Nee, nicht komplett wegfallen lassen. Lieber die wichtigsten "Don´t do"s und einen Verweis auf entsprechende Lektüre.
Beiträge von audiobo
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zu
1.) Prinzipiell stimme ich da zu, ich verstehe es allerdings eher als Föderung eines gewissen Problembewusstseins, welches vielen Leuten einfach fehlt. Da ich gerade den Bereich "Jugenkulturförderung" ebenfalls recht gut kenne, weiss ich, das solche Sachen leider oft gar nicht erwähnt werden und natürlich wildeste, manchmal sogar potenziell lebensgefährliche Aufbauten vorzufinden sind. Daher finde ich es auch gut, wenn sich jemand die Meinung von Experten einholen will und sich nicht einfach was aus den Fingern saugt (solche Leute gibt es nämlich schon genug). Und ehrlich gesagt haben ja hier schon die meisten User Probleme diese ganzen "Vorschriften" aus unzähligen Verordnungen, etc. nachzuvollziehen.
Ausserdem geht es in den meisten Tontechnik-Seminaren in der Regel um Recording und Bearbeiten von elektroakustischen Signalen, der Livebereich wird da eher angeschnitten, um solche Sachen wie Feedbacks, Brummschleifen usw. den Leuten begrifflich zu machen. Ansonsten hieße es ja auch Veranstaltunstechnik-Seminar.
2.)kein Kommentar
3.)stimmt, allerdings würde es mind. die Hälfte aller Kleinjobs dann gar nicht erst geben :?
4.)klar, auf jeden Fall prüfen lassen. Da gibt´s keine Sicherung wie FI o.ä.
5.) s. Punkt 1
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Vielleicht nicht ganz unwichtige Frage vorab: Um was für Gesang handelt es sich? M/W, Rock, Chanson, Jazz, evtl. klassisch?
Sprache geht i.d.R. sehr gut mit Kondensator-Mics, genauso klassischer Gesang, etc. Für Rockmusik u.ä. ist ein dynamisches Mikro ala SM58 besser geeignet.
Von der Funkstrecke würde ich zu Sennheiser EW100 tendieren, die ist im Zweifelsfall flexibler und kompatibel zu anderen Evo-Empfängern/Sendern.
Dafür ist die PGX einfacher zu konfigurieren (Freq. suchen lassen und auf Mikro per Infrarot übertragen)Allerdings ist das 835 wirklich nicht der Bringer. Empfehlenswert für Sennheiser Evo sind eigentlich nur die Kapseln von folgenden Mikros: e935 (ca. €100,- mehr, dynamisch) und e865 (ca. €100,- bis 150,- mehr (grob geschätzt), Condenser)
Aber benutz mal bitte die Suchen-Funktion, es gab hier in letzter Zeit einige Threads mit dem Thema.
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Manchmal ist schon gefährlich, sich nur in die Nähe des Backstage-Raumes zu wagen - wenn da schon so "grün riechende" Wolken rauskommen
. Das hab ich in meiner (vorgewerblichen) Anfangszeit mal erlebt, als ich zwei Bekannten soundtechnisch unter die Arme greifen sollte, und dann die ganze Zeit mit ihnen Backstage rumsaß (rumsass ??? ne, glaub nicht). Da waren zwar auch 1-2 Bierchen bei, dass erklärt aber nicht meinen verschwommenen Blick, als ich am Pult stand - naja, war eh "nur" HipHop 
P.S.: Die Erfahrung sollte man mal gemacht haben (am besten mit Aufnahme und natürlich bei komplett "unwichtigen" JustForFun-Jobs (z.B. int. Weihnachtsfeier damit die Kollegen ihren Spass haben)), um so weniger Lust hat man sowas öffentlich zu produzieren.
Hörverlust tritt übrigens schon mit einem Bier ein. Nach 3 Bier ist man def. nicht mehr in der Lage das gedanklich auszugleichen.
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mahlzeit
z.B. Trennfrequenz zu hoch, Tieftöner bündelt im Mittenbereich.
Ich kenne übrigens ein paar Selfpowered-Monitore und Mufus, die richtig gut gehen mit nur geringem EQing.
