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  2. simonstpauli

Beiträge von simonstpauli

  • Funkmikrofon - Grossflächenabdeckung - Sportveranstaltung

    • simonstpauli
    • 4. August 2010 um 21:12

    Entweder jemand macht per Hand den Kanal des jeweils besten Empfängers auf oder man baut eine diversity-Schaltung, die die Feldstärken der Empfänger vergleicht und das Ganze automatisch erledigt.

  • Verantwortlichkeiten

    • simonstpauli
    • 4. August 2010 um 17:47
    Zitat von "timotimo"

    Das ist aber bereits in §38 der MVStättV (oder in NRW SBauV) gefordert:

    "(3) Der Betreiber muss die Zusammenarbeit von Ordnungsdienst, Brandsicherheitswache und
    Sanitätswache mit der Polizei, der Feuerwehr und dem Rettungsdienst gewährleisten."

    Und da stellen sich wieder die Fragen: wer war der Betreiber und warum wurden diese Vorgaben nicht eingehalten? ...womit wir uns im Kreis drehen... :(


    Es wurde doch zusammengearbeitet. Die Zusammenarbeit war nicht schnell und nicht gut.
    Das steht aber nicht in der Verordnung. Leider.

  • Eigenverantwortliches Handeln der Besucher

    • simonstpauli
    • 4. August 2010 um 17:42

    Nach den Videos von Pizzamanne glaube ich nicht daran, daß in der Menge wenig verantwortungsvolles Handeln bestand. Sehr verstörend im Übrigen, daher kein Link.
    Besucher haben sich für die Entfluchtung der Rampe über die kleine Treppe, die Traverse und den Container entschieden, weil sie keinen besseren Ausweg sahen. Das lief teilweise ziemlich verantwortungsvoll (nach der Einschätzung mit den bekannten Fakten) ab. Daß genau das wohl auch zu der Massendynamik, den Wellenbewegungen in Richtung dieser 3 Punkte führte, hat sicherlich niemand vorhergesehen.

    Man darf auch nicht vergessen, daß ein Panikzustand vorherrschte und daß im Allgemeinen in der Masse keine Todesfälle durch Panik auftreten sondern umgekehrt Menschen in Panik geraten weil sie im Begriff sind, zu sterben. Das halte ich für wichtig bei der Betrachtung der Ereignisse. Ich würde jedenfalls niemanden anzeigen, der geschubst hat oder über jemanden gelaufen ist.

    Im Übrigen sind Ordnungskräfte dazu da, unverantwortliches Handeln zu unterbinden.

  • lautsprechersignal in Linesignal umwandeln ?

    • simonstpauli
    • 4. August 2010 um 17:29
    Zitat von "sören stanchera"

    Da können meine noch -40 dB... :wink:


    Was nicht heisst, daß die DI-Box den Pegel abkann (halbwegs linear überträgt). Dazu muß auch die PAD-Schaltung die Spannungen abkönnen.

    Es gibt halt passive DI-Boxen, die gut mit hohen Einganspegeln funktioneren und solche, die weniger gut funktionieren.

  • Phasendreher durch Mono-symetrisches Signal?

    • simonstpauli
    • 4. August 2010 um 12:20

    Ich empfehle mal ein altes Tapedeck.
    Die gibt es für ganz wenig Geld, wenn man nicht sogar selbst ein rumliegen hat. Das Laufwerk darf auch gerne defekt sein.
    Auf die Eingänge schickt man das Signal vom Pult, stellt das Laufwerk auf "Record" (geht bei den Alten auch ohne Medium, einfach oben links mit dem Finger die Sperre lösen, Record drücken und dann das Fach zuklappen) und schon hat man einen Kopfhörerverstärker für kleines (im Normalfall gar kein) Geld zum Testen. Und das sogar in Stereo.

    PS: In Ear würde ich immer in Stereo anbieten, wenn das Pult es hergibt. Mit Mono verschenkt man hier viel Potential.

  • lautsprechersignal in Linesignal umwandeln ?

