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Beiträge von audiobo

  • Recording Software für min. 32 Spuren?

    • audiobo
    • 26. November 2008 um 09:45

    Hallo Wolfgang

    Probier doch einfach mal Ubuntu-Studio mit Ardour aus. Runterladen, DVD brennen, installieren. Wenns nicht läuft, Platte formatieren und XP wieder draufballern. Ausser dem Rohling kost´s ja nix und bei einem reinen Recording-System dürfte sich auch die "Windows/Linux-Umgewöhnung" in Grenzen halten.

    Vorteil: Ein für reine Aufnahme/Wiedergabezwecke sehr gut geeignetes Programm, da jeder Spur ein physikalischer Eingang sowie einem Ausgang, bzw. mehreren (Split) zugeordnet werden kann.
    Im Gegensatz zu z.B. Logic, wo die Signale immer über einen Bus gehen und dort auch immer nur einer beschickt werden kann (ja ich, weiss es gibt die noch Sends).

    In der Testphase lief´s bei mir eigentlich immer recht gut und, obwohl es für meine PCI-Karte keine dazugehörigen Linux-Treiber gibt, wurde sie sofort vom System erkannt und hat bei den Latenzzeiten XP-Asio um Längen unterboten (mit dem alten Rechner).

    Leider läuft meine Motu mit USB nicht unter Linux, daher hat sich das Thema für mich z.Z. erledigt. :cry:

    Edit: Link vergessen...

    http://ubuntustudio.org/downloads

  • Audix Fireball oder ähnliches

    • audiobo
    • 20. November 2008 um 01:45
    Zitat von "Max Heinlein"

    also jetzt mal halt!

    das om7 ist keine lösung??
    dann zweifel ich eher an deinen fähigkeiten! ;)
    wenn du einen monitor mit einem om7 nicht feedbackfrei bekommst würde ich entweder den sänger rausschmeißen oder mir selber nen neuen job suchen!

    Wodurch zeichnet sich eine feedbackarme Mikrofonfonwiedergabe bei hohem Pegel aus?
    Ich behaupte jetzt mal durch ein lineares Verhältnis ohne Peaks zwischen Mikrofon, Elektronik und Lautsprecherbox sowie die Richtcharakteristik. Während ersteres mit Hilfe eines EQ´s optimiert werden kann (wobei auch noch Punkte wie Verzerrungen, etc. zu berücksichtigen sind), ist letzteres fest durch das Mikrofon und die Anwendung durch den Sänger vorgegeben.

    D.h. die Richtcharakteristik mag im normalen Betrieb noch so gut sein, wenn der Interpret die Kapsel zu hält hilft das auch nicht, da mit dem Zuhalten lediglich von der Frontseite Schall aufgenommen werden kann und das Mikro somit eine Kugelcharakteristik aufweist.

    Ganz ehrlich Max: bevor du mit solchen Sätzen um dich wirfst, solltest du dich erst mal mit der prinzipiellen Arbeitsweise von Mikrofonkapseln auseinandersetzen, dann wirst du auch sehen, dass es nicht DAS Zaubermikro gibt, sondern nur das passende Mikro für einen bestimmt Zweck.

    Wobei Sänger rausschmeissen manchmal wirklich die beste Variante ist... ;)

  • suche Intercom Umsetzer auf Cat5/LWL

    • audiobo
    • 10. November 2008 um 11:35

    Preisfrage: kann man Skype so konfigurieren, dass man direkt über Netzwerk quasseln kann oder geht das nur über den Skype-Webserver? Bzw. gibt es eine Server-Software dafürß Da eh viele Kollegen Skype auf dem Rechner haben, würde sich das in der ein oder anderen Situation echt anbieten...

  • dumpfer Sound im Bandraum...

    • audiobo
    • 10. November 2008 um 05:52

    moin

    naja, funktioniert halt genau wie im Hochtonbereich - die Schallwellen müssen durchs Material, in welchem wiederum durch leichte Bewegung Reibung entsteht und somit letztlich die Schallenergie in Wärme umwandelt. Es muss halt aufgrund der Schallwellenlänge recht gross sein und die Wirkung ist am besten in einer Raumecke, da sich dort alle Raumresonanzen ansammeln.

    Vorteil: es ist einfach zu bauen und muss nicht berechnet werden - ein falsch berechneter (und nicht per Messung kontrollierter) Helmholtz macht mehr kaputt als er hilft...

