IDN: Senile Bettflucht vor einer Overnight-Show. Geht bis 4 und ich war um 9 aus Versehen wach und konnte nicht mehr einschlafen.
Beiträge von simonstpauli
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Zitat von "madmax"
Moin.
Bevor ich mich ans Telefon hänge; hat hier jemand Erfahrungen mit dem Import von "Kleinmengen"; sagen wir im Wert 2000-3000 USD aus China und / oder USA ?
Mit welchen Zollgebühren ist da so zu rechnen bei Geräten aus unserer Branche?
Der Zoll-Satz ist meist nicht sehr hoch, hängt von Zolltarif ab. Mehrere Lautsprecher in Gehäuse (nicht für Luftfahrt) liegen z.B. bei 4,5%
Das ist ziemlich leicht zu recherchieren:
http://auskunft.ezt-online.de/ezto/StichwSucheAnzeige.do#zielOder in der TARIC-Datenbank (zusätzliche Kriterien aufklappen -> Volltextsuche):
http://ec.europa.eu/taxation_customs/dds2/taric/taric_consultation.jsp?Lang=de#Wichtig ist, daß die Zollerklärung korrekt ausgefüllt ist und man mit einer Rechnung bewaffnet zum Zollpostamt marschieren kann. (Dort kommt die Ware oft an). Teilweise übernehmen Logistik-Unternehmen auch gegen Gebühr die Verzollung.
Zitat
Muß ich die Einfuhrumsatzsteuer auch entrichten, wenn ich eine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (USt-IdNr.) habe?
Das Geld bekäme ich ja ohnehin vom Finanzamt zurück.
Ja.Zitat
Ich will eigentlich erstmal ausloten, ob sich derlei Aktionen überhaupt lohnen.
Leider sind die Versandkosten z.B. per DHL schon recht happig...Glück Auf !
Prinzipiell kann sich das lohnen. -
Zitat von "wora"
..es gibt tatsächlich argumente, die ein rechteck-steuersignal mit einem digitalsignal gleichsetzen.
ich bin da anderer meinung - und ich weiss, dass ich damit nicht alleine stehe. für mich als elektroniker ist eine "PWM-schaltung" eine "Puls-Weiten-Modulations-schaltung" - und keine "digitalverstärkung".
es macht auch wenig sinn, ein digitalsignal (in der regel z.b. 48kHz/24Bit) zu verstärken und an einen lautsprecher zu senden. ein lautsprecher braucht ein analoges signal, der verstärker muss ein digitales eingangssignal also irgendwie in ein analoges signal umwandeln.
in meinen augen ist der ausdruck "digitalamp" deshalb reines marketinggebabbel.
aber das ist ein eigenes thema, das wir hier ja schon oft hatten...
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Danke wora.Ich finde, wir können in einem Fachforum auch ein wenig mehr Fachwissen und weniger Marketing vertragen. Auch wenn es vielleicht erbsenzählerisch erscheint.
Der einzige Aspekt, bei dem "digital" an einem Amp sinnvoll ist: Processing vor der Verstärkung. Da können wir bis zur eigentlichen Endstufe digital bleiben, was Vorteile in einem Endstufenverbund bringen kann. Also z.B. per Dante aus dem Pult in alle Endstufen, Fernsteuerung des Processing in den Endstufen per Rechner am FOH.Später wurde ja präzisiert und das Augenmerk auf die Eigenschaften der Endstufen gerichtet und nicht auf den Begriff "digital". So herum macht die Fragestellung dann auch viel mehr Sinn.
Zum Thema:
1. Ich mag, wie wora auch, die LAB-Endstufen. Wie ich finde, ein guter Kompromiß aus Leistung, Gewicht, Zuverlässigkeit, Preis, (inzwischen) eingebautem Processing.2. Bin ich bei 2-Ohm-Betrieb über längere Zeiträume skeptisch. Ich halte das nicht für ideal, weil gerade bei Hochleistungsendstufen oft die erreichbaren Leistungen im 2-Ohm-Betrieb eben nicht doppelt so hoch sind, wie im 4-Ohm-Betrieb.