    • simonstpauli
    • 4. August 2010 um 09:30
    Zitat von "sören stanchera"

    Erfahrungen aus dem Gitarrenbereich:
    Eine passive Standard-DI-Box pro Kanal auf -20 dB geschaltet reicht vollkommen aus...


    Der Transformator darf halt nicht in die Sättigung gefahren werden, sollte diesen Pegel also abkönnen. Im Gitarren-Bereich stört das nicht so sehr wie in anderen Bereichen.

  • lautsprechersignal in Linesignal umwandeln ?

    • simonstpauli
    • 4. August 2010 um 02:46

    Ganz pauschal würde ich sagen, das geht mit einem Transformator, also Spannungsteiler.
    10:1 könnte hier schon reichen.
    Sollen die Lautsprecher in diesem Setup weiter betrieben werden oder geht es nur um die Pegel-Umsetzung?

  • Planung und Genehmigung nach Duisburg 2010

    • simonstpauli
    • 3. August 2010 um 16:00
    Zitat von "ADMIN"

    Das scheint mir der erfolgsversprechendste Ansatz zu sein:

    - Die größte Erfahrung bei der Kalkulation von Risiken dürfte bei den Versicherern liegen.

    - Die Kosten-Nutzen-Optimierung läuft hier implizit: Versicherungen wollen ihr Risiko minimieren, aber von den Konditionen (hier nicht rein die Versicherungssumme) noch konkurrenzfähig sein.

    - Privatwirtschaftliche Vereinbarungen haben deutlich größere Gestaltungsspielräume als behördliche Auflagen.

    - Versicherungen sind nicht an das öffentliche Dienstrecht gebunden und haben somit deutlich bessere Möglichkeiten, Veranstaltungen zu betreuen.


    Wie könnte das in der Praxis aussehen:

    1.) Ein Veranstalter braucht zwingend eine Haftpflichtversicherung mit unbegrenzter Deckung.

    2.) Die Versicherung hat unbedingt zu leisten, also auch in Fällen von Vorsatz und grober Fahrlässigkeit (darf dann aber die Verantwortlichen in Regress nehmen)

    3.) Die Versicherung darf dem Veranstalter Auflagen machen, diese selbst prüfen, im Notfall die Veranstaltung abbrechen. Vielleicht sollten die Verantwortlichen für Veranstaltungstechnik besser von der Versicherung beaufragt werden.

    Alles anzeigen


    Daß die dann zuständige Veranstalter-Haftpflicht-Versicherung in jedem Fall ohne Wenn und Aber zu zahlen hat halte ich für den zentralen Punkt. Der sorgt auf dem Markt dann für ein geringeres Risiko weil die Versicherungen sich dann ihrerseits gegen Risiken absichern bzw. diese Risiken auch kontrollieren werden.

  • Innenhof Schloss - wieviel PAX erlaubt?

    • simonstpauli
    • 3. August 2010 um 13:36

    Zunächst benötigen wir die Nettofläche, also nach Abzug von Aufbauten, Gastro etc.

    Und ein Lageplan wäre hilfreich.

    Wie weit ist der Weg auf freies Gelände?

  • ilive-T Tipps and Tricks

    • simonstpauli
    • 2. August 2010 um 17:43
    Zitat von "TONMIKE"

    Hier mal ein paar Überlegungen zum FOH-MON-Splitt:

    Normalfall mit einigermaßen disziplinierter Kapelle und funktionierender Kommunikation zwischen MON und FOH. Auch hier kommt es vor, dass es einige Pegelsprünge auf Grund höheren Adrenalinspiegels bei der Show gegenüber dem Soundcheck geben kann.
    Was spräche nun dagegen, wenn der FOHler, der in der Regel den ruhigeren Job hat, da er nicht ständig den Blickkontakt mit den einzelnen Musikern suchen muss, nicht auf "Trim" umschaltet und die Pegel im Bedarfsfall nach Rücksprache mit dem MON anpasst.
    Denn ein übersteuerter PreAmp nützt keinem etwas.

