Zitat von "gert"
Musste ich auch denken.
Als Referenz könnte ein analoger bypass-Signalweg dienen.
Zitat von "gert"
Musste ich auch denken.
Als Referenz könnte ein analoger bypass-Signalweg dienen.
Zitat von "freeze"Nimm Tonmulticore.
Oder Lautsprecherkabel.
Ich bin am Freitag auf der Messe, brauche noch Hinweise auf den besten Kaffee.
Ich habe in diesem Jahr nur ein paar Fixpunkte, Allen+Heath, Soundcraft, Line6, Stammtisch. Ich schaue nach neuer Software, neuer Hardware, nach Allem, was das Leben leichter macht. Ansonsten wird das Freestyle. Es sei denn, hier finden sich noch sachdienliche Hinweise auf bahnbrechende Neuheiten.
Zitat von "ADMIN"Ab 5000 ist ja ein Sicherheitskonzept immer Pflicht. Wenn das jetzt mal jemand leaken würde...
Wie sieht das aus, wenn man offiziell nur mit 2500 - 4999 rechnet? Unabhängig davon, ob die Schätzung realistisch ist, ist ein Sicherheitskonzept dann auf keinen Fall Pflicht oder gibt es Situationen, baulich, logistisch o.ä., die dann trotzdem ein Sicherheitskonzept zur Pflicht machen?
Und prüft jemand, ob eine 4999-er Schätzung realistisch ist?
Bob McCarthy, Sound System Design and Optimization: Modern Technoques and Tools for Sound System Design and Alignment (second edition).
Das ist seinen Preis mehr als wert.
Zitat von "MIKE"Habe nur einen Test gesehen in Hannover, da war das aber schon krass. Denke das die obigen Kollegen wohl schon Probleme haben werden. Selbst bei mir wird schon mit LTE geworben.
Man kann das immer von beiden Seiten sehen, aufjedenfall ist LTE ein Geschäft !
Gruss
Mike
LTE ist erst ein Geschäft, wenn es uns richtig ärgert, in den Großstädten.
Vorher, auf dem Land, wollen die 3 Betreiber gemeinsam Infrastruktur aufbauen, damit es schneller geht. Später werden sie konkurrieren, weil da was zu holen ist. Nicht doof, die Strategie. Das heisst für uns:
Auf der ersten Prioritätsstufe gibt es nur einen Netzbetreiber, der sendet, das bedeutet nur 1/3 Bandbreite im Downstream, das ist gut. Wie es im Upstream aussieht, muß sich noch zeigen.
Was uns aber ärgern kann sind Überlappungen oder streunende Endgeräte.
Auf der zweiten und dritten Prioritätsstufe sind mehrere Kollegen direkter betroffen, je mehr Nachfrage in den dünn versorgten Gebieten herrscht, desto mehr Ausbau (Anzahl der Netzbetreiber) wird es geben.
Wenn man an der vierten Prioritätsstufe angelangt ist, heisst es für uns wohl nur noch "weglaufen", vom betroffenen Spektrum.
T-mobile hat ja in den USA gerade wieder Geld eingesammelt, welches sie hierzulande nun ausgeben kann. Bei diesem Provider sehe ich auch das größte Potential, weil sie auch im Verbund mit T-online entscheiden können, ob sie auf den ersten Prioritätsstufen LTE, DSL oder andere Techniken einsetzt. Für die Ausbauziele ist es unerheblich, mit welcher Technik sie erreicht werden. Ziel ist es allgemein, die ersten 3 Prioritätsstufen zu versorgen, um an die Umsatzpotentiale in den Städten zu kommen, je schneller, desto besser.
Ich hoffe, daß wir technisch relevante Daten nur möglichst früh auf den ersten Stufen bekommen (z.B. Filtergüte bei den Endgeräten, um herauszufinden, in welchem Maße die Duplexlücke nutzbar ist)
Zitat von "ADMIN"Bei den Filtereinstellungen gilt grundsätzlich:
- Gibt es Vorgaben vom Hersteller? Gut, dann setze ich die 1:1 um.
- Nein? Dann nehme ich ein Mess-System wie EASERA SysTune und schaue mir die ganze Sache mal genauer an.
Die Frage LR oder BW oder Bessel ist erst mal ziemlich akademisch,
Das sehe ich genau so.
