Klar ist auf jeden Falls, allein schon wegen des Drucks, ein Mic vors Resofell zu stellen. Live habe ich da öfter mal das D112 verwendet: Die Bassanhebung liegt höher als bei den meisten aktuellen Mics, da rumpelt und koppelt das nicht so schnell. Der normalerweise doch recht überzogen klingende Kick hilft ausserdem ein wenig Präsenz in die Angelegenheit zu bringen.
Ich hatte ausserdem gerade mal Gelegenheit im Studio ein bisserl rumzuexperimentieren (zwar mit Loch in der BD, aber nicht genutzt).
Bei einem zusätzlichen Mic an der Fussmaschine ist natürlich immer ein recht hohes Übersprechen der Snare zu befürchten. Meine Variante würde darin liegen, ein kompaktes Clipmic mit guter Richtwirkung zu benutzen (Beta98, e604, u.a.) und so positionieren, dass die Snare genau in Ausblendrichtung und die Kapsel möglichst nah am Kickpad liegt.
Vorsicht hierbei vor Fellresonanzen (ich hatte eben erst mal ein schönes, klares BOING auf dem Kanal).
Da man ja eh nur den Attack braucht (HÖHEN) und warscheinlich entsprechend eqt, kann man noch versuchen eine Decke, Pulli o.ä. zwischen Mic und Snare zu packen (mit Gaffa geht alles).
Alternativ könnte ich mir folgende Variante vorstellen: wenn vorhanden (bei mir natürlich gerade nicht), Beta89 oder AT PRO35/ATM35 (ohne die eigentliche Halterung) an einen Schwanenhals packen (hier ist entweder Kreativität oder Gaffa gefragt), diesen zu einem 1/4 Kreis umbiegen, durch ein Tomhalterungsloch "einführen" und irgendwo befestigen. :lol:
So das war´s bis jetzt, ich stell gleich erst mal `nen Lautsprecher vor die BD. ![]()