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  1. PA-Forum
  2. simonstpauli

Beiträge von simonstpauli

  • Zentrale Bühne - Beschallung im Bassbereich?

    • simonstpauli
    • 23. August 2010 um 11:03
    Zitat von "pdmusix"

    Was für Softwares gibt es da so?


    Ich zähle mal ein paar kostenlose Programme auf:

    Yamaha Y-S3:
    http://www.yamahaproaudio.com/downloads/firm_soft/ys3/

    Meyer Sound MAPP online (Registrierung und Online-Verbindung nötig):
    http://mapponlinepro.meyersound.com/pro/

    G.P.A.:
    http://gpa.hms2k.cl/index_en.html

    VMB Rainbow:
    http://www.vmb.es/Producto.aspx?idCategoria=107&IDProducto=370

  • I don't need that, 2.0

    • simonstpauli
    • 22. August 2010 um 23:22

    Solche Idioten:

    http://www.mopo.de/2010/20100823/…attackiert.html

    , das braucht kein Mensch.

    Kann man nicht mal in einer Stadt zwei Erstligisten haben?

  • Brüllwürfel

    • simonstpauli
    • 22. August 2010 um 15:10
    Zitat von "gylo"

    Nicht nur zwei Eingänge, auch 2 Leitungen.
    Der FoH-Mann bekommt Monitor und Saitenheini, der Monitor-Mann FoH und Guitar, der Guitar-Mann FoH und Monitor. Mir wäre das zu viel Verkabelungsaufwand, hier würde ich dann doch zum Intercom nebst Blink-Lämpchen raten ... ggf. mit Lautsprecher statt Headset.


    Das ist sicherlich Geschmackssache. Ob der FOH-Mann den Saitenheini (nettes Wort, muß ich mir merken) braucht, ist jetzt eine andere Frage. Stage Left und Stage Right zu "verbrüllboxen" halte ich schon für sinnvoll und zwar unabhängig von Ruf-Intercom-Systemen

    Für eine Effektive Kommunikation brauche ich (als Bandmischer) auf einem Festival mindestens 4 "Brüllbox"-Linien:

    FOH zu Monitor
    Monitor zu FOH
    FOH zu Stage (TTS, Talkback, vom Monitormann auf der Bühne verteilt)
    Stage zu FOH und Monitor (z.B. Drahtlosmikrofon)

    Dazu kommt natürlich das klassische Ruf-Intercom.

    Zitat


    Oder, eine andere Idee, statt "richtigem" Intercom:
    http://whirlwindusa.com/catalog/black-…is/testers/qbox
    Von den Dingern kann man zwei Stück mit einem Mikrofonkabel zu einer Art Intercom verbinden. Man müsste mal ausprobieren ob das auch mit 3 und mehr Stationen funktioniert.
    Hab schon etliche Kollegen getroffen die so ein Gerät hatten, ist ja auch so ganz nützlich.

    gruß
    gylo


    Ja, die QBox ist praktisch als Not-Intercom auch zu gebrauchen. Kabel hin- und zurück, auf Split schalten.
    Also in der Tat 2 Kabel, nur daß die Q-Box sowohl Mikrofon als auch Lautsprecher ist, beides schaltbar und der Lautsprecher (bzw. Kopfhörerausgang) in der Lautstärke regelbar. Mit nur einem Kabel (auf Connect geschaltet) geht es auch, ist aber uncool bei Lautsprecherbetrieb weil es irgendwann koppelt.
    Und man kann beim Mikrofon ein- und ausschalten auch mal versehentlich 0,8kHz anschalten. Obwohl das als Ruf ja auch seinen Reiz hat.
    Man braucht sie aber wohl genau an solchen Tagen (wenn vor Ort kein anständiges Intercom-System besteht) auf der Bühne, um ausgefallene Keyboard-Linien zu testen oder dergleichen.

  • Brüllwürfel

    • simonstpauli
    • 22. August 2010 um 03:34
    Zitat von "guma"

    für den Zweck ist mir das zu teuer, hat zu viele Features und die Bedienelemente an der Seite sind zu ungeschützt, da muß man zu sehr drauf aufpassen, oder ? .


