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  2. simonstpauli

Beiträge von simonstpauli

  • Digitale Dividende Teil 2: 698-790 Mhz in Gefahr?

    • simonstpauli
    • 23. April 2011 um 09:16

    Klingt alles ganz logisch, am Ende geht es ums Geldverdienen, mit Breitbandanschlüssen für Menschen alleine ist das nicht ausreichend, also erfindet man gleich eine neue Anwendung: Breitband für Maschinen. Na ja, ganz so neu ist das nicht, aber mit höherem Brutto-Datendurchsatz eröffenen sich neue Möglichkeiten, viel Geld zu verdienen. Auf jeden Fall mehr Geld als mit Menschen, die inzwischen an Flatrates gewöhnt sind und nicht unbedingt sehr viel mehr ausgeben wollen, um mobil online zu sein.

    http://www.vodafone.de/business/firme…to-machine.html

    http://www.t-mobile.de/business/m2m/0,21346,24594-_,00.html

    Ach ja, die Breitbandversorgung auf dem Land wird es auch geben. Dort wo es sich halbwegs lohnt, legt die Telekom dann Glasfaser hinterher. Das hätte man so auch anders und früher haben können. Viel früher, so ca. vor 21 Jahren, bei der ersten Postreform, hätte man die Weichen für eine Pflicht-Versorgung der gesamten Bevölkerung stellen können und müssen.

  • Ilive Kombikabel

    • simonstpauli
    • 22. April 2011 um 14:00
    Zitat von "wora"

    nur so... das brummen hat nichts mit dem kabelquerschnitt zu tun, so lange man seine stromverkabelung sternförmig ausgeführt hat. und wenn man seine netzleitung mit diesem kabel schon direkt von der bühne holt, ist die brummgefahr damit deutlich reduziert.

    die 1,5² leitung würde für einen normalen FOH durchaus genügen, das sehe ich auch so. in meinem fall habe ich max. 250VA anschlussleistung am FOH.
    vielleicht kann man mit diesem wunsch mal an sommer herantreten, dann eventuell in der ausführung:
    3x 1,5mm² netz / 2x Cat6
    das wäre genau die leitung die ich bräuchte ;)

    ich habe übrigens gestern erfahren, das es dieses 212er "multicore" jetzt auch in einer biegsameren ausführung gibt (anderes mantelmaterial)


    Den Wunsch nach 3x 1,5mm² netz / 2x Cat6 (oder gar 4x Cat6) kann ich nur unterstützen, ansonsten geht immer gut Glasfaser und lokaler Strom.

  • Ilive Kombikabel

    • simonstpauli
    • 21. April 2011 um 20:27
    Zitat von "radartuete"

    Ich find die 3 x 2,5 mm2 als Netzleitung für einen normalen FOH etwas reichlich dimensioniert. Ich denke 3 x 1,5 mm2 würde auch reichen, haben sie jedenfalls zu "analogen Zeiten" bei mir immer. Damit wäre der Tampen dann noch etwas schlanker, biegsamer und auch leichter. Vielleicht hört ja Sommerkabel mit und es kommt davon noch die "Light-Version" heraus ;)

    Schöne Ostern

    Gruß radartuete


    Besser wär das.

    Ich hasse dieses Kabel. Da kann ich ja gleich ein analoges Core legen.

    Funktionieren tut es allerdings.

  • Dynamische Clipmikros für Bläser - Übersicht

    • simonstpauli
    • 21. April 2011 um 20:20

    Ich finde das SD Systems LDM94 nach wie vor hervorragend, egal was ich davor und danach gehört habe.