    Übrigens gibt´s sogar so grosse Eckwürfel aus Schaumstoff fertig zu kaufen, ist aber m.M.n. zu teuer - lieber nen Haufen Rockwool, 2-3 Dachlatten und n Rest Molton, der noch über ist, fertig.

  • Soundcheck aus der Dose ?

    • audiobo
    • 10. November 2008 um 00:36

    Die Frage die sich mir stellt ist, ob ihr dann auch praktisch von jedem Mikro eine Spur laufen habt, oder einen Stereomix bzw. 3-4 Gruppensignale (z.B. Streicher, Holz Blech, Schlagwerk) ?

  • dumpfer Sound im Bandraum...

    • audiobo
    • 10. November 2008 um 00:18

    ach so zur Akustik: nach deiner Beschreibung sind bei euch praktisch nur die Höhen gedämpft (dämmen ist die Isolierung nach aussen). Schnappt euch mal nen Riesenhaufen Schaumstoff, Kissen, Decken und ähnlichen Kram, der nur nicht zu fest und zu schwer sein darf (für eine feste Konstruktion eignet sich hevorragend Mineralwolle, die muss nur aus gesundheitlichen Gründen (s. Verpackungs-Beschreibung) von einem Stoff z.B. Molton o.ä. umschlossen werden) und türmt das mal in ner Ecke an, so dass ihr dort eine wirksame Bassfalle habt. Muss aber viel sein. Das macht den Gesamtsound wesentlich transparenter, da dein Ohr dann nicht mehr die ganze Zeit die Dröhnfrequenzen vom Raum verarbeiten muss (Maskierungseffekt).

  • dumpfer Sound im Bandraum...

    • audiobo
    • 9. November 2008 um 23:51
    Zitat von "bernd1989"


    Ich hoffe ihr könnt mir parr Tipps geben...

    Geh mit der Band raus und bringt Live-Gigs hinter euch - ne Menge Livegigs.
    Was ihr euch in einem üblichen Proberaum zurechtschraubt, wird auf der Bühne später keine Chance haben sich durchzusetzen - das gilt für Vocal-Einstellungen wie auch für Gitarrenverstärker (typisches Anfänger/Amateur-Problem - Gitarrensound ohne Mitten, zuviel Bass und/oder Höhen, viel zu viel Verzerrung) und Keyboardsounds.

    Nur die Bühnenerfahrung wird euch zeigen, was funktioniert und was nicht, die Akustik eines Proberaums ist dafür nicht geeignet (es sei denn, euer Proberaum ist mindestens 150qm gross mit einer Deckenhöhe von 4m und akustisch optimiert.


    Zitat von "bernd1989"

    Gibt es irgendwelche Tipps wie ich einen aggresiven, aufdringlichen aber nicht kreischigen Hoch und Mittelton hinbekomme??

    Ohne den Sänger gehört zu haben? Nein.

    Hatte gestern abend wieder 2 Mädels da dachte ich nur: Lasst es einfach bleiben - und ausnahmsweise lag´s mal nicht an der Intonation (die immer noch verbesserungswürdig war) sondern nur an den Stimmen...
    Anders und auch etwas extrem ausgedrückt (nach bisherigen Beobachtungen): Eine gute, angenehme (auch aggressive) Stimme hat Anteile in allen Frequenzlagen, hier kann man mit Mikrofon und Equalizer die wichtigen Bereiche hervorholen oder "unwichtige" Bereiche absenken, um Luft für andere Instrumente/Stimmen zu haben. Bei einer "kreischenden" Stimme ist nur in einem recht schmalen Bereich überhaupt Energie vorhanden, ein drehen am EQ gleicht da schon fast dem am Lautstärkeregler. Aber angenehmer wirds nimmer, da darunter und darüber vom Sänger nur heisse Luft abgegeben wird. Wie gesagt extrem ausgedrückt. Die menschliche Stimme ist halt eines der komplexesten Instrumente überhaupt von ihrer tonalen Zusammensetzung.

  • Soundcheck aus der Dose ?

    • audiobo
    • 9. November 2008 um 16:54

    Hallo Thomas

    Orchester/Chöre wiederum finde ich schwierig, hängt aber vielleicht auch damit zusammen, dass bei den von mir mitbetreuten Musical- und ähnlichen Geschichten die Musiker immer gewechselt haben (zwischendurch auch der Dirigent) und es, selbst trotz exakt gleich bleibender Instrumentierung, akustisch immer extrem unterschiedlich war - ausserdem hast du gerade dort mit sehr vielen offenen Mikros ganz andere Probleme, es sei denn du kannst 100% sicher dass alles immer genau gleich steht - was den Mehrspursoundcheck wiederum überflüssig macht.