    Für eine reine 2-Wege-Kommunikation ist es in der Tat zu teuer. Das Case kam ja auch noch dazu, wir nutzen es gleich als 2-Fach-Ablage. Und die Bedienelemente sind dann nur beim Gig ungeschützt. Wie bei einem Pult.
    Interesant wird es, wenn man 3 Kollegen vernetzen will. (z.B. FOH/Monitor/Guitar World. Dann braucht man ja pro Punkt 2 Mikrofoneingänge.

  • Brüllwürfel

    • simonstpauli
    • 21. August 2010 um 17:25

    Ich nutze eine Alto PBM4 Sistema, gecased mit Mikrofon und Kabel im Case. 3x Mic, 1x Line In.
    Ein Kollege, mit dem ich viel unterwegs bin, hat das gleiche Setup.

  • Wie komme ich am besten in die Welt der Großveranstaltungen

    • simonstpauli
    • 20. August 2010 um 21:24

    Es gibt im Licht Bereich 1 Phänomen zu beobachten (ich selbst bin ja hauptsächlich im Ton-Bereich unterwegs):

    - es gibt einen richtig großen Haufen von guten Lichtleuten

    Das bedeutet für Dich: Du musst irgendwo zeigen können was Du kannst und selbst das hilft Dir nur, wenn Du die richtigen Leute kennst und kennenlernst und die Dich auch persönlich mögen.

    So läuft oft das "Casting" für Lichtleute.

    Manchmal sind Künstler gesucht, öfter Handwerker, die auch ein größeres Stadtfest anständig über die Bühne bringen. Oder ein mittelgroßes Festival.

    Bei Industrie-Veranstaltungen gibt oft ein Regisseur / Creative Director das Lichtdesign vor, was dann vom Techniker / Operator (bei kleinen Baustellen auch in Personalunion) einfach nur handwerklich korrekt umgesetzt wird.

    Idee für Dich: mach mal 3 Jahre auf Stadtfesten mit wenig Material / minimalistisch gewartetem Material richtig gutes Licht. Dafür ist viel Selbstmotivation nötig, weil Du ständig mehr leistest als für die Zielgruppe nötig ist. Der Lerneffekt ist groß.
    Überlege danach, ob Du wirklich Licht machen willst.

    Bei Theaterproduktionen geht mehr in Richtung Design. Ich habe mal eine Zeit lang Sounddesign für Jung-Regisseure gemacht. Anfangs in Personalunion als Designer, Techniker, Operator. Am Ende nur noch Design. Das war eine interessante Erfahrung, Sounds so zu hören wie das Publikum. Wenn man selber die Show fährt fehlt Einiges an der Wahrnehmung.
    Hast Du eine Regie-Schule in der Nähe? Ein Theater mit "jungen" Produktionen, die keine eigenen Designer haben?

  • DIGICO SD9 vs I-iLveT 112

    • simonstpauli
    • 20. August 2010 um 18:00
    Zitat von "wora"


    ja, so ist es. die signalverarbeitung findet bei Digico im pult statt. die in- und outputs sind zwar mittels digicore abgesetzt, die A&H lösung mit der signalverarbeitung im mixrack auf der bühne finde ich aber cleverer....


    Die Art des Systemaufbaus finde ich persönlich auch besser, selbst wenn der FOH komplett ausfällt (Strom, Netzwerkkabel durch Gabelstapler durchtrennt, was auch immer) kann man mit einem Rechner drahtlos weiterarbeiten und es fällt 99% der Anwesenden nicht auf.
    Ein weiterer Vorteil, der auch schon genannt wurde, ist die 100%-ige Show-File-Kompatibilität. Man ist nur durch das Mixrack (bzw. die Mixracks, man kann ja 2 Mixracks an einem Surface betreiben) in den Ein- und Ausgängen und durch das Surface in den Fadern beschränkt (und beim R72 und beim T80 teilweise auch durch fehlende Direktbedienung des Channelstrips). Ohne Surface hat man keine Fader. Trotzdem läuft die Show mit allen Features. Eine Einschränkung gibt es: Shows für 2 Mixracks laufen so natürlich nicht auf nur einem Mixrack, weil dann das Processing des 2. Mixracks fehlt.

