Gerade mal damit herumgespielt. Leider geil.
Das Featureset sieht recht komplett aus (z.B. auch Key-Input für den DynEQ im Rack, Com-Input und Inserts für Abhörweg).
Schnelle Wege. Man findet alles in Rekordzeit wenn man Yamahapulte kennt.
Gerade mal damit herumgespielt. Leider geil.
Das Featureset sieht recht komplett aus (z.B. auch Key-Input für den DynEQ im Rack, Com-Input und Inserts für Abhörweg).
Schnelle Wege. Man findet alles in Rekordzeit wenn man Yamahapulte kennt.
Gut, dass im Titel weder etwas von „Klang“-Vergleich noch von „Audio“-Mischpulten steht, sonst wären wir jetzt sowas von Offtopic…

Wozu gibt es dann in der Yamaha Welt
TWINLANe
Das frage ich mich auch. Man hätte ja auch Optocore implementieren können. 😉
Ansonsten macht es einem die Sache in der Konfiguration etwas einfacher (dadurch für viele auch sicherer), da es einem Struktur (Ring) und maximale (sicher nutzbare) Kanalzahl fest vorgibt und man immer garantierter Primärnutzer ist.
DANTE wiederum hat neben Latenz auch noch andere Probleme wie z.B. Kanalzahl.
Welches Problem bzgl Kanalzahl meinst du?
Ich hoffe, das ist nicht zu OT: aber wie oft hattet ihr schon so eine "Strom-Weg-Situation"? Das ist mir noch nie passiert und einige Events liegen doch schon hinter mir...
Während des Aufbaus schon öfter, weil (im grossen) die Stromverteiler noch mal neu verkabelt/gewechselt werden mussten oder (im kleinen) ein Durcheinander mit Steckerleisten herrscht und einer noch eine weitere dazwischen basteln möchte.
Während der VA seltener, kam aber auch schon vor. Die Highlights:
- halbe Rheinkirmes ohne Strom ( Wurst Werner hast du wahrscheinlich auch noch auf dem Schirm 😉)
- in irgendner Location im Pott - Random-Stromausfälle im Foh, Bühne, Licht, usw., weil der Hausmeister eine Sicherung für die Küche per Trial&Error gesucht hat
Tank vom Aggregat war auch schon mal plötzlich leer… 🙄
Ach ja, und Referenten, die nach dem Powerpointcheck am FoH ihren Kaffee in die Steckdosenleiste kippen.
Lustig in dem Zusammenhang die Reihenfolge der daraufhin anwesenden Personen: 1. Riedelmensch (<1min), weil seine USV ihn angerufen hat 2. irgendein Veranstaltungs“verantwortlicher“ 3.-12. 10 weitere Veranstaltungs“verantwortliche“ Letzter (nach 30-40min oder so): Der Messeelektriker
Auch soll schon mal ein Miniklinkenstecker im herunterfallen das richtige Loch einer Steckdosenleiste getroffen haben. Leider kann ich aber diese Story weder bestätigen noch dementieren.
Beim M1 MacBook Air und OWC-USBC-Dock ist Dante/DVS kein Problem.
Ich würde daraus aber keine Verallgemeinerung schlussfolgern wollen.
Ergänzung: man sollte auch vermeiden parallel zur Echtzeit-Audionutzung viele Daten über den selben Port am Rechner zu verschieben - das führt schon mal zu Aussetzern (fehlende Priorisierung).
Digitalpultvergleich ala Dave Rat
:
Aufgabe: Finde den Fehler beim Nulltest der beiden Pulten gegeneinander!
Es geht mir um die Sache mit dem Pan Law. Wäre schön blöd, wenn man die Pegel mit Monosignalen kalibriert und beim Stereosignal dann Unterschiede von bis zu 3dB hat.
btw. kann man dann den Pegelton/Rauschen auch M/S-codiert nacheinander als Mid und Sidesignal einfügen, dann käme man möglichen Fehlern in der Stereoabbildung (die sich entsprechend klanglich äussern würden) schneller auf die Spur.
Es gibt jedenfalls immer eine linke und eine rechte Spur, die Unterschiede enthalten könnten
Also links Pult A, rechts Pult B?