    Wenn es um einen Soundcheck Solisten (Sänger) mit Orchester geht, macht es eigentlich auch nur dann Sinn, wenn das Orchester eigentlich nur noch über Wiedergabesystem zu hören ist, also praktisch in einem anderen Raum sitzt.

    Vollkommene Zustimmung hingegen, was das Thema Lernen, Programmieren und für Solisten Proben (wobei hier ein Stereo-Mitschnitt reicht) angeht. Das betrachte ich allerdings nicht als "Soundcheck" um den es anfangs ging.

    Wie gesagt, alles bezogen auf Orchester.

  • Soundcheck aus der Dose ?

    • audiobo
    • 9. November 2008 um 16:27

    So, mein Senf adzu :D :

    Was bei sowas natürlich fehlt, ist der Anteil der Backline. Allerdings könnte das schon evtl. helfen um den Monitorsound mal eben zu richten, oder zu hören, wie viel da zur Front zurückreflektiert wird, bzw. wie sich der Sound mit der PA addiert (auch auf der Bühne). Evtl. auch, um die Monitore (z.B. bei älteren Clubanlagen) mal eben zu EQen.

    Auch kann man im Bassbereich mal eben bei BD oder Bass kurz durchsweepen um zu hören, wo man später evtl. Probleme bekommt, die Raumresonanzen hört man ja meist auch so schon, sie verstärken sich mit der Backline halt oft. Wenn die ganze Kapelle erstmal Krach macht, hat man wieder andere Sorgen, bzw. man sucht dann die Frequenz und muss diese auch noch dem entsprechenden Instrument zuweisen, je nach Bandgrösse und Instrumentierung gar nicht so leicht.

    Oder man muss den Bass anders EQen, da die übliche "Super-Tiefbass-Einstellung" in dem Raum nicht klingt, bzw. die vorhandene Anlage untenrum nur am rumkotzen ist.

    Das sind alles Sachen, die vielen Musikern beim Soundcheck tendenziell auf die Nüsse gehen, teilweise zu Unlust führen und manchmal den Soundcheck ad absurdum führen, weil sie eh alles anders wahrnehmen als beim Gig - der Begriff "Tagesform" ist leider oft viel zu grosszügig.

    Richtig schön wäre das ganze natürlich an analogen Fremdpulten mit >irgendeinem< Siderack um schon mal fast alle Einstellungen inkl. Monitoring parat zu haben bevor die Musiker auf die Bühne kommen. Nur steht natürlich gerade da der Aufwand in keinem sinnvollen Verhältnis, wenn man erstmal den Multitracker mit 24 oder noch mehr Wegen verkabeln muss.

    Aber bei komplett eigen mitgebrachtem Material ausser halt den Speakern (Pult, Mikros, Backline) in einer sinnvollen Verkabelung ausgeführt, dass man auch leicht ohne Gain-Anpassung zwischen den Quellen wählen kann (natürlich bietet sich hier wieder digital an) könnte ich mir das durchaus als Arbeitserleichterung vorstellen, da man sich ein wenig, wenn auch nicht ganz, von der Soundcheck-Laune der Musiker abkapseln kann.


    ABER: Der wichtigste Punkt wurde noch gar nicht erwähnt :D

    Wenn die Musiker beim Gig nach und nach besoffen von der Bühne fallen ist immer sofort die entsprechende Playback-Spur vorhanden...

  • Gängige Digital-Multicoresysteme

    • audiobo
    • 7. November 2008 um 12:50

    Wobei, was mir gerade einfällt, da ich letztens noch einen Bericht über ein 8fach-FrontEnd für Digimics von RME gelesen habe - innerhalb der AES42 gibt es auch wiederum 2 Standards. Neumann (und wahrscheinlich auch Sennheiser) verwendet hier einen anderen als Schoeps. Hat, wenn ich mich recht erinnere, mit dem Sync und der max. Samplerate zu tun.

  • .