  • DIGICO SD9 vs I-iLveT 112

    • simonstpauli
    • 20. August 2010 um 09:15
    Zitat von "4Art"

    Sehe ich das richtig, dass die Digico's in diesem Fall nicht ohne Surface funktionieren? (ILive lässt sich im Notfall ja auchmal nur mit dem Notebook bedienen).


    Ich meine daß es so ist.

    Beim iLive ist das Pult im Mixrack (Stagebox), beim DiGiCo im Surface (Pult).

  • Spendenaufruf Xtranews - jetzt erst recht

    • simonstpauli
    • 19. August 2010 um 13:20
    Zitat von "rockline"

    Aus http://www.ruhrbarone.de/die-verbotenen…sind-wieder-da/
    Zitat:
    "Das mit dem verbieten im Internet ist so eine Sache. Kaum hat die Stadt Duisburg über ihre Anwaltskanzlei Heuking Kühn Lüer Wojtek das Blog Xtranews per Einstweiliger Verfügung untersagt, die Anhänge des Heuking-Gutachtens zu veröffentlichen, sind sie schon wieder da.

    Ein Twitterer mit dem Namen DJVBB-Brandenburg hat uns und anderen Blogs, unter anderem Netzpolitik, gerade den Rapidshare-Link geschickt, unter dem die Unterlagen zu bekommen sind. Vielen Dank dafür. Natürlich ist vollkommen unklar, ob sich hinter DJBB tatsächlich der Deutsche Journalistenverband Berlin Brandenburg versteckt. Aber wenn Heuking scharf darauf ist, bald den Kanzlei-Namen ändern zu müssen, können sie es ja versuchen rauszubekommen. Und Wichtey hat uns in den Kommentaren einen Link zu allen 43 Anlagen geschickt. Auch hier vielen Dank. Alle peinlichen Interviews Sauerlands, in denen er sich in letzten Tagen als großer Aufklärer präsentiert hat, sind nach der Aktion gegen Xtranews endgültig daneben gegangen. Da hilft auch kein teurer, vom Steuerzahler bezahlter PR-Berater."

    Die Show wird immer mehr zum Kabarett!


    Ich würde dem PR-Berater jetzt mal nicht unterstellen wollen, daß er sein Geld nicht wert ist.

    Möglicherweise ist der Ablauf ja genau so beabsichtigt. Der Streisand-Effekt sollte PR-Beratern geläufig sein und man kann ihn nutzen, um die gewünschten "geheimen" Dokumente elegant unter das Volk zu bringen.
    Man sollte nicht aus dem Auge verlieren, daß dieses Anlagen zu einem Entlastungsgutachten der Stadt Duisburg (bzw. einer Anwaltskanzlei im Auftrag der Stadt Duisburg) ist.
    Durch eine Aktion wie wir sie gerade erlebt haben werden die Entlastungs-Anlagen verteilt und der Druck, die möglicherweise belastenden Anlagen zu recherchieren, wird geringer, weil das Volk zwar kein Brot aber Spiele bekommen hat und sich wieder über etwas aufregen kann.

    Ich sage daher "Nebelkerze".

  • PA für 1.000 Pax

    • simonstpauli
    • 19. August 2010 um 09:45
    Zitat von "audionrg"

    Ich komm mal zum Thema zurück.

    Ich würde mir je nach Geschmack nun zwei Stacks K&F Access oder GAE Director kaufen.
    Wenn damit für manche auch nicht 1000 Leute machbar sind. Erweitern oder zumieten kann man immer noch.
    Dazu natürlich darauf achten was es in der Umgebung gibt.
    Mit beiden PAs kommt man den 1000 Leuten auf jeden Fall schon sehr nahe.


    +1

    Damit kommen wir zu einem entscheidenden Punkt in der Kaufentscheidung:

    Wo kann man zumieten / aufstocken.

