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  2. simonstpauli

Beiträge von simonstpauli

  • Diskussion: Wegekonzept

    • simonstpauli
    • 30. Juli 2010 um 15:09

    Zu dem Wegekonzept stellt sich mir akut die Frage, mit welchen Zeiten kalkuliert wurde.

    Bei einer Kapazität von 30000 Personen pro Stunde (pro Tunnel, pro Richung? Dazu konnte ich nicht viel konkreteres finden) und einer Zuschauerzahl von 250000 (lt. Genehmigung):

    Nehmen wir an 30000 pro Stunde, pro Richtung.

    Das Gelände wurde kurz nach 12:00 Uhr geöffnet, bei einem stetigen Strom von 30000 Personen pro Stunde sind 250000 Personen nach:
    8 Stunden und 20 Minuten
    auf dem Gelände.

    Also um 20:20 Uhr

    Nehmen wir weiter an, die Veranstaltung dauert bis 24:00 Uhr, dann sind 08:20 Uhr alle wieder vom Gelände runter.

    Weiterhin mussten mögliche Stauungen sicherlich berücksichtigt werden, jede Entlastungssperrung oder -verengung sorgt bei einem höheren Zustrom (es scheinen ja mehr als 250000 Personen nach Duisburg gekommen zu sein) unweigerlich im "Hinterland" für weitere Stauungen sorgen.

  • Kommunikation der Ordnungskräfte

    • simonstpauli
    • 30. Juli 2010 um 11:48

    Mir ist noch unklar, wie die beteiligten Kräfte eigentlich kommuniziert haben. Betriebsfunk, Polizeifunk, Mobilfunk? Gibt es Erkenntnisse über das Kommunikationskonzept?

  • LINKS: Berichte von Augenzeugen

    • simonstpauli
    • 30. Juli 2010 um 10:53

    Noch ein Bericht mit graphischer Aufarbeitung:

    http://www.faz.net/s/RubCCB495074…ommon~SMed.html

  • LINKS: Bilder und Videos der Veranstaltung

    • simonstpauli
    • 30. Juli 2010 um 10:48

    Chronologisch geordnete Sammlung:

    http://loveparade2010doku.wordpress.com/

  • LINKS: Mahnende Stimmen im Vorfeld

    • simonstpauli
    • 30. Juli 2010 um 10:14

    Klaus Schäfer, leitender Branddirektor bei der Feuerwehr Dortmund, wurde wegen seiner Erfahrungen mit der Loveparade Dortmund als Experte hinzugezogen und ignoriert:

    http://www.sueddeutsche.de/panorama/lovep…zungen-1.980760

  • tin whiskers

    • simonstpauli
    • 29. Juli 2010 um 22:26

    Hallo auch,

    hat schon mal jemand eine Begegnung mit tin whiskers gehabt?

    http://nepp.nasa.gov/whisker/background/

    Müssen wir uns seit RoHS jetzt Sorgen machen, daß komplexe Baugruppen in unserer Branche störanfälliger werden?

  • Videokamerasignal LIVESTREAM auf Beamer, WIE???

    • simonstpauli
    • 29. Juli 2010 um 19:44
    Zitat von "yves sternkopf"

    was gibt es für eine lösung???


    Für welches Problem?

    Du musst die entsprechende Kamera auf die Aufgabenstellung hin testen. Das entweder per Bedienungsanleitung oder Fragen an Verkäufer bzw. Verleiher.

    Wir können ja nicht Gedanken lesen, welches Budget, welche Quelle für Kameras. Dafür ist der Markt zu vielfältig.

  • Tote bei Love Parade

    • simonstpauli
    • 29. Juli 2010 um 19:00

    Hier hat jemand versucht, die Ereignisse chronologisch sinnvoll zu ordnen:

    http://loveparade2010doku.wordpress.com/

    Eine ganz andere Frage: Da es sich bei dem Platz um eine Versammlungsstätte zu handeln scheint, wie sieht es da mit der Meisterplicht aus? Wer gibt sich für eine solche Konzeption her? (Die im Vorfeld von verschiedenen Seiten heftigst kritisiert wurde)

    Woher kam der politische Druck? Ist so etwas nachvollziehbar?

  • Kollegen in Luzern

    • simonstpauli
    • 28. Juli 2010 um 18:27

    Ja, mal sehen wann es wieder was wird mit der Schwyz.

    Das Licht war auch sehr fein, dafür, daß der Kollege die Show noch nie gesehen hat.

  • Kollegen in Luzern

    • simonstpauli
    • 28. Juli 2010 um 14:06
    Zitat von "lichtmensch"

    Gruetzi,

    wo bist du denn in Luzern, wenn du am BlueBalls bist dann könnten wir uns ja mal treffen und was trinken gehen?
    Und solltest du in dem grossen Haus am See sein, dann sehen wir am Samstag! :)

    lg marco


    Hallo,

    sind schon wieder weg, haben gestern im Konzertsaal des KKL gespielt.
    http://www.kkl-luzern.ch/navigation/top…aal/default.htm

    Dann in der Artist Lounge im Schweizerhof ein paar Drinks genommen und um 6:30 ging das Shuttle nach Zürich. Das Aufstehen war durchaus hart. Zumal es um diese Uhrzeit nur ein sehr abgespecktes Frühstück gab.

