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  2. timotimo

Beiträge von timotimo

  • Messestand auf einer Gewerbeschau - Wer darf aufbauen?

    • timotimo
    • 17. April 2008 um 14:47

    Wenn Du den 2ten Thread liest (meine erste Antwort): damit war doch die Frage beantwortet, oder? Daher verstehe ich Deine Kritik nicht. Hast DU vielleicht nur quergelesen? :D

    Zum reinen Aufbau sind IMHO keine C1-Lifte erforderlich, solange keiner unter der Traverse durchläuft, bis die Lifte entlastet sind. Aber worauf steht/woran hängt das Rigg dann? Das sollte eben lieber ein Fachmann machen. Aber ich denke, das wurde jetzt schon deutlich.

  • maximale Personenanzahl in einem Raum

    • timotimo
    • 17. April 2008 um 14:38

    Zunächst mal die Frage: Raum wofür? Ich gehe mal davon aus, dass Du meinst, zugelassen als Versammlungsstätte. Dann gilt was in der Baugenehmigung steht, und der mitgenehmigte Bestuhlungsplan (und nur dieser! Es dürfen aber auch Stühle/Tische weggelassen werden, aber nicht hinzugestellt).
    Wenn es noch keine Genehmigung gibt dann ist die Besucherzahl nach der VStättVO zu berechnen, §1 unter Berücksichtigung der §§6 bis 10. Dies ist dann im Bauantragsverfahren zu beantragen.

  • Messestand auf einer Gewerbeschau - Wer darf aufbauen?

    • timotimo
    • 17. April 2008 um 13:07

    DJ-JAJA:
    Das mit den Liften habe ich auch bemerkt. Aber irgendwie muss das Zeug ja nach oben, und daher habe ich auch noch die anderen Möglichkeiten angeführt.

    Bei den Posts um PAR oder nicht stimme ich Dir zu. Aber warum gleich so unfreundlich?

    Ansonsten finde ich schade, dass es hier im Brett kein Vorwort gibt, wie es im Strom- und AG Veranstaltungssicherheit-Brett ist.

  • Messestand auf einer Gewerbeschau - Wer darf aufbauen?

    • timotimo
    • 17. April 2008 um 09:55

    Wie sieht es mit der BGV A3-Prüfung der Scheinwerfer aus der Garage aus?
    Und Safeties (natürlich mit Kausche), die vorher auf Ablegereife zu begutachten sind?
    Wie sieht es mit einem Stromverteilungsplan aus, Spannungsfallberechnung, usw.? Naürlich nur H-07RNF-Kabel, keine Baumarktdreierstecker, ...
    Brandschutz, Traversenbelastbarkeit hatte ich ja schon angesprochen.

    Edit: und wie die Traversen nach oben kommen (ob auf C1-geprüften Liften, oder mit Handkettenzügen/Motoren fliegend) ist auch nicht geklärt.

    Ob jetzt PAR oder Stufen schöner sind ist glaube ich nicht so das Thema hier. Ich sehe das Problem, dass der Threadstarter nicht das erforderliche Know How hat, um solch eine Sache sicher, geschweigedenn vorschriftenkonform aufzubauen.

  • Messestand auf einer Gewerbeschau - Wer darf aufbauen?

    • timotimo
    • 16. April 2008 um 22:19

    Das auf dem Bild sind aber keine Lifte.

    Wie bereits gesagt, sind in jedem Fall die Verordungen der Messe zu beachten, sowie die BGV C1 und die VStättVO. Die angeführten Sachen (mit Potenzialausgleich, übrigens mit 16 qmm, grün-gelber Leitung, etc.) waren nur Beispiele.

    Es gibt leider selbst (professionelle) Messebaufirmen, die die Verordnungen nicht kennen und dann entstehen für Personen gefährliche Aufbauten. Das soll (gerade auch in diesem Brett des Forums) vermieden werden. Daher mal hier ganz deutlich die Bitte: hole Dir Hilfe von jemandem, der einschlägige Erfahrung hat, möglichst mit qualifizierter Ausbildung im Veranstaltungstechnikbereich. Nur er kennt die Verordungen und weiss wie man so etwas sicher und vorschriftsgemäß aufbaut.