    Es macht natürlich Sinn, wenn man eine PA kauft, gleich einen oder mehrere Ansprechpartner für mehr zu haben.

  • Grundsatzfrage zu Klangideal / Bassbereich

    • simonstpauli
    • 19. August 2010 um 01:32
    Zitat von "Wurst Werner"

    Es kommt oft darauf an, auf welcher "Seite" man steht 8)
    -->


    LG
    WW


    In Polen gab es alkoholhaltige Getränke grundsätzlich erst nach der Show. Dann aber auch gerne Wodka.

    Ich denke, die hatten so ihre Erfahrungen...

  • Probleme mit Ethernet-Kabel

    • simonstpauli
    • 18. August 2010 um 22:31

    Bis jetzt mit Standard-Patchkabel (bis 50m), Sommer Trommel (80m, 2xCAT, 2xAES/EBU, Strom, nie ganz abgetrommelt) keine Probleme.
    Die meisten Einsätze mit Fiberfox, streßfrei, nur ein Mal ein Problem mit einem Glasfaser-Patchkabel (abgeknickt), noch nie mit den CAT-Patchkabeln.

  • Spendenaufruf Xtranews - jetzt erst recht

    • simonstpauli
    • 18. August 2010 um 22:26
    Zitat von "rockline"

    Im Zusammenhang mit diesem Politskandal stellt sich mir die Frage, ob die Verlinkung hier im Forum zu Seiten mit schädigenden Inhalten (gegen die Reinhaltung Adolf's weißer Weste) auch strafrechtlich verfolgt werden?
    Wenn dem so ist, schlage ich vor das komplette Unterforum einschließlich des ursprünglichen Berichtes zu löschen. Scheinbar drehen die inzwischen so am Rad, dass denen zuzutrauen wäre jedem der es wagt negative Bemerkungen zu äußern, per einstweiliger Verfügung ein Meinungsverbot zu verhängen.

    Ansonsten halte ich das für lesenswert: http://www.netzpolitik.org/2010/lovepared…von-dokumenten/
    Im Grunde genommen haben die vollkommen Recht. Hoffentlich speichert irgendjemand die besagten Dokumente auf einen Bananenrepublikserver!


    Der Effekt ist schon eingetreten, die Dokumente werden dadurch lesenswert.

    Es ist ja auch ein Problem von Wikileaks, daß sich die Presse zu wenig für die Dokumente interessiert, weil sie dort ja frei verfügbar sind. Damit also oft keine Meldung wert.

    In diesem Fall bedeutet das "Die Dokumente müssen ja brisant sein, wenn die aus dem Netz geklagt werden."

    Sie sind ja auch im oben verlinktem Blogeintrag zu finden und auf so ziemlich jedem Blog zu dem Thema.
    Steisand-Effekt. http://de.wikipedia.org/wiki/Streisand-Effekt
    Das Beste ist, daß die Stadt Duisburg anscheinend schon davor kapituliert hat (keine weiteren rechtlichen Schritte):

    Zitat von "tonmischer"

    Spenden kann man unterdessen auch per Paypal (wie den Kommentaren auf xtranews zu entnehmen ist):
    stefan (at) unkreativ (punkt) net

    Die Anlagen sind unterdessen auf diversen weiteren Blogs zu finden, die Stadt wird gegen diese jedoch keine weiteren Schritte mehr unternehmen:
    FAZ-Artikel

    Ich wünsche viel Erfolg.

    Zitat von "rockline"

    Die Spende geht auf jeden Fall klar.
    Diejenigen, die ein Problem mit der öffentlichen Aufklärung in Form von berechtigter Dokumenteneinsicht haben, haben meistens schwer was zu verbergen.
    Ganz ehrlich - wenn man sich hier nicht ein wenig zurückhalten würde, dann könnte man die ganze Bude dermaßen mit Zitaten und Beweisen zerpflücken bis von dem Lattengerüst des Geschwätzes nichts mehr stehen würde. Das Veröffentlichungsverbot ist eine Farce, und grenzt schon an die Methoden der ehemaligen Stasi aus der Ostzone.
    Ganz schwache Vorstellung einer Stadt, die unbedingt groß raus wollte.
    Setzen 6-


    Ja, 6--

    StaSi-Methoden waren dann doch noch etwas anders. Wahrscheinlich hätte man von den Todesfällen nichts erfahren oder erst Jahre später.

