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Beiträge von scanzy

  • Kameramikrofon

    • scanzy
    • 16. Dezember 2006 um 18:38
    Zitat von "Unprofi"

    Jetzt sagst du, dass ich hier mit einem SM 57 weiterkommen könnte, was mich ehrlichgesagt total verwirrt^^
    Was kann man denn dafür wegen Mikros nehmen und ist das mit dem Mischpult nicht vielleicht eine gute Idee?

    Ob das mit dem Mischpult eine gute Idee ist kann ich Dir nicht sagen, da ich Euern Film und seine Locations nicht kenne. Wenn Ihr irgendwo eine Szene im Freien (z.B. auf einem Feld) dreht, ist das wegen fehlendem Strom schonmal ein Problem. MP3-Player hatte ich auch nur so mit dazugeschrieben. Würde da dann MD nehmen.


    Du findest an heutigen Filmsets analoge Tonaufnahmen auf Stellavox oder Nagra, sowohl auch digitale Tonaufnahmen auf DAT oder Harddiskrecordern (natürlich portable). Mikrofone sollten Keulencharakteristik haben. Kondensatormikrofone sind optimal.

    Das mit dem SM57: Bei Euren ja doch sehr amateurhaften und vor allem No-Budget-Projekt muss man ja aufs Geld schaun und nimmt zur Not was man kann. Sicherlich ist ein SM57 nicht optimal, aber durchaus in einigen Situationen brauchbar. Probierts doch einfach aus!

    Mit dem PC aufnehmen könnt Ihr ja gerne machen, ist ja so wie ich das sehe auch Eure einzige Möglichkeit. Denkt aber immer an die Filmklappe zum Synchronisieren! :)

    Hoffe ein bisschen geholfen zu haben.

    Beste Grüße

    Markus

  • Ton beim Film

    • scanzy
    • 16. Dezember 2006 um 03:30
    Zitat von "medimax"


    Angeln ist neben dem Job des Kameramanns einer der Wichtigsten am Set überhaupt.

    [/quote]

    Richtig. Nur aus eigener Erfahrug: Einem Kameramann wird das "Ähh sorry, das müssen wir nochmal machen!" eher verziehen, als dem Tonmann! :D

    Gruß aus Hamburg

    Markus

  • Kameramikrofon

    • scanzy
    • 15. Dezember 2006 um 00:51

    Achso, also "Hobbyprofessionell" 8)

    Naja, das "getrennte" Aufnehmen setzt ja auch leider einiges vorraus.
    Wenn ihr nun mit "Magix Video Delux" schneidet, kann das etwas kompliziert
    werden. Gute Schnittsysteme sind AVID (mein Favorit), Premiere (Semipro),
    Sony Vegas ("eher Amateur", aber dennoch recht professionell).

    Womit arbeitet Ihr im Cut? Wenn`s ne Uni ist, wird das sicherlich professioneller als in einer Realschule.

    Wenn ihr mit verschiedenen Kameras arbeitet, habt ihr ja eh schon (ggf.)
    Qualitätsunterschiede, was das Bild angeht. Gerade wenn ihr mit mehreren
    Kameras arbeitet, empfiehlt sich das Arbeiten mit "Extraton".

    Sag mal bitte womit Ihr schneidet und die Kameramodelle.
    (AVID hat z.B. eine nette Einbindung in ProTools, ist aber dann wohl eh
    bei einem Schulprojekt nicht vorhanden...)

    Die einfachste Variante (und doch recht professionell):

    Greift Euch ein gutes Mikrofon, eine Mikroangel (kann man ggf. auch
    selber bauen) und schneidet den Ton extern mit. Normalerweise werden
    dabei externe PORTABLE Recorder verwendet, die laufen also über Akku.
    Wenn Du nun eine Location hast, wo die Akteure wild in der Gegend rumlaufen, ist natürlich das Mitschneiden auf Laptop eher schwierig (da halt kabelgebunden).
    Auf einen Laptop mitschneiden ist garnichtmal so unprofessionel, wird auch bei einigen Produktionen gemacht (Locationabhängig).