Wenn man sich allerdings mal den Markt anschaut, liegen doch die meisten Aktiv-Produkte (z.B. KME, Dynacord, HK) preislich unter dem, was man für einen - im professionellen VT-Bereich als Untergrenze gesehenen - entsprechenden Passivlsp. ausgeben würde. Dass das nicht funktionieren kann dürfte klar sein.Auch kann es, abgesehen von der Abstrahlung, gut sein, dass die internen Amps nicht leistungsstark genug sind, an der Betriebsgrenze, welche natürlich schnell erreicht wird, Verzerrungen erzeugen, die dann wieder ein Feedback in Gang setzen. Sowas bekommt man mit dem besten EQ nicht weg.
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apropos - wie wär´s damit: GUTE GITARRISTEN
(duckundweg)
P.S. SK: nichts wg. dir, bin nur pers. Gitarren-geschädigt

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Ja, aber entweder handelt es sich immer noch um native Verarbeitung (damit vergleichsweise "stark" latenzbehaftet) in einem PC/MAC, oder um Einzelgeräte. LiquidMix wär schon so ne Sache, wenn´s standalone liefe, wie der Liquid-Channel. Und wie gesagt, für den Verleiher wären, zumindest für die ersten Jahre, Kartenslots für PCM-/SPX-Karten wichtig, damit z.B. Kollege Wora mit seinen hier im Forum oft erwähnten Speicherkarten kommen kann ( :wink: ) ohne das Gefühl haben zu müssen, dass man sich mit Ridern eh nur den Ar... abwischt (wobei er dann auch wieder eine DRV2000-Simu haben könnte).
Aber eine solch herstellerübergreifende Kompatibilität wird es warscheinlich nie geben... :?Was wäre eigentlich mit Erweiterungs-Bedien-Einheiten für digitale Kleinpulte? Extra Faderblock und kompletter Kanalzug für´s 01V? Alles vernünftig montierbar, versteht sich.
Eine vom Mischpult aus wählbare Richtcharakteristik und Kapselausrichtung wär cool, gerade bei Rednern die kein Mikro vernünftig halten können - gern auch über Funk.
Nicht zu vergessen, der ICQ im Pult für die Getränkebestellung und Internetzugang, um bei `ner Tagung im PA-Forum stöbern zu können - ach ne, kost´ demnächst ja wieder GEZ-Gebühren...
Ich träum´ heut´ nacht weiter...
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Angeregt durch einen anderen aktuellen Thread und momentaner Reverbsuche, könnte ich mir ein digitales Siderack mit grösserem Farb-TFT, Encodern und (natürlich amtlichen) PlugIn-Effekten (SPX-, PCM-, 2290-, usw.-Algorithmen) vorstellen, natürlich komplett speicherbar auf USB-Stick/Speicherkarten der Originalgeräte (kompatibel sein) und Editor für den Rechner daheim.
Mit versenktem Bildschirm natürlich nicht grösser als 2-3HE.Moment - technisch wäre das ja bereits machbar - an alle Hersteller: BAUEN
Dann ist auch die Diskussion Digi- oder Analogpult (beim Thema Truckspace zumind.) relativ überflüssig.
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- Offtopic -
Wie hat sich eigentlich das Soundcraft-Digi-Ding so im Test bei euch geschlagen?
Btw.: Hattet ihr nach Mannheim Ende September noch mal die ART-Trenntrafos überprüft, ist da eine Erkenntnis zutage getreten? Ich überlege mir noch, 2-3 von den Dingern zu holen.
- Offtopic/Ende -
- ToTopic -
Nette Idee mit dem "Digitalen Siderack", zumal sich bei Bedarf natürlich auch das komplette Pult als solches nutzen lässt. Eigentlich wär da auch mal eine faderlose Version recht interessant, ohne gleich das Geld für eine DME hinlegen zu müssen - ist warscheinlich wieder zu unwirtschaftlich für Yamaha aufgrund der Stückzahlen.
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Ich fass mich mal kurz:
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Das einzige, was ich schon mal mache, ist nach einem Regenabbau mit so nem Schuhputzzeug einreiben, dann werden die wieder schön weich. Ansonsten ist doch egal wie die aussehen, sind ja keine Handschuhe für Butler.
Ich muss mir trotzdem mal dringend neue kaufen :oops:
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Um bei Shure zu bleiben:
Volle Zustimmung zum SM86. Hab selber die Kabelvariante, hohe Verständlichkeit von Konsonanten, auch bei Besprechung von der Seite oder grösserem Abstand. Ebenfalls gut, wenn du eine andere Richtcharakteristik brauchst, geht das SM87, das fördet aber je nach Sprecher die S-Laute zu sehr.
