Och, so OT ist das gar nicht.
Ich sehe das nämlich als ein Problem, vor dem in Zukunft noch mehr Gemeinden stehen werden.
Dazu ein paar Zahlen:
Wir haben auch knapp 2.000 Mitglieder auf dem Papier.
Das bedeutet, dass wir in 2008 aus der Kirchensteuer voraussichtlich etwa 25.000 Euro bekommen werden (Danke schön für die ständige Reduzierung der Ertragsteuern zugunsten der Umsatzsteuererhöhung, liebe Bundesregierung). Davon sollen wir alles ausser dem Gehalt des Pfarrers bezahlen - also sämtliche Personal- und Sachkosten.
Ach ja, bevor Missverständnisse aufkommen: die 25.000 sind der Jahresbetrag.
Jetzt zur Orgel:
Sowohl die Restaurierung der aktuellen Orgel als auch der Einbau einer anderen Pfeifenorgel würden deutlich über 100.000 Euro kosten, sagt die Orgelbaufirma. Davon hätten wir dann eine Orgel mit ungewissem Wartungsaufwand, die wir zudem nicht in der Halle nutzen können.
Eine neue E-Orgel von Allen kostet etwa 20.000 Euro, hat 10 Jahre Garantie und noch viel länger Ersatzteilversorgung - in den USA sind wohl funktionierende Allen-Orgeln auf dem Gebrauchtmarkt, die 40 Jahre alt sind.
Die Orgel auf den Bildern kostet etwa 5.000 Euro und ist 22 Jahre alt - und spielt auch noch.
Ergebnis: Wir haben uns für eine E-Orgel entschieden, nur welche, ist noch offen - und ich vermute mal, dass wir nicht die Letzten sein werden.
Gruß
Claus
Beiträge von thc
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So,
ich wärm den Thread noch mal abschliessend auf.
Ich habe ein paar Alternativen ausprobiert und jetzt haben wir 3 IPC-1 von Conrad auf der Empore stehen. Die Geräte sind lüfterlos, haben eine numerische Anzeige und ein entsprechendes Programm zur Kapazitätsmessung - und einen akzeptablen Preis.
Damit können wir die Akkus von sechs Strecken gleichzeitig laden und wenn mal eins kaputt geht, ist das auch kein wirkliches Problem.
Gruß
Claus -
Zitat
Pfeifenorgel durch kompetente Firma sanieren lassen!
Das ist auch überlegt worden, aber als auf die Dauer zu teuer verworfen worden. Kernaussage: Wir geben jetzt lieber einmal den für eine E-Orgel notwendigen Betrag aus und dann ist erstmal Ruhe für hoffentlich mindestens die nächsten 10 Jahre.
Mit einiger Wahrscheinlichkeit wirds wohl auch gar nicht die Orgel auf den Bildern werden, sondern ein neues Exemplar, aber die ist dann auch noch um den Faktor 10 billiger als eine entsprechende Pfeifenorgel.
Aber auch für die brauchen wir dann z.B. einen Monitor.
Und Manuela hat vollkommen recht: Die Orgelmusik ist kein Selbstzweck, sondern dient vor allem der Begleitung des Gemeindegesangs. Und dazu muss sie eins können: laut - schließlich gilt es, einen mehrhundertköpfigen Chor zu unterstützen. Und das bei uns auch noch an zwei Orten.
BTW: Als das Vorhaben bekannt geworden ist, hat es natürlich auch wieder Stimmen gegeben, die nach einer Pfeifenorgel gerufen haben. Aber die möchten einfach nicht die dafür erforderliche sechsstellige Summe bereitstellen - und in der Halle haben wir dann immer noch nix.ZitatUnd jeder gute Kirchenmusiker wird sich weigern auf einer elektronischen Orgel zu spielen.
