Sommercable ist bei so was z.B. immer ganz gut - auf die schnelle habe ich z.B. das SC-SYMBIOTIC 3 gefunden ( http://sommercable.de/1__produkte/1_…liste_3010.html )
Beiträge von audiobo
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Es macht schon Sinn, den vertikalen Abstrahlwinkel auf ein Minimum zu reduzieren. Das Ergebnis wird auf jeden Fall mit 2 Q1en (ruhig mit 0° zueinander gewinkelt und natürlich über Kopfhöhe gestackt) wesentlich besser.
Wir haben in letzter Zeit in Zelten (auch recht grossen, ca. 2000-3000Leute, ich weiss es gerade nicht genau) häufiger mal 3 Elemente Waveline gestackt aufgebaut und mit 0°-Winkelung nach hinten schiessen lassen - bei den grossen Zelten kamen dann hinten noch Limmer-Tops als Delay hinzu.Das Problem bei Zelten sind ja, wenn es nicht voll ist, die Reflektionen zwischen Dachplane und Boden, die vornehmlich die Höhen beeinträchtigen, die Mitten tragen eigentlich noch eine ganze Weile. Bei vollen Zelten hingegen wird die Luft warm und feucht, was ebenfalls wieder in erster Linie zu einem Höhenabfall führt. (Natürlich werden bei vollem Zelt auch die Mitten stärker absorbiert, klar...)
Das Ergebnis ist jedenfalls merklich besser als die Jahre vorher mit Director, welches in den 500-1000Mann Zelten aberauch schon recht gut spielt und der Aufwand mit dem Waveline dann nicht unbedingt lohnt. Aber ein Delay ist, wenn es um gleichmässige Beschallung geht eigentlich Pflicht, wobei man dann meist wieder das Problem mit der Zeltkonstruktion und nicht zugelassenen Dachlasten etc. hat

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Ich habe beim letzten Kopfhörerkauf meine Anforderungen in etwa so definiert:
- muss klein und leicht im Transport sein, da mein "Kofferjob"-Rucksack eh schon immer überfüllt ist
- muss einen hohen Wirkungsgrad haben, für die Pulte, die am Phones-Out mal wieder etwas schwächlicher sind und ich höre gerne "gemischt", also den Kopfhörer nur halb aufgesetzt, um noch was von der Aussenwelt mitzubekommen
- Aussendämpfung sollte brauchbar sein, muss aber nicht komplett abschotten
- Klanglich nicht zu weich/schön, das hat m.E. mit den meisten Anlagen nicht viel gemein, eher präsent und auch mit Schub im Bassbereich
- und letzten Endes günstig, da ich ein notorischer Liegenlasser bin.Bin dann auf den (zu der Zeit neuen) K-518 DJ von AKG gestossen. Wirkt ein bißchen billig in der Verarbeitung (hält aber bis jetzt super und ich schone das Ding nicht unbedingt) und die 2seitige Kabelzuführung musste ich auch erstmal mit Zumbelband auf eine Seite zusammenlegen aber für `nen Fuffi... Und ich komme bis jetzt super damit klar. Ist dem HD25 glaube ich (ich hatte den noch nicht so oft auf dem Schädel) klanglich recht ähnlich.
Bei Jobs, bei denen man sehr viel mit Kopfhörer arbeiten müsste (z.B. Kontrolle von UHF-Strecken bei einem Musical, etc.) würde ich dann doch eher wieder zu einem komfortablen, stark geschlossenen Hörer wie dem DT770(M) tendieren. Ist auf Dauer angenehmer.
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ach ja, Benjamin - liegt immer noch im Pultcase... Ich glaube, dem geht´s da ganz gut

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Back to PT:
So, heute haben wir auf der Kirmes abgebaut und was mir dabei auffiel - die Kisten sind echt schön leicht. 6 Stück mit Cradle wiegen in etwa so viel wie ein Director-Topteil. Wäre also sogar durchaus noch mit einem Seil abzubauen gewesen, aber wozu hat man Genies...