    Das Ganze hat mir sehr gut gefallen, nette und kompetente Kollegen, feines Material, begeisterungsfähiges Publikum (stehend zum letzten Drittel des Konzertes und das in einem eher klassischen Saal), sehr gutes Catering, super Atmosphäre am See.

  • Kollegen in Luzern

    • simonstpauli
    • 27. Juli 2010 um 19:35

    Na, ich meinte schon Luzern direkt. Ich habe heute abend after-show und morgen früh geht es direkt nach Hamburg.

  • Kollegen in Luzern

    • simonstpauli
    • 27. Juli 2010 um 11:53

    Hallo,

    bin gerade in Luzern (KKL), gibt es Kollegen in der Nähe?

  • Tote bei Love Parade

    • simonstpauli
    • 27. Juli 2010 um 11:13
    Zitat von "hasenfuß"

    http://www.sueddeutsche.de/politik/lovepa…freien-1.980035


    Wie ist das eigentlich 2009 in Bochum gelaufen? Der für die damalige Absage wegen Sicherheitsbedenken Zuständige wird jetzt "Ex-Polizeichef" genannt.

    Sicherheits(be)denken scheinen der Karriere tendenziell zu schaden...

  • Tote bei Love Parade

    • simonstpauli
    • 26. Juli 2010 um 21:18
    Zitat von "hasenfuß"

    bislang waren nur widersprüchliche aussagen über die fluchtwege zu lesen, führten die nun
    auf die gesperrte autobahn oder auf befahrene bahngleise (was ein ziemlicher witz wäre) ?
    und die in der presse erwähnte befreiung von auflagen zur fluchtwegbreite ist ja auch eher
    schwammig bis substanzlos - handelt es sich um eine totale befreiung von jeglichen auflagen oder
    doch bloß um die genehmigung, statt vielleicht erforderlicher 500 m gesamtbreite bloß 450 m
    zu haben ?

    mit dem unglück hat das zudem alles recht wenig zu tun, schließlich ist das VOR dem
    eigentlichen gelände passiert.

    Alles anzeigen


    Da ist was dran. Die Original-Genehmigung sehen wir vielleicht mal auf Wikileaks, wer weiß.

    Effektive Besucherstrom-Steuerung sieht anders aus.
    Offensichtlich wurde der Besucherstrom in der Stadt geteilt und von zwei Seiten aus durch 2 Tunnel auf eine Rampe geführt.
    Zusätzlich sollten Besucher, die wieder gehen wollten, den gleichen Weg benutzen.

    Das Problem waren also erstmal nicht die Fluchtwege sondern schon der Zugang. Man hätte mit mehr Ordnungs-Personal auch mehr Eingänge öffnen können. Hier wurde offenbar gespart und auf die Tunnel als einzigen Zugang gesetzt. Der Effekt, daß sich Menschen am Anfang eines Veranstaltungsortes erstmal stauen, kennt man auch von kleineren Locations. Erst recht, wenn dort auch Menschen in die andere Richtung wollen.

  • Tote bei Love Parade

    • simonstpauli
    • 26. Juli 2010 um 19:23
    Zitat von "gylo"

    Ich hoffe, dass dieser Fall Einzug in die entsprechenden Fächer an den Berufs- und Meisterschulen hält, damit die angehenden Fachkräfte und Meister mal sehr nah an der Realität merken warum es so Fächer wie PSM und wie sie noch heißen mögen überhaupt gibt.
    Die meisten meiner Klassen-Kollegen langweilien sich da nur oder spielen Solitär ....

    Ist noch gar nicht lange her, da gings hier oder im Schwesterforum um ein Festival mitten in der Pampa, wo sich die durchaus bekannten Hauptacts wegen mangelnder Sicherheit geweigert haben aufzutreten.
    Dort klang mehrfach die Frage durch, "Muss denn immer erst was passieren bevor was geschieht?", und so makaber und unpassend das angesichts der 19 Toten jetzt klingt, aber ja, muss es.
    Ich denke nicht, dass dieser Vorfall ohne Konsequenzen fürs Veranstaltungs- und/oder Versammlungsrecht bleibt. Entweder gibts neue Verordnungen, oder die alten werden entsprechend angepasst, vll. auch nur so, dass man sie nicht mehr außer Kraft setzen kann (bin durch die beiden Foren gerade unsicher, ob hier oder im anderen der Spiegel-Artikel dazu genannt wurde).

    gruß
    gylo


    Warum sollte man Gesetze und Verordnungen anpassen, die (mir zumindest) ausreichend erscheinen und bei der Nutzungsänderungsgenehmigung ausser Kraft gesetzt wurden? Fluchtwege waren ja nun nicht wie in der Versammlungsstättenverordnung vorhanden. Ich glaube nicht, daß wir noch mehr oder strengere Gesetze, Verordnungen und Stände der Technik brauchen.