Für einen guten Kirchenmusiker ist auch bei uns gar kein Geld mehr da - deshalb wird die Musik ehrenamtlich gemacht - von zwei bis drei Bands und einem Musiklehrer als Organisten. Das sehe ich deshalb für uns als ein eher theoretisches Problem an.Zitatund die ganz kleinen dazu im Takt auf den Stühlen hopsen
Das bekomme ich leider nicht mit - die haben ihre eigenen Veranstaltungen, je nach Altersgruppe.Zitatdass hier ein Organist von der Leine gelassen wurde und sich dann das Instrument ausgesucht hat, das *IHM* Spass macht.
Ja und Nein. Das Thema wird schon ein ganzes Jahr diskutiert und irgendwann sollte der Organist (wer auch sonst) mal was Konkretes an den Start bringen - und diese Orgel ist es dann zum Probieren geworden.
Und das war auch gut so. Das Teil kostet wohl nicht so viel Miete und hat uns die gewünschten Erkenntnisse gebracht:
1. E-Orgel geht und wird überwiegend akzeptiert
2. Sie kommt in der Kirche ohne PA-Unterstützung aus
3. In der Halle muss verstärkt werden und geht dann dort auch
Übermorgen entscheidet das Presbyterium (Kirchenvorstand), was gekauft wird. Wenn es was Neues wird, hat es hoffentlich Line-Ausgänge, sonst wärme ich den Thread noch mal auf.
Und Bilder/Infos wird es dann hier auch geben.
Gruß
Claus -
Zitat
ich kann mir nicht vorstellen, das ihr die Orgel immer mit rüberschleppt.
Doch.
Und da das wirklich eine Mehrzweckhalle ist, in der bis Freitag um 20 Uhr Sport etc. stattfindet, wird just zu diesem Zeitpunkt umgebaut:
Basketballkörbe ab, Kreuz dran
Stagebox und Subs stellen und verkabeln
Bühne mit Altar aufbauen, 350-500 Stühle stellen
Instrumente, Monitore, Tops und Atmos aufstellen und verkabeln
Tisch mit Pult(en) reinfahren und verkabeln
Outboard reinfahren und verkabeln
Orgel samt Boxen reinfahren und mikrofonieren
Linecheck
Alles zusammen 2 bis 3 Stunden Arbeit.
Gruß
Claus -
Zitat
mit dem Schall der "PA" der Kirche
Ich verstehe die Anführungszeichen nicht - wo fängt bei Euch denn PA ohne Anführungszeichen an?
Gruß
Claus -
So viele Tips - und keiner triffts leider so richtig.
Erstmal zur Orgel: Die ist von der Allen Organ Company aus Macungie, PA.
Einen Namen hat sie lt. Typenschild auch: 505-B.Jetzt die Fotos.
Zuerst die Orgel selbst:
Dann die Rückseite mit dem Blick aufs Innenleben:
Das Anschlussfeld für die vier Boxen:
Eine der Endstufen mit "Anschlussfeld" und Gain-Regler:
Also nix mit Cinch-Buchsen o.ä.
Und natürlich noch die Boxen:
Also nix mit integriert oder so - was natürlich eine Abnahme erleichtert.Jetzt mal zurück zum Ausgangsproblem.
Wenn wir die Boxen in der Kirche fest installieren, dann auf der Empore, und zwar dort, wo bisher die Pfeifen der alten Orgel residieren.
Die kommen dann einmal da hin und erstmal nie wieder weg.Dann gibt es zwei Einsatzszenarien:
1. In der Kirche
Da haben wir das Laufzeitproblem beim Organisten. Wenn der auf eine Taste drückt, dauert es etliche Millisekunden, bis der Ton von oben bei ihm angekommen ist. Da er (oder sie) üblicherweise ziemlich schnell ziemlich viele Tasten hintereinander drücken muss, wäre ein promptes Feedback der Orgel sicher hilfreich, also muss ein Monitor her.
Den kann ich per Y-Kabel ankoppeln, also ist das grundsätzlich kein Problem.
2. In der Halle
Da zieht nur die Orgel um, die Boxen definitiv nicht.
