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Beiträge von audiobo

  • KI (bzw. AI)

    • audiobo
    • 29. März 2024 um 18:24
    Zitat von test

    wenn es einen fertig pre produzierten licht mix

    Den wer produziert hat? mit welchen Lampen? Und wenn es beim nächsten Dorffest plötzlich nur die grosse alte, seit 40 Jahren abbezahlte Anhäufung an 6er Bars hat welche die KI noch nie gesehen hat weil sie nur auf Wackeleimer trainiert wurde?
    Wenn jetzt der DMX-Stecker nen Wackelkontakt hat und das Kabel ein Stück Gaffa braucht um im richtigen Winkel fixiert zu werden... usw.

    Wie wird die KI überhaupt handlungsfähig um mit Dingen wie Laptops, diversen Pulten (also auf Menschen ausgelegte UIs), Kabeln (ja, auch die muss man sogar als gebuchter Operator ab und zu mal anfassen und stecken) usw. umgehen zu können? Solange es in dieser Zukunft noch auf Menschen ausgerichtete "Altlasten" gibt, müssen diese auch von irgend jemandem bedient werden. Oder die KI braucht teure Mechanik, also einen Roboter.

    Das wird also definitiv mehr als 10 Jahre dauern.

    (Zum Vergleich: Es gibt viel bedeutendere Branchen, da hängt alles relevante in Form von Nullen und Einsen in irgendwelchen Netzwerken - und viele davon müssen nicht einmal in Echtzeit reagieren können, sondern können schön Tickets beim IT-Support beantragen wenn etwas nicht funktioniert.)

    Es wird aber irgendwann nicht mehr darum gehen ob die Maschinen das können - sondern darum ob die Menschen das wollen. Da sind wir mit unserer Branche nur ein ganz kleines Licht am Rande.

  • KI (bzw. AI)

    • audiobo
    • 29. März 2024 um 17:51
    Zitat von zegi

    Ich denke nicht. Ist wir bei den DJs. Früher warst du ein Held, wenn du eine grosse Plattensammlung hattest und mit den MKs beatmatchen konntest.

    Dafür war eine riesige Investition und viel Übung nötig. Heute gibt es kostenlose DJ Software und Musik ist quasi unlimitiert verfügbar. Beatmatching und noch viel krassere Dinge (Tonartbestimmung, automatisierte Loops, etc.) passieren mit einem Tastendruck/Klick. Das finden die Oldschooldjs skandalös und empfinden das als einen Untergang der Kultur.

    Die neue Generation hat kein Problem damit.

    Und auch dann gibt's immer noch Leute, die's trotzdem verkacken. Und dass "Welt-DJs" i.d.R. mit vorproduzierten Mixtracks daherkommen ist ja auch kein Geheimnis. Also wie beim Schlagerfest... ;)

  • KI (bzw. AI)

    • audiobo
    • 29. März 2024 um 17:48

    Ich sehe ja auch durchaus Anwendungen für (schon heute funktionierende) KI-Applikationen.

    Vor ca. 5 Jahren habe ich mal in die Runde gefragt, ob jemand eine Möglichkeit für Remote-Überwachung von Sprachverständlichkeit auf grossen Arealen kennt.

    Damals kam nur (sinngemäss): „Wozu? Zu teuer. Zu aufwendig. Schick jemanden mit Funkgerät über‘n Platz.“ Wobei gerade der letzte Punkt kurz vorher so „gut“ funktioniert hat, dass ich überhaupt auf die Idee gekommen bin.

    Und heute?

    IoT ist im Bereich der Sensorik längstens überall angekommen, die kleinen Geräte haben teilweise extrem lange Akkulaufzeiten.

    Wir sprechen in unsere Telefone um geschriebenen Text zu generieren, Streamingdienste bieten automatische Übersetzungen an.

    Der STI muss ja auch für die KI ausreichend sein. Ob Text richtig erkannt/interpretiert wird wäre für die Anwendung ja sogar egal, wir können auch bei uns fremden Sprachen beurteilen ob die Silbenverständlichkeit gut genug ist.

    Statt dessen unterhalten wir uns aber darüber, ob in 5 oder 10 Jahren der Mensch, bei dem im schlechtesten Fall wirklich alles an künstlerischen Ergüssen, Tagesstimmungen, technischen Problemen, Verantwortung für's richtige Timing usw. zusammenläuft durch eine KI ersetzt wird.

    Dabei kommt selbst bei den oben genannten, im Moment so angesagten Sprachtools oft genug die grösste Grütze raus.