    Ich bin vielmehr der Meinung, daß Großveranstaltungen (z.B. ab 100000 Personen) nicht kommunal genehmigt und durchgeführt werden sollten sondern durch den Bund oder das Land. Mit der ständigen Auflage, Sicherheitsberater, die solche Veranstaltungen öfter betreuen, einzubeziehen, die beim Sicherheitskonzept und bei der Einsatzplanung der örtlichen Behörden nicht nur Mitspracherecht haben, sondern auch was zu sagen haben. Wo dann auch niemand mehr aus Kostengründen nur die Hälfte der nötigen Polizeibeamten einsetzt. Was dann bei kommerziellen Veranstaltungen evtl. auch mal der Veranstalter bezahlen muß. Oder die Gastro-Betreiber, wer auch immer daran verdient. Die Müllabfuhr wird doch auch umgelegt. (nicht bei den frühen LP's, die waren ja Demonstrationen).

  • iPhone App für iLive

    • simonstpauli
    • 26. Juli 2010 um 14:14

    Wenn ich jetzt noch ein iPhone hätte wäre das eine tolle Sache.

    Wohl aber gibt es einige Kollegen und Musiker mit iPhone, mal sehen, was ich damiit anfangen kann...

  • Tote bei Love Parade

    • simonstpauli
    • 25. Juli 2010 um 18:31

    Das Heftige ist für mich:

    ich fühle mich schon im Innenraum des Berliner Olympiastadions bei einem nicht ganz ausverkauften AC/DC-Konzerts unwohl, weil die zahlreichen Notausgänge über Treppen nach oben führen. Wie viele Menschen passen in den Innenraum des Olympiastadions?

    Und jetzt eine solche Menschenmasse eingekesselt. Das geht gar nicht.

    Noch heftiger: Genehmigungsverfahren für Großveranstaltungen werden offensichtlich immer noch kommunal abgewickelt, da gibt es zum Teil überhaupt keine Kompetenz.

    Warum nicht Veranstaltungen über 50000 Besucher vom Bund mit entsprechenden (echten) Experten genehmigen lassen?

  • Tote bei Love Parade

    • simonstpauli
    • 25. Juli 2010 um 04:32

    Das ist übel. 19 Tote wohl bis jetzt.

    Zumal die Schwächen des Raumkonzepts schon von Anfang an klar waren und auch geäussert wurden:
    http://www.derwesten.de/kultur/musik-u…-id3265037.html

    Wie hätte denn auf diesem Gelände ein Rettungseinsatz durchgeführt werden sollen?

  • Intelligente Audiomatrix gesucht...

    • simonstpauli
    • 24. Juli 2010 um 18:34
    Zitat von "Machtl"


    Ja, aber dann muß das vom System wieder aufgetrennt werden. Ich hatte die Hoffnung das man das alles in einem machen kann. Dazu dann noch einfache entsprechende Wandpanels. Sprich, User stellt im kleinen Seminarraum als Audioquelle den großen Seminarraum ein, und der Controller schickt dann automatisch ein entsprechend delaytes Audiosignal vom großen Seminarraum. Stellt der User als Audioquelle TV ein, dann kommt der Ton ohne Delay von der lokalen SetTopBox. Dazu dann noch gleich ein genereller Lautstärkeregler für den Bereich.
    Wie gesagt, das reine Grundschema ist nicht das Problem, das sind im Grunde 7 verschiedene Varianten wie man die Räume
    nutzen kann.
    Kann mir hier jemand sagen ob der SC32 von dbx auch Stereo-Signale verarbeiten kann? Im Offline-Editor kann man nur mit Mono-Signalen arbeiten und auch nur Mono-Signalquellen umschalten...


    Bei den gängigen Matrix-Systemen kann ich immer noch nicht das Problem erkennen. Alles Routing.
    Zur SC32: System Architect sollte das auch problemlos können.

  • Intelligente Audiomatrix gesucht...

    • simonstpauli
    • 24. Juli 2010 um 17:48
    Zitat von "Machtl"

    Danke, aber die Krux liegt bei dieser Vorgabe im Detail. Fixe gesamtpresets Zusammenbauen, in diesem Fall 7 verschiedene Raummöglichkeiten, können so ziemlich Alle, aber dynamisches Delay-Processing, Zonenorientierte Remote-Quellenwahl, etc.. eben nicht. Werd denk ich mal bei den Distributoren nachfragen ob das jeweile System die Anforderungen schafft...
    Thx...


    Die Anforderungen klingen doch ziemlich gängig.
    Man kann z.B. Presets für die Raum-Kombinierung machen, das erschlägt schon mal die Delays und das Routing.
    Quell-Auswahl ist auch nicht das Riesen Problem.
    Im Detail eine Frage der GPI-Ansteuerung.

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