Umpolen ist bei physikalisch an verschiedenen Stellen sitzenden Treibern nur bedingt zielführend. Es ist einfach nur wichtig, daß an einem sinnvollen Meßpunkt die beiden Wege am akustischen crossover phasengleich sind. Der hat mit der elektrischen Trennfrequenz nur mittelbar etwas zu tun.
Auch ist der Phasenversatz einer Frequenztrennung keine Umpolung sondern ein Zeitunterschied, der idealerweise durch einen Zeitversatz im anderen Weg ausgeglichen wird.
180 Grad Phasenversatz ist nicht gleich Umpolung, was an unsymmetrischem Quellmaterial schnell sichtbar wird, man nehme z.B. einen Sägezahn, daran kann man schnell sehen, was "Phase" ist.
Ebenso ist 360 Grad Phasenversatz eben nicht "alles schön", sondern für die entsprechende Frequenz ein Versatz um genau eine Wellenlänge, da wir nicht nur Sinuswellen beschallen, macht das durchaus einen Unterschied.
Zitat von "der onk"Selbes Phänomen bei mir, wobei es bei den IEM-Beltpacks noch deutlich krasser ausfällt. Bei Squelch auf 20 dauert es nach Einschalten der Beltpacks etwa 10 Sekunden, bis die Geräusche verschwunden sind. Normaler Betrieb der Funkstrecken ist möglich, aber speziell beim IEM-system schränkt Squelch von 20 den Aktionsradius schon stark ein. Auffällig ist, daß die Störungen am stärksten im Bereich 806MHz sind. Je weiter der Träger hiervon entfernt, desto weniger ausgeprägt das Problem, bis es ab 800 bzw. 810 MHz nicht mehr auftritt.
Bin etwa 30km Luftlinie von Ebersberg entfernt, wo derzeit schon ein LTE-Sender im Testbetrieb laufen soll. Fahrt nach Ebersberg mit Beltpack im Auto brachte die Erkenntnis, daß dort keine Störungen auftreten, aber es ist natürlich nicht auszuschließen, daß zu der Zeit der Sender nicht in Betrieb war bzw. die Störungen bei mir zu hause von einem anderen Sender herrührten (z.b. in Frasdorf soll ja auch bereits einer stehen...).
domg
Daß dieses Phänomen bei IEM-Empfängern verstärkt auftritt ist nicht ungewöhnlich, bauartbedingt ist das HF-Empfangsteil etwas empfindlicher als bei stationären Empfängern.
Es ist in diesem Fall natürlich auch möglich, daß ein anderer Träger (also nicht LTE) bei 806MHz die Störung verursacht.
Zitat von "ADMIN"Hat es eigentlich schon mal jemand mit Skonto versucht?
(War früher der Trick bei Lieferungen an die Stadt Berlin: Einfach 3% Skonto einräumen, und das Geld war rechtzeitig da. Die 3% muss man halt schon beim Angebot mit draufkalkulieren...)
Ja, mit wechselndem Erfolg.
Ich habe das Skonto mit 5% wohl noch zu niedrig angesetzt. Werde 2011 mal mit 10% experimentieren. Schnelle Zahler müssen belohnt werden. Natürlich mit entsprechender Anhebung des Tagessatzes. Argument für die Erhöhung: Wenn ihr wie vereinbart zahlt, liegt ihr beim alten oder sogar ein paar Euro unter dem alten Satz. Grundsätzlich wird das gut angenommen.
Zitat von "shure"machen wir - Weihnachten 2018 - reicht das???
Im Ernst ... nun lasst uns erst mal Axient auf dem Markt bringen.
Natürlich haben wir im Hinterkopf ein PSM System auf Axient Niveau. Wenn wir dieses dann entwickeln haben wir dann viel Rückmeldungen zu Axient und können das in die Entwicklung rein bringen - aber das wird schon noch ein paar Tage dauern.Und natürlich wird dann auch die empfangene HF-Feldstärke des Empfängers im Netzwerk eingesehen werden können.
Grüße
Das klingt vernünftig. Ich bin gespannt auf die Praxis mit Axient, das sieht ganzheitlich durchentwickelt aus. Auch wenn ich jetzt 5 Euro in das Phrasenschwein werfen muß. Hut ab, weiter so.