    Gut für Tenor-, Alt-, Bariton-Sax, Posaune, Trompete. Pegelfest, smooth.

    http://www.sdsystems.com

  • Messe Highlights 2011

    • simonstpauli
    • 21. April 2011 um 15:24
    Zitat von "test"

    eine einfache materialschlacht.
    was die mit einer eigenen pult linie wollen? ma ist ja im grunde ein kaum zu verdrängender platzhirsch


    Ich dachte erst "Schick, die neuen Digico-Pulte...". ;)

    Wahrscheinlich ist der Grundgedanke der des Systems, eigene Moving Lights haben sie ja auch. Und vielleicht wollten die Operatoren spezielle Funktionen im Pult, die MA und die Anderen nicht bieten konnten. Auch ist MA in den USA nicht so sichtbar wie in Europa. Doch ein etwas anderer Markt. Dazu kommt, daß PRG auch im Broadway Musical Markt aktiv ist und dort MA überhaupt nicht angesagt ist, weil die 1-er Serie zu verspielt und zu sehr nach Rock'n'Roll aussah (die Ecke und der gelbe Trackball...)

  • Messe Highlights 2011

    • simonstpauli
    • 21. April 2011 um 13:43

    Eben erreichte mich noch ein Video-Link, für Alle, die es interessiert, was PRG in der Festhalle so hingezimmert hat.

    http://www.promedianews.de/Prolight-Sound…-Video-News-PRG

  • Schlagzeug zur Front Zeitversögern

    • simonstpauli
    • 21. April 2011 um 13:38
    Zitat von "guma"

    Treffender kann man es kaum formulieren !

    Grundsätzlich gilt folgende einfache Regel:
    Je ähnlicher die Pegel aus zwei unterschiedlichen Quellen in einer Zuhörerzone sind um so genauer müssen die Laufzeiten ( also die Ankunftszeiten am Zuhörerohr ) dort übereinstimmenstimmen. Ist diese Proportionalität gewahrt, profitiert ein großer Zuhörerbereich.

    Auf die Schlagzeugfrage bezogen bedeutet das:
    Ist das Schlagzeug am Absperrgitter aus der PA ( z.b.nearfill ) schon lauter als die Snare von der Bühne und nimmt die Lautstärke im Verhältnis zum "O-Ton" mit zunehmendem Abstand zu ( was in der Regel der Fall ist :D ) bringt das "Zurückschieben" der PA zur Snare eher nichts.
    Ist die Snare aber für einen größeren Zuhöreranteil als "O-Ton" ähnlich laut wie die PA ( was in Clubsituationen öfter der Fall ist ) bringt das wirklich eine Verbesserung. Die "Zeitreferenz" ist aber logischerweise nicht, wie mancher glaubt, die vordere Bühnenkante ( dort ist der O-Ton in der Regel lauter als die "PA-Snare" , sondern man misst die Laufzeiten dort, wo tatsächlich annähernd gleiche Lautstärken herrschen werden. Das setzt natürlich auch Erfahrung ( vor allem mit dem jeweiligen Drummer :D ) voraus.


    Und das ist der springende Punkt. Laufzeiten sind nur interessant, wenn die Lautstärken annährend gleich sind. Nur dann entstehen extreme Interferenzgebirge. Man kann das ja physikalisch-theoretisch recht einfach herleiten und auch empirisch ist das klar. Wenn ich die Bühne kaum höre ist die Laufzeit egal, ebenso wenn ich die PA kaum höre.
    Spanndend wird es, weil oft der Punkt die gleiche Lautstärke abhängig von der Frequenz ein anderer ist. Vor Allem in kleineren Räumen.

    Bei Einzelgigs ist das praktisch nicht abschätzbar, man kann die PA grob auf die Mitte der Bühne bzw. den lautesten zu erwartenden Punkt auf der Bühne alignen. Genau wird das nie werden, weil im Vorfeld die Bühnenlautstärke(n) nicht klar sind.
    Auf Tour, wenn man die Band gut kennt und den Raum und die zu erwartenden Lautstärken abschätzen kann, kann man als Systemer schon recht genau arbeiten, dann bringt es auch etwas.