Also muss ich den Ton in die PA bekommen, wofür sich zwei Möglichkeiten abzeichnen.
2a. Mikro-Abnahme des soeben erwähnten Monitors.
Die Fragestellung dazu findet sich im Start-Thread: Welches Boxen-Mikro-Pärchen eignet sich für so was?
2b. DI (Vorschlag Manuela)
Wenns klappt, sicher der Königsweg. Von mir aus vier DIs an die vier Boxenausgänge, von da ins Pult und auf die Front - und der Organist bekommt einen Monitor oder einen Kopfhörer oder In-Ear oder so.
Nur welche Geräte gibt es dafür konkret? Bei uns werkeln lediglich ambitionierte HKS und diese Liga ist jenseits unseres bisherigen Horizonts.Im Augenblick stehen ja die eher schwach besuchten Gottesdienste an, wo ich dann auch mal ein wenig rumtesten kann. Als Erstes werde ich wohl mal den Cluster auflösen, also die Boxen auseinander ziehen, davor je ein ME64 plazieren und mir in RME's Digicheck mal ansehen, was auf den einzelnen Kanälen so passiert, wenn die Orgel spielt.
Gruß
Claus -
Wir haben nur die 12" im Einsatz.
Wir nutzen sie Fullrange für Sidefill oder Delayline sowie zur Beschallung angrenzender Räume.
Sie ist dabei an einem QSC PLX-1602 angeschlossen und wird ohne jede Frequenzanpassung betrieben.
In Deinem Set solltest Du imho darüber nachdenken, sie mit einem Hochpass zu betreiben, da sie sonst den Subs teilweise deren Arbeit wegnimmt.
Ansonsten habe ich diese Box eher schon mal im Party-Schwesterforum angetroffen.
Zu den Subs kann ich nichts beitragen.
Gruß
Claus -
Zitat
Schau Dich doch mal als Alternative hier um:
Hab ich gemacht - ist aber eher nix für uns.
Wir brauchen ein PnP-System: Strom einschalten, hinsetzen und losspielen.
Das ist die Variante für Organisten ohne Techniker-Betreuung.
Die müssen eine ganz normale Orgel vor sich haben, außer dass der Ton aus Lautsprechern statt Pfeifen kommt.
Mit Betreuung möchte ich das Teil halt verstärken können, ohne die zu dem Set gehörenden Lautsprecher durch die Gegend wuchten zu müssen.Zitatwas haste denn da, Wersi oder Dr. Böhm?
Weder noch - irgendwas aus USA - ich liefere die genaue Bezeichnung nach.
Und mache mal ein Foto davon, damit die Größenordnung klarer wird.
Die Geräte bei Wersi sind dagegen jedenfalls eher Spielzeug.ZitatFachbereich "Alleinunterhalter"
Garantiert nicht. Das Gerät steht auf einem Rollenpodest und das ist auch gut so - weil ohne Gabelstapler stellt jede Stufe ein unüberwindliches Hindernis dar.
Gruß
Claus -
Hallo zusammen,
ich stehe vor dem Problem, eine elektronische Orgel abzunehmen.
Hintergrund:
Die Wartung der Orgel in unserer Kirche ist nicht mehr rentabel, weshalb wir derzeit Alternativen testen.
Unser Organist hat sich schon auf einem Keyboard versucht, war damit aber nicht zufrieden. Dann hat er eine etwa 20 Jahre alte elektronische Orgel mit Kaufoption gemietet und ist damit zufrieden.
Das ist von der Bedienung her eine richtige Orgel mit Fusspedalen und Manualen und allem, was dazu gehört, nur wird der Ton nicht durch Orgelpfeifen, sondern durch Elektronik erzeugt. In dem Ding stecken für heutige Verhältnisse riesige Platinen sowie vier Endstufen, an die ebenso viele Lautsprecher angeschlossen werden. Es hat nach den bisherigen Tests den Anschein, als würde davon eine Box immer spielen und die anderen bei Bedarf dazu kommen.