Zur PGX-Strecke muss ich sagen, ich hatte sie einmal bei einem Job im Gebrauch (SM58-Kapsel), als Vergleich standen SM58-Kabelmikros - sie kam mir sehr "bollerig" und extrem unpräzise vor (Sprachanwendung). Ein Kollege hat die Kombination PGX/SM86 und berichtet von dünnem Sound aber frühen Tieftonrückkopplungen, was ich anhand des Kabelmikros nicht nachvollziehen kann.
Such dir vielleicht erst die zu deiner Anwendung passende Kapsel aus und probier dann die Kombinationen mit mögl. Sendestrecken. Mach dabei auch mal den "halbleere Batterie"-Test, manche Compander-(Rauschunterdrückuns-)Systeme in preiswerteren Strecken sollen da etwas komisch klingen.
Schönen Gruss
Bo
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Nehmt m.M.n. lieber einen (nach z.B. Sommercable-Standard belegten) Harting für NF + einen Last-Harting (z.B. 10pol.) für LS.
Dürfte auch im Servicefall oder bei Änderungen einfacher zu handhaben bzw. schneller Ersatz zu bekommen sein und 2 Stecker machen beim ab-/anstecken nicht viel mehr Mühe als einer.Vergesst bitte nicht die Schutzdeckel für den ungesteckten Zustand, gerade im Thekenbereich.
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Also `nen Kühlschrank fänd ich doch schon sehr praktisch, diesen kann man schliesslich auch bei div. Festivals o.ä. für die Crew brauchen. Leider hab ich´s schon einige Male erlebt, dass der nächste Bierpils 100-150m "Kampf durch Publikum" vom FoH/Monitorplatz entfernt ist und keiner vom Veranstalter vorbei kommt.
(Bestes Beispiel war übrigens aktuell bei der WM: OpenAir-Bühne - jeden Tag Live-Programm und Übertragungen - da ist man froh, wenn man nicht immer hinter Biermarken etc. hinterher laufen muss)
Wenn´s allerdings um Spülen und ähnlichen Gastro-Krempel geht, wäre eine Zusammenarbeit mit dem örtlichen "Getränkefritzen" die amtliche Variante. Am besten, man hat für alle erdenklichen Anfragen die passende Telefonnr. zur Hand - das kostet einen 5min., hinterlässt aber bleibenden Eindruck auf den Veranstalter.
(wobei ich keine Ahnung hab, wo man einen Zeppelin mieten könnte... :? )
Wenn ihr allerdings in eurer Gegend eine Markt für sowas seht, warum nicht?! Allerdings solltet ihr das ganze als (kleinen) eigenständigen Betrieb fahren, mit den Vorteilen gemeinsamer Lager-/LKW-Nutzung. Dann gibt´s auch kein durcheinander wg. der "Kernkompetenz".
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Mahlzeit
Zitat...Oder am Manager der den Pegel fordert...
...sollte kein Grund sein. Taube Manager (
) stossen bei mir auf "taube Ohren" - um die Gesundheit des anwesenden Publikums zu gefährden, soll der sich `nen anderen suchen (das ist mir der Job nicht wert). Wenn man gut ist, sollte sich diese Frage allerdings nicht stellen.(Von mir aus kann der sich `n Director-Stack als Kopfhörer dazu buchen, dann ist´s mir auch wurscht, was er mit seinen Hirnwindungen anstellt)
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Sollte nur eine generelle Info sein, dass man (gerade bei LowBudget-Geräten, aber nicht nur) dem ganzen immer ein wenig Aufmerksamkeit schenken sollte und sich nach Möglichkeit über typische Fehlverhalten seiner Geräte im klaren sein sollte.
Fatal sind oft auch Aussagen, wie Gerät X funktioniert, Gerät Y nicht, wenn nicht die Umgebung geklärt ist. Daher habe ich im genannten Thread auch direkt erst mal nach der Gesamtkonfiguration gefragt.
surfvill: Deine Antwort zeigt nur dass du den "zu aktuell, um den nicht zu kennen"-Thread nicht aufmerksam durchgelesen hast.
