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  2. simonstpauli

Beiträge von simonstpauli

  • I don't need that, 2.0

    • simonstpauli
    • 4. Juli 2012 um 23:40
    Zitat von "andi.bt"

    ach und bei euren Mute-Tasten ist das wohl anders??? Ich kann mich noch genau erinnern wie verzweifelt ich das erste Tonmischpult angeschaut habe bis ich begriffen hab das des Mute und nicht ON ist..


    ...und man kann es nicht mal an der Farbe erkennen, manchmal ist grün "on" und rot "mute", manchmal genau andersherum (DDA war ein "netter" Vertreter dieser Art. Am PM5D sogar innerhalb einer Pultoberfläche ;)

  • Bändchenmikrofon AT 4081

    • simonstpauli
    • 2. Juli 2012 um 10:49
    Zitat von "Teddytaste"

    ... Wolfgang
    Soweit ich weiß sind Bändchenmics immer als 8 ausgeführt, das ist Bauartbedingt :shock: (...aber ich gebe Dir recht, niere wäre toll...)


    Ich meine mich zu erinnern, daß es Nieren-Bändchen gab/gibt. Das M260 z.B.

  • Basedrum ohne Loch im Resonanzfell

    • simonstpauli
    • 27. Juni 2012 um 15:18
    Zitat von "discodude"

    da stand doch im Anfangs-Post was von " (rockig klingen sollende) " Basetrommel. :!::!::!:


    Ja, aber was ist jetzt rockig, 50er, 60er, 70er, Rock'n'Roll, Rockabilly, Soft Rock, Hard Rock, Metal?

    Zitat von "Lamia"

    Also in eine rockig klingen sollenden Kick sollte ein Loch im Resofell sein.
    Das muss man nichteinmal selbst reinscneiden, das kann man schon so kaufen.

    Am anderen Ende erfreuen sich in letzter Zeit Bassdrum Port Tubes zunehmender Belibtheit, da musste ich schoneinmal was rausdrehen.


    Man kann die Löcher kaufen? ;) Also je nach Rock-Verständnis (siehe oben) finde ich ein Loch nicht unbedingt nötig. Es ist auch optisch oft störend. Bei einer Dramatic-Metal-Band, mit der ich mal kurz getourt bin, hat man dann einfach je 1 M88 und eine Grenzfläche eingebaut und die bedruckten Reso-Felle aufgezogen. Für mich war das cool, 4 XLR-Buchsen und immer den gleichen Quellsound haben.

    Mit einem Port hatte ich auch schon Spaß. Ist halt Geschmackssache, wie viel von dem Low End man davon nimmt.

  • Basedrum ohne Loch im Resonanzfell

    • simonstpauli
    • 26. Juni 2012 um 12:07
    Zitat von "Teddytaste"

    Der deutsche Begriff lautet Fußpauke und wird von mir regelmäßig verwendet :D

    lg

    ps... bis nächste woche ;)


    Man merkt daß Du noch älter sein musst als ich. Fußpauke ist natürlich richtig.

    Am Sonntag habe ich auch wieder den korrekten Begriff für Keyboard auf einer Bühne gehört -> "Tischhupe". Herrlich.

    Zum Thema:

    Es kommt doch sehr darauf an, ob man die besagte Fußpauke (ich zieh das jetzt auch mal durch) ohne Loch ein Mal auf der Bühne hat, dann würde ich nicht über Löcher diskutieren sondern ansagen, was so geht und was nicht.
    Sollte das eine regelmäßige Baustelle sein kann man ja auch mal ganz anders mit den Künstlern reden und wenn nötig Soundoptimierungen (auch in Form eines Loches) anregen, wenn es nötig ist.

    Zitat von "Lamia"

    Ich sehe das auch so, wenn einer mit einer Akustischen Gitarre ohne Pickup antanzt bekommt er auch ein Mikro davorgestellt.
    Wenn er dann in einer lauten Coverkombo mitschrammelt und viel im Monitor braucht wirds aber eher nicht zufriedenstellend klingen - is halt so!


    +1

  • Basedrum ohne Loch im Resonanzfell

    • simonstpauli
    • 25. Juni 2012 um 21:09

    1. zum Namen: Warum nicht einfach "Fußtrommel" oder "große Trommel" sagen? Wenn schon englisch, dann Kick-Drum. Sonst kollidiert das bei der Pultbeschriftung mit dem Bass.

    2. zur Mikrofonierung: Im Allgemeinen denkt sich der Künstler etwas bei der Wahl seines Instruments.