  • Messe Highlights 2011

    • simonstpauli
    • 21. April 2011 um 09:17
    Zitat von "guessi"

    ...
    und: was war das bitte in der Festhalle? Hatte der Aufbau irgendeinen Grund? Immerhin war das eine gelungene "in-echt"-Demonstration verschiedenster Gewerke. (inkl. "Marken"beschallungssystem)


    In der Festhalle wurde einen Tag vor der Messe der LEA veranstaltet. PRG hat dann große Teile des Aufbaus übernommen, einen Teil umgebaut und zur Präsentation genutzt.

  • neue Funken - nur welche?

    • simonstpauli
    • 21. April 2011 um 08:41
    Zitat von "4Art"

    Es gibt eine Alternative - Sennheiser Evo100 im 1.8 Mhz-Band. Ab September mit dem ganzen Zubehör. Ehrlich: Ich würde mich mit keiner Line6-Funke auf die Bühne getrauen. Nicht, weil ich selbige kenne, sondern weil ich mit Billigfunken grundsätzlich bis jetzt schlechte Erfahrungen gemacht habe. Und sooooo gross ist die Preisdifferenz ja nicht.


    Interessante Aussage, dann ist Sennheiser Evo100 ja auch Billigzeugs, wenn die Preisdifferenz nicht so groß ist. ;)
    Wir reden hier ja schon von 500 Euro (incl MwSt.) für die 70er. Das liegt also im Shure PGX / Sennheiser Evo100 G3 - Preisbereich.

    Wohl kann ich die Zurückhaltung verstehen.
    Technisch ist das nicht billig, kostet nur relativ wenig, weil es mit relativ günstigen Standard-Komponenten gebaut werden kann.
    Man erkauft sich den Preis natürlich auch mit der etwas höheren Latenz (ca. 4ms). Das ist bei Sängern mit In-Ear so eine Sache
    (je nach Pult kommt man dann über 5ms), bei konventionellem Monitoring streßfrei. Und zum Messen sowieso.

    Line6 macht das ja schon etwas länger im Gitarren- und im Mikrofonbereich in den USA im 900MHz-Band.
    Das ist nur hier neu, weil sie jetzt im 2.4GHz-Band sind und das dadurch weltweit anbieten können, das 900MHz-Band ist ja hier schon vom D-Netz belegt.

  • neue Funken - nur welche?

    • simonstpauli
    • 20. April 2011 um 14:07
    Zitat von "hermste"

    ...simonstpauli, hast du mal die dbm der Line6 Funken unter realen Bedingungen gemessen?
    Ich messe auch mit Winradio, bisher aber immer nur im UHF-Band.

    Viele Grüße,
    Hermann


    Ich hab mit WiSpy gemessen, die Maximalwerte liegen normalerweise bei -50/-40 dBm, 10cm von der WiSpy Stummelantenne entfernt komme ich auf -20/-10 dBm.

    Ich habe noch keine Abrisse durch Körperabschattung eines einzelnen Körpers erlebt.
    Auf Bühnen hatte ich keine Abrisse, weder bei Hand-Mikros noch bei Taschensendern für Instrumente.
    Grössere Menschenmengen und Wände begrenzen die Reichweite drastisch, also in der Garderobe mit 2 Stahlbetonwänden dazwischen geht nichts mehr.

  • I want more of...

    • simonstpauli
    • 19. April 2011 um 19:09

    IWMO:

    Soundchecks wie der heute.

    Fisher Z, entspannte Band & Crew, klare Monitoransagen, Alles schön. Und nicht zu laut. Und Musik, die ich mag. Und Humor, den ich mag.
    Freu mich auf die Show.

  • neue Funken - nur welche?

    • simonstpauli
    • 19. April 2011 um 13:19

    Bei mir laufen die XD-V70 im Einer- bis Viererpaket einwandfrei, die Antennen sind durchschleifbar. Externe Antennen (bei 15m und Sichtverbindung noch nicht nötig aber wer weiss...) sollten sehr bald lieferbar sein. Für den Übergang nutze ich WLAN-Antennen mit guten Ergebnissen. Immer darauf achten, daß an der letzten Strecke die Abschlusswiderstände gesteckt werden.