Was ich ein wenig unschön finde, sind die hinteren Halterungen zum winkeln - wie beim grossen System muss man die mit der Fingerspitze wieder rausdrücken wenn sie mal aus Versehen reingeklappt sind, was dann auch mit Handschuhen oder dickeren Fingern wahrscheinlich gar nicht möglich ist.
So genug gelästert, ich freu´ mich schon auf den nächsten Einsatz der Kisten, hoffentlich bei einem kleinen OpenAir.
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So ich häng da noch mal ein wenig OT dran...
Eben bei "Eier mit Speck" gewesen und ich muss sagen, da habt ihr echt `ne schöne Veranstaltung zurechtgezimmert, Respekt. Ich habe nur gut gelaunte Menschen gesehen und alles war schön übersichtlich. Und war wieder relativ erschrocken, wie sehr 4 Glas Bier das Hörvermögen trüben können... :wink:
Btw.: Waren die Frontfills die GAE Hawkwind? Klang jedenfalls echt gut in der ersten Reihe, sehr transparent und kein bisschen krachig auch wenn ich nur bei den ersten 3 Songs bewusst drauf geachtet habe.ww: sorry, wegen des "Randalierens"
zum Schluss, ich war nach der Band noch nicht wieder richtig zu Atem gekommen.Auf jeden Fall wünsch ich euch jetzt viel Spass am Schnitzeltreff
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Wenn es allerdings darum geht, Papierkügelchen wegzuschiessen taugen die M7-Fader nicht - zu langsam. Das kann die Grandma wesentlich besser

Mein erster Eindruck zur Anlage - definitiv recht potentes Zeug mit logischerweise besserer Klangverteilung als beim Director (die letzten Jahre klang es hinten vergleichsweise immer ne ganze Ecke muffiger/indirekter). Ich denke zwar, dass sich an den Controllersettings noch etwas optimieren lässt, aber das kann man, aufgrund der von WW angesprochenen ungünstigen Verhältnisse nicht mit Bestimmtheit sagen.
Ansonsten hatte ich auch leider nicht allzu viel Zeit mitgebracht, aber vllt. sieht man sich ja am Sonntag.
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Danke für deinen Bericht - hab das Zeug noch gar nicht gehört, kam ja quasi direkt "aus dem Karton" auf die Kirmes. Ich werde wohl die Tage mal da vorbeischauen.
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Also könnte man vereinfacht sagen, dass die mech. Vorspannung der rückseitigen Membran sozusagen den Durchlass-Lufthub (mir ist gerade kein besseres Wort eingefallen :? ) im Tieftonbereich verringert, was zu einer höheren Druckdifferenz auf den beiden Seiten der aktiven Membran führt?
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Zitat von "wora"
genau das habe ich mir auch schon gedacht. wenn das stimmen würde, müsste man durch die extreme richtwirkung aber einen horizontal recht eingeschränkten arbeitsbereich haben.
So kommt das in dem Filmchen auf der Beyer-Homepage auch rüber - Ziel war ja konstante Lautstärke/Klang bei Änderung der Kopfhöhe (sitzen/stehen) bei max. Ausblendung seitlicher Störgeräusche (Laptop-Lüfter, Kaffeetassen, etc.)
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Naja, aber solche Typen wirst du immer wieder und überall finden - ich kann mich noch daran erinnern wie mir vor Jahren mal auf einer Messe ein Audiotechnica-Mitarbeiter erzählen wollte, dass die Funkmikros von dem anderen Hersteller da drüben (mit der Hand zum gegenüber liegenden Sennheiser-Stand zeigend) nichts taugen würden und die Firma nur aufgrund ihres Namens solch einen grossen Absatz hat :roll: . Soll ich denn wegen einer Dummbratze einen Bogen um die Produkte machen, die womöglich genau das sind, was ich suche?