Zumindest deutet der Zeitversatz von ca. 1.11ms und der Pegelunterschied von 0.2dB darauf hin... ![]()
Jedenfalls gelingt es mir gerade nicht, mit Neumann NDH20 auf dem Kopf und einem halbleeren Glas Bier vor mir, zuverlässig einen Unterschied wiederholt im Blindtest* zu erkennen.
*Augen zu und dann ganz schnell Solo An/Aus drücken, bis ich nicht mehr weiss welcher Track gerade aktiv ist
Ist da etwas gegen einzuwenden (vom Sinn mal abgesehen 😉)
Habe ich was vergessen oder übersehen?
Wenn du Stereotracks vergleichen willst, dann mach doch auch deine Sinus-Pegelangleichung in Stereo.
karel noon ist damals eigentlich überhaupt etwas aus dem Test geworden? Ich finde hier nichts...
Ich hab ja mal in Mischpulte gemacht, da haben wir sowas alles gemacht. Macht lieber nen Grillabend!
Mit der entsprechenden Erfahrung im Hinterstübchen lässt so etwas leicht sagen. 😁😉
Und ja, es hat mehr pseudoakademischen als reellen Wert, aber kann ja trotzdem Spass machen. Vielmehr dadurch, dass man bzgl. einer unanzweifelbaren Durchführung mal das Hirn so richtig in Schwung bringen müsste, wie du es ja selber so schön beschrieben hast.
Ich befürchte allerdings, dass wird hier eh wieder in der üblichen Meinungsverkündung und „man sollte mal“ hängen bleiben.
wozu soll der Vergleich noch mal real gut sein ?
Mythbuster spielen macht nun mal Spass 😉
Witzigerweise ist mir über die Jahre auch aufgefallen, dass viele in ihrer Meinung/Darstellung immer mal wieder die eine oder andere These vertreten haben, diesbezüglich also eine gewisse Unsicherheit vorhanden ist.
Wie wäre es, wenn wir zweigleisig fahren?
Wir definieren einen Kriterienkatalog und eine klare Vorgehensweise, stellen Testsignale und Hörbeispiele (auch Multitrack) als DAW-File zur Verfügung (z.B. Reaper). Dann kann jeder sein(e) Setup(s) durchtesten.
Falls es dafür noch zusätzliche Hardware braucht, sollte man eine bekannte und anerkannte Auswahl bestimmen, aus der man relativ einfach etwas organisieren kann (z.B. Motu ab mkIII, RME).
Pultausgang wird dann in der DAW aufgezeichnet.
Einer hier könnte wiederum die Ergebnisse entgegennehmen und auf Fehler (Pegel) kontrollieren bzw. angleichen und dann hier „veröffentlichen“.
Für den Tripleblindfaktor könnte man die Daten an der Stelle sogar noch anonymisieren und jemand anderes wiederum bekommt die Zuweisung für die Auflösung.
Vorteil: alle können mitmachen, niemand kann besch….en (also theoretisch schon, aber nicht im direkten Vergleich - eine gewisse Ehrlichkeit würde ich an der Stelle auch voraussetzen).
Nachteil: Es dauert eine Weile, es gibt keine schlechten Witze und auch keine gemeinsame Grillage.
Das könnten aber diejenigen, für die es zeitlich/örtlich passt, zur Verifizierung natürlich nachholen.
Was soll dann eigentlich als Quelle dienen? Ein Stereo-Mix oder auch Multitrack?
Bei letzterem sollte man das „Pan law“ (https://www.soundandrecording.de/tutorials/mixing-tutorial-pan-law/ , http://www.sengpielaudio.com/RegelunterschiedeBeiPanpots.pdf) im Blick behalten, sonst stimmen die Pegel einzelner Spuren womöglich wieder nicht.
Also am besten alles direkt als Stereotrack anlegen.
(Und die Summierung für‘s Bassarray im Controller umsetzen um Fehlerquellen zu minimieren.)
Wenn man den Einfluss der Micpres vergleichen möchte, darf man auch nicht vergessen, dass diese sich idR. mindestens im Frequenzgang verändern, wenn man am Gain dreht.
Also einfach nur mit Linepegel vergleichen ist witzlos, da muss man auch schon mal 30-40dB verstärken (am besten mit realistischen Quellimpedanzen).