    • audiobo
    • 5. November 2008 um 08:22

    Jap, Panzer triffts ziemlich gut - unser altes 16er hat mittlerweile einige Kontaktschwierigkeiten an Potis, etc., man muss aber dazu sagen, dass es immer ohne Case transportiert wurde (einfach ins Auto oder den Anhänger geschmissen) und schon diverse Ladungen Bier abbekommen hat. War halt damals immer bei unserer "Wir-Spielen-Für-Frei-Saufen-Etwas-Cover-Punk-Rock-Band" mit on Tour.
    Ein Fehler, der mit einem 802 in einem früheren Proberaum identisch war, war die defekte Phantomspeisung, evtl. ein Fehler der häufiger auftritt.
    Klanglich völlig ok, aber ist tendenziell ein Rauschgenerator bei mehreren hochgezogenene Gains.

  • Die Sache mit den "roten" DJ's

    • audiobo
    • 1. November 2008 um 11:31

    Je nach Reaktionszeit des DJ´s hättest du dann ein Tremolo-Effekt :lol:

  • Transient Designer

    • audiobo
    • 1. November 2008 um 11:28

    Moin.

    Zitat von &quot;Jan Saueressig&quot;

    Also man bekommt vielleicht schon das gleiche Ergebnis aus Kombination Gate-Kompressor-EQ hin, aber man muss einfach sagen, dass es deutlich länger dauert als mit einem TD.

    Ein zusätzlicher Unterschied ist, dass der TD pegelunabhängig arbeitet, d.h. dein Drummer muss nicht mit einer bestimmten Anschlagstärke spielen, nur um die Technik zu "bedienen" (jetzt mal unabhängig davon, dass er seine Anschlagstärke generell im Griff haben sollte, was aber nicht immer "gleich fest knüppeln" bedeutet ;) ). Die Kiste erkennt sozusagen die relativen Pegelunterschiede über einen Zeitfaktor x und verstärkt diese, bzw. schwächt sie ab.

    Aber eine übersprechende Snare z.B. bekommst du damit nicht weg, es sei denn, du willst von den Toms eh nur die Resonanz haben... :D

  • Günstige Overheads

    • audiobo
    • 30. Oktober 2008 um 12:53

    OK, viel Stoff, hab´s trotzdem gelesen.

    Zitat von &quot;Tobias Kammerer&quot;


    Weiterhin verstehe ich nicht, warum man immer alles begründen soll, was man behauptet. Wenn mich jemand fragt: "Was hältst Du von diesem Mikro?" und ich sage: "Ich finde es grausam, weil ich die Richtcharakteristik schlecht finde", dann muß ich das doch nicht begründen.

    Ich finde schon, da es hier auch um ein objektiv beurteilbares Kriterium geht, und nicht, wie so oft, um subjektiv besseren und schlechteren Klang (gerade z.B. im Rock/Pop-Bereich, der ja unter anderem auch von elektroakustischen Färbungen lebt). Wenn es so viele zufriedene Anwender gibt, kann es ja nur bedeuten, dass entweder du einer Fehleinschätzung unterliegst oder alle anderen irgend etwas noch nicht bemerkt haben. Diese würden dann natürlich gerne an deinem Informationsstand teilhaben - genau DAFÜR existiert ein solches Forum.

    Zitat von &quot;Tobias Kammerer&quot;

    Das Rode NT-5 halte ich für schlecht, da ich seine Richtwirkung als unter aller Sau empfinde (bei gutem Klang wohlgemerkt).

    Sorry, aber mit diesem Satz hast du einfach ne Marke gesetzt, die diesem Mikro (wie evtl. jetzt auch selber eingestehen magst ;) ) nicht gerecht wird.

    Im übrigen: Ein Mikrofon, welches anscheinend nicht mehr neu zu bekommen ist und zu dem ich jetzt auf die Schnelle auch kein Datenblatt finden konnte, jemandem zu empfehlen bzw. als Referenzobjekt in einem Vergleichstest zu nehmen, finde ich auch etwas unpassend. Zudem (ich konnte ja kein Datenblatt finden) deutet für mich bis jetzt alles darauf hin, dass es sich um eine Super- oder gar Hyperniere handelt. Bei diesen liegt der Abfall aus 90° bekanntermassen bei ca. 6dB, bei einer Niere sind es 3dB. Ausserdem dürfte dir der Begriff "Hallradius" und "Relativer Abstandsfaktor" zumind. aus der SAE-Ausbildung noch irgendwo im Kopf vorhanden sein. Letzterer liegt bei einer Niere bei 1,7 und bei einer Superniere bei 1,9 (1=Kugel, Quelle: http://www.sengpielaudio.com/RelativerAbstandsfaktor.pdf )