    Die 30er sind beschränkt in der Kanalanzahl (6 Kanäle, kompatibel mit den ersten 6 Kanälen der 70er). Damit wäre man auf Bühnen, wo auch Gitarristen einfache Relay-Strecken nutzen auf nur 6 Gesamtkanäle beschränkt. Also besser die 70er nehmen.

    Die Original-Kapsel gefällt mir erstaunlich gut, passt für die meisten Sachen. Wenn eine andere Kapsel gewünscht ist passen alle Shure-, Telefunken- und Heil-Kapseln.

    Das Zubehör ist ziemlich komplett.

    Ich hab das Spektrum im 2.4GHz-Bereich mal gemessen, Line6 streut schmalbandige "Spikes" mit Fehlerkorrektur, WLANs stören wenig, andersherum kann es bei vielen Strecken passieren, daß ein schlecht aufgebautes Wald-und-Wiesen-WLAN abgeschossen wird.

  • Messe Highlights 2011

    • simonstpauli
    • 18. April 2011 um 22:06
    Zitat von "guma"

    @ sky

    Mann, das mit den ipad Halterungen war ein Scherz !!! :roll: :wink:


    Eine iPad-Halterung für das LS9 fände ich sehr wertsteigernd für das Pult. Endlich mal komfortabel den EQ einstellen...

  • Holz oder Kunststoff?

    • simonstpauli
    • 18. April 2011 um 12:40
    Zitat von "aline"

    Ich habe bisher nur Erfahurngen mit Lautsprecher-Boxen im Holzgehäuse. Mich interessiert ob die professionellen Pa-Boxen alle aus Holz sind, weil diese durch das Holz besser klingen, oder ob kein Kunststoff für das Gehäuse von professionellen Boxen verwendet wird, weil ein Kunststoffgehäuse teuerer und komplizierter in der Produktion ist!?


    Ich würde mal behaupten, daß Kunststoffgehäuse bei hohen Auflagen kostengünstiger sind. Man braucht 1x eine Form und kann dann Masse fertigen.
    Bei Holz skalieren die Kosten eher linear. Das Holz muß dann auch noch möglichst dauerhaft wetterfest gemacht werden.

    Inzwischen gibt es einige Kunststoffgehäuse, die am Ende nicht nur "nach Plastik" klingen. Da hat sich Einiges getan.

  • Legal? Illegal? Grauzone? Waves Ilok und andere Plugins

    • simonstpauli
    • 18. April 2011 um 11:38

    Karel, ohne weitere Informationen (Originallizenzbedingungen z.B.) nützt ein weiteres Brainstorming nichts.

    Um welche Plug-Ins geht es denn konkret und wie sehen die Bedingungen aus?

    Das System bei SAC (2 laufende Versionen des Plug-Ins nötig) kann ich mir selbst recherchieren.

  • Messe Highlights 2011

    • simonstpauli
    • 18. April 2011 um 09:42
    Zitat von "Jens Droessler"

    Richtig. Das haben mit Sicherheit auch viele getan, auch die die hier schreiben. Aber lohnt es darüber zu schreiben (bzw. WILL man öffentlich darüber reden), wen man alles getroffen und was man für Deals ausgehandelt hat? Ich denke, hier gibts nur zwei Themen, die sinnvoll sind. Einmal wären das interessante Neuheiten, aber ganz ehrlich, da hat sich seit dem Vorjahr nicht soo viel getan, und eben, was draußen auf den zwei Vorführ-Arealen vor sich ging, dazu noch die Agora-Stage, die aber auch schon letztes Jahr von Peavey beschallt wurde. Ist es also verwunderlich, dass es sich in diesem Thread (der sicher nicht ohne Grund ursprünglich im "Boxen und Amps"-Brett gestartet wurde) hauptsächlich um die Vorführungen dreht?


    Das sehe ich ähnlich.

    Es gibt in meinen Augen viele Detail-Verbesserungen, teilweise waren die aber auch schon vorher bekannt.