Eine Abgriffmöglichkeit für ein Linesignal habe ich nicht gefunden. Eine Orgel mit Linesignal gibt es auch, ist aber sehr viel teurer.
Die Lautstärke reicht für unser relativ kleines Kirchengebäude so gerade aus, für die Mehrzweckhalle nicht - also ist dort Verstärkung angesagt.
Mein Plan geht deshalb im Augenblick dahin, die zur Orgel gehörenden Boxen in der Kirche fest zu installieren und ansonsten eine gute passive Box als Monitor für den Organisten aufzustellen und diese für die Front abzunehmen.
Da kein Controller mitspielt, muss das Pärchen Box-Abnahmemikrofon schon von sich aus einen möglichst linealglatten Frequenzverlauf haben, und das über das volle Spektrum einer Orgel.
Das Budget dafür sollte so um 3.000 Euro liegen.
Ideen?
Gruß
Claus -
...und die Diagramme auf der Webseite sind die falschen und sollen ausgetauscht werden - so die Antwort von Sennheiser zu meiner diesbezüglichen Anfrage.
Gruß
Claus -
Zitat
Ja, bei dBmess Disco automatisch, und bei dBmess 2007 ist das manuell möglich.
Na, das ist doch mal eine echte Entscheidungshilfe.Also: Mit Pegelmesser habe ich eine genaue A-Bewertung für den Leq, mit einem Messmikro vor einem der Topse nur ungefähr.
Ungefähr deshalb, weil die Tops erst ab 125 Hz übernehmen und sich oberhalb von 8 kHz pegelmäßig auch nicht mehr so viel abspielt.
Ich bin schon mal gespannt, was beim Füttern mit Pink Noise das Pegeldiagramm über die Frequenzen im Vergleich zwischen Messmikro und Pegelmesser zeigen wird, wenn ich erst mal so ein Teil angeschafft haben werde.Soweit ist das Thema jetzt erstmal durch.
Danke und Gruß
Claus -
Zitat
Im Levelmax-System ist auch kein Kalibrator enthalten
Auch das ist mir schon klar - aber eine Kalibrierfunktion unter Zuhilfenahme eines externen Kalibrators wie in SoftLEQ wirds doch wohl geben.
Und kann man/frau deren Ergebnisse speichern und für einen späteren Messzyklus nach einem Neustart wieder verwenden?ZitatDer Unterschied liegt im A-Bewertungsfilter.
Das bedeutet, dass der Frequenzgang vom Pegelmesser für die Ausgabe am Analogausgang je nach Bewertung (ABC) verbogen wird und dBMess sich auf diese Korrektur verlässt?ZitatDas RME soll's deswegen sein, damit das Messmikro Phantomspannung bekommt
Knapp daneben. Phantomspeisung brauche ich natürlich auch, aber die kommt entweder vom Pult oder vom A/D-Wandler, je nachdem, wo ich das Mikro anschliesse. Das Multiface ist einfach praktischer, weil wir darüber sowieso unsere Mitschnitte machen und es eine aufwändige Analysefunktion für die Signale mitbringt, gepaart mit stabilen Treibern mit niedrigster Latenz.
Aber da es über eine PCMCIA-Karte mit dem Notebook verbunden wird, ist es tunlichst nicht das Standard-Device - und wie es um die Qualität des Onboard-Chips bestellt ist, möchte ich eigentlich gar nicht wissen müssen.Gruß
Claus -
Jetzt wirds langsam konstruktiv.
ZitatDas ist bei SoftLEQ in der Tat ein Problem.
Für die erwähnte Investitionsentscheidung hilfreich wäre jetzt die Aussage, ob das bei z.B. dbMess Disko nicht so ist und ggfs. warum.
Eigentlich kann ich mir nämlich nicht vorstellen, dass die Zielgruppe jeden Tag mit dem Kalibrator hantieren soll.ZitatMit SoftLEQ kann man unter "Messung|Speichern unter" die Messwerte speichern.