    Das ist eher plumpes Rechts-Gedöhns.

  • Grundsatzfrage zu Klangideal / Bassbereich

    • simonstpauli
    • 18. August 2010 um 20:31
    Zitat von "klauston"

    ...
    Eine andere lustige Geschichte:
    Ich hab letztens für einen Kumpel eine Kleine Lieferung auf einen Job gemacht und dort kurz auf ihn gewartet.

    Mit dem Tontechniker vor Ort bin ich gesessen und hab so geplaudert.
    Frag ich Ihn, was er sonst so macht.
    Antwort, ja er arbeitet viel für die Firma XY, und betreut dort die ganzen Festivals, er ist am Novarock und am Frequency uswusw.

    Irgendwann fragt er mich, was ich sonst so mache.
    Erklär ich ihm, also ich arbeite schon über 12 jahre viel für die Firma XY, und betreue die gleichen Festivals wie Du, aber ich hab Dich noch nie auf meiner Bühne getroffen :D:D:D:D

    Die Farbe im Gesicht des Technikers war vermutlich die Selbe, die ein Hummer aufzieht, wenn er in kochendes Wasser geworfen wird :lol: :lol: :lol: :lol:

    So, nach dem Outing wieder Back to Topic


    Klaus, ymmd.

    Back to topic, interessant fände ich mal ein Spektrogramm und eine Transfer-Funktion bei einer PA, von der man denkt, sie wäre grundton-arm. Daran sollte man ableiten können, ob es die Abstimmung oder Geschmack des Mischers ist. Also ob das gefühlte Loch:

    1. da ist, wie tief es ist, an welchen Stellen es wie tief ist
    2. schon so aus dem Pult kommt oder durch die Black Box "Controller und PA" entsteht.

  • Grundsatzfrage zu Klangideal / Bassbereich

    • simonstpauli
    • 17. August 2010 um 20:57

    Also ich komme ja als Bandmischer auch ein bißchen rum, auch auf Festivals, auch auf großen, auch in Österreich.

    Und da ist es mal so, mal so, was die Systeme betrifft. Ab einer gewissen Liga passt das schon und ich habe keinesfalls das Gefühl, daß da in einer stark qualitätsmindernden Weise am Material oder am Personal gespart wird.

    Am Catering wird in Deutschland allerdings teilweise bedenklich gespart, das ist fast immer in Dänemark, Österreich, Schweiz, Polen deutlich besser.

  • PA für 1.000 Pax

    • simonstpauli
    • 17. August 2010 um 00:52
    Zitat von "F.A.Bi.A.N."


    so richtig schön prähistorisch. mir gefällts.


    Ich bin gespannt wie die Kritiken werden, wenn das mal in Serie geht...

  • PA für 1.000 Pax

    • simonstpauli
    • 16. August 2010 um 19:52

    Es wird ein Topteil geben, mit dem ich mich trauen würde, 1000 Personen mit lautem Rock zu beschallen:

    http://www.prosoundweb.com/article/danley…_infocomm_2010/

    Mit 20kW Leistungshunger und einem Preis der wahrscheinlich doch deutlich über dem genannten Gesamtbudget liegen dürfte ist das nur noch eine Randnotiz zum "geht es mit einem Topteil"-Thema.

    Ich hab auch schon lautes Metal mit einem Top Director pro Seite gemacht (ich schreibe jetzt nicht wie laut die Backline am FOH war, sonst kommen Antworten mit "DIN", "BGV" etc.). Es ging in einem 150-Personen Club gerade so, d.h. ich musste im DM1000 die Summe 4:1 komprimieren, damit ich die PA-Limiter nicht zu hart treffe. Schön war es nicht, hauptsächlich Gesangs- und Kick-Drum-Anlage.
    Open Air mit 1000 Leuten vor der Bühne wäre ich bei der Band eingegangen.
    Dito mit Access, da geht Einiges aber nicht Alles.