    Aber auch in der Ausnahmesituation von "mathias81" könnte man dem entsprechend vorgehen, denn wenn beim mittäglichen Soundcheck der Monitorpegel auf einen sauber eingestellten PreAmp ausgelegt war, dann ist er durch die 10db Inputerhöhung von DJ-Saufnase nicht nur übersteuert sondern auch im Qutput erhöht und insofern nicht mehr im korrekten Verhältnis.
    Dieses Vorgehen bzgl. PreAmps teilt man dem MON vorher mit und ich denke das versteht auch ein Ami.

    Denn das Schlimmste was dann passieren kann, ist dass die wieder korrekt gepegelte Saufnase dem MON signalisiert, er möge den Monitorpegel erhöhen.
    Meines Erachtens leichter zu ertragen als ein übersteuertes Eingangssignal.

    Edith sagt: Die umgekehrte Situation, wenn man den Pegel erhöhen muss, ist natürlich wesentlich kritischer zu betrachten und bedarf in jedem Fall einer vorausgehenden Kommunikation sofern man es mit dem "Trim" nicht mehr schafft, was mir bei der Möglichkeit von +-24db jedoch relativ unrealistisch erscheint.


    Meiner Meinung nach muß bei geteiltem Gain die Kontrolle IMMER auf der Bühne sein.
    Gerade bei Aktionen wie "der DI-out am Bassamp ist defekt, wir nehmen auf die Schnelle eine aktive DI" (oder andersherum) erfordern kurze Kommunikationswege, da muß der FOH nicht mit belästigt werden.
    Beim letzten Festival mit Digitalsplit hat das gut funktioniert, ich hatte am Monitorplatz die Gains und direkt nach dem Soundcheck auf Trim geschaltet. Der FOH war konstant im Trim. Durch konventionelles Gainen musste ich bei kaum einem Kanal während des kompletten Festivals an den Gain (Festival-Patch sei Dank).
    Gain Tracking sorgt ja nur dafür, daß bei Gain-Änderung an einem Pult das andere Pult entsprechend gegen-trimmt.
    Am Monitorplatz hat man 2 Möglichkeiten des Trims nach dem Gain: Trim (+- 24 dB) und im Ernstfall noch den Fader (+ 10 / -x dB). Das reicht locker ohne den Gain anzufassen.
    Wenn man es entspannter haben möchte würde ich statt Gain Tracking immer einen Analogsplit nehmen.
    Wenn A&H dennoch Gain Tracking programmieren sollte, werde ich es nicht verschmähen, andere Features sind mir dennoch wichtiger (wireless remote auch für Monitor-Mix z.B.)

  • Planung und Genehmigung nach Duisburg 2010

    • simonstpauli
    • 2. August 2010 um 16:48

    Was man bei einem Genehmigungsverfahren nur schwer einschätzen kann:

    Ist der Veranstalter überhaupt in der Lage, ein Konzept sicher umzusetzen?

    Muß ein Veranstalter eine funktionierende Kommunikation, Ausbildung und Anzahl der Ordnungskräfte nachweisen? Hier gibt es bereits Standards, die natürlich die Veranstaltung teurer machen, wenn man sie einhält. Ich meine, daß es ab einer bestimmten Besucherzahl Pflicht werden sollte, einen zertifizierten Ordnungsdienst zu beauftragen, der dann auch für die Durchsetzung des Sicherheitskonzepts gerade steht.
    Vor Beginn der Veranstaltung ist die Anwesenheit und die Qualifikation der Ordnungskräfte nachzuweisen.

    Wird der Veranstalter auf seine finanzielle Leistungsfähigkeit hin überprüft? (Nachweis von entsprechenden Versicherungen etc.) Bis jetzt offensichtlich nicht.

    In anderen Branchen gibt es Meisterpflicht u.Ä., bei Veranstaltern darf im Prinzip jeder wahlweise auch Massenveranstaltungen durchführen. Ein Veranstalter hat eine enorme Verantwortung in vielen Bereichen.

  • Verantwortlichkeiten

    • simonstpauli
    • 2. August 2010 um 09:58
    Zitat von "Mechwerkandi"


    Das werden wohl die hier sein:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Aurelis

    Haben die das Grundstück für die Dauer der VA vermietet?
    An wen?


    Ist der Mieter dann der Betreiber der Veranstaltungsstätte?