Wenns wirklich stört, hilft da vllt. eher ein Schreiben, in dem man einfach mal fragt, warum der Vertrieb inkompetente Mitarbeiter beschäftigt.Back to topic:
Eigentlich sieht das Mikro funktionstechnisch ja aus wie ein quer gelegtes MicrotechGefell-Dingbums (Bezeichnung vergessen und zu faul zum suchen) - wenn Beyer seine Hausaufgaben gemacht hat, sollte das eigentlich ähnlich gut performen.
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VORSICHT HÖRENSAGEN :wink: :
Ein (m.E.n. sehr fähiger) Kollege hat mir letzte Woche noch davon erzählt - die Aussage lautete ungefähr folgendermaßen: recht koppelfest, klanglich wie eine übliche Sprechstelle, Konfiguration über die Software katastrophal - nach dem Motto "Von hinten durch die Brust ins Auge". Einfaches Plug'n'Play ist wohl nicht drin.
War aber auch eine Sprechstellenanwendung mit ziemlichen vielen von den Dingern.
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Also wenn es um kabelgebundene Vocal-Condenser geht, sehe ich das Beta87/SM87 noch mit am häufigsten auf der Bühne, auch häufiger als das Sennheiser e865, welches ich wiederum sehr oft als Funkkapsel in Benutzung habe.
Für Moderation geht das 87er m.M.n. sehr gut durch seine hohe Sprachverständlichkeit. Ich finde es allerdings oft etwas "zischig" obenrum, gerade bei fiesen, hochfrequenten S-Lauten.
Die meisten Musik-Baustellen, auf denen ich zu tun habe, werden allerdings von vorne bis hinten vom Verleiher einfach mit 58ern vollgeklatscht, Condenser bleiben da generell auf der Strecke.
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kleiner Nachtrag: 50kHz ist natürlich etwas wenig, war eben etwas zu schnell - es waren glaube ich eher 250 oder so. Die Schaltung ist auch recht tricky. Ich habe gerade noch mal nachgeschaut und es ist in der Tat nicht ganz richtig von einer Polarisierung der Membran zu sprechen. Sorry, my fault.
Allerdings war dies auch nicht das Thema, es ging nur darum, dass es in etwa genauso viel mit der Richtcharakteristik zu tun hat wie eine Speisespannung von 12 oder 48V
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Zitat von "elektrikus"
Das gilt aber nur für NF-Kondensatormikrofone.
HF-Kondensatormikrofone funktionieren ohne Polarisierung!Gruß
ElektrikusEs gibt 2 Arten der Polarisierung:
1. die übliche Gleichspannungspolarisierung (über Phantompower oder dauerpolarisiert (Elektret))
2. die von Sennheiser verwendete HF-Polarisierung mit Hilfe einer (ich glaube) 50kHz-Wechselspannung.
Aber beide Arten polarisieren die Membran.
Mit NF hat das übrigens nix zu tun.
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- Die Polarisierung stellt die grundsätzliche Betriebsfähigkeit einer Kondensatorkapsel her
- die akustisch definierte Richtcharakterik der üblichen Doppelgrossmembranmikrofone sind 2 Nieren - eine nach vorne, eine nach hinten - umgesetzt durch ein "Nieren"-Laufzeitglied zwischen beiden Membranen
- folgernd wird für die Charakteristik "Niere" nur eine Membran benötigt
- alle anderen Charakteristika werden durch Addition (alles zwischen Niere und Kugel) bzw. Subtraktion (Niere -> Acht) der beiden Membransignale künstlich erzeugt. (Daher ist auch eine Doppelmembran-"Kugel" nicht mit einem Druckempfänger vergleichbar)
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Zitat von "tobias kammerer"
1. neigen Großmembranmikrofone aufgrund Ihrer puren Baugröße zu höherer Richtwirkung bei tiefen Frequenzen. Das betrifft natürlich auch dynamische Großmembranmikros.