    Wie man das Instrument am Besten abnimmt kommt stark auf die Trommel, den gewünschten Sound und die nötige Lautstärke vor Kopplung an. Für einen wirklichen Oldschool-Sound ist ein 421 am Schlagfell super. Dazu ein oder zwei Overheads und Alles ist gut. Jazz dito.
    Ansonsten kann man ganz gut ein Kabel durch das Lüftungsloch bekommen, wenn man vorher den Stecker ablötet.

  • Digitalpulte, das Produkt reift beim Kunden

    • simonstpauli
    • 24. Juni 2012 um 00:11

    Ganz allgemein: bei Software ist ausgereift ein anderes Wort für veraltet.

    Ich persönlich schätze die neuen Möglichkeiten von Digitalpulten sehr und freue mich auch auf sinnvolle Updates. Was sinnvoll ist, entscheidet der Anwender in seiner speziellen Anwendung. Natürlich gibt es da Unterschiede, weil jeder für seine Anwendung etwas andere Features braucht. Manche kommen schnell, manche nie. Also ist es sicherlich schlau, beim Kauf eines "frischen" Digitalpultes nicht darauf zu bauen, daß dieses eine Feature, welches man benötigt, noch nachgeschoben wird, es sei denn, es ist von Anfang an auf der "kommt bald, wird noch getestet"-Liste. So wie z.B. die User Layer bei der Vi-Serie. Da waren die Knöpfe schon da, die Software dafür aber noch nicht. Es gibt allerdings immer noch einige Knöpfe an der Vi, die ich gerne mit Funktionen hinterlegt hätte.

    Lange Rede, kurzer Sinn, die Kernaussage stimmt und ich sehe es eher als Vorteil gegenüber Analogpulten.

  • Beschriftungsband

    • simonstpauli
    • 20. Juni 2012 um 13:16

    KIP 318 ist mein Favorit. Ist auch geriffelt und rückstandsfrei. Hab irgendwann mal 50 Rollen bestellt und bin somit erst mal glücklich.

  • HK Lucas Nano 300!

    • simonstpauli
    • 19. Juni 2012 um 22:01
    Zitat von "nicogreek"

    Ja ok! Du hast recht!

    -Akustikduo mit unregelmäßiger Cjaonunterstützung mit Gesang und 2 Gitarren Partymusik Pop/Rock und ab und zu als
    Hintergrungmusik!
    -Parties (Geburtstage usw.) bis 50 Leute in kleineren Räumen ohne Bühne
    -Angedacht wäre 2 Stacks zu kaufen


    Grüße


    Für Hintergrundmusik sehe ich keinen Hinderungsgrund, bei dem Duo/Trio kann es eng werden. Sollen die (ich nehme an Akustik-)Gitarren mit über die PA laufen? Falls die Antwort "ja" ist, würde ich über kleine Akustik-Amps für die Gitarren nachdenken und die PA nur für Gesang (und ggf. Cajon) einsetzen. So kann man das Signal sauber halten und es sollte für 50 Personen alles durchkommen.

  • iLive Mute Gruppe ohne DCA

    • simonstpauli
    • 19. Juni 2012 um 21:52
    Zitat von "Teddytaste"

    Moinsen,
    entweder eine Szene mit selektierten Eigenschaften abspeichern oder als DCA auf einem UDK ablegen, der DCA-Fader muss dafür nicht auf einem der Layer liegen....

    lg pb


    Genau so.

    Und es werden per DCA natürlich auch die Auxwege gemuted, wie man es erwartet.

  • Orchestermikrofonierung Nahabnahme

    • simonstpauli
    • 19. Juni 2012 um 11:08

    Zu Bässen und Celli hab ich was Schönes:

    Schoeps MK8 mit einer Selbstbauspinne vorsichtig am Steg befestigen, eine Seite der Acht zu den Saiten, die andere Seite zur Decke. Gibt einen guten Klang und ziemlich gute Seitwärtsdämpfung. Klappt auch mit den AT Bändchen.

  • HK Lucas Nano 300!

    • simonstpauli
    • 19. Juni 2012 um 07:16

    Mal ehrlich, ich verstehe die Frage nicht.

    Es gibt ja sehr viele Parameter für eine Veranstaltungs-, Raum- und PA-Kombination.

  • Toronto: Bühneneinsturz während Aufbau für "Radiohead"

    • simonstpauli
    • 17. Juni 2012 um 16:03

    Es soll übrigens den Drumtech von Radiohead erwischt haben.