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Zitat von "Kracky"
Da bekenn ich mich doch inzwischen, zumindest was das SM57 angeht, als ausnahmslosen Nutzer. Das Mikrofon ist überall akzeptiert, es liefert anständige Ergebnisse und mit dem richtigen Zubehör ist es auch noch gut zu handhaben. E606/609 vor den Gitarrenamps habe ich auch schon gehabt, aber 4-5 SM57 hab ich immer am Start. Und ausser einem Totalausfall wären mir bisher noch keine merkwürdigen unter gekommen. Sind aber auch die eigenen die entsprechend transportiert werden. Bei SM58 hatte ich da schon welche die komisches von sich gaben. Meist klingt das dann wie Telefonhörer weil mal wieder jemand eins runter fallen lassen hat. Aber SM58 ohne Beule im Korb?
Was die 57er manchmal haben sind schnarrende Körbe. Man kann sich mit einem kleinen Stück Tape behelfen, killt dann aber die schon von Hause aus nicht sehr akkurate Richtcharakteristik. Das kommt bei mir viel häufiger vor, als starke Klang-Abweichungen. -
Zitat von "Kracky"
Wat? Wer beult den Körbe am SM58 aus, das ist doch die Veredelung, die Patina, das macht doch ein SM58 erst zum SM58.
Und es bringt teilweise die entscheidenden dB GBF
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Zitat von "klauston"
Tja, das mit dem Blau…..
Man sollte sich man mit einer neuen EU Verordnung beschäftigen, der VOPST
( Verordnung optischer Strahlung )Durch die neuen und in Unmengen eingesetzten LED Scheinwerfer notwendig geworden.
Da kommt Blau bei den Messungen gar nicht gut weg, was die Augenschäden betrifft…….
Was es alles gibt...http://www.gesetze-im-internet.de/ostrv/BJNR096010010.html
Meinen die dann wirklich jegliche inkohärente Lichtquelle?
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Zitat von "daniel heide"
Hat er wohl nicht. Er hat am selben Tag das Krankenhaus wieder verlassen.
Na so ein Glück. Dann kann er für die Schäden, die er verursacht hat, gerade stehen. -
Gibt es inzwischen einen direkten Zugriff auf die Panoramas auf Stereo-Auxe? Falls nicht, wäre das mein Wunsch, falls ich mal wieder vor Ort eine SD für InEar Mix bedienen muß.
Noch mal klarer: ich möchte eine Encoder-Reihe fest mit dem Panorama-Regler für den gerade zu mischen den Aux-Weg belegen. Also Fader: Send zum Aux-Weg, Poti: Panorama für den Send zu diesem Aux-Weg.
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Bei den Monitoren gebe ich auch noch zu bedenken: In kleinen Räumen gegen live-Schlagzeug und Backline anzukommen, ist absolut notwendig. Wenn man hier zu viel spart, zerheizt man sich die Monitore schneller, als man "Jugendclub" sagen kann.
Ich bin da völlig bei Sky, der sagt "miete lieber das Eine oder Andere zu". Und da denke ich z.B. an Monitore (je nach Musikstil und Besetzung in passender Anzahl und Größe), Mikrofone (je nach Besetzung von einem Grund-Setup aufstocken)Das wäre mein Tip: Such Dir eine passende Vermietbude, die evtl. alte PA loswerden will, euch Pult, Mikrofone (auch hier, nur die essentiellen Dinge) und Zubehör verkauft und geht eine langfristige Partnerschaft ein. Vielleicht zahlt ihr zunächst den einen oder anderen Hunderter mehr, die langfristige Partnerschaft macht das aber mehr als wett.
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Zitat von "leopold hollerith"
Hat man schonmal probiert ne USV dazwischen zu bauen ?
Während des Läutens auf Akkubetrieb stellen und schon hat der Beamer seine eigene Stromversorgung....
Das müsste dann aber schon eine dicke USV sein. Der Gedanke kam mir beim Lesen, ich hielt ihn nur für unrealistisch wegen der möglicherweise hohen Anschlußleistung. Andererseits geht es ja nur um einen kurzen Zeitraum, das könnte zum Testen klappen. -
Und so zeigt sich, daß Soundcraft langsam aber stetig entwickelt. User Layer haben wir ja auch seit einiger Zeit auf der Vi. Ich hab meine ersten Mixe noch ohne diese erstellt. Es wurde für die nächste Firmware versprochen und gehalten. Und so kenne ich es von Soundcraft, es dauert immer etwas, aber schließlich kommen die Features. Vielleicht bekomme ich auch irgendwann Stereo-Matrix-Wege. Und User Knobs. Und Sidechain-Eingänge in den Kompressoren.