    Und im Grenzbereich fehlt eben genau der Headroom für die Snare und eine saubere Stimm-Übertragung. (Weshalb ein Dave Rat auch gerne mal 2 Line-Arrays pro Seite nebeneinander hängt)

    Einfach mal ausprobieren, Kelle Gitarre auf die PA und Vocals dazu. Dann die Gitarren-Kelle ausmachen und feststellen, daß der Gesang auf einmal zu laut ist, weil viel klarer.

    Auf der anderen Seite konnte Manowar in der Fabrik über nur 6 Tops XL-irgendwas (E-Voice Line Array) plus 4 Doppel-18er locker einen Showcase für ca. 700 Personen spielen. Das Ganze mit den druckvollsten 100 dB(A) die ich dort jemals gehört habe. Jeff hatte das gut im Griff (inclusive der Backline-Lautstärke). Und die Jungs haben ja durchaus einen Ruf zu verlieren.

    Mit einem Top im eingangs genannten Budget kann man nur einen Kompromiss eingehen und Folgendes damit machen:

    1. Jobs, wo das Holz reicht
    2. Jobs, wo man zumieten muß

  • PA für 1.000 Pax

    • simonstpauli
    • 15. August 2010 um 11:51
    Zitat von "Jens Droessler"

    Das M3 macht 35x35 Grad, das M8 75x35. Der einzige Unterschied ist das Hochtonhorn, man kann ein M3 leicht auf M8 umbauen. Das M3 macht knapp 2dB mehr, weil der Hochtonpart die Energie auf weniger Fläche bei gleicher Entfernung abstrahlt. Wenn ich zwei M3 nebeneinander stelle, habe ich grob den Winkel eines M8, dazu kommt noch etwas Kopplung bis 500Hz (weswegen es im controller den Array-EQ zur Kompensation gibt). Das wars. Was soll sich da an einer "Schusstiefe" ändern? Mit M3s kann ich gezielter beschallen, Schall von Wänden fernhalten, aber was hat das mit Pegel auf Entfernung zu tun? Grade OpenAir...


    Man strahlt bei einem engeren Topteil die Energie auf einer kleineren Fläche ab, erzielt somit natürlich auch mehr Pegel erreicht. Der Treiber ist ja der Gleiche, da kommt jetzt nur wegen einem schmaleren Horn nicht weniger raus.
    Also ist ein M3 an einer bestimmten Position lauter als ein M8. Laut Datenblatt um 2dB.
    Wie bei jedem Topteil, wo ein anderes Horn für einen anderen Q-Faktor benutzt wird.

    Ein engeres Top "schießt" aber nicht weiter, das ist eine blöde Analogie, es ist überall gleich lauter/leiser.

    Ob eine Alpha für 1000 Personen outdoor reicht hängt stark von den Gegebenheiten ab, es kann reichen, muß aber nicht.
    Bei "normalem" Rock-Einsatz mag das gehen.

    Wenn es richtig zur Sache geht nicht mehr, gerade wenn man richtig Headroom für die Transienten haben und dann noch den Gesang sauber drüberkriegen möchte ist Ende.

    Das hat für mich übrigens nicht so viel mit Liga zu tun als vielmehr mit der Band, den Klangvorstellungen, dem Publikum und der Location.

  • Neues Unterforum EDV/PC, Steuersoftware, Plugins, SAC etc.

    • simonstpauli
    • 13. August 2010 um 18:16
    Zitat von "discodude"

    Ich würde für den Anfang die vier vorgeschlagenen Unterkategorien, von mediennutte so belassen.

    Es stellt sich dann sicher von selbst heraus welche man noch hinzufügen sollte.


    Gruß Steffen


    Ich würde die Unterkategorien auch einfach halten, also:

    Zitat von "mediennutte"

    ...