Das ist schon klar.
Unter Archivierung verstehe ich aber mehr: Wie organisiere ich möglichst geschickt die Dateien auf dem PC (Namens- und Ablagekonventionen) und wie bekomme ich sie von dort mit minimalem Aufwand auf z.B. CD oder andere externe Datenträger - und das auch noch dann, wenn die Anzahl der durchgeführten Messungen dreistellig wird.
Das Stichwort ist da eher Workflow.ZitatWelcher Schallpegelmesser wird denn eigentlich eingesetzt?
Bis jetzt noch gar keiner - an der Audio-Hardware hängt derzeit direkt ein Messmikro. Bis jetzt habe ich nämlich auch noch keine schlüssige Erklärung gefunden, ob und wenn ja wie sich die Analogausgabe eines Schallpegelmessers von dem eines Mikrofons unterscheidet, wo doch beides am Analog-Eingang von Audio-Hardware angeschlossen wird und die Leq-Ermittlung die Software vornimmt.Gruß
Claus -
Zitat
Nun ja, in diesem Fall ist die Investitionsentscheidung ja bereits erfolgt.
Mitnichten.
Die Anschaffung von SoftLEQ kann man als Pilotprojekt betrachten.
Ich habe damit die Möglichkeit bekommen, mich für relativ wenig Geld mal ein wenig mit der Materie nicht nur theoretisch zu befassen, sondern ausprobieren zu können.
Da spielen ja noch so ein paar Faktoren eine Rolle, z.B. das Handling:
Wie bekomme ich es vereinbart, das Messmikro vom Publikum unerreichbar anzubringen und trotzdem dauernd selber mit dem Kalibrator dran zu müssen?
Wie bekomme ich die erfassten Messwerte mit möglichst wenig Aufwand archiviert?
Wie bekomme ich meine RME-Hardware eingebunden?
Und so weiter.Das Levelmax habe ich selbstverständlich auch im Blick.
Und das Angebot mit dem Telefon ist nett, aber ich bevorzuge lieber die asynchrone Kommunikation über dieses Forum, wo andere auch was davon haben können.
Gruß
ClausP.S. Ich habe die Mail auch an einen meiner Accounts geschickt - ist angekommen.
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Zitat
Ist aber nicht angekommen.
Merkwürdig - eigentlich arbeitet mein Mailserver sehr zuverlässig.
Egal, vorhin neu gesendet an info at dbmess.deZitatfür den Veranstaltungsbereich würde ich - wenn die Kombination "billig und muss nicht zwingend normgerecht sein" gefragt ist - lieber zu einem Levelmax-System greifen
Da kann man/frau mal wieder sehen, wie relativ der Begriff "billig" sein kann. Ich z.B. würde 1000 Euro nicht mehr als billig bezeichnen.
Zu dem reinen Kaufpreis des Levelmax-Systems kommen ja wohl noch die Kosten für die Korrekturwerte dazu - und wir haben schon in unseren eigenen Räumlichkeiten bereits drei Einsatzszenarien.Gruß
Claus -
Zitat
oder noch lieber per eMail...
Die habe ich am 18.4. um 6:33 Uhr abgeschickt.
Ausserdem bin ich der Meinung, wenn Du Deine Software hier vorstellst, dass dann auch eine Diskussion über die konkreten Probleme möglich sein muss. Ich bin mir ziemlich sicher, dass es einige Leute gibt, die das Thema derzeit genau verfolgen und deshalb über jede Information dazu dankbar sind.
Ich kann es nämlich auch noch nicht einsehen, für ein 5000-Euro-Risiko, dessen Eintrittswahrscheinlichkeit zur Zeit auch noch gegen Null tendiert, mehrere hundert oder gar tausend Euro (Klasse-1-Equipment) auszugeben.
Und da kommt Deine Software eigentlich wie gerufen.
