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Studium an BA Karslruhe

  • david prösler
  • 15. April 2008 um 12:07
  • david prösler
    Beiträge
    212
    • 15. April 2008 um 12:07
    • #1

    Hallo liebe Gemeinde,

    als einzige Berufsakademie in Deutschland bietet die BA in Karlsruhe den Studiengang Veranstaltungs- und Produktionstechnik an.
    Hier mal ein Link :

    http://www.ba-karlsruhe.de/de_tech_eng_ve…odtech/Info.php

    Dies alles finde ich klingt eigentlich recht gut und dürfte für alle Abiturienten eine gute Alternative zur normalen Ausbildung zur Fachkraft sein.
    Für diesen Studiengang werden 10 Leute benötigt ansonsten kommt er wie vorges Jahr nicht zusammen.
    Also wer daran interesse hat sollte einfach mal bei ein paar Firmen anfragen ob er so ein Duales Studium machen kann.
    Wäre schön wenn sich die 10 Leute finden lassen.

    Gibts jmd. im Forum der diese Studium schon gemacht hat und was dazu sagen können?


    Lg David

    "Mein Pult ist kein Klärwerk!"

  • timotimo
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    2.252
    • 15. April 2008 um 12:25
    • #2

    Hallo,

    ich erinnere mich, dass das schonmal diskutiert wurde. Vielleicht hilft die Suchfunktion.
    Das Problem bei der Berufsakademie ist (Zitate aus der BA-Seite):

    "Der Ausbildungsbetrieb zahlt seinen Studierenden eine angemessene Ausbildungsvergütung, die zum Lebensunterhalt ausreichend sein soll. "

    "Es gliedert sich in 6 Semester mit je einer Theorie- und Praxisphase, die jeweils etwa 3 Monate dauern und sich abwechseln. Der Student erhält tariflichen Urlaub von seiner Firma, den er innerhalb der Praxisphase nehmen kann."

    "Die/der Studierende schließt mit dem Ausbildungsbetrieb einen Ausbildungsvertrag über eine Laufzeit von 3 Jahren. Weitergehende Verpflichtungen beiderseits sind vorab ausgeschlossen. "

    Warum sollte ein Betrieb das Studium finanzieren?

    Nach der Muster-Versammlungsstättenverordung kann als Verantwortlicher für Veranstaltungstechnik nur der Diplomingenieur der Fachrichtung Theater- und Veranstaltungstechnik mit mindestens einem Jahr Berufserfahrung anerkannt werden, nicht der Ing. (BA) für Veranstaltungs- und Produktionstechnik.

    Ist dieses Studium dann sinnvoll? Als was soll man dann hinterher arbeiten? Als Meister oder Ingenieur oder Verantwortlicher für Veranstaltungstechnik sicher nicht.

    Edit: Korrektur gelesen

  • david prösler
    Beiträge
    212
    • 15. April 2008 um 12:59
    • #3

    die Sache mit dem Ausbildungsbetrieb und dem Geld kann man ja klären....
    und ich muss sagen ich würde für ne gute Ausbildung bzw. eigentlich mehr einen Zettel wo drauf steht was ich bin auch Geld ausgeben.


    mhh das letzte Argument zieht schon... meinst das Studium lohnt sich nicht?

    Die Sache ist aber was soll man sonst machen? Die Ausbildng zur Fachkraft ist ja wohl ein Witz oder... und so wirkilch was lernen tut man dabei auch nicht weil man eher im Lager als unterwegs ist.
    Dann gibts ja noch die Möglichkeit in Berlin zu studieren... Aber was ist man denn danach? man ist ja danach eigentlich "nur" Bachelor of Engenering.

    "Mein Pult ist kein Klärwerk!"

  • Hami
    Profi
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    2
    • 15. April 2008 um 14:12
    • #4

    Ich meine, das hat mehrfach mangels Interesse nicht statt gefunden, kann mich aber täuschen. Mir ist kein Absolvent bekannt, daher kann ich auch nichts über die Akzeptanz des Abschlusses sagen, was ja mit den Berliner Abschlüssen schon etwas anders aussieht.

    Gruß,

    der Hami

  • timotimo
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    • 15. April 2008 um 14:42
    • #5

    @ David: Ich weiss nicht, welche Vorbildung Du mitbringst und wo du hinwillst. Und ob Berlin zu weit weg ist, Du dann nur im Büro arbeitest, usw. kann ich Dir nicht sagen. Musst Du selbst entscheiden.

    Aber eine Ausbildung kann nicht schaden, auch wenn du denkst, sie ist zu einfach. Ob du nur im Lager arbeitest hängt von dem Ausbildungsbetrieb, und Deinem persönlichen Einsatz ab. Wenn Du als Auszubildender einen vollwertigen Techniker ersetzen kannst freut sich jeder Ausbildungsbetrieb. Aber mal ehrlich: klein anzufangen kann nciht schaden. Und dann kannst Du immer noch die Lehrzeit verkürzen.

  • david prösler
    Beiträge
    212
    • 15. April 2008 um 15:49
    • #6

    Hami: wie sieht es denn mit dem Abschluss von Berlin aus?

    timotimo: Also ich möchte so viel wie möglich auf Baustelle sein und mir von den alten Hasen dinge abschauen und davon lernen.
    Dann möchte ich mich aber von der breiten Masse der Techniker abheben und später mal zu dem kleinen Kreis von Technikern gehören die wirklich gut sind und die was drauf haben...
    Welchen Abschluss ich dazu hab is mir letztlich egal

    "Mein Pult ist kein Klärwerk!"

  • Hami
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    • 15. April 2008 um 16:04
    • #7

    Berlin: Ist in Theaterkreisen auf jeden Fall anerkannt, in Mehrzweckhallen mittlerweile auch und auch der ein oder andere hat sich schon in einer Cmopany festgesetzt. Nach der Umstellung auf BA/MA kann ich allerdings nicht mehr viel dazu sagen. Letztendlich geht es sehr um die Persönlichkeit, die von erfolgreichen Scheinen unterstrichen werden muss.

  • timotimo
    Profi
    Beiträge
    2.252
    • 15. April 2008 um 17:18
    • #8

    Kann Hami nur zustimmen. David: wenn Du später als Techniker arbeiten willst, dann bist Du als Ingenieur sehr überqualifiziert. Wie schon gesagt: Ausbildung ja, alles andere musst Du dann dazulernen. Fortbildungen gibt es ja auch zu Hauf. (Und gute Techniker inzwischen übrigens auch)

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