    Nichtsdestotrotz werde ich mal darauf achten, ob mir deine spezielle Bassfrequenz mal über´n Weg läuft (btw. wo lag die überhaupt? Vielleicht hab ich die ja bei entsprechenden Anwendungen bis jetzt sowieso immer schon mit dem LoCut weggezaubert...:-) )

    So long

    Edit: ein paar Artikel vergessen :oops:

  • Günstige Overheads

    • audiobo
    • 28. Oktober 2008 um 15:48
    Zitat von &quot;David Kammerer&quot;


    @all: also bitte gebt Tobias doch die Zeit, die von vielen geforderten "Beweise" für seine Aussagen zu liefern. Es wird etwas umfangreicher, er hat sich einige Mühe gemacht damit er Fakten und nicht nur Hirngespinste präsentieren kann.

    Bin gespannt. Ehrlich. Aber rechnet bitte auch damit, dass euer Test von den Teilnehmern hier in Details auseinander gepflückt wird. Das hat dann auch nichts damit zu tun, dass man euch was böses will, aber wenn so viele (erfahrene) Anwender anderer Meinung sind als ihr, dann fragt man sich schon, warum das so ist.

    Leider kann ich nicht mit genug Vergleichen zu Mikros der Oberklasse dienen, aber ich kann z.B. ganz eindeutig sagen, dass in der gleichen Anwendung (Rednerpultsituation mit Kleinmembranmikro, ohne EQ, nur mit Kleinpult) das NT5 lauter ging als ein Sennheiser K6 mit ME64-Kapsel (wurde damals verkauft als e664). Das scheint ja in Punkto Richtcharakteristik eher für das Røde zu sprechen. Dafür hat das Sennheiser wiederum mehr Ausgangspegel und scheint etwas rauschärmer zu sein (obwohl beide Datenblätter 16dBSPL(A) Noiselevel angeben, da kommt aber wahrscheinlich dem Sennheiser die Höhenanhebung zugute).

    Aber vielleicht werde ich mich über Weihnachten vielleicht einfach mal im Studio einsperren und ein wenig testen...

  • Hallendecke abhängen

    • audiobo
    • 26. Oktober 2008 um 16:21
    Zitat von &quot;Markus Verza&quot;

    Eine Wärmedämmung erreichst du damit nicht. Du beruhigst damit nur die Luftströme.

    Also meiner Erfahrung nach, hält Molton im Zweifelsfall schön warm, wenn gerade keine Bettdecke greifbar ist... :wink:

    (sorry für OT)

  • Zuverlässigste Playback-Lösung

    • audiobo
    • 26. Oktober 2008 um 16:20

    btw.: Ich lehne mittlerweile fremde Ipods ab, will heissen, ich bedien´ die Dinger nicht. Da soll der jemanden mitbringen - nach dem ein oder anderen Schlüsselerlebnis (nichts sortiert, keine Playlist, lückenlose Abfolge gewünscht (wie gesagt, ohne Playlist)) hab ich die Schnauze voll - dann schon lieber Kasetten, da braucht man nur aufs Gerät zu zeigen und jeder weiss, warum das so lange dauert. :wink:

    Miniklinken sind nicht schön, klar, aber ich habe eigentlich keine Probleme mehr, seitdem ich meine Kabel mit den Hicon-Steckern versehe. Einziger Nachteil: manche dusseligen Laptops und Ipods haben versenkte Buchsen und lassen nur schmale Stecker zu. Sollen die lieber mal die verschraubbaren nehmen, wie bei den Evolution-Taschensendern / InEars.

  • Günstige Overheads

    • audiobo
    • 24. Oktober 2008 um 11:03

    als jahrelanger Anwender (u.a. bei Orchester-VAs und Aufnahmen der Low- bis Mid-Price-Region) kann ich das Røde auch nur empfehlen. Sonst hätten wir mittlerweile nicht einen ganzen Haufen davon, da stimmt das Preis-Leistungsverhältins.

    Tobias:

    Den Kritikpunkt mit dem Richtverhalten kann ich ebenfalls nicht nachvollziehen, ganz im Gegenteil. Probleme hatte ich z.B. eher mal mit den wesentlich teureren Milabs, wo ich bei einer Choranwendung auf einmal Rückkoppler von der (zugegeben schlecht gehangenen) PA im Hochton-Bereich hatte - am Abend hab ich dann mal im Netz aufs Datenblatt geschaut und siehe da, obenrum fällt die Rückwärtsdämpfung um 10dB ab. Die NT5 hingegen halten die Niere über den Frequenzbereich sehr sauber ein. Evtl. ist das aber quasi auch Tobias´ Kritikpunkt im Vergleich zu anderen Kleinmembranen, die obenrum stärker bündeln.

