Beiträge von audiobo
-
-
Es gibt ja eine leichte Einschnürung zwischen 2 und 4k. Die ist letztendlich für das "Loch" verantwortlich.
Gut, weder kenne ich das alte noch das neue Modell persönlich, aber laut Datenblatt des neuen ist in dem Bereich keine besondere Einschnürung zu erkennen:
Ganz im Gegenteil schlängelt sich die -6dB Linie ja bis 8kHz schön an den 30° entlang. 5° mehr und wir sind schon bei -12dB (-6dB bei Summenbildung), um die 10kHz sogar schon -15dB (-9).
Eine praktische Verifizierung wäre freilich noch schön, aber ich kann verstehen, dass es Wolfgang mit dem 70° Splay nicht zugesagt hat - gerade wenn es dann im Präsenzbereich über einen grösseren Bereich wirklich fehlt.
Ein Job für karel noon ...

-
-
Das Problem war aber damals nicht, dass es zu Interferenzen kam, sondern, dass es beim Hochton in der horizontalen Achse bei 2 Tops nebeneinander zu einer Lücke kommt, weil der Splay so weit gewählt ist, dass es eben nicht zu Interferenzen beim Horizontalcluster kommt.
Mich irritiert das gerade: Der LS macht 60° (dem Datenblatt nach sogar recht gut und breitbandig, wenn man von der Aufweitung bei ca. 13kHz absieht), der empfohlene Splaywinkel für's Cluster liegt aber bei 70°?? Kein Wunder hat es da Löcher...
-
-
Ich würde in der Location ganz klar 5x18“ aufeinander stapeln um mehr vertikale Richtwirkung zu erhalten, damit die Deckenkonstruktion nicht so laut scheppert…

