beschallers zur Acht

    • audiobo
    • 4. Januar 2010 um 21:44
    Zitat von "billbo"

    Eine Acht kann ich mir an dieser Stelle bestenfalls als Audiencemicersatz vorstellen.

    Ist doch super. Man spart sich ein Mikro und beim Fullstack hört´s sich auf dem InEar an wie an des Gitarristen Lieblingsposition. :D. Vielleicht noch `ne 2te Acht in Blumlein-Anordnung dran...? :wink: Zum Schluss noch `nen Druckempfänger und jeder kann sich die Charakteristik bauen die er haben will... :D

  • Meinungen zum neuen Monacor Line Array

    • audiobo
    • 3. Januar 2010 um 10:01

    hehe - ich glaube das ist wieder mal ein Fall klassischens Aneinander-vorbei-redens.

    ich glaube mal fast :wink: Jens meint die Breite in Höhe der PA, während FF von dem Bogenkreis spricht, bzw. der Breite die bei der Höhe, in der die Entfernung zur PA 300m bei einem Winkel von 60° aus der Nullachse heraus beträgt, entsteht.

    Ich weiss allerdings nicht ob der Satz das verständlicher macht... :roll:

  • Wahl der Holzart für Basshorn!

    • audiobo
    • 28. Dezember 2009 um 13:22

    Die Firma Glockenklang hat bei ihren Bassverstärkeranlagen irgendwann vor zig Jahren eine Sandwichbauweise eingeführt. Leider bekomme ich das aus dem Kopf nicht mehr zusammen, wie das genau ausschaut.

    ah, hier ist was: http://www.glockenklang.de/test/tedd_soundcheck.htm

  • 2x UPM-1P mit 1x UMS-1P

    • audiobo
    • 28. Dezember 2009 um 12:47
    Zitat von "terrine"

    Membranflächentechnisch ist die UPM gegenüber der UPJunior ja im vorteil (2x5 zu 1x8)

    Nur so nebenbei:

    2x 5": 2*(125mm/2)²*pi = 24543,7mm²
    1x 8": (200mm/2)²*pi = 31415,9mm²

  • Das Handy für den Veranstaltungstechniker

    • audiobo
    • 3. Dezember 2009 um 19:27

    Ihr seid doch alle bekloppt - wie soll ich denn in Ruhe bei der Arbeit telefonieren, wenn das Ding an der Bühnenrückseite hängt und das Catering mit Strom speist.

    Da hilft mir auch der X-Projektionsmodus des Touchscreens nicht weiter, der sämtliche bisherigen Leuchtmittel und Videoprojektoren sowie Leinwände überflüssig macht, da nun beliebige Bilder/Lichteffekte an jede (selbst ohne freie Sicht) im Raum mögliche Stelle projiziert werden können. Und das auch noch 5-dimensional.

  • welches mikrofon und woher? bitte bitte um viel hilfe!

    • audiobo
    • 2. Dezember 2009 um 12:12

    Schraub mal bitte einen Gang zurück, Christoph.

    Ich muss meinen Kollegen beipflichten, dir - zumindest für die Anfangszeit, und wenn es nur die ersten 2-3 Gigs/Proben sind - professionelle Unterstützung zu holen. Einfach als Sicherheit.

    Ich kenne auch die Situation ein wenig - auch ich durfte mit 20/21 an einer Sony Oxford, SSL 9000, Neve"irgendwas" usw. rumschrauben, habe nebenbei ein paar kleine Sachen in der Praxis gemacht und mich ganz toll und zu allem in der Lage gefühlt. Aber die letzten 9 Jahre Erfahrung haben mich gelehrt, dass ich auch viel unnötigen Quatsch fabriziert habe, weil ich mich halt noch nicht mit Sachen wie den verschiedenen Mikrofonen, Abstrahl- und Klirrverhalten von Lautsprechern und, ganz wichtig, Instrumentenkunde praktisch auskannte, obwohl ich die ganze Theorie damals (mehr als heute) in der Birne hatte. Und es gibt noch verdammt viel zu lernen...