    Wie schon gesagt wurde wird bei "großen" Produktionen i.d.R. Bild und Ton eh auf externe Recorder aufgezeichnet, aber das fällt dann bei Euch ja auch eher weg.

    Grundsätzliches Problem und Lösung (Low Budget):

    Wichtig ist, dass Du jemanden hast, der den Ton mit der "Angel" aufnimmt, nur so kannst Du auch wirklich bestmögliche Qualität
    erziehlen. Wenn die Kamera weit weg von den Protagonisten ist, wird das
    Audiosignal viel zu leise sein (was Du auch im Nachhinein schlecht "normalisiert" bekommst (oder wenn überhaupt mit ganz argen
    Qualitätseinbußen)). Nimm also portable auf. Hierzu bietet sich auch ein einfacher portabler MD-Recorder an (natürlich mit Mikroeingang). Sicherlich wirst Du hier u.U. auf einige Mikros verzichten müssen (wegen der fehlenden Phantomspeisung), allerdings kannst Du auch ggf. mit einem standard SM 57 weiterkommen. Auch möglich ist ein mp3-Recorder.
    Ich würde aber die MD-Variante vorziehen. Achte immer drauf (gerade draußen), dass Du einen guten Windschutz(Korb) hast. Wenn Du bei sämmtlichen Außenaufnahmen Wind ohne Ende auf dem Band hast, ärgert
    man sich auch zu Tode. Nun ist die Frage, wie man das Bild und den Ton
    im Nachhinein wieder synchron bekommt. Die einfachste Variante wäre hier eine "handelsübliche" Filmklappe (zu Kaufen bei eBay oder im Fachhandel). Holt Euch also jemanden, der die Klappe "bedient". Schreibt auf die Klappe Szene und Take. Haltet die Klappe direkt vor die Kamera
    und "klappt die Klappe". Du siehst nun auf dem Bild das "zuschnappen der Klappe" und auf der MD hörst Du sie. Das nun wieder synchron zu "rücken" ist ja nicht weiter schwer. Somit hast Du den Ton seperat aufgezeichnet und erhältst so auch wehsendlich besser Qualität. Achtet auch drauf, dass der Tonmann einen geschlossenen Kopfhörer trägt, damit er den Ton auch kontrollieren kann (so richtet er ja auch das Mikro aus). Die Auswahl der Mikros ist auch stark von den Locations und den Aktionen abhängig. Ein pauschales Mikro kann man da nicht empfehlen, da hilft aber viel rumprobieren und testen.

    Achtet auch bitte darauf, dass Ihr vernünftige Ordner auf dem Rechner anlegt (für Bild und Ton) sonst gibt`s nachher Chaos.

    Sorry wenn ich hier etwas verwirrt geschrieben habe, bin schon im Halbschlaf! :)


    Ein paar weitere Infos hierzu bekommst Du auch hier:

    http://www.movie-college.de/filmschule/index.htm


    So, muss ins Bett. Gute Nacht!

  • Kameramikrofon

    • scanzy
    • 13. Dezember 2006 um 19:03

    Gibt da noch eins von Rode, ist unter 200 EUR.

    Was für eine Art von Film handelt es sich? Spielfilm? Doku?
    Was für eine Kamera ist es denn? MiniDV oder VollformatDV?
    (Bzw. Modell?)

    Überlege nur gerade, ob es sinnvoll ist, den Ton mit der Kamera
    mitzuschneiden. Wir arbeiten ausschließlich mit zusätzlichem
    Boom-Operator (also unterbezahlter Typ mit Mikroangel :-))

    Wenn Du nun einen Dialog aus einer (Super)Totalen zeigen willst,
    wird Dein Kameramikro Dir def. Probleme bereiten. Hier bieten
    sich auch versteckte Lavalier-Mikros an. Grundsätzlich empfehle ich
    den Ton "seperat" mitzuschneiden und dann

    1) professionell mit SMPTE zu synchronisieren oder
    2) mit Filmklappe zu synchronisieren.