To-Topic: 19"-USV hört vernünftig an, oder (LowBudget) du nutzt eine der Leistung angepasste Lautsprecherschutzschaltung (gibt´s als Bausatz).
Serien-C schützt übrigens den Treiber auch vor falscher Verkabelung (Bass auf HT), daher: Empfehlung.
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Zitat
das hat aber mit klang auch wieder recht wenig zu tun
Stimmt, hab mich ein wenig hinreissen lassen, sorry... :oops:
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Zitat von "surfvill"
Ich habe mir deshalb den Ultradrive zugelegt - der rauscht zwar, wenn ich das Ohr an den Hochtöner lege, grillt dessen Treiber aber nicht!
s. hier: http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=56933
bzw. hier:
http://www.audiomap.de/forum/index.ph…20940/page/?c=1Daher erst mal generell: JA zum Serienkondensator
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Noch mal zum Klang Digi-Pult:
leider fehlt mir bis jetzt jeder Direktvergleich (aktueller Pulte im Livebereich), da auch jedesmal ein anderer Raum, andere Mikros, andere Lautsprecher zur Verfügung stehen (je nach Firma halt). Allerdings habe auch ich das Gefühl, beim 01V(96) wie auch im Studio beim alten 02R mehr Tiefmitten herausdrehen zu müssen, als analog, was allerdings auch oft wieder zu einem "kühlen", dünnen Sound führt.
Beim 01V96 muss ich dazu sagen, dass es (die paar mal, die ich damit zu tun hatte) eigentlich immer mit 48kHz betrieben wurde und ich auch nie die Zeit hatte, es mal zum testen umzustellen.
Grössere Digi-Pulte kann ich leider nicht vergleichen, bei meinen Jobs läuft noch sehr viel analog (auch bei Auftaggebern, die der Meinung sind, die Zukunft ist digital, aber nur (aktuelle) Analogpulte wie zB. MH3/ML usw. besitzen :wink: )
(jetzt ich hol mal weiter aus)
Was ich mir noch vorstellen kann, sind Unterschiede in der Pegelstruktur/Summierung der digitalen Pulte, welche den Klang erheblich beeinflussen können.
So habe ich beispielsweise im Studio mal einen Dance-Mix (44kHz-Prod.) direkt in Logic, im internen Mixer der Audiokarte und im 02R summiert - alles ohne Wandler versteht sich - und jedes Ergebnis klang etwas anders.Ähnliches mit der Samplerate: eine (Mehrkanal-)Aufnahme mit doppelter Sampleraten (also 88kHz) klingt offener, naturgetreuer da sich in der Mischung, genau wie sonst im analogen, Summen- und Differenztöne (hier spielt der unhörbare Frequenzbereich über 20kHz dann doch wieder eine Rolle) bilden können. Ich habe, verglichen mit 44kHz, (im Vergleich wurden mal die Einzelspuren runtergerechnet) nicht mehr den inneren Zwang, Höhen reindrehen zu wollen.
Allerdings lässt sich diese Erkenntnis höchstens auf Musikmischungen, nicht aber auf Konferenzen, Vorträgen etc. übertragen, bei denen man zeitgleich 1-2 Mikros offen hält, oder bei stumpfer CD-Wiedergabe.
Ich glaube, am meisten liegt es an der Bedienung, wenn man sich nicht mit Gefühl an seine Zielfrequenz "heransweepen" kann. Allerdings ist das eigentlich genauso schlimm, wie ein tatsächlich schlecht klingender EQ, denn wer hat schon zu 100% die richtige Frequenz im Kopf?
(ich habe relativ lange gegrübelt und bin im Kopf das Gitarren-Griffbrett hoch- und runtergegangen um besagten Nachschwinger zu finden)
Nervig ist auch die fehlende Mittenrastung am EQ-Gain - man will zum Vergleich das EQ-Band auf Null drehen und landet, wenn man nicht aufpasst und zu schnell dreht, genau im entgegengesetzten Gain-Bereich - super :? . -
Vorsicht: 10-20ms können dir schnell das Timing z.B. an der HiHat versauen - letztens erst wieder gehört. Das macht dann Sinn, wenn quasi nur noch Diffusschall am FoH ankommt.
(P.S.: Scheint im Falle des Threadstarters so zu sein, wollte es nur für alle mitlesenden noch mal erwähnt haben.)