Und falls audiobo dabei ist, könnte ich ihm eine Wing mitgeben (je nach Datum).
Sorry, KW31 ist meine einzige Option - ausserdem bin ich Bahnfahrer 😉
KW31 läge das sogar für mich im Bereich des möglichen. Tendenziell aber auch eher unter der Woche.
Dazu hatte ich ja bereits etwas geschrieben. 😉
Nachdem vor 15 Jahren noch "128-kbit/s-iPod-Qualität" und "20-bit-Digitalpulte mit rauschenden Preamps" ein Thema war,
Ne sorry aber da reden wir gerade über völlig unterschiedliche Ansprüche: es ging damals um (ich glaube) 40bit Fixpoint (ProTools) vs. 32bit FloatingPoint (alles native, angeblich aber auch da mit unterschiedlichem Klang je nach DAW, z.B. Logic vs. Cubase) vs. Analog.
Was da jetzt wirklich dran war/ist weiss ich tatsächlich auch bis heute nicht. Aber zumindest der Markt hält als Folge bis heute die ein oder andere analoge Summierungsoption für diverse Investitionsbeträge parat.
IMHO gehören die Pre Amps zum Pult. Will sagen dass ich, wenn ich Digico und Yamaha vergleichen möchte, auch Digico und Yamaha Stageboxen verwendet werden sollten.
Die Rio diente nur als Audiointerface für den Testrechner.
Es ging aus der Rio per Y in die Pult-Pres, aus den Pult-Ausgängen wieder in die Rio. Insofern alles richtig gemacht. Was man noch beanstanden könnte wäre der Y und damit eine „denkbare“ gegenseitige Beeinflussung der Preamps (Impedanz). Ein ordentlicher Aktivsplit/Pressesplit wäre vermutlich taktisch sinnvoller gewesen, genauso wie ein anderes Interface.
Ich sage ja nicht, dass das Ergebnis viel anders ausgesehen hätte, nur dass es so zu viele Fragen offen lässt und z.B. die Verfechter der 100%-Impulsgetreuen Wahrnehmung weder Beleg noch Gegenbeweis präsentiert bekommen. Genauso bei den Floatingpoint-Fürsprechern.
In der Studioszene war Summierung vor ca. 15 Jahren noch ein Riesenthema.
Btw.: Das Gefühl „klingt besser“ kenne ich noch von Digico vs M7 damals. Ich konnte das aber nie verifizieren.
Insofern würde es mich schon interessieren, wenn es noch etwas besser gemacht.
Aber M7 neben LS9, MTX5 neben MTX7, CL neben QL ist irgendwie Blödsinn und stiehlt nur Zeit und Übersichtlichkeit.
Das verwendete Testequipment ist für den Test doch komplett egal, da alle Inputs mit den gleichen Preamps aufgenommen werden und nur relativ zueinander verglichen werden?
Jein.
Wenn das Testobjekt z.B. eine höhere Bandbreite hat als das Testequipment, dann wird diese überhaupt nicht dargestellt.
Ich verstehe auch nicht, dass man sich für den Test, wenn man schon so einen Aufriss macht, nicht einfach ein aktuelles Motu/RME o.ä. Audiointerface besorgt und dann mit 192kHz betreibt.
Was auch noch fehlt im Test, ist ein Vergleich was bei der Summierung mit komplexen Signalen passiert (IMD).
Ich persönlich gewichte zwar den Pultanteil nicht übermässig (eher dann durch Möglichkeiten die es mir bietet) aber dieser Vergleich ist leider aus meiner Sicht nicht sonderlich gelungen.
Verbünftige Infrastruktur (Kabel, Subsnakes, FOH Kabel)
Diesen Punkt sollte man sogar noch stärker in die Gewichtung einfliessen lassen als das Pult/Outboard: Was nutzt einem das beste Klangbearbeitungswerkzeug, wenn man wegen mangelhafter Verkabelung gar nicht dazu kommt alles vernünftig einzustellen, weil entweder A) das Verkabeln zu lange dauert oder B) man auf ständiger Fehlersuche ist. Das macht einen nämlich auch irgendwann mürbe und unkonzentriert.