    Ich würde mir wünschen, daß Crew, die unter solchen Bühnendächern arbeiten soll, öfter mal die Reißleine zieht. Wie im Fall ZZ Top neulich.

    "The show must go on" ist viel zu oft eine Ausrede für schlampige Arbeit im Sicherheitsbereich. Und das ist in meinen Augen einfach der falsche Ansatz, die Show steht eben nicht über dem Recht auf körperliche (und geistige) Unversehrtheit der Beteiligten.

  • Toronto: Bühneneinsturz während Aufbau für "Radiohead"

    • simonstpauli
    • 17. Juni 2012 um 11:48
    Zitat von "klauston"

    Ich war ja gespannt wer der Erste sein wird, der das da reinstellt.

    Ich weiß, es klingt fürchterlich und ist auch schade um jede Person, aber die Einstürze in Canada werden bei uns keine erhöhte Sicherheit bringen.

    Dir Gesetze was Aufbauten dieser Art betrifft sind einfach anders in Amerika und Canada.
    Von daher fürchte ich fast, das es immer wieder ( leider ) zu solchen Unglücken in diesen Ländern kommen wird.

    Über das Warum will ich gar nicht spekulieren.


    Das scheint sich dort aber auch langsam zu ändern.
    Auf dem Foto oben ist das Dach noch auf Halbmast. Die Dächer sind heutzutage abartig hoch, die Anforderungen durch Video und Line Array Hängepunkte sorgen dafür. Ich denke es ist Zeit, auch mal "Nein" zu einem Designer zu sagen.

  • I don't need that, 2.0

    • simonstpauli
    • 16. Juni 2012 um 21:01
    Zitat von "secluded"


    ...Jazz ist die Ausrede :D


    Gar nicht.

    Bei Weltpinguintag war genug Metal, und das wurde in einem Berliner Jazzclub aufgeführt.

    http://www.phonector.com/music.php?alb=100054&style=5

    Jazzcore rockt!

  • ILive: Separater Monitormix OHNE Gainsharing

    • simonstpauli
    • 16. Juni 2012 um 14:41
    Zitat von "Jens Droessler"


    Ich hab mich etwas falsch ausgedrückt. Sie löst, sobald das Auto vorwärts fährt bzw. rückwärts, wenn man den Rückwärtsgang drin hat (dann löst sie sogar ohne Gurt). Ich weiß nicht, wo da das Problem sein soll. Ich steh am Berg, Bremse ist abgezogen, ich lasse die Kupplung kommen, trete aufs Gas und fahre los. Im Übrigen habe ich auch mit "echter" Handbremse seltenst am Berg mit dieser angefahren, sondern wie ichs in der Fahrschule gelernt habe, mit der Kupplung. Seltenst, weil ich mit Anhänger auch schon mal die Kupplung schonen wollte.


    Na ja, es kommt auf den Berg an. Wenn man ihn nur mit der Kupplung bezwingen kann ist es ja gut. Auch ganz ohne Handbremse.

    Zitat


    Das ist auch ein Problem, was ich noch nie hatte. Und selbst wenn, dann stellt mans im Winter eben ab.


    Sei froh.

    Zitat


    Es will dich weiß Gott keiner dazu zwingen, irgendwas, auf dem du beharrst, zu ersetzen. Ich schreibe es jetzt noch einmal: Ich möchte erörtern, wie es möglich wäre! Nur weil du, guma, klauston etc. der Meinung seid, dass das für immer so bleiben muss, heißt das nicht, dass ich, andere oder die Hersteller keine Ideen dazu haben dürfen. Ich wette, wenn Hersteller eine praktikable Lösung anbieten, wird sie auch genutzt, und wenns nur ist, um sich keine weiteren Trafosplitts kaufen zu müssen, wenn man sich vergrößert.


    Bis jetzt kenne ich im digitalen Bereich nur eine praktikable Lösung, das ist die von Midas, also ein analoger Passivsplit in der Stagebox eingebaut. Damit gibt es keinerlei Probleme (außer der fehlenden Redundanz, wenn die Kiste aussteigt, steigen quasi 2 Stageboxen aus)
    Ich bin gespannt, was technologisch noch möglich sein wird, mit entsprechender Bit-Tiefe könnte man z.B. Wandler bauen, die einen analogen Gain überflüssig machen. So könnte es gehen. Allerdings habe ich solche Wandler auch schon vor etlichen Jahren im Einsatz bewundern dürfen und offensichtlich hat sich die Technik am Markt nicht durchgesetzt. Das könnte daran liegen, daß die digitale Lösung deutlich teurer ist als die analoge. Noch. Abwarten. Ich denke allerdings auch, daß andere Probleme dringender sind. Szenen- und Showverwaltung z.B. Da geht derzeit noch Vieles quer wie ich finde, es gibt aber gute Ansätze.