    Und in Fachvorträgen spricht man da übrigens immer von "Schwacher KI".

    Technische Hochschule Würzburg-Schweinfurt

  • A&H dLive Update ist erhältlich

    • audiobo
    • 29. März 2024 um 17:30
    Zitat von guma

    Ich gehe davon aus, dass 96% aller A&H User die Fourier Kiste zu teuer wird.

    Das Ding ist ja neu. Bei praktisch allen Anbietern am Markt (bzw. neuen Produktlinien) wird erst mal gezeigt wo der Hammer hängt - doch sobald es dann um den Umsatz geht meldet sich der BWL-Grossmeister und sagt den Entwicklern "So, und jetzt baut ihr bitte noch 2-3 Versionen, die sich auch Otto-Normal-Tönler leisten können." (Mal abgesehen von reiner Broadcasttechnik.)

  • A&H dLive Update ist erhältlich

    • audiobo
    • 29. März 2024 um 11:05
    Zitat von guma

    Ich seh's positiv und freue mich auf

    - deep channel copy

    - new mute logic

    - A&H Heaven Hall + Heaven Plate

    ...

    Unterstützung für das FourierAudio-Servergedöns, dann macht das auch Sinn wenn alles zu einer Gruppe gehört.

  • Beschallung + Streaming + Dolmetsch 2sprachig - Denksport

    • audiobo
    • 29. März 2024 um 11:00
    Zitat von secluded

    ...wenn's schon übers www muß / soll, dann bitte via VPN-Tunnel die Audio-Daten DIREKT übertragen - wegen mir auch als MP3, aber Streaming-Dienst-Server gehen für so was gar nicht !!! ...für Podcasts in "Live zum zuhören" oder on-demand is die Latenz ziemlich wummpe / schnuppe / egal...

    Wenn man selber an der Planung beteiligt ist kann man reine Audio-P2P-Streamingtools wie Sonobus ins Auge fassen da vermittelt der Server nur die IP-Adressen.

    Dann hat man auch die Audioqualität unter Kontrolle.

    Kennt halt nicht jeder, daher braucht es eine genaue Anleitung. Aber bei Zoom, Teams usw. ist das Wissen ja auch sehr unterschiedlich verteilt wenn‘s um Details geht.

  • KI (bzw. AI)

    • audiobo
    • 29. März 2024 um 10:31

    Wie schrieb gert letztens so schön: „Wenn KI-generierte Musik von KI für KI-Publikum gemischt wird bin ich eh raus.“

    Oder so ähnlich…

    Musik ist mehr als nur Dienstleistung: Menschen wollen Menschen auf der Bühne, menschliche Fehler und Geschmäcker bieten Diskussionsgrundlage für menschliche Konversation, menschliche Interaktion (auch auf der Achse Künstler-Publikum) befriedigt menschliche Bedürfnisse.

    Das MilliVanilli-Konzept hat sich ja auch höchstens im Schlagerbereich und Fernsehpop durchgesetzt 😉

  • Neuigkeiten Pro Light & Sound 24

    • audiobo
    • 28. März 2024 um 12:03

    ^^ Tja, so ist ist das mit den unpräzisen Bezeichnungen..

    Hierzulande ist in den letzten Jahren halt viel Lacoustics hinzugekommen, d&b A-serie hatte ich schon gar nicht mehr auf dem Schirm weil nie gesehen...

  • Neuigkeiten Pro Light & Sound 24

    • audiobo
    • 28. März 2024 um 11:02
    Zitat von Lampenschubser

    Aber 4x a Serie mit je 23kg bekomme ich easy gehandelt.

    Ich nehme an das HK ist jetzt auch nicht potenter …

    Von welchen 23kg redest du eigentlich die ganze Zeit?

    - a10 wide 20kg

    - a10 focus 22kg

    - a15 wide 33kg

    Vergleichen (auf Abstrahlwinkel und Membranfläche bezogen) müsstest du 1x CX210LT entweder mit 2x a10 focus (44kg) oder 1x a15 wide (33kg).

    Was dann besser performt bekommst du nur heraus wenn du entweder einen direkten A-B-Vergleich machst oder wenn es unabhängige Messungen beider Systeme mit identischem Messaufbau gibt.

  • Kalottenhochtöner mit Waveguide

    • audiobo
    • 27. März 2024 um 11:38

    Schau mal bei den üblichen Selbstbauanbietern: Dayton, SB acoustics, Monacor usw. Bzw. in den Shops die sowas verkaufen.