    Immerhin reden wir hier nicht von einer Party von 30 Personen im Jugendclub, sondern von einem massiven Einbringen von Material über Personen.

  • Beamer + Leinwand

    • timotimo
    • 16. April 2008 um 21:25

    Genau, den 10.000er können wir auch anbieten und würde ich auch empfehlen, zumal der Sonnenuntergang bei ca. 21.45 Uhr liegt.

    Die Leinwandgröße ist da eher das Problem. Mit welcher Quelle wird denn zugespielt? PAL sieht auf der Größe nicht mehr besonders gut aus....

  • Messestand auf einer Gewerbeschau - Wer darf aufbauen?

    • timotimo
    • 16. April 2008 um 21:18

    Hallo und Willkommen im Forum,

    Die (ordnungsgemäße) Aufstellung von Liften und Traverse ist nur ein Teil des gesamten Aufbaus. Hierbei sind die Vorschriften der VStättVO, (wie Flucht- und Rettungswege, Standsicherheit, Brandschutz, etc.), BGV-Vorschriften oder -Richtlinien, (wie Potenzialausgleich, Auswahl der Betriebsmittel, Stromverteilungen, etc.) und noch ein paar weitere Vorschriften, Gesetze und Normen zu beachten.

    Machen kann den Aufbau in der Regel jeder. Hängt aber auch von der Messegesellschaft ab, ob sie das zulässt (zum Bsp. im Bereich Stromverteilungen) und wie die Abnahme aussieht. Hier kann es dann Probleme geben ( z.B. wenn der Fussbodenunterbau aus normal entflammbarem Holz ausgeführt ist).

    Mit "Zeugs, das mal ein ehemaliger Schulkollege in einer Disco und jetzt in der Garage hat" würde ich das nicht machen.

  • wie Dumping bekämpfen?

    • timotimo
    • 16. April 2008 um 15:01
    Zitat von "wora"

    qualität setzt sich langfristig durch.
    wenn allerdings ein "dumper" eine vernünftige qualität bietet, kann er natürlich zu einer ernsthaften konkurrenz werden.

    Ja, Qualität und Qualifikation, wie ich schon im anderen Thread schrieb. Und das Alleinstellungsmerkmal.

    Die Qualität steigt immer mehr, auch China- oder Behringer-Produkte haben inzwischen eine technische Qualität, die vor 15 bis 20 Jahren nur Profigeräte hatten. Und der Unterschied ist für den professionellen Techniker natürlich spürbar, aber nicht für den Auftraggeber oder den Consumer ("braucht man das alles?", "muss das so gross sein?").

    Wenn also zu einem niedrigen Preis eine gute Qualität erreicht wird, müssen wir uns Fragen: wie machen die das, und wie kann ich darauf reagieren.

    Nochmal eine andere Anmerkung: "Dumping" (was eigentlich keines ist, also sagen wir mal niedrige Preise) werden einem Verleiher vom Kollegen vorgeworfen, da dieser höhere Preise berechnet (oder berechnen muss, z.B. aufgrund seiner Kostenstruktur).
    Der gleiche Verleiher verliert aber seine Kunden und Ausschreibungen, weil wiederum andere billiger anbieten.
    Also alles relativ, je nach Standpunkt des Betrachters.

  • Liege ich mit meiner Kalkulation denn so daneben?

    • timotimo
    • 16. April 2008 um 10:05

    Da stimme ich yamhaha4711 mal voll zu. Allerdings bezweilfe ich, dass irgendwo (ausser bei Industrie) diese 850 bis 900 Euro bezahlt werden, die wir gerne hätten. Und 550 nur fürs Material? Das ist dem Kunden sicher zu viel. Dann muss halt ein kleines digitales her, eine Actor-PA mit 3 H&K-Monitoren und gut. So ist es leider.