    PA Computertechnik (Als hautkategorie)

    Steuersoftware (SAC, Studio manager, Offline Editoren Etc.)
    Hardware (Soundkarten, Gehäuse, Lüfter, USV etc.)
    Plugins (Native und andere Plugins)
    Netzwerk (Konfiguration und Hardware von Netzwerktechnik)


    Wobei eventuell Steuersoftware und PlugIns zusammengefasst werden können, also:

    - Hardware
    - Software
    - Netzwerk

    [ironie]Und natürlich ein Unterforum für den iLive Editor, einen für die iPad App[/ironie] ;)

    Zitat von "j0shiiv"

    Ok, also wurde die Begrifflichkeit scheinbar von ProTools eingeführt, war mir nicht klar. Natives Processing im Zusammenhang mit CPUs bedeutet im technischen Sinn, dass eine ALU Berechnungen auf Zahlenformate ausführt, für die die ALU ursprünglich entwickelt wurde und dann typischerweise am schnellsten ist. Soll die ALU andere Zahlenformate rechnen, geschieht das über performancebeeinträchtigende zusätzliche Operationen. Beispiel wäre eine 24Bit FixedPoint ALU, die 48Bit FixedPoint-Zahlen oder gar 64Bit FloatingPoint-Zahlen rechnen soll, geht beides prinzipiell, aber uU eben nicht schön. Nativ wäre also hier nur Berechnungen auf 24Bit FixedPoint-Zahlen.
    Die Begriffsfindung ist deswegen etwas schwammig, weil sowohl VST/o.ä-Plugins auf x86-ALUs oder TDM/o.ä. auf DSP-ALUs jeweils nativ oder nicht ausgeführt werden können, je nachdem auf welcher ALU welche Berechnung stattfindet. ProTools TDM hat (zumindest früher) auf Freescale 24Bit-FixedPoint ALUs 48Bit-Berechnungen ausgeführt hat, das war zumindest nicht nativ...Trotzdem eine unglückliche Begriffsfindung, wie ich finde.

    Danke für die Aufklärung
    Grüße
    FS


    Ob der Begriff von Digidesign damals eingeführt oder nur übernommen wurde weiß ich nicht.
    Er beschreibt jedenfalls etwas Anderes als in der Datentechnik.
    Die Herleitung könnte z.B. sein: Nativ = läuft auf dem Rechnersystem ohne weitere Recheneinheiten. DSP/TDM/Powercore/whatever = Steuerung nativ, Audio-Processing auf externem DSP. Für Live-Pulte kann man das natürlich genau so anwenden wie für Mehrspur-Aufnahmesysteme, die allerdings in ihrer digitalen Form schon etwas früher weit verbreitet waren, daher gibt es dort mehr Erfahrung. Andererseits stellt die Live-Anwendung noch mal höhere Anforderungen an Stabilität. Latenz war schon immer ein Thema, bei uns seit In-Ear-Monitoring verstärkt.

  • Neues Unterforum EDV/PC, Steuersoftware, Plugins, SAC etc.

    • simonstpauli
    • 13. August 2010 um 14:21
    Zitat von "j0shiiv"

    Kann mir jemand erklären, wie's zur Begriffsfindung natives Mischen kam, was das sein soll ist mir völlig klar, nur warum's so heißt ist nicht selbsterklärend. Was genau ist also nativ in diesem Zusammenhang?

    Danke & Grüße
    Frank Schultz


    Nativ vs. DSP:

    Aus der Welt der DAWs (digital audio workstation, sequencer, Studio), die Verarbeitung des Audio-Stroms über die Rechner CPU, als die Rechner leistungsstärker wurden. Am Anfang ging das nur brauchbar mit externen (im Sinne der Computertechnik) DSPs. Ich habe es bei ProTools das erste Mal gehört, als die LE-Systeme mit nativer Bearbeitung aufkamen wurde der Unterschied "native" zu "TDM" proklamiert, weil es dann auch 2 verschiedene Versionen der Plug-Ins gab (bzw. eben nicht gab, einige Plug-Ins gab es nur für TDM).

    Im Live-Audio-Bereich: Mischen auf einem Rechner, Signalverarbeitung auf der CPU, keine zusätzlichen DSPs für den Audio-Strom.

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