    Für technische Neuigkeiten muß ich nicht auf eine Messe fahren, die kann ich mir auch entspannt auf einem Job anschauen / testen. Vieles kann man auf der Messe gar nicht wirklich antesten, bei Kling&Freitag z.B. schaut man sich die Passio an, kann das Befestigungs-Zubehör begutachten (welches wirklich durchdacht und schick ist) und hat am Ende keinen einzigen Ton aus der Box gehört. Und das ist auch richtig so, bei Interesse kommt ein Test-Paar auf den Job und wird mit CA106 und E90 verglichen. Das Gleiche wäre auch nötig, WENN ich die Box auf der Messe gehört hätte.

    Bei Pulten ist es ähnlich, ich kann mir kurz was anschauen, kurz testen aber richtig beurteilen kann ich es erst auf einem Job.

    Anderes Beispiel: Kopfhörer. Da ging was.
    Abgesehen davon, daß ich mir zielsicher direkt einen 1300-Euro-Ultrasone zum Verlieben ausgesucht hatte. Am Stand konnte ich verschiedene Kopfhörer durchhören, es waren iPads mit einer ausreichenden iTunes-Bibliothek aufgebaut, so daß man gut bekanntes Musikmaterial finden konnte. Ein Stand-Mitarbeiter gab mir noch einen Adapter, damit ich meine In-Ears zum Vergleich an den Kopfhörerverstärker anschließen konnte. Leider sehe ich einen solchen Kopfhörer nicht auf dem Job. Hör-technisch ist das schon toll, Referenz heisst das nicht ohne Grund.
    Dito am Stand von inear.de. Die haben ein schön neutrales generisches 2-Weg-System. Jedenfalls ist es im Unterschied zu den UE Super.Fi 5 deutlich weniger färbend. Hier konnte ich schön mit meiner eigenen Bibliothek (mp3-Player) hören.

  • Funkfrequenzen / Frequenzzuteilungen

    • simonstpauli
    • 17. April 2011 um 19:27
    Zitat von "bertz"

    Mal kurz weg von der politischen Diskussion:

    Wer hat schonmal (Hand aufs Herz) eine Störung des Drahtlosbereichs zwischen 790-814MHz auf der eigenen Veranstaltung feststellen müssen?

    Ich höre immer nur Umstellung hier, Probleme da usw., habe aber noch nie jemanden getroffen, der nicht mehr in diesem Frequenzbereich sauber funken konnte. Selbst auf der CeBIT, wo ein groß angelegter Feldversuch mit LTE sein sollte, hatte keiner, mit dem ich persönlich sprach in diesem Bereich ersthafte Probleme?!

    Der (sich wundernde) Bertram


    Ich selbst habe noch keine gravierenden Störungen bemerkt.

    Bundesweit 2010 in Großstädten allerdings ca. 4 MHz breite Störungen um 800 MHz, anscheinend digitale Aussendungen, teilweise Up- und Downstream erkennbar. Nicht sehr energiereich am Empfänger, man hätte es mit eigenem Träger wegdrücken können, aber unter ungünstigen Empfangsbedingungen verringert das den Bereich des tolerierten Empfangseinbruchs deutlich. Also gut über dem Minimal-Squelch. Das war definitiv kein LTE.

    Auf der CeBIT habe ich auch nix bemerkt, war allerdings nur kurz mit Aura da. Wir benutzen ja nur im In-Ear-Bereich Funkstrecken und an dem Tag auch nur 3.

  • Legal? Illegal? Grauzone? Waves Ilok und andere Plugins

    • simonstpauli
    • 16. April 2011 um 16:00
    Zitat von "mediennutte"

    Mehrere Instanzen will ich ja eigentlich auch gar nicht, bzw in einem geschlossenen System wie Logic oder eben auf dem Haupt SAC Rechner kann ich ja das eine Plugin mehrfach laden, kein Problem.
    Ich will ja nur das eine Plugin von einem anderen Rechner fernsteuern....
    Ist also etwas anderes als die mp3 Version meiner cd, bzw wäre es ja eher so, als ob ich die mp3 lediglich dazu nutze die cd zu steuern, der klang kommt nach wie vor vom original

    Ich glaub ich Schreib einfach mal an waves eine Email.