    Material steht inzwischen genug in irgendwelchen Garagen, Kellern und Kinderzimmern. Daher ist es nicht verwunderlich, dass damit kein Geld mehr zu verdienen ist, Angebot und Nachfrage halt.

    Die Qualität (des Materials und des Technikers) ist natürlich ein Argument. Leider muss man ja keine Qualifikation haben, um den Job zu machen. Und die schlechte Qualität ist weit verbreitet (und auch beim Kunden und Publikum akzeptiert), so dass es erst Ärger gibt, wenn es gar nicht geht, ausfällt, pfeift, o.ä.

    Wenn man also nicht in der Profiliga spielt, zahlungskräftige Kunden (auch aus der Industrie) hat, und seine Qualifikation und Erfahrung dem Kunden teuer verkaufen kann, bleibt einem nur, die geringen Umsätze zu realisieren oder es sein zu lassen.

    Aber das geht immer mehr in Richtung des "Dumping"-Threads...

  • Thomann - Willkommen im Club!

    • timotimo
    • 15. April 2008 um 21:49

    Ah ja, dann also nicht passiv, sondern bi-amped.

  • Liege ich mit meiner Kalkulation denn so daneben?

    • timotimo
    • 15. April 2008 um 21:06

    Lag ich doch mit meiner Einschätzung nicht sooo daneben. :D Es ist zwar kein Kofferjob aber auch keine Grossbeschallung. Das geht wohl locker in einen VW-Bus, bei einem Digitalpult spart man sogar das Siderack.

    Im aktuellen "Dumping"-Thread steht auch, dass es Menschen gibt, die es noch günstiger machen, aus diversen Gründen. Und sei es, weil sie beim grossen T für 2 Kilo-Euro eine komplette "PA" erstanden haben, die ganz heiss drauf ist zu spielen.

    Was Du/wir verdienen wollen und wie man kalkuliert ist klar. Betrachte es mal von 2 anderen Seiten: Was ist der Auftraggeber in der Lage zu zahlen (zum Beispiel aufgrund der Eintrittsgelder, abzüglich seiner Kosten)? Und wie kann man/können andere die Technik zu diesem Preis machen?

    Bei Betrachtung dieser Fragen komme ich (oft) zu dem Schluss, dass wir bestimmte Aufträge nicht machen (können), da unsere Kostenstruktur es nicht zulässt, und ich es nicht will. Damit lassen wir auch einen Markt unbearbeitet, der eben dann von anderen besetzt wird (die kein Lager haben, den VW-Bus umsonst vom Onkel geliehen bekommen, usw.)

    Ob Du da mitmachst musst Du selbst wissen. NEIN, Du sollst nicht! (wenn du schon fragst) :?

  • praxistaugliches sichern an Deckenträgern (PSA)

    • timotimo
    • 15. April 2008 um 20:45
    Zitat von "Hami"

    Bilderrätsel

    :D

  • Thomann - Willkommen im Club!

    • timotimo
    • 15. April 2008 um 20:43

    Warum sind da 2 verschiedene Endstufen dabei? Und 3 Tops pro Seite? Und mit einem Half-Coupler mit Öse angeschlagen? Und gibt es auch Software zur Simulation dazu?

  • praxistaugliches sichern an Deckenträgern (PSA)

    • timotimo
    • 15. April 2008 um 19:28

    Ich gehe davon aus, dass das Seil oben am Haken befestigt ist und um den Träger geführt wurde. Wie sonst soll der Haken senkrecht stehen? Der Haken wird in der Abbildung stark auf Scherung beansprucht, das geht nicht.

    Aber die Frage ist auch undeutlich gestellt... Wenn der Träger nicht umschlungen werden kann, dann Anschlagpunkt durch Bridlen herstellen, Anschlagen mit Trägerklemme, Schraube in Halvenschiene, Anschweissen einer Öse :) oder was auch immer....

  • "PA" Von Proel

    • timotimo
    • 15. April 2008 um 19:22

    Hallo Axel,

    Danke für Deine Einsicht. Und wenn Du fachliche Fragen hast sind die natürlich immer willkommen (sofern sie das Anfängerstadium überschreiten).