Was das iPad betrifft, die Entwicklungs-Problematik für offene(re) Systeme wie Android wurde ja bereits genannnt. Ich habe mich auch lange gesträubt und bin nun mit einem iPad mini und einem anständigen WLAN Access-Point als Werkzeug zufrieden. Wie sich das Ganze entwickelt, wenn Apple mal nicht mehr Top-Player im Markt ist, wer weiß. Vielleicht gibt es dann Surface-Apps. Auch das wäre okay, weil dann einfach ein anderes Arbeitsmittel zur Hand wäre.
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Ich hatte das auch mal mit einem 800er, der wurde getauscht und ich habe nicht mehr verfolgt, was an dem defekten Gerät gemacht wurde. Es hatte aber nichts mit Hitze oder angeschlossenen Geräten zu tun (2 CD-Player analog angeschlossen, Ausgang analog auf XLR, keine Phantomspeisung am nachfolgenden Pult)
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Zitat von "skyworker"
Das muss rauschen, also am Besten einen EQ von Behringer nehmen

Gabs beim Yamaha SPX nicht ein Phonebooth-Preset? Das könnte auch klappen.
Im 990er gibt es "Radio Blag", das habe ich mal erfolgreich bei einer Theaterproduktion zum Lo-Fi-en eingesetzt.Bei einem anderen Stück reichte das nicht, dort habe ich konsequent nur von Senkel (entweder unter- oder übersteuert) und Vinyl (zerkratzte Platten) eingespielt und zusätzlich noch am Pult einen anständigen Hi- und Low-Cut gesetzt. Mann kann auch bei 1k boosten.
Also: Bandpass, Rauschen, Knistern, Verzerrungen würde ich allgemein mit Lo-Fi in Verbindung bringen. Wobei das auch wieder stark von der Zielgruppe abhängt, es gibt ja nicht die eine technische Definition von Lo-Fi.
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An dem Zitat gibt es kaum etwas zu deuten, finde ich. Anmelden und gut.
Ob wir uns nicht gerade zu Tode regulieren ist dann wieder eine eher philosophische Frage...
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Zitat von "wora"
tja, leider nicht. das ist mein rückreisetag aus hamburg... brr...
Ich schau mir das in Berlin mal an. Bin gespannt... -
Zitat von "mringhoff"
Ich bin zwar nicht gemeint, sage aber ja!Und zwar habe ich nicht Angst, daß etwas kaputt geht, sondern daß jemand die Technik so "individuell" bedient, daß es für den allgemeinen Durschnittshörer als zu grausam herausstellt.
Der Kunde, der uns gebucht hat, erwartet eine gute Arbeit. Wenn jetzt da ein Fremdtechniker großen akustischen Unmut erzeugt, muss man hier gegensteuern können, denn hinterher fragt niemand mehr, wer das war. Der Kunde hat oft auch keine Ahnung, wer von den Technikern jetzt zur Band gehört und wer zum örtlichen Dienstleister (und der Gast noch viel weniger). Da heisst es nur, die Anlage klang schlecht.
Gelegentlich ist es auch ein etwas unerfahrener Fremdtechniker, der dann sein Unvermögen bisweilen öffentlich mit der unzureichenden Technik begründen möchte. Hier muss man den Anfängen wehren und den Kollegen "eng betreuen"... Und das ist nicht immer leicht.
Vor so etwas habe ich Angst.
Für alles andere gibts Schutzschaltungen...
+1Wichtig ist mir in diesem Zusammenhang der Fakt, daß Babysitten auch Arbeitszeit ist. Auch wenn die, wenn es gut läuft, im Catering verbracht wird.