kurze Zwischenfrage: Über welche Wellenlängen sprechen wir hier? Ich würde mal behaupten, dass der Kapseldurchmesser in Bezug auf das Richtverhalten erst ab dem Mittenbereich eine Rolle spielt. Die Richtcharakteristik wird immer noch über das Laufzeitglied definiert.Zitat von "tobias kammerer"2. Aufgrund der Ausbildung der Richtcharakteristik über die Großdoppelmembranpolarisierung wird ebenso eine gleichmäßigere Richtwirkung über den Frequenzgang erzeugt.
Ähh sorry, Bahnhof? Kannst du mir bitte mal erklären was die Polarisierung der Membran mit der Richtcharakteristik zu tun hat? Im übrigen könnte man auch sagen, dass bei einer Doppelmembrankapsel die Funktion des Laufzeitgliedes bei reiner Nierenanwendung (d.h. die hintere Membran wird überflüssig, da sie in dem Fall kein Signal gibt) durch das zusätzliche Feder-Masse-System der 2. Membran beeinträchtigt wird.Zitat von "tobias kammerer"1.: Die Rückwärtsdämpfung ist bei tiefen Frequenzen besser! (Und genau die tiefen Frequenzen kann man nicht brauchen von der Hi Hat)
Meine bisherige Erfahrung sagt: nö, stimmt nicht. Ist allerdings auch stark mikrofonabhängig, wie immer gibt es gute und schlechte Ausführungen.Aber da dieser Thread, wenn ich mich nicht irre, ja aus einer extremen Nahabnahme (Snaremikrofon) abgeleitet wurde, sollte man auch mal den Nahbesprechungsfaktor im Auge behalten. Ich glaube Wora hat dies schon mal in einem anderen KM/GM/Kondenser-Thread angesprochen. Die Ausgeprägtheit der Nahbesprechung kann durchaus mit der Kapselgrösse zu tun haben, da der 0°-frontseitige Schall bei gleicher (natürlich sehr geringer) Entfernung einen vergleichsweise weiteren Weg zur Membranrückseite hat als bei einer KM.
Natürlich werden dadurch entferntere Quellen wie in diesem Fall die HH im Verhältnis stärker gedämpft. -
Schön ist auch, wenn ein Zuschauer aus den vordersten Reihen zum FoH kommt und sich für den Sound "wie von CD" bedankt, man darauf hin den Kopfhörer abnimmt und sagt: "Danke, aber wenn ich hier hinten was hören könnte, würde ich eher versuchen einen anständigen Livesound zu produzieren" :twisted:
Zum Glück hatte ich das bis jetzt nur bei Coverrock, etc. z.B. auf Weihnachtsmärkten - bei einem - als solchem deklarierten - Rockkonzert geht das gar nicht, da schau ich mir lieber zuhause mit ein paar Freunden eine Live-DVD der Band an.
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Alternativ passt auch die Funkmikroklemme von K&M (die ist aus relativ weichem Kunststoff) auf das 421. Sollte dann allerdings noch irgendwie gegen verutschen gesichert werden. Die Position ist dann ungefähr mittig vom Mikro. Nutze ich genau so seit ca. 2 Jahren, weil auch mir die Klemme zu teuer war.
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Zitat von "dasich"
Für mich tatsächlich primär das Wichtigste: Wie komme ich, ohne den Stick an eine Spezialfirma zu schicken, an die Daten wieder dran??
Such mal nach "PC Inspector", "Data LifeSaver", "GetDataBack" oder "TestDisk". Ich weiss leider nicht mehr, was genau wir damals benutzt haben, als plötzlich auf dem Studiorechner eine Partition weg war und das Backup nicht im Haus. Hat aber ganz gut funktioniert, also Möglichkeiten gibt es eigentlich genug.