Kurz mal zur Klarstellung:
Kapseln von Heil (RC-22, RC-35 padded) passen ohne Probleme und ohne Adapter auf die Shure-Strecken, Telefunken dito.
Line6 theoretisch auch, die Kapseln werden aber meines Wissens nicht einzeln verkauft.
Zitat von "shure"Alles anzeigenMoin,
habe diesen thread in den letzten Woche n leider verschlafen ... sorry.
Schade, dass der thread in Richtung In Ear abdriftet ... dabei ist Axient ein so schönes Thema
Aber zum PSM1000. Nein es nicht auf Axient-Niveau. Eher das Pendant zu UHF-R. Der PSM1000 Sender ist mit Netzwerkanschluß ausgestattet, dass er auch in der Wireless Workbensch Software auftaucht und programmiert und überwacht werden kann. Ferner können natürlich alle PSM1000 Sender auch ohne Wireless Workbench miteinander kommunizieren.
Der PSM1000 Empfänger kann das komplette Band scannen, diese daten an den Sender per Infrarot übertragen - und somit steht der Scan im Netzwerk/Software zur verfügung.
Hoffe das hilft weiter.
besten Gruß
Hallo Jürgen,
ich drifte noch einmal ab, auf der Wunschliste für eines der nächsten Weihnachtsfeste ist:
- ein In-Ear-Empfänger, der Echtzeit-Daten zur Empfangs-Feldstärke während des Regelbetriebes am Künstler an die Axient-Infrastruktur weitergibt.
Zitat von "thebassbox"ja lensshift ist pflicht, das hätten meine 2 beamer auch.
beides sanyo xp46wie sollte ein entsprechendes testbild ausschauen?
viele gerade linen und text vielleicht?
Testbild: Linien hauptsächlich
Du musst die beiden Projektoren vom vertikalen Winkel akribisch genau gleich ausrichten, mit Lens Shift die beiden Bilder übereinander legen.
Das dauert ein paar Stunden, auch Temperatur-Verhältnisse spielen eine Rolle.
Danach den Bereich weiträumig von Menschen und Windstößen absperren, jede kleine Erschütterung kann das Ergebnis zunichte machen.
Der Helligkeitsgewinn ist im besten Fall die doppelte Lumen-Stärke, gefühlt 30% heller.
Ich habe das letzten Sommer an 2 Barco R6 miterlebt, die waren anfangs perfekt justiert, trotzdem kam es über den Tag zu leichten Abweichungen durch Klima und Erschütterungen.
Unter dem Strich, wenn man es nicht unbedingt muß, Finger weg vom Stacking! Inzwischen gibt es genügend helle / lichtstarke Projektoren, daß man sich das nicht mehr antun muß.
Das kann man machen, Lens Shift ist absolute Voraussetzung dafür und der Videotechniker muß ganz genau wissen, was er tut, sonst kommt am Ende Müll heraus. Die Bilder müssen sehr genau übereinander liegen.
Gerne wird es praktiziert, wenn man Redundanz haben möchte, dann wird jeder Projektor von einer eigenständigen Stromversorgung gespeist. Wenn eine Stromversorgung oder ein Projektor ausfällt, hat man weiterhin ein Bild, welches nur etwas dunkler ist.
Zitat von "hunterstudios"Wie weit geht ihr denn beim Panorama im Normalfall?
Ich panne eigentlich lediglich bei den Drums die OHs und Toms und dann noch Keys auseinander.
Bei zwei Gitarristen die auseinander zu ziehen traue ich mich schon nicht wirklich, weil ich mir immer angst habe, dass den seitlich stehenden Leute dabei zuviel flöten geht.Gruß
Sebastian
Normalerweise fahre ich alles Mono. Ausnahmen sind Effekte und Keyboardeffekte und Gitarrenamps, die ich mit 2 Mikrofonen abnehme.
Ich verweise noch mal auf ein älteres Posting von mir und die Resonanz (=0)
http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?f=51&t=74403&start=0
Zitat von "Mechwerkandi"Das Problem entsteht schon alleine darin, das eine stereophone Wiedergabe von völlig anderen Strukturen ausgeht, als man sie üblicherweise auf einer Bühne wiederfindet.