    Zitat


    Tja, siehe Handbremse... Vielen Leuten gefällt das mit der E-Bremse sehr gut, wie auch mir. Ich will hier auch keinen überzeugen! Aber manche Leute tun hier so, als wäre es Gotteslästerung, über die Möglichkeiten eines einwandfrei funktionierenden Digitalsplitts zu sprechen.


    So wie bei der E-Bremse kommt es auf die Anwendung an.
    Mir geht es um die Anwendungen, wo Kontrolle und Schnelligkeit gefragt sind. Also Festivals z.B. Also konkret heisst das, daß ich einen Digitalsplit nicht verteufele oder religiös ablehne sondern nur, daß ich für bestimmte Anwendungen einen Analogsplit haben möchte.

    Wie so oft in einem Forum kann es passieren, daß bestimmte Aussagen zu hart oder gar beleidigend empfunden werden, das ist von mir nicht so gewollt und ich denke, es geht einigen Kollegen auch so. Im persönlichen Gespräch würde man viel schneller und entspannter einen gemeinsamen Nenner finden.

  • ILive: Separater Monitormix OHNE Gainsharing

    • simonstpauli
    • 15. Juni 2012 um 22:34
    Zitat von "Jens Droessler"

    ...
    @ simonstpauli: Die digitale Technik kann jetzt noch weniger, wie das in zwei, drei Jahren aussieht, ist was anderes. Zum Passat: Mein Passat als auch mein A6 Bj 05 lösen die elektronische Handbremse, wenn ich das Gaspedal betätige, wenn ich denn auch angeschnallt bin. Mir persönlich gefällt das sehr gut. Im Gegenteil, ich verstehe nicht, warum es keine zuschaltbare Option dafür gibt, die Handbremse automatisch beim Abstellen des Motors anzuziehen...


    Man ist also immer noch nicht auf dem Stand der guten alten Handbremse? Die konnte man auch betätigen wenn man etwas Gas gegeben hat um gefühlvoll am Berg anzufahren.
    Und dann soll sich diese Bremse im Winter auch noch automatisch festfressen, Jens?
    Und genau das meine ich, manche analoge Lösungen muß man nicht zwingend ersetzen, Sie funktionieren einfach und eine Änderung bringt keine Vorteile für den Nutzer sondern Nachteile, weil man nur versuchen kann, die analoge Welt mühsam nachzubauen.

    Beim Pult an sich ist das anders, da gewinnen wir Speicherbarkeit, Total Recall war schon früh ein Traum, jetzt ist es Normalität. Große Kanal- und Bus-Anzahl auf kleinem Raum und und und. Dafür lohnt es sich. Aber einen Analogsplit simulieren zu wollen halte ich schlicht für unsinnig. Siehe Handbremse...

  • Allen & Heath GLD 80 - Erfahrungsberichte

    • simonstpauli
    • 15. Juni 2012 um 18:56
    Zitat von "guma"

    Was ist denn das für ein "Test" 8) :lol: :lol: :lol: :D:D:D:D

    Aus besagtem amazona gedöns:

    "Da mir nur das GLD-80 ohne die erhältlichen Audioracks geliefert wurde, fällt ein Test unter Livebedingungen aus. Das Pult wird also von mir auf Herz und Nieren im Studio ..... "

    Buuuuooooaaahh :lol: :lol: :lol:


    Ich habe die neue S-Klasse getestet, leider war der Tank beim Testauto leer, deshalb ein eingehender Test unter Garagenbedingungen... ;)

  • ILive: Separater Monitormix OHNE Gainsharing

    • simonstpauli
    • 15. Juni 2012 um 11:36
    Zitat von "wora"

    ich fasse meine erkenntnisse mal zusammen:

    - in meiner erfahrungswelt hat das analoge splitten für FOH und Monitor deutlich mehr vor- als nachteile.
    - mit einem (passiven) analogsplitt kann man die nach wie vor bestehenden nachteile beim digitalen preamp-sharing sehr elegant, günstig und zukunftssicher vermeiden!

    und keine angst: das lasse ich mir überhaupt nicht ausreden ;)
    vielleicht gibt es in ein paar jahren mal DIE clevere idee, diese ganzen mängel zu lösen. dann werde ich neu drüber nachdenken.