-
…wenn es nicht zu extrem ist kann man seinen Mix daran anpassen,…
besser wäre es die Bestuhlung anzupassen 😉
-
Wora spricht aber von einem horizontalen Array (2 LS nebeneinander, nix headstack) und einem Erlebnis, dass er durch mitgebrachte Lautsprecher einer Gastproduktion im seiner Halle hatte.
wora ich gehe mal davon aus, dass du auf diese Situation anspielst oder hast du es auch selber schon mal mit den betroffenen LS getestet?
-
Das erinnert mich daran, dass ich meine Handschuhe suchen wollte. Danke!
Gerne 😊
-
-
Idn:
wenn man Samstags morgens kurz nach 5 nicht mit ÖV aus seinem 8000 Seelen-Kaff wegkommt, man deswegen bei 2gradC die ersten 14km mit dem Velo absolviert und nach den ersten 2km merkt, dass die gewählten Handschuhe ja gar nicht mal so gut warmhalten - wo die eigentlich dafür vorgesehenen Handschuhe nach den regelmässigen Garderobe-Ausräumaktionen seitens der Kinder hingekommen sind werde ich wohl nie erfahren… 🙄
-
ist es üblich, dass Acts in der genannten Liga auch die VA-Firma vorgeben...
Nein.
liegt das in der Kompetenz des Veranstalters,
Sogar ausschliesslich - dieser hat ja am Ende die Rechnung zu bezahlen.
Von der Künstlerseite her sähe man lieber einen Anbieter, der deutlich weniger bringt. Jedoch kenne man den (wohl primär als FOH Mann) und arbeite gerne mit ihm zusammen.
Bei grösseren/wichtigeren Veranstaltungen dürfte das kritisch zu sehen sein, wenn die Akzeptanz einer ganzen Firma von der Kompetenz einer einzelnen Personen abhängt.
Wichtiger ist regionales/nationales Renommee der Firma.
Es könnte natürlich auch sein, dass die Künstler versuchen euch durch die Blume zu sagen, dass sie von dem vom VA ausgesuchten Dienstleister nichts halten, weil es in der Vergangenheit schon zu Komplikationen kam.
Dies lässt sich aber nicht hier im Forum klären, zumindest nicht ohne Namen zu nennen.
-
-
Ich habe zwar von diesem Teufelszeug keine Ahnung, kann aber vielleicht ein paar ??? dazu steuern (verzeiht mir wenn das zu profan gedacht ist):
Der meinte, dass war früher auch schon so. Mit früher meinte er, bevor der Rechner virtualisiert wurde.
- wurde der alte Rechner in die VM geklont, so dass evtl. der Fehler mitgewandert ist? Oder wurde die VM von Grund auf neu konfiguriert?
- Wie sehen die Speicherroutinen für diese ARP-Tabellen aus? Verschluckt sich da etwas etwas? Kann man vllt. eine Initialisierung bei Neustart konfigurieren, wenn das als Workaround funktioniert?
-
Bei der Rivage gab es auch mal Firmware-Versionen, bei denen konnte man zwischen einem Layerwechsel Kaffee holen gehen. War dann aber irgendwann wieder ok.
-
QLX-D habe ich auch 2-3x im Einsatz gehabt, im Verbund mit AD.
Das hier:
Letztes Ereignis mit div. Aussetzern war namentlich QLX-D, indoor. Sichtverbindung gegeben auf ca. 15m Entfernung (ging nicht näher). Zuschauer im Raum ca. 350 PAX.
Mit analog hatte ich in einer solchen Situation auch schon Rauschen oder Abbrüche, aber eben keine so wirklich hässliche Artefakte.
klingt nach
…dann wurde sie schlichtweg entweder technisch bzw. von der notwendigen Abdeckung her falsch konfiguriert/aufgebaut oder man hat Störsender unterwegs.
Und dann gibt es natürlich noch diese speziellen Umgebungen, in denen man dem Kunden von Funk allgemein abraten oder genug Budget für einen Spezialisten und zugehörige Hardware (Zirkularantennen, Scanner, Filter…) kalkulieren sollte.
Mag sein, dass es im Einzelfall mit einer stark vor sich hin rauschenden Analogfunkstrecke funktionieren kann. Ob man das als Qualitätsnachweis für seine Arbeit sehen möchte steht dann wohl auf einem anderen Blatt.
(Und ja, solche Momente hatte ich auch schon. Ist für mich aber kein Grund die Schuld auf den digitalen Teufel abzuwälzen, sondern lässt sich faktisch immer auf eigene Fehler/Fehleinschätzungen zurück führen. Und manchmal ist man auch einfach machtlos (abgeknickte Antenne/Kabel etc.).)
-
nun ja, 100 frequenzen gleichzeitig zu betreiben ist schon eine sehr seltene anforderung.
Das geht mittlerweile schnell z.B. auch bei grossen Sportveranstaltungen. Man muss ja auch die Nebenzonen beachten.
Bzgl. der Audioqualität: Solange man nicht Hobby mit Profimaterial vergleicht ist diese mit der Digitalisierung klar gestiegen.
Ob das jetzt bei ein paar Gesangsmikrofonen im Rock/Pop-Bereich mit überschaubarer Dynamik so viel ausmacht sei einmal dahingestellt - aber im Bereich Klassik kann man jetzt z.B. ohne Gewissensbisse oder langwieriger Gainoptimierung mal eben eine Violine, einen Kontrabass oder irgendwelche Wandertrommeln an den Funk hängen, ohne dass einem der Tonmeister an die Gurgel springt.
Man könnte gar das halbe Orchester mit Funk mikrofonieren ohne dass es jemandem akustisch auffallen würde (höchstens im AB-Vergleich).
Auch im Bereich Musical/Oper ist der Unterschied klar hörbar. Hohe laut gesungene Töne können sehr interessante Artefakte bei analogen Funkstrecken provozieren (Rauschen, irgendwelche subharmonischen Töne).
Analog hatte jedes Compander-Konzept seinen eigenen Sound, genau wie auch früher bei den NR-Systemen für Bandmaschinen. Compander sind immer kompromissbehaftet, solange sie keinen einzelnen Sinus übertragen müssen: Regelzeiten, spektrale Energieverteilung, mit oder ohne Emphasis (beeinflusst Clippingschwelle im Hochtonbereich), Single- oder Multiband... das kriegt man nie für alle Signalformen unter einen Hut.
Persönlich arbeite ich jetzt seit über 10 Jahren regelmässig z.B. mit ULX-D, später AD und ein wenig 6000er. Analog zuletzt mit 2000er, 3000er, R-Serie, das übliche IEM-Geraffel. Meistens Corporate, oft auch mit hohen Ansprüchen bzgl. Ausfallvermeidung und Klangqualität. Anzahl der Strecken zwischen 10 und 120. Für diese Jobs möchte ich definitiv kein analoges mehr.
Rauschen bei analog? Lieber rauschen al ssssss dddi i iii ii g tale a fakte un d a setz er
Wenn's rauscht, dann weiß ich dass die Strecke am Ende ist. Bei digital ist halt weg. Das erklär dann mal dem Vorstand wenn seine Rede digital zerpflückt wird. Gut, rauschen ist auch nicht gut in solch einer Situation.
Das ist, mit Verlaub, ziemlicher Blödsinn: Wenn eine (ordentliche Profi-) Digitalfunkstrecke solche Aussetzer produziert, dann wurde sie schlichtweg entweder technisch bzw. von der notwendigen Abdeckung her falsch konfiguriert/aufgebaut oder man hat Störsender unterwegs. Da hätte aber die analoge auch schon weit vorher bei gut eingestelltem Squelch abgeschaltet oder u.U. einem einen ohrenbetäubenden Krach um die Lauscher gehauen. In der AD hat es ja sogar Anzeigen sowohl für die Empfangsstärke wie auch die im RF enthaltene Signalqualität. Ein besseres Metering kann man sich fast nicht wünschen.
Nach meiner Erfahrung als reiner Nutzer (kein Verkauf, kein Marketing, kein Kauf, kein Verleih): Zuverlässiger in Sachen Signalstabilität und Störungsverhalten, bessere Dynamik- und Frequenzauflösung, u.U. mehr Kanäle (äquidistantes Raster), erkauft durch den Nachteil einer höheren Latenz.
Also für mich ist das definitiv kein Hype, sondern mittlerweile mehrjährige Realität. Man muss nur wissen, wann digital halt mal nicht angebracht ist.
-
ich vermute mal der Begriff "bauen" wurde an der Stelle missverstanden.

-
ThoSchu Darf man fragen was du vorhast?
Klein&Fein oder was spezielles?
Flachdübelfräse fand ich zuletzt noch praktisch wenn es um grössere Kisten ging.
Gute Absaugvorrichtung

-
EIne digitale Funkstrecke hat grundsätzlich keine wirklichen Vorteile gegenüber einer analogen. Die paar dB an Dynamik kannste knicken. Ein gutes Compandersystem (analog) ist da nicht weit weg.
Das sehe ich anders, aber gut. Persönliche Wahrheiten und so...
