Ich dachte immer es reicht wenn man das Material was man spielt gut bis sehr gut kennt. Um Komponenten auf ihre Limits zu testen ist Musik doch ungeeignet.
Gruss th
Ich dachte immer es reicht wenn man das Material was man spielt gut bis sehr gut kennt. Um Komponenten auf ihre Limits zu testen ist Musik doch ungeeignet.
Gruss th
Zitat von "Manuela"Hallo Manuel;
deine Einstellwerte für das System sind diese:
Verzögerung der Tops, Time Aligment: 0 ms (keine)
Verpolung des Subs gegenüber dem Top: keine, Gleichlauf.
Hochpass, Lowcut: geb mal 40Hz.
Trennung Sub / Top: 120 - 150 (rumprobieren), BUT.
lG Manuela
So eine Aussage kann Dir Dein System kaputt machen. Man kann davon ausgehen das die Subs bauartbedingt eine Laufzeit haben welche höher liegt als bei den Tops. Also wirst Du diese verzögern müssen. Dazu kommt jetzt noch die Zeit ( Latenz) welche von der Weiche für das Lowband gebraucht wird. Diese ist auch wieder höher als bei den Tops. Das solltest Du auch angleichen. Welchen Filtertyp Du verwendest diktiert die untere Frequenz der Tops und die wiederum ergibt sich aus der Leistung des Tops und der darin verwendeten Treiber. Also eine Sache für kompetente Messtechniker. Das wird Dir dann mit Langlebigkeit und viel mehr Nutzpegel gedankt.
Zitat von "cookie"Die einzige "Exklusivität, die sich L-Acoustics leistet, sehe ich daher einzig und allein in der rigorosen Umsetzung ihrer Vorgaben.
Um das beurteilen zu können bedarf es der Teilnahme an einem Seminar.
Das wiederum braucht Basiswissen, was hier offenbar nicht vorhanden ist. Leider auch nicht bei oops.
Der Soundvision Dongel ist exklusiv mit Geld von Jederman kaufbar. Nur nicht bei Thomann :idea:
Der Unterschied zwischen 6x V Dosc und Clia ist das V Dosc in der Konfiguration nur 30 Grad Vertikal beschallen kann.
Allerdings geht auch nicht mehr im Groundstack Betrieb.
Sollte man jetzt also ein Theater mit mehreren Balkonen haben ist das sicher nicht die beste Wahl.
Die Frage ob Clia in Arrays von 16 und mehr Sinn macht entscheidet die Frage ob es die Hardware tragen kann. Um eine koppelnde Zylinderwelle zu bekommen kann das array nicht lang genug sein. Je mehr desto besser.
Der Vergleich hinkt nun wirklich sehr stark!
Niemand. Wie auch? Wenn der Kunde aufgrund finanzieler Vorteile lieber auf den offizielen Weg verzichtet sollte man nicht den Hersteller, welcher klare Vorgaben zur Handhabung macht, zur Verantwortung rufen. Wenn alle Vorgaben eingehalten worden wären, wäre das sicher anders ausgegangen. Beschweren ist sicher gut und wird empfohlen.
Andererseits wenn der Techniker vor Ort nicht mehr PA dabei hat und keiner mehr Geld bezahlen will geht das sicher auch mal so aus. Das ist auch kein typisches DV Dosc problem sondern trifft auf andere Systeme genauso zu. Grosse Beschallungen kosten auch grosses Geld, ob das mit konventionellen oder sonstigen Systemen gemacht wird. Dieses ist keine Rechtfertigung sondern ist vielmehr dazu gedacht klar zu machen das schlechter Sound seine Ursache oft auch in der Verantwortung vermeintlich Unschuldiger hat und eben nicht immer beim Techniker oder Hersteller.
12x DV Dosc in einer 60m Halle ist zuwenig. Damit ist eine gleichmässige Beschallung mit geringerem Pegel möglich oder eben eine ungleichmässige Beschallung mit Rock und Pop Pegel. Das ist dann ne richtige Arena und ruft nach V Dosc. DV Dosc ist ein 120 Grad WSt ( Wave skulpture technologie) System was das eindrehen nach innen erklärt.
Kurse gibt es für alle L acoustics Systeme und die sollten auch besucht werden. Diese Kurse geben Aufschluss über WST und andere physikalische Prinzipien verwendet in allen braunen Boxen.
Die Unterschiede sind so:
QVT: Qualified V Dosc Technician hat einen 3 Tage Kurs ohne Prüfung besucht und ist damit berechtigt V Dosc zu riggen und zu verkabeln.
CVE: Certified V Dosc engineer hat obigen Kurs besucht und in mehreren Produktionen bewiesen das er das alles kann. Hinzu kommt erweitertes Wissen über alle unterstützte DSP Controller und Systemdesign. Der CVE betreibt Soundvision und konfiguriert das System.
CVE wird man wenn man von einem Netzwerkpartner und einem anerkannten CVE bei L acoustics empfohlen wird.
Der QVT ist als Assistent zum CVE zu betrachten.
Alles Wissen jedoch relativiert sich stark wenn von Produktionsseite nicht ausreichend Material zur Verfügung gestellt wird und oder von Veranstalterseite unzureichend über die Hallennutzung und zu beschallende Bereiche informiert wird.
Das kann bei einem Präzisionswerkzeug wie DV Dosc schlimme Folgen haben.