    Es erinnert mich ein bißchen an die Handbremse beim Passat. Früher gab es da mal einen Hebel, den man zieht und dann bleibt das Auto stehen. Jetzt hat man einen Knopf, den man bei stehendem Auto betätigt, damit das Auto weiter stehen bleibt. Neue Technik, eleganter etc. Anfahren am Berg? Hatte man vergessen, zum Lösen der Feststellbremse (die Handbremse hatte man ja ausgebaut) musste die Fußbremse betätigt werden. Also baut man einen Berg-Anfahr-Assistenten ins Steuergerät ein. Nun hat man erfolgreich eine jahrzehntelang funktionierende Technik mit einer neuen Technik ersetzt, die weniger kann.

  • Music Group kauft Turbosound

    • simonstpauli
    • 15. Juni 2012 um 01:28
    Zitat von "wora"


    wenn du damit auf die weit verbreitete markengläubigkeit anspieltst, da muss ich dir vollkommen recht geben. es gibt markennamen, die werden schief angesehen, nicht weil das produkt schlecht wäre, sondern der name.
    und es gibt marken, deren namen besser ist als die realen produkte... ;)

    der name turbosound ist ja gar nicht mal schlecht, "turbo" verschwand nur eben so langsam und gemütlich, dass es viele gar nicht richtig mitbekommen haben. viele techniker verbinden damit aber immer noch ein paar schöne sounderlebnisse (so z.b. ich bei Pink Floyd in den 90ern...). wenn man das gut nutzt und die produktlinie ein bisschen aufpeppt, kann man schon noch was draus machen.
    ich fand den namen jedenfalls, zusammen mit "electro voice", schon immer einen der aussagekräftigsten der ganzen branche.
    man darf gespannt sein.


    Genau deshalb ist die Marke für die Music Group so interessant, sie hat noch einen Klang (oder besser Nachhall), wurde dafür aber wahrscheinlich gut unter Wert gehandelt.

  • ILive: Separater Monitormix OHNE Gainsharing

    • simonstpauli
    • 15. Juni 2012 um 01:25
    Zitat von "Jens Droessler"

    Ich sehe hier im ganzen Thread mit Ausnahme von der Phantomschaltung kein Argument gegen Gaintracking an sich, einzig und allein gegen die Missstände, die bei den üblichen Lösungen dabei herrschen. Was soll denn an einem perfekt funktionierenden Gaintracking auszusetzen sein? Abgesehen davon, dass einer Phantom machen muss, es Leute gibt, die aus klanglichen Gründen unterschiedlich gainen wollen (was ich aber schrieb) und solange der Preamp nicht clippt, ist der Unterschied doch nur in euren Köpfen! Ich lasse mich mit schlüssigen Argumenten aber gerne überzeugen.


    Beispiel 1:

    Monitor setzt Gain, Flügel, Hauptmikrofonie. Monitor interessiert sich nicht für Hauptmikrofonie (hat ja eigene Mikrofone oder Pickups, die er nutzt), setzt Gain zu niedrig (oder zu hoch oder gar nicht). FOH kann damit nicht arbeiten -> Intercombedarf.

    Beispiel 2:

    FOH setzt Gain, High Hat, FOH setzt Gain niedrig, um den Fader nicht auf -20dB haben zu müssen. Monitor braucht höheren Gain, weil fast alle Musiker die High Hat relativ laut brauchen. -> schwer, ein Mittelmaß zu finden, damit beide nicht ganz zufrieden sind.
    Und ernsthaft - man kann Gainstruktur hören, gerade am Beispiel High Hat.

    Überhaupt ist es problematisch bei Kanälen, die der Nicht-Gain-Setzende braucht, der Gain Master aber nicht.

    Beide Beispiele betreffen erstmal ausdrücklich nicht eine Tour- oder Theatersituation mit mehreren Shows und einigen Proben vorher. Da kann man solche Probleme vorher ausbügeln.

    Bei einem Festival ist es einfach nervig, wenn man als Slave in einem Kanal nur Rauschen hochzieht, weil der Master keinen Gain gesetzt hat. Oder Peaks, weil der Master einen zu hohen Gain gesetzt hat und die Kanäle nicht braucht, es also erstmal nicht merkt. Been there, done that...

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