    Ein Vergleich mit einem e865 halte ich für absolut unangebracht, da dieses als Gesangsmikro für Nahbesprechung ausgelegt ist - wenn ich z.B. Rückkopplungs-Probleme im Bassbereich habe, filter ich die halt raus und nehme kein Mikro das einfach mal pauschal weniger Tiefen auf die Entfernung hat. Und in der Anwendung klingt es halt nur noch dünn.
    Oder vergleichst du einfach mal generell ne Niere (NT5) mit ner Superniere (e865)? Dann sag das aber bitte auch dazu - für jede Situation braucht man halt die passende Richtcharakteristik.


    Was die Preise angeht: Habt ihr schon mal drüber nachgedacht, von der Schule aus die Vertriebe anzuschreiben - manche geben nämlich einen saftigen Rabatt für öffentliche Einrichtungen und ein paar T-Shirts, Schlüsselbänder, etc. gibt´s oft obendrein...

  • Nach Windows Update nicht sofort neu starten

    • audiobo
    • 21. Oktober 2008 um 22:05
    Zitat von &quot;Christian_Thomas&quot;

    ich denke, bisher wird von Linux vor allem Standard-Hardware unterstützt, und alles, was man mit M$ Office machen kann, kann man auch unter Linux mit Openoffice tun.

    Stimmt leider nicht ganz: z.B. der ArrayCalculator von D&B (eine XLS-Datei) funktioniert mit Oo nicht, da vollgepackt mit Macros, die nach Excel schreien.

    Im übrigen existiert neben Dispo-Programmen auch noch ein ganzer Haufen anderer Software wie z.B. den Yamaha-Studiomanager bzw. entsprechende Software anderer Pult-, Controller-, Effekte- oder sonstige DSP-basierter-Geräte-Hersteller, div. Messprogramme (SatLive, Smaart), Simulationssoftware, undundund...

    Zumindest Michas JinglePlayer läuft auch unter Wine :D

  • Nach Windows Update nicht sofort neu starten

    • audiobo
    • 21. Oktober 2008 um 10:39
    Zitat von &quot;Christian_Thomas&quot;

    Andererseits, wenn ich mir anschaue, wie gut mittlerweile die Installationsroutinen der Linux-Distributionen geworden sind, ist der Umstieg auf Linux mit KDE oder Gnome als Desktopmanager eine echte Alternative.

    Moin. Als mittlerweile "fast-ausschliesslich-Linux-User" muss ich sagen, geht der übliche Office- wie auch der Multimedia-Kram einem echt locker von der Hand geht, wenn die richtigen Pakete (in Ubuntu gibt es halt keine Setup-Dateien, sondern ein sog. Paketmanagment) installiert hat - ist halt so ne Lizenzgeschichte, daher die nachträglich notwendige Installation.

    Allerdings gibt es unter Linux zum einen immer noch nicht die Bandbreite an Hardware-Unterstützung (so kann ich z.B. noch immer nicht das m.M. nach gut gelungene Recording-Programm Ardour nutzen, da es für meine Motu keine Treiber gibt) und zum anderen gibt es halt in unserem Bereich zu viel spezielle Software. Daher kann ich leider nicht hingehen und jedem grundsätzlich Linux (bzw. Ubuntu) als Desktop empfehlen, denn nicht jeder hat Bock noch mit einer VirtualMachine oder gar einer 2. System-Partition rumzuhantieren (wobei ich letztere fürs Recording sowieso anlegen würde).

    Lustigerweise haben aber gerade die Leute, für die ein einfacher Ubuntu-Desktop ausreichen würde (Internet, MP3-hören, Texte und vielleicht ein paar Tabellen erstellen) am meisten Scheu davor - weil ist ja alles ganz anders

    Back-to-topic:

    Man kann sich den Update Manager (oder wie das auch immer heissen mag) bei XP so einstellen, dass nur eine Verfügbarkeits-Meldung kommt und man dann das Update von Hand starten muss - vorher kann man sogar noch überflüssige Updates (z.B. neue IE-Version) abwählen. Dann sucht man sich den Zeitpunkt aus und braucht sich auch nicht über einen nervigen Neustart zu ärgern, weil man sich dann einfach mal nen Kaffee holt.

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