B.M. streift das, bringt das aber nach meinen Verständnis nicht auf den Punkt.Eine stereophone Wiedergabe soll dafür sorgen, das sich für den Hörer (an geeigneter Position...) ein räumlicher Klangeindruck entwickelt, so das eine räumlich strukturierte Schallquelle wie ein Orchester, eine Big-Band und/oder ein Chor in zumindest angenäherten Verhältnisse abgebildet wird.
Eine Band aus dem Pop- oder R'n'R Genre werden die meisten Zuhörer bei üblichen Hörabständen ohnehin nur als Punktschallquelle ohne wesentliche Breitenstaffelung wahrnehmen.
Wozu dann Stereo wiedergeben wollen?
Ausnahmen sind natürlich stereophone Spielereien an Keyboard etc., aber das hat mit der Darstellung an sich ja nichts zu tun.
6o6 führt das in seinem Buch weiter aus, das Grundproblem ist die fehlende Skalierung der Laufzeiten. Die Räume sind einfach zu groß, mit zu hohen Laufzeitunterschieden. Wer rechts steht/sitzt hört immer den rechten Stack/Hang früher und lauter als den linken. Das könnte man mit einem "Crossfire"-Stack von links kontern, der gleich laut und zur gleichen Zeit ankommt. Das bedeutet im Contolling: lauter und früher als der Hauptstack Rechts.
Bei einer Rockband kann man schon Stereo-Bilder aufbauen, die es ja auf Tonträgern durchaus gibt, z.B. zwei Gitarren, die unterschiedliche Sachen spielen und auf verschiedenen Positionen im Stereo-Bild stehen.
Es werden trotzdem immmer Mono-Hühner bleiben.
Was ich in diesem Zusammenhang putzig finde sind Versuche, Surround-Beschallungen aufzubauen, wenn man noch nicht mal Stereo im Saal hat.
Wie sehr richtig.
Das sollte sich jeder mal hinter die Ohren schreiben.
Man kann das etwas kontern, indem man das Beschallungssystem so aufbaut, daß Laufzeiten und Pegel in einem größeren Bereich passen, dadurch nimmt man andere Nachteile in Kauf:
1. die tonale Balance leidet, weil man, um die Laufzeiten in den Außenbereichen anzupassen, unweigerlich Zonen schafft, die nicht in Phase sind / sein können. (Das kann klappen, wenn dort genau keine Sitzplätze sind, also Gänge, in denen beim Konzert kein Publikum sitzt.
2. man muß sehr viel Energie im Kreuzfeuer "verblasen", um an den Außenpositionen gleiche Pegel zu erreichen
3. das System wird wesentlich teurer.
Kaum ein Kunde ist bereit, für Stereo Geld auszugeben. Am Ende landet man meistens bei der "Exploded Mono"-Variante (PA Rechts + Links), die aus den von 6o6 beschriebenen nicht vorhandenen zeitlichen Skalierungseffekten zu 95% kein Stereobild liefert.
Beim Mischen muß das natürlich berücksichtigt werden.
Zitat von "billbo"...
Da kommt es schon mal vor, dass gleichzeitig mit einer ellenlangen ermüdenden Band - Bühnenanweisung ein begleitender, inoffizieller Kommentar der Tourneeagentur eintrifft („nehmt das nicht gar so ernst, die fordern erst mal Alles, kommen aber selbstverständlich auch mit weit weniger klar. Wo stehen wir übrigens gerade mit den VVK – Zahlen?“)
...
Die goldene Formel im Business:
Das Gewicht einer Vertragsklausel zu Gunsten des Künstlers ist direkt proportional zu dem Vorverkaufszahlen.
Zitat von "Hitower"I want more:
Regenerationszeit nach 14h KarnevalsMusik am Stück!
Zum glück ist hier nicht so eine Hochburg, so das auch "etwas normalere" Musik laufen kannDennoch... Der Tag danach ist im Bettchen am Schönsten
Gruß
Daniel
Ha,
ich hab im Herzen von Hamburg jedes Jahr 3x die volle Kelle. Allerdings keine 14 Stunden.
Von wegen Hochburg...
Muß mich aber nicht mehr regenerieren, mit LAN, In Ear-Hörern und guten Freunden geht das. Falls ich mal einen Ohrwurm mitbekommen sollte, wird der mit Metric, Mutemath oder den Red Hot Chili Pipers substituiert...