Gruß
Claus -
Zitat
Ganz prima Idee... kein normgerechtes Messverfahren und dann auch noch Werte über'm Richtwert...
Was wird da bei der freien Beweiswürdigung denn wohl herauskommen? "Wider besseren Wissens..." ?Moment mal,
angezeigt und aufgezeichnet wird das, was das Messmikro nach durchgeführter Kalibrierung anliefert - und das hängt massgeblich vom Aufstellungsort ab.
Dieser befindet sich unmittelbar vor dem Lautsprecher, womit die Werte fürs lautstärkefordernde Publikum genau richtig und für die Norm zu hoch sind.
Bis hierher sollte ich doch wohl richtig liegen.
Für die Norm bedarf es einer Korrektur zur Berücksichtigung der Entfernung, was die Software nicht leisten soll, um imho den Markt für die höherpreisigen Varianten nicht kaputt zu machen - und das ist für mich auch nachvollziehbar und akzeptabel.
Also muss ich im Bedarfsfall einen Gutachter bemühen, der die Messwerte anhand von zusätzlich erforderlichen Informationen wie Aufstellungsort des Messmikros und Entfernung zum Publikum korrigiert.
Und das Ergebnis dieser Korrektur bekommt dann das Gericht.
Ich hoffe, das ist so nachvollziehbar.
Und genau deshalb habe ich auch beanstandet, dass es in dem Programm keine Möglichkeit gibt, die für die erforderliche Korrektur notwendigen Angaben als puren Text mit der Messung abzuspeichern - oder ich habe sie nur nicht gefunden.
Wo ich schon mal am Tippen bin: Was ist denn mit dem Bug bei der Samplerate? Das ist nämlich nicht nur unschön, sondern ein Mangel.
Gruß
Claus -
Nochmal etwas zum Programm selbst:
1. Mir ist schon klar, dass ich keine Korrektur für den Abstand Mikro -> Publikum vornehmen kann.
Kann ich wenigstens irgendwo bei einer Messung in Textform speichern, wie weit das Mikro von der Box weg war? Die Textbox "Bemerkung" scheint schreibgeschützt zu sein.
2. Da ich zwecks 2-Kanal-Aufnahme und -Messung mein RME Multiface ans Notebook stöpsele, würde ich gerne nicht das Standard-Aufnahme-Interface zur Messung nehmen, sondern zwei Kanäle des Multiface.
Geht das, ohne dass die Software beim Ermitteln der Samplingrate aus dem Tritt kommt und dann keine Kalibrierung mehr möglich ist?
Ansonsten reicht die Software für meine bescheidenen Zwecke erstmal vollständig aus.
Ich kann damit die Messwerte aufzeichnen, für den (hoffentlich niemals eintretenden Bedarfsfall) einlagern und sie dann ggfs. dem Amtsgericht für die freie Beweiswürdigung präsentieren.
Und ich habe eine Selbstkontrolle zur Hand, die mir unter Berücksichtigung von ungefähren Korrekturwerten sagt, ob es zu laut ist.
Kommt ja auch ganz gut, wenn mich jemand auffordert, noch lauter zu machen und ich dann auf dem Display Werte jenseits der 100dB vorweisen kann...
Gruß
Claus -
Zitat
Sagen wir mal 500 € abwärts.
Dafür gibts auch schon Sennheiser EW-152, sogar in neu = G2.
Wir (Kirchengemeinde) rüsten gerade auf G2 um und verkaufen deshalb nach und nach unseren G1-Bestand.
Achte auf jeden Fall auf Diversity = zwei Tuner im Empfänger.
Gruß
Claus -
Danke für die Antworten.
Der Original-Sennheiser-Lader scheidet aus - keine numerische Anzeige, nicht wirklich rackfähig - die 2HE-Schublade ist schon voll mit den Headsets, den Lavaliers und ein paar Kabeln und Ersatzteilen.
Da sieht der Fischer ct 41 schon besser aus - ist der lüfterlos?
GRuß
Claus