Ein Club-Extremfall war neulich ein Gig, bei dem ich einen komplett fertigen Aufbau vorgefunden habe, weil der Band-Crew langweilig war und sie ihren Aufbau um 2 Stunden vorgezogen haben. Das, plus den Fakt, daß es keinen Monitorplatz gab und bis auf unsere PA komplett eigenes Material benutzt wurde (und die Kollegen wussten, was sie taten), hat uns 2 Ton-Kollegen ziemlich in den Standby-Modus versetzt. Zum Abbau haben wir dann durch professionelle Schnelligkeit unsere Gage gefühlt doch noch verdient.Ich gebe ein anderes Beispiel: Man baut für ein Konzert auf und auf dem Weg vom Hotel bricht sich der Sänger das Zungenbein und kann nicht auftreten. Auch wenn jetzt Teile der Leistung nicht erbracht werden können (Konzert mischen), wird dennoch die volle Gage abgerechnet.
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Zitat von "lisa f."
Hi Traedei
Stand by Zeiten VOR ORT sind unbedingt als volle Arbeitszeit zu betrachten. Stand by Zeiten zu Hause auf der Couch sind was anderes...
Tagespreise für Techs sind die Norm, nach Stunden werden hingegen häufig Helfer abgerechnet, die dann aber eine Mindestzeit (hier 4 Stunden) bezahlt werden müssen. "1 Stunde" wird niemand arbeiten gehen :wink:.
Schöne Grüße
Richtig. Und auch bei Helfern ist Standby-Zeit vor Ort voll bezahlt.1 Stunde arbeiten ist kein Problem, wenn der Stundensatz dementsprechend ist (und damit meine ich nicht zweistellig). Anwälte machen das ständig

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Zitat von "guma"
Ich antworte hier mal stellvertretend für ähnliche Situationen, die es schon gab:
Als die Eingangsfrage noch un"beantwortet" war, habe ich überlegt, den Fragesteller ins party-pa-forum oder ein "musikerforum" zu empfehlen. Leider lässt die Forensoftware ein direktes Verschieben nach party-pa nicht zu. Statt dessen habe ich mir erst mal angeschaut, was ihr so daraus macht.
Da die Beantworter sich mehrheitlich dafür entschieden haben, 'unsensibel' und 'nicht nett' zu sein, hat der Threadstarter das wohl verstanden, hier irgendwie nicht richtig zu sein. Ob das mehrheitlich unbeabsichtigt war, spielt für die Wirkung keine Rolle. Was passiert, ist eine ... naja ... darwinistische Variante von Demokratie. Ihr ( die Forenuser ) habt das selbst in der Hand, wie das abläuft.
Ja, wir haben uns ein wenig verfranst, angetriggert von der Pegel-Frage im Ursprungs-Beitrag. Unsensibel? - Sicherlich. Nicht nett? - das würde ich nicht sagen.Falls noch jemand (wenn schon nicht der OP) an sachdienlichen Antworten interessiert ist:
Grundsätzlich ist es sinnvoll, mehrere Pulte, die abwechselnd auf eine PA spielen sollen, im Ausgangspegel so anzupassen, daß man die Eingangsempfindlichkeit der PA (z.B. am Controller) nicht verändern muß. Normalerweise würde ich das so machen: das Live-Pult spielt idealerweise so, daß es im "Gelben" Bereich arbeitet, das DJ-Pult wird im Pegel angepasst. Zwischen verschiedenen Analog- und Digital-Live-Pulten sind mir kaum Pegelunterschiede im "normalen" Arbeitsbereich aufgefallen. Man muß den Arbeitsbereich für das konkrete Pult nur finden.
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Zitat von "marcoboy"
Clippen kann nur der Ausgang nicht der eigentliche Bus. ...
Das würde ich mal dezent anzweifeln. Bei Yamaha gibt es genau für diesen nicht so wohlklingenden Fall eine Bus-Clip-Anzeige. Man kann es also sehen (und natürlich auch hören), wenn bei einem Yamaha-Pult ein Bus clippt. Der RMS-Wert kann dabei deutlich tiefer liegen.Es ist in der Tat schwierig, sich bei Yamaha-Pulten bei -18dB aufzuhalten, weil uns unterbewusst das Minus-Zeichen einen Streich spielt und uns vorgauckelt, daß wir gerade massiv Dynamik verschenken und höher pegeln sollten. Eine Skala mit 0dB als "Sweet Spot" und positiven dB-Werten für den Headroom ist menschlicher.
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Zitat von "Leitwolfi"
Sehr interessant, vor Allem UR auf 2000er. Prinzipbedingt gerät der Handsender damit leider etwas aus der Balance.