  • Besucherzahl

    • simonstpauli
    • 31. Juli 2010 um 19:06

    Tobias:

    Danke für die Aufarbeitung der Zahlen.

    Ohne Abteilung der Publikumswege auf den Rampen und in den Tunneln ist das ein Wahnsinn, so etwas zu planen.

    Wie hat der Veranstalter nun dafür Sorge getragen, daß er jederzeit weiß, wie viele Besucher sich auf seinem Veranstaltungsgelände aufhalten und wie viele aktuell durch die Schleusen stömen? Beides waren ja zentrale Eckpunkte für die Genehmigungsfähigkeit.

  • DISKUSSION: Fluchtwegbreiten

    • simonstpauli
    • 31. Juli 2010 um 16:35

    In einem Jurablog hat man das mal durchgerechnet und ist für die Tunnel auf einige Meter Flucht-und Rettungsweg gekommen, die dann natürlich von der Tunnelbreite abgehen.
    http://blog.beck.de/2010/07/28/lov…zit-mit-updates

  • Brezelbude auf der Rampe?

    • simonstpauli
    • 31. Juli 2010 um 08:51

    Kann jemand bestätigen, daß am oberen Ende der Rampe eine Brezelbude stand, die den Zugang zusätzlich zu den geparkten Einsatzfahrzeugen der Polizei verengt hat?

  • Besucherzahl

    • simonstpauli
    • 30. Juli 2010 um 22:24

    Die letzten Einlasskontrollen hingegen begannen an der Rampe.

  • Tunnellänge

    • simonstpauli
    • 30. Juli 2010 um 21:53
    Zitat von "warwick"


    Nein, nicht genehmigungsfähig oder nein, die MVStättVO greift nicht?


    Zweimal nein, die Versammlungsstättenverordnung NRW in der Sonderbauverordnung NRW greift. Die MVStättVO ist ein Muster (wie der Name schon sagt), sobald ein Bundesland eine VStättVO hat, gilt diese.
    Die Länge des Fluchtweges vom oberen Teil der Rampe bis zum Ende des Tunnels m.E. ist schon zu lang.
    Ob die Tunnel aber als Fluchtweg ausgewiesen waren oder ausschließlich ganz andere Wege ist mir nicht bekannt.

  • Besucherzahl

    • simonstpauli
    • 30. Juli 2010 um 21:14

    Laut Versammlungsstättenverordnung NRW ist der Ordnungsdienstleiter bzw. die -leiterin für die Beachtung der maximal zulässigen Besucherzahl zuständig.
    In diversen Videos konnte ich keine Zählung der Besucher erkennen. Dazu passt, daß bis heute die Zuschauerzahlen nach Luftaufnahmen geschätzt werden.

    Frage in diesem Zusammenhang: wo begann der Veranstaltungsort? Am Tunneleingang? (wo wohl die ersten Ordner des Veranstalters standen und Personen vereinzelt und kontrolliert haben) Auf der Rampe?

    Hier ein Versuch der Zählung
    http://www.loveparaderavercount.de/
    (wenn auch ähnlich ungenau), wobei sich hier wohl auch verhinderte Besucher des Festivalgeländes zählen lassen.

  • Tunnellänge

    • simonstpauli
    • 30. Juli 2010 um 21:05

    Nach Lektüre der Versammlungsstättenverordnung NRW meine ich: nein.

  • Was können WIR in Zukunft verbessern, um das zu vermeiden???

    • simonstpauli
    • 30. Juli 2010 um 19:04

    Ich sehe 2 wichtige Punkte für Techniker:

    1. den eigenen Arbeitsbereich sicher halten.

    Wenn das gewährleistet ist kann man zum zweiten Punkt übergehen:

    2a. wenn andere technische Bereiche unsicher erscheinen - in der Crew dafür sorgen, daß sie sicher werden.

    2b. wenn andere Bereiche als die technischen unsicher erscheinen - Verantwortliche informieren und ggf. checken, ob diese auch wirklich Abhilfe schaffen können und wollen. Ggf Kommunikation eskalieren und geeignete Maßnahmen ergreifen.

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