    Wie gesagt, erzähl mal ein bisschen mehr über das
    Projekt und die Technik. Kann Dir dann ggf. weiterhelfen und
    den ein oder anderen Tipp geben.


    Gruß aus Hamburg!

    Markus

  • Boxen für Gesangsanlage

    • scanzy
    • 9. Dezember 2006 um 01:31

    Gut, aus dem Gesichtspunkt der Auftritte ist das wohl richtig, allerdings wird
    für das Budget kein Livetaugliches System zu haben sein. Und bei einem 4x4 Meter Raum glaube ich auch nicht, dass da 10 Sänger im Raum stehen.
    Ansonsten gibt`s ja auch noch kleine Billigmixer.

    MfG

  • Boxen für Gesangsanlage

    • scanzy
    • 8. Dezember 2006 um 18:13

    Bei einem 4x4 Meter Raum könnte eigentlich auch ein aktiver Monitor reichen, oder?

  • Eure neusten Errungenschaften

    • scanzy
    • 7. Dezember 2006 um 19:40

    Gerade bei eBay ersteigert: 2m 3-Punkt-Traverse für 17,89 ! :grin:

    ...naja, plus 35 EUR Versand 8)

  • Aufbau - Empfehlung,tipp beratung ABI PARTY ZELT

    • scanzy
    • 7. Dezember 2006 um 01:55

    Jau!

  • Canary Mischpult 16.2 MKII ?

    • scanzy
    • 6. Dezember 2006 um 00:55

    Moin Senseo,

    Schau mal auf folgenden Link (ab Seite 2 gibt`s das "grundsätzliche Verkablen, Einstellen und Arbeiten" von/mit Tonmischpulten):

    http://www.peitzmeier.de/seminar/material/tontechnik.pdf

    ...oder hier einige grundsätzliche Sachen.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Mischpult#.C3.9Cblicher_Aufbau

    Wenn Du mehr wissen willst empfiehlt sich eine Fachlektüre (Links dazu
    gibt es auch auf http://www.pa-forum.de unter "Bücher".

    Hoffe geholfen zu haben.

    Gruß

    Markus

  • Party und Stage Bilder von Hobby Kisten Schleppern

    • scanzy
    • 5. Dezember 2006 um 23:16
    Zitat von "6i6i"

    Und soviel zum OT. Man kann ja gerne einen Anti-Sauf-Threat aufmachen :wink:

  • Canary Mischpult 16.2 MKII ?

    • scanzy
    • 5. Dezember 2006 um 18:48

    Ja, ein analoges Mischpult erklärt sich eigentlich in den meisten Fllen von selbst.

    Was genau willst Du denn wissen? Gib`s da was bestimmtes, oder geht`s nur generell um die Anleitung?

    MfG

    Markus

  • Sommer 2007

    • scanzy
    • 4. Dezember 2006 um 16:33
    Zitat von "Chilene"

    Ich wäre mal für ein Forentreffen mehr in der Mitte Deutschlands und nicht immer nur im Süden. Dann könnten auch mal andere Forumteilnehmer kommen und nicht immer nur die Selben.

    Und ich hätte gerne mal ein Treffen im Norden! :)

  • Canary Mischpult 16.2 MKII ?

    • scanzy
    • 3. Dezember 2006 um 20:02

    Moin,

    Kann Dir zwar nicht wirklich weiterhelfen, habe aber beim Googlen rausgefunden, dass das besagte Pult anfang der 80 gebaut worden sein soll
    und ca. 300 Dollar Strassenwert haben soll.
    Anleitung und Herstellerseite habe ich aber nicht gefunden.

    Gruß

  • Fluterrampen als Blinder?