    So wie ich es verstanden habe, musst Du aber in Deinem beschriebenen System das gleiche Plug-In auf zwei Rechnern gleichzeitig laufen lassen. Das ist sind dann zwei Instanzen auf zwei verschiedenen Rechnern.

    Mit Teamviewer wäre das ja kein Problem, da muß das Plug-In nur auf dem Host laufen. Also ein iLok und gut.

    Bei einer Audio-CD wäre es eine hypothetische Betrachtung, ob die Rechte für eine mp3-Kopie eingeräumt werden, die zur gleichen Zeit laufen darf. In der Praxis ist das in dem Fall als Privatkopie kein Problem.
    http://bundesrecht.juris.de/urhg/__53.html
    Allerdings darf diese Kopie nicht öffentlich aufgeführt werden. Also eine mp3-, wav- oder CD-Kopie einer CD zum Auflegen zu benutzen ist verboten, die mp3 vorzuhören und das Original aufzuführen ist okay, die mp3 als Steuerung für das Original zu benutzen auch. Streng rechtlich gesehen, dort wird auch nicht geregelt, was denn passiert, wenn die Original-CD zerkratzt ist. Was ja einer der Gründe ist, warum man Kopien machen möchte. Oder ob das Abspielen einer Privatkopie im Auto mit heruntergelassenen Scheiben nun eine unerlaubte öffentliche Aufführung ist.
    Aber das führt zu weit.

    Für Software gelten etwas andere Regeln, in Juristendeutsch UrhG §69a ff, bitteschön:
    http://www.gesetze.juris.de/urhg/BJNR01273…65BJNG004201377

    Was sagen denn die Lizenzen konkret?

  • Legal? Illegal? Grauzone? Waves Ilok und andere Plugins

    • simonstpauli
    • 16. April 2011 um 15:08
    Zitat von "Wurst Werner"

    Es gibt aber auch Hersteller die Ihren Kunden beides anbieten: iLok oder normale Registierung via Challange/Response o.ä..


    Das schon, von mehreren Instanzen habe ich aber selten etwas gelesen oder gehört.

  • Das HUI/GUI Dilemma ......

    • simonstpauli
    • 16. April 2011 um 13:32

    Grundsätzlich sehe ich noch keine Konvergenz und wünsche mir auch keine.

    Ich freue mich im Moment, daß man langsam von der Analog-Emulation wegkommt und verschiedene Konzepte ausprobiert werden. Das wird noch eine Weile so weitergehen.

    Für mich ideal ist einerseits eine feste Oberfläche mit einfachster Bedienung und zusätzlich modulare Bedienelemente (Touchscreen, Potis, Fader), die völlig frei konfigurierbar sind. Auf der Grundoberfläche findet man sich immer blind zurecht und mit den Zusatzelementen kann man wilde Sachen machen, die je nach Show sehr verschieden sein können (also z.B. Gitarren durch den Raum fliegen lassen).
    Beides auf einer Oberfläche ist in meinen Augen nicht möglich, bei den freier konfigurierbaren Oberflächen leidet die Übersicht / die blinde Bedienbarkeit, bei den relativ fixen Oberflächen geht nicht viel in Richtung "ich hätte es jetzt gerne, daß die beiden Potis Das-und-Das machen.

    Im Monitor-Bereich wünsche ich mir mehr dezentrale / mobile Bedienmöglichkeiten, wie z.B. die iPad-Apps von Yamaha und Allen&Heath. Neben dem Künstler stehen und ihm so den Mix schick zu machen ist unbezahlbar. Das ist eine völlig neue Möglichkeit, die es analog überhaupt nicht gab.

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