    Da Du ja schon etwas Erfahrung hast, solltest Du durch Lesen des (Party-)PA-Forums (zum Beispiel mit Hilfe der Suchfunktion), mit Google und der empfohlenen Literatur schon weiter kommen.

    Das mit dem Verleiher ist (für den Anfang zumindest) der richtige Weg, bis Du weisst, was man ungefähr braucht und wo der Weg lang geht.

    Viel Erfolg!

  • Studium an BA Karslruhe

    • timotimo
    • 15. April 2008 um 17:18

    Kann Hami nur zustimmen. David: wenn Du später als Techniker arbeiten willst, dann bist Du als Ingenieur sehr überqualifiziert. Wie schon gesagt: Ausbildung ja, alles andere musst Du dann dazulernen. Fortbildungen gibt es ja auch zu Hauf. (Und gute Techniker inzwischen übrigens auch)

  • praxistaugliches sichern an Deckenträgern (PSA)

    • timotimo
    • 15. April 2008 um 17:09

    Stahlband, Stahlseil, Kette, Rundschlinge, das Übliche halt....

  • Studium an BA Karslruhe

    • timotimo
    • 15. April 2008 um 14:42

    @ David: Ich weiss nicht, welche Vorbildung Du mitbringst und wo du hinwillst. Und ob Berlin zu weit weg ist, Du dann nur im Büro arbeitest, usw. kann ich Dir nicht sagen. Musst Du selbst entscheiden.

    Aber eine Ausbildung kann nicht schaden, auch wenn du denkst, sie ist zu einfach. Ob du nur im Lager arbeitest hängt von dem Ausbildungsbetrieb, und Deinem persönlichen Einsatz ab. Wenn Du als Auszubildender einen vollwertigen Techniker ersetzen kannst freut sich jeder Ausbildungsbetrieb. Aber mal ehrlich: klein anzufangen kann nciht schaden. Und dann kannst Du immer noch die Lehrzeit verkürzen.

  • Liege ich mit meiner Kalkulation denn so daneben?

    • timotimo
    • 15. April 2008 um 12:44

    Ich würde als Hausnummer mal 500 bis 800 Euro nennen, abhängig davon, ob Du einen Helfer zum Auf-/Abbau brauchst, Behringer oder Midas nimmst, analog oder digital, usw.

    Bezahlt wird für einen solchen Job in der Realität 300 bis 400 Euro.

  • Studium an BA Karslruhe

    • timotimo
    • 15. April 2008 um 12:25

    Hallo,

    ich erinnere mich, dass das schonmal diskutiert wurde. Vielleicht hilft die Suchfunktion.
    Das Problem bei der Berufsakademie ist (Zitate aus der BA-Seite):

    "Der Ausbildungsbetrieb zahlt seinen Studierenden eine angemessene Ausbildungsvergütung, die zum Lebensunterhalt ausreichend sein soll. "

    "Es gliedert sich in 6 Semester mit je einer Theorie- und Praxisphase, die jeweils etwa 3 Monate dauern und sich abwechseln. Der Student erhält tariflichen Urlaub von seiner Firma, den er innerhalb der Praxisphase nehmen kann."

    "Die/der Studierende schließt mit dem Ausbildungsbetrieb einen Ausbildungsvertrag über eine Laufzeit von 3 Jahren. Weitergehende Verpflichtungen beiderseits sind vorab ausgeschlossen. "

    Warum sollte ein Betrieb das Studium finanzieren?

    Nach der Muster-Versammlungsstättenverordung kann als Verantwortlicher für Veranstaltungstechnik nur der Diplomingenieur der Fachrichtung Theater- und Veranstaltungstechnik mit mindestens einem Jahr Berufserfahrung anerkannt werden, nicht der Ing. (BA) für Veranstaltungs- und Produktionstechnik.

    Ist dieses Studium dann sinnvoll? Als was soll man dann hinterher arbeiten? Als Meister oder Ingenieur oder Verantwortlicher für Veranstaltungstechnik sicher nicht.

    Edit: Korrektur gelesen

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