  • Sidechain

    • audiobo
    • 25. März 2024 um 19:17
    Thema

    Side Chain Tricks

    an dieser stelle mal ein kleiner tipp:
    ich nutze seit jahren in den overheadkanälen kompressoren mit sidechain. das sidechain-signal kommt dabei von der snare... damit kann man die kompressoren so einstellen, dass sich das übersprechproblem auf die OH sehr gut lösen lässt. ;) im studio kann man natürlich weiterhin die delaymethode fahren, aber live hat man ja nicht immer zeit das entsprechend auszumessen. 8)
    für Vi-mischer ist der tipp leider nicht so wirklich hilfreich, weil es da keinen sidechain…
    wora
    13. Dezember 2016 um 00:14
  • Pulte, auf denen wir nie mischen und daher nichts vermissen.

    • audiobo
    • 23. März 2024 um 10:52

    zegi geht nicht - die KI ist kaputt 😁

  • Pulte, auf denen wir nie mischen und daher nichts vermissen.

    • audiobo
    • 23. März 2024 um 10:40

    Schlaumeier*in erfinde bitte zufallsmässig einen Titel für einen neuen Thread im PA-Forum

  • Neuigkeiten Pro Light & Sound 24

    • audiobo
    • 23. März 2024 um 08:13

    Etwas aktueller:

    Corona
    Funktionsweise und Aufbau des CORONA Plasmahochtöners
    www.lansche-audio.com
  • I don't need that, 2.0

    • audiobo
    • 23. März 2024 um 08:10

    Ihr habt die Anzahl dafür notwendiger Photonen vergessen.

  • Wasser auf der Bühne?

    • audiobo
    • 22. März 2024 um 21:22
    Zitat von HenrySalayne

    Davon abgesehen: Ja, da Wasser die hervorragende Eigenschaft besitzt, nicht brennbar und ungiftig zu sein, geht das auch in Deutschland. Die realen Probleme liegen eher in der Infrastruktur und den Havarie-Management. Wasser muss hierzulande üblicherweise erwärmt werden, bevor man die Darstellenden damit duscht oder darin baden lässt. Außerdem kommt es auf Bühnen leider regelmäßig dort hin, wo es nicht hin soll. Die Untermaschinerie findet das oftmals nicht so lustig.

    Nicht zu vergessen die Hygieneanforderungen (tägliche Keimkontrolle, Filterung usw.) wenn das Wasser auf Darsteller losgelassen wird.

  • I don't need that, 2.0

    • audiobo
    • 22. März 2024 um 13:30

    … SI Explosion… 😁

  • Neuigkeiten Pro Light & Sound 24

    • audiobo
    • 22. März 2024 um 12:34

    Diamanten… Beryllium… Keramik… alles ein alter Hut. Aber die Mechanik für‘s Time Alignment der Treiber ist der Knüller (wobei ich mir jetzt nicht mehr sicher bin, ob das auch elektrisch funktioniert).

  • Neuigkeiten Pro Light & Sound 24

    • audiobo
    • 21. März 2024 um 15:19
    Zitat von Volker

    Im Prinzip wie ein Kara II, nur 5 kg schwerer, dafür mit einem Treiber mehr, eingebaute Endstufe mit DSP (und sogar AVB) und alles (Curving und Hochtonklappen) motorisch verfahrbar.

    Keine Ahnung wie das klingt und was das kostet, aber motorisch verfahrbar ist der Knaller. Die Shader stufenlos, das curving in 0,1 grad.

    Die Beschreibung erinnert mich spontan an das hier: https://alesca-a9a493.webflow.io/wamm-master-chronosonic

  • X/M 32 - späte Erkenntnisse

    • audiobo
    • 21. März 2024 um 15:08
    Zitat von guma

    ...waren/sind für mich gleichermaßen Kröten, für die zu schlucken ich eine Strategie entwickelt habe,...

    Ja genau. Das ist DEINE Strategie damit umzugehen. Meine ist ja eigentlich gleich - Ich habe einfach in manchen Konstellationen keinen Bock mehr drauf. Externe Bedienoptionen sollten anwendungsabhängig sein, nicht davon, dass das geräteeigene UI murks ist.

    Zitat von guma

    X/M32 ohne Mixing Station ist wie Fahren ohne Lenkrad, Backen ohne Mehl, Skifahren ohne Schnee, Angeln ohne Köder … ;)

    Du willst ja beim Mietwagen auch kein eigenes Normalo-Lenkerrad mitbringen müssen, weil der Hersteller meinte das Lenkrad von einem Bobby Car montieren zu müssen.

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