    • scanzy
    • 1. Dezember 2006 um 13:38

    warum soll`s nicht gehen? Probier`s einfach aus! :)

  • low budget siderack

    • scanzy
    • 30. November 2006 um 19:02

    Achja, sag doch mal Dein Budget an! Hilft ggf. etwas. :wink:

  • low budget siderack

    • scanzy
    • 30. November 2006 um 19:00

    Tach,

    bevor mich hier wieder ein Mod bezichtigt OT zu werden, aber zu Qualität der
    T-Bone-Mikros (hatte ich schonmal drüber geschrieben) kann ich nur negatives sagen. Hatten mal einen Job in einem Jugendzentrum und da waren T-Bones vor Ort (ausschließlich). Ende vom Lied war der komplette Austausch - nicht einmal wegen dem Sound (soweit sind wir garnicht gekommen), sonderm wegen der Verarbeitung. Zwei der Mics sind auf den Boden gefallen (aus ca. 1m Höhe) und beide futsch. Habe auch ein T-Bone als "Grabbeltalkback" und das ist von der Soundqualli auch fürn Ar***.

    Lange Rede kurzer Sinn:

    Wie schon gesagt: Wenn die Signale von der Bühne schon in mieser Qualität am FOH ankommen, nützt auch das beste Outboardequipment nichts. Wenn Du schon kaum Budget für Mikros hast, versuche wehnigstens die Gesangsmikros in einer akzptablen Qualität zu kaufen.
    Vielleicht ein oder zwei gebrauchte Shure SM 58 o.Ä.. Ansonsten mal bei
    Sennheiser (e800er-Serie), Beyerdynamic (Opus) etc. schaun.

    Für Dumstes etc. gibt es auch ein paar komplettpakete.

    Naja, um doch nochmal ein gutes Haar an T-Bone zu lassen: Die SM 57 - Nachbauten sind Qualitativ für kleine Clubgigs ggf. ok. Hatte die mal gehört und in einem kleinen Club fällt das nicht so wirklich auf. Diese
    würden sich dann für Snare, HiHat und auch für Gitarrenamps empfehlen.
    Aber wie gesagt, versuch wehnigstens die Gesangsmikros auf einem gewissen Nieveau zu halten.

    Gruß

  • low budget siderack

    • scanzy
    • 28. November 2006 um 23:58

    Ich versuche doch nur dem User, das für sein ohnehin geringes Budget, Beste anraten. Da muss ich doch meine Ratschläge durch eigene Erfahrung untermauern dürefen! :wink:

  • low budget siderack

    • scanzy
    • 28. November 2006 um 20:27

    Deine Entscheidung.

    Den Hall brauchst Du in der Regel primär für den Gesang. Ich arbeite
    (natürlich je nach Band) auch gerne mit einem sauberen Tab-Delayauf dem Gesang. Lässt sich Schönes mit machen. Ansonsten kommt ab und zu noch etwas Hall auf die Snare, auch Percussions. Hängt aber immer von der Band und der akustik der Halle ab.

    Von dem Behringer Virtualizer rate ich dir kategorisch ab. habe das Teil desöfteren vor mir gehabt, und dass ist der letzte Dreck. Effekte klingen ablolut schlecht.

    Wie schon gedsagt: Der V-Verb. Der hat auch 2 unabhängige Effektsektionen, soll heißen, Diu kannst zwei komplett unterschiedliche Effekte auf zwei Auxe in Deinem Pult einschleifen. Also wie 2 Virtualizer. Nur besser. 8)

    Gruß

  • Pegelmessgerät/Schäts-O-Meter

    • scanzy
    • 28. November 2006 um 02:31

    Der Digital Sound 8922 ist als Schätz-o-Meter auch gut zu gebrauchen.
    Gibt`s auch bei Thomann.

    MfG

  • Multicore fliegen

    • scanzy
    • 28. November 2006 um 02:12

    Wir haben uns jetzt dazu entschieden, die Eisdecke nochmals ein Stück aufzureißen - erscheint den meisten im Team die beste Lösung.

    Danke nochmals an Alle, die hier so konstruktiv geholfen haben!

    Gruß

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