    Und im übrigen noch mal auf deine Frage zurückzukommen, welche Anschaffungsvorgehensweise sinnvoll ist: Was nutzt mir das beste, hochauflösenste Mikrofon, wenn z.B. die Anlage matscht und zerrt oder einfach nicht in die akustische Umgebung passt? Da zauber ich dir selbst mit SM57 an allen Instrumenten noch etwas ähnlich "brauchbares" raus wie mit Neumann, Schoeps und MKH. Ähnlich verhält es sich, wenn der Bühnensound noch recht stark beim Publikum ankommt (kleine Gigs) - auch dann ist es mit der Transparenz erst mal nicht weit her und wird eher durch gezielte Pultführung erreicht.

    In der Hinsicht fehlt mir noch die von euch angestrebte Grössenordnung - vllt. habe ich das auch nur überlesen.

    Eine wirklich sinnvolle Abarbeitungs- bzw. Anschaffungsliste wird dir hier keiner geben können, dafür müsste man sich das Ganze mal vor Ort anhören/ansehen. Aber mikrofontechnisch gesehen behaupte ich mal, dass ihr mit einer gesunden Mittelklasse-Auswahl sehr gut bedient seid, der Rest ist Geschmackssache. Da sind mir schon viel schlimmere Mikrohaufen (verranzte 58er für Bläser und Kesselpauken, Superlux-Condenser für Streicher usw.) untergekommen, die trotzdem funktioniert haben.

  • welches mikrofon und woher? bitte bitte um viel hilfe!

    • audiobo
    • 1. Dezember 2009 um 07:17

    Hi, erstmal ein paar Kommentare vorweg, bitte nicht für böse empfinden

    Zitat von "christoph schrefl"

    Habe nun die verschiedensten Foren durchgestöbert, Mikrofonbuch und PA Handbuch durchgestöbert und eine Diplomarbeit über das Sounddesign bei Tanz der Vampire und 42nd Street gelesen und mal ein paar Mikros herausgeschrieben.

    Merkt man auch an eurer Mikrofon-Auswahl, sie liest sich wie eine stumpf abgeschriebene Bühnenanweisung. Viel gelesen, aber (bis jetzt) sehr wenig gehört.

    Zitat von "christoph schrefl"

    ...da wir natürlich alle sehr jung sind (also alle zwischen 18 und 22 und schüler/studenten) und daher natürlich auch nicht wirklich in Geld schwimmen...

    Widerspricht ein wenig der Auswahl, da sind schon ein paar Schätzchen bei.

    Auch wenn Mikrofone wie U87, U89, MKH40 und KM100/AK40 feine Mikros und auch ihren Preis wert sind, scheint das hier ein wenig overdosed.

    Gute, günstige Kleinmembranmikros wären z.B. Rode NT5, AudioTechnica ATM450, Beyerdynamic MC930, wenn es unbedingt Neumann sein soll, reicht auch ein KM184, ist nicht modular, hat aber praktisch die gleichen Daten.

    Bei den Bläsern nimmt man auch nach wie vor gerne mal dynamische Mikrofone wie MD421, MD441, RE20, M88, gut ist auch ein M99. Grossmembran gibt es gut und günstig das NT2A. Soundback ist eine gute Idee, wird leider oft genug vernachlässigt.

    Ordentliche Schlagzeugmikros gibt es praktisch von allen renommierten Herstellern, die preislich recht ähnlich liegen. Die Auswahl ist Geschmackssache, je nach Drumset, Drummer, musikalischem Kontext, PA und Tonmann.

    Fender-Amps habe ich persönlich immer gerne mit MD421 oder Grossmembran abgenommen, beim SM57 kann es einem schon mal im Präsenzbereich die Zehennägel ziehen.

    Bassmic würde ich ausprobieren.


    Für die Stimmen würde ich eher erst mal in 3 gute Kondensatormikros investieren (was nicht automatisch Neumann bedeutet, testen sollte bei so was Pflicht sein). Bei wechselnden Vokalakrobaten sind im Vergleich zu den ollen 58ern z.B. 3